Hamed Abdel-Samad: „Der Koran erhebt den Krieg zum Gottesdienst“

26 Okt

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In der vergangenen Woche hielt der Schriftsteller und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad (Foto) einen aufsehenerregenden Vortrag in München. Dabei lieferte er wie immer klare Aussagen über diese Religion™, die als elementaren Bestandteil ihrer Glaubenslehre den Kampf und das Töten beinhaltet. Der Koran erhebe den Krieg zu einem „Gottesdienst“.

Die als letztes „geoffenbarte“ Sure 9 bezeichnete er als „Manifest des Hasses“. Dem Koran müsse unbedingt das Göttliche genommen und zum Werk eines Menschen erklärt werden, um die ewige Gewaltspirale zu durchbrechen, die den Islam seit seiner Gründung begleite. Salafisten bezeichnete er als [rückwärtsgewandte] „Martin Luther des Islams“, da sie sich auf die Anfänge zu den Zeiten Mohammeds zurückbesännen. Moslemverbände sind für ihn ein „verlängerter Arm des Islamismus“.

Von Michael Stürzenberger

In seiner Einleitung stellte Abdel-Samad fest, dass die kritische Islam-Diskussion immer noch von der Politik unterbunden werde. Dabei spielten die Geschäftsbeziehungen mit der arabischen Welt eine nicht unbedeutende Rolle:


Video: Hamed Abdel-Samad: Die kritische Islam-Diskussion wird unterdrückt (07:14)

In seinem Vortrag berichtete er, wie er immer wieder gebeten werde, doch besser nicht zu „provozieren“, dass beispielsweise der Koran von Menschenhand geschaffen worden sei. Genau das aber sei die Provokation, wenn es in Europa trotz der Jahrhunderte der Aufklärung unterbunden werden solle, den Islam kritisch zu hinterfragen.

Zudem sei es eine Provokation, dass jeden Tag im Namen dieses Buches getötet, Frauen gesteinigt, Homosexuelle schikaniert und Intellektuelle ausgepeitscht würden. Genau das sollten auch linke Intellektuelle kritisieren, wenn sie anti-autoritär und pazifistisch [Linke und pazifistisch?] seien wollten. Aber wenn es um den Islam gehe, würden sie schweigen.

Der Koran sei wie ein Supermarkt, der allerdings unsortiert sei. Dort fänden sich Sprengstoffgürtel neben Süßwaren und es fehle das Haltbarkeitsdatum. Das Fatale sei, dass der Koran den Krieg zu einem Gottesdienst erhebe:


Hamed Abdel-Samad: Der Koran erhebt den Krieg zu einem Gottesdienst (32:16)

In der Fragerunde stellte er fest, dass das laut islamischer Auffassung zuletzt geoffenbarte Wort „Gottes“ die Sure 9 sei, die eine regelrechte „Sure des Hasses“ sei, in der Juden und Christen übelst beschimpft werden würden. Der sogenannte „interreligiöse Dialog“ sei völlig nutzlos, da er nicht wirklich kritisch geführt werde. Abdel-Samad zeigte auf, wie Nicht-Moslems regelmäßig über die wahre Bedeutung von scheinbar „friedlichen“ Koranversen hinters Licht geführt werden:


Video: Hamed Abdel-Samad: Sure 9 ist Manifest des Hasses (06:06)

Die ständigen Relativierungen mit den Hinweisen auf Kreuzzüge etc. lehnt Abdel-Samad rundweg ab. [1]  Die Bibel sei nicht mit dem Koran zu vergleichen, da sie von den meisten Christen heutzutage nicht als direktes Wort Gottes verstanden werde. Der Koran fordere aber, Befehle eines Gottes in die Tat umzusetzen.

[1] Was beim Hinweis auf die Kreuzzüge, die stets als der große Sündenfall des Christentums dargestellt werden sollen, immer wieder vergessen wird, ist der Hinweis, dass es insgesamt 12 Kreuzzüge, aber allein 548 islamische Eroberungskriege gegen die griechisch-römische Zivilisation gab. Die Kreuzzüge fanden erst statt, nachdem muslimische Truppen zuvor 460 Jahre lang Kriege gegen christliche, jüdische, hinduistische und buddhistische Staaten geführt hatte.

Erst als es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem gekommen war, eines der größten Heiligtümer des Christentums, die sich an der überlieferten Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu befindet, rief Papst Urbans II. 1095 zu den Kreuzzügen auf. Bis dahin hatten die Muslime aber schon eine breite Blutspur hinterlassen. In Indien hatten sie beispielsweise 80 Millionen Hinduisten ermordet und die friedlichen Buddhisten, die dem islamischen Terror nichts entgegen setzten, fast ausgerottet.


Video: Hamed Abdel-Samad: Salafisten sind der Martin Luther des Islams (06:49)

Dem Koran müsse unbedingt das Göttliche genommen werden, um es zum Werk eines Menschen zu erklären. Damit wäre die Unantastbarkeit der vermeintlich göttlichen Befehle zum Kampf, Krieg und Töten beseitigt. Diese große Aufgabe müssten die Moslems selber in die Hand nehmen, indem sie nicht mehr in die Moscheen, gingen. Dann könne es vielleicht letzten Endes eine Reformation geschehen.

Abdel-Samad berichtete, dass sein auf arabisch geführter Youtube-Kanal mittlerweile von sechs Millionen Menschen angesehen werde. Dabei ermutige er die Zuschauer, die Unantastbarkeit des Korans in Frage zu stellen.

