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Akif Pirincci: Alle Mann über Bord – Piratenschiff abgesoffen

11 Sep

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Vor nicht allzu langer Zeit eruptierte urplötzlich eine Partei namens DIE PIRATEN in die deutsche Politlandschaft, deren Erfolg Staunen machte, weil der offenkundig über Nacht kam. Lustige Freaks tauchten mit einem Male in den Nachrichten und Talk Shows auf, welche den Aufstieg dieser Deppentruppe in verschiedene Parlamente nicht nur begleiteten, sondern geradezu frenetisch feierten.

Ein Riesenbaby in Latzhose und einem Piratentuch auf dem Kopf, ein Hartz-IV-Empfänger mit dem angeblichen IQ eines Genies, der sich selbst bei öffentlichen Fernsehauftritten gern barfuß zeigte, und ein extrem verschlagen wirkender Typ mit ADHS-Syndrom waren auf einmal sehr gefragte Interviewgäste, deren politische Visionen, die wie man hörte total neu und hip waren, zu erfahren galt.

Doch gerade damit hatte die Öffentlichkeit ein Problem. Man wusste nämlich bei den PIRATEN nie so genau, was sie explizit wollten. Klar war nur, dass künftig irgendwie alles übers Internet laufen sollte. Ach ja, und das Urheberrecht sollte im Zeitalter des Copy and Paste am besten auch gleich mit abgeschafft werden, da Kreative sich ja mal fix ein „modernes Geschäftsmodell“ einfallen lassen und wenn das nicht klappte von Luft und Liebe leben mochten.

Aber sonst? Sonst stellten die Parteiprogramme der PIRATEN ein Potpourri aus Versatzstücken insbesonders grüner Schwachsinniaden, linker Enteignungsphantasien und digitalem Hippietum dar, das dem Staat verpflichten sollte, den Bürgern ein bedingungsloses Grundeinkommen zu spendieren, damit diese ungestört von lästiger Arbeit den ganzen Tag You-Tube-Videos anschauen und facebooken konnten. Nicht von Ungefähr wurden die PIRATEN „Grüne mit Internet“ genannt, da ihren Kern außer dieses penetrante Internet-Dingens, was im Jahre 2011/12/13 auch nicht gerade einer Weltsensation gleichkam, nichts anderes als die handelsübliche grün-linke Einheitssoße ausmachte.

Der Grund für ihren kurzfristigen Erfolg war auch genau hierin begründet. Er entstand nämlich aus dem tiefen Bedürfnis der Mainstream-Medien heraus, zu den bereits vorhandenen eine weitere grün-linke Partei in das System zu installieren. Deshalb wurden die PIRATEN eine Zeit lang wie bekloppt hochgeschrieben und von den Öffentlich Rechtlichen hofiert, bis man irgendwann feststellte, dass sie eigentlich entbehrlich waren. Wie man heute weiß, kam danach alles anders, und mit nachlassender Medienpräsenz verschwanden die Piraten bis auf verstreute Kleinsthaufen komplett von der Bildfläche.

Ich sagte vorhin, dass die PIRATEN zu jener Zeit ihre Stars besaßen. Nicht nur das, sie hatten sogar einen Shootingstar: Marina Weisband. Es handelte sich bei der damals 23-jährigen ukrainisch-jüdischer Herkunft um ein sexy Geschoß. Ihr geiles Aussehen war auch der Hauptgrund, weshalb man einst keine Zeitung aufschlagen und keinen öffentlich rechtlichen Sender einschalten konnte, ohne die scharfe Marina zu erblicken. Ihre attraktive Erscheinung wurde selbstverständlich nur am Rande erwähnt, obgleich das am Augenfälligsten war.

Vielmehr lobte man ihr politisches Genie, ihren druckreifen Politsprech und ihren analytischen Kopf. Doch wenn man genauer las und und hinhörte, entpuppten sich Marinas Weisheiten als eine Kombination aus sozialistischem Müll, Internet-Kryptologie, studentischem Soziogeschwätz und Klein-Mädchen-Träumen. Eigentlich verstand man nie, was sie sagte. Eine Wichsvorlage im Körper einer Sexbombe für den intellektuellen Onanisten.

Ein Jahr lang war Marina Weisband Politische Geschäftsführerin der PIRATEN, bis sie Frühjahr 2012 wegen Panikattacken und weil sie ihre Diplomarbeit in Psychologie beenden wollte ihren Posten niederlegte und später auch von der Partei ausschied. Eigentlich sind sie und ihre Mit-Piraten längst Geschichte, und so manch ein Schadenfroher könnte nun still in sich hineinlächeln beim Gedanken, dass diese Schwätzer im digitalem Look nun nicht mehr vom Staat versorgt werden und heute wie normale Leute auch richtig arbeiten gehen müssen