Seine Artikel würden in einigen deutschen Zeitungen abgedruckt, was zeige, dass sich die Islamkritik in Deutschland entwickle. Multiplikatoren wie beispielsweise Lehrer, die seine Bücher lesen würden, sorgten dafür, dass die Islamdiskussion hierzulande immer kritischer werde. Moslem-Verbände griff Abdel-Samad als „verlängerten Arm des Islamismus“ und ausländischer Regierungen an. Bei Kritik am Islam würde auch immer wieder erklärt, dass es „den Islam“ nicht gebe, aber wenn es heißt, „der Islam gehört zu Deutschland“, dann gebe es ihn auf einmal wieder. Genauso, wenn es darum gehe, dass der Islam als Körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkennt werden solle:


Video: Hamed Abdel-Samad: Moslem-Verbände sind verlängerter Arm des Islamismus (05:49)

Abdel-Samad erzählte auch aus seiner Jugend, in der er mit seinem Vater, der sunnitischer Imam war, über den Islam diskutiert habe. Vor allem habe ihn schockiert, dass Allah es laut Koran in der Hand gehabt hätte, alle Menschen mit der Rechtleitung auszustatten, aber er wolle die Hölle mit Menschen füllen.

Der Ägypter sieht sich selber als „Post-Moslem“ und Schriftsteller. Er forderte, keinesfalls über die Menschenrechte zu verhandeln, die das Beste seien, was die Menschheit bisher an Gesetzen, Lebensstandard und Werten hervorgebracht habe. Wir dürften nicht länger zurückhaltend sein in der Verteidigung unseres Rechtes, während die anderen frech ihre Regeln einforderten.

Quelle: Der Koran erhebt den Krieg zum Gottesdienst

Das neue Buch von Hamed Abdel-Samad: Mohamed: Eine Abrechnung (Taschenbuch 9.99 €) – als gebundene Ausgabe 19,99 €

Meine Meinung:

Hamed Abdel-Samad ist ein begnadeter Redner. Aber ich frage mich, warum diejenigen, die diese Videos produzieren, immer und immer wieder unfähig sind, eine vernünftige Tonqualität einzustellen? Auch diese Videos haben eine sehr schlechte Tonqualität, sie scheinen mir irgendwie übersteuert und haben einen sehr unangenehmen Halleffekt, der dazu führt, dass man das Gesagte oft nur sehr schwer versteht.

Diese Videos hätten ein sehr gutes, überzeugendes islamkritisches Dokument sein können. Also liebe Leute von Pegida, AfD und andere Islamkritiker überlasst solche Videos nicht den Amateuren, sondern sucht euch Leute, die wirklich etwas davon verstehen, sonst ist man nämlich genervt und hat keine Lust, sich die Videos anzuschauen. Und das wäre sehr schade, denn sonst könnte man viele Menschen erreichen.

Siehe auch:

Prof. Soeren Kern: Deutsche verlassen Deutschland in Scharen

Frank A. Meyer: Die Muslimin in Burka – die Freiheitsstatue der Linken

Duisburg-Marxloh: Stadt räumt Zigeunerbruchbuden

Video: Die aggressive Außenpolitik von Hillary Clinton

Österreich: Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) fordert: "Keine Grundversorgung für Illegale"

Mordversuch in Wien: 15-Jähriger auf offener Straße niedergestochen

2 Antworten to “Hamed Abdel-Samad: „Der Koran erhebt den Krieg zum Gottesdienst“”

  1. Zausel 27. Oktober 2016 um 19:42 #

    Der Autor hat doch Recht, wobei der Vergleich mit Luther nur in der persönlichen Weltsicht Luthers als Theologe mit dem Wissen des Vatikans gefüttert, der sich selbst aus der Verantwortung der Schuld am Tode Christie ziehen wollte und ein ganzes Volk diffamierte, ziemlich schwierig zu verdauen ist. Natürlich ist es abzulehnen, das Personen an der Macht Religionen zu ihrem Vorteil missbrauchen und Luther war in dieser Hinsicht ein naiver Blindgänger. Wenn es nicht so wäre, hätte er wohl kaum versucht die Bibel ohne persönliche Emotionen zu übersetzen. Verdammt ist ein ganzes Volk als Überschrift in der neuen Lutherbibel, das habe ich noch nie in anderen Bibeln gelesen. Man muss vergleichen und alles eben genau unter die Lupe nehmen, doch das braucht viel Zeit. Bei dem Verhalten unserer derzeitigen Funktionärsliga im Klerus wird man eben kritischer und wird den Verdacht nicht los, je mehr sie vom Apfel der Erkenntnis naschen, desto mehr Mut entwickeln sie die Bibel zu fälschen, aber ganz schleichend und langsam, denn die älteren könnten immer noch ihre Lutherbibel dagegen halten.

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    • nixgut 27. Oktober 2016 um 21:12 #

      Die Hoffnung, das die kirchliche Elite vom Apfel der Erkenntnis nascht, ist leider ziemlich gering. Ich vermute, sie haben eher festgestellt, dass Geld nicht stinkt und haben sich mit der Caritas und der Diakonie ein einträgliches Einkommen gesichert. Die Schäfchen laufen ihnen zwar davon und irgendwann werden die Muslime ihnen den Todesstoß versetzen.

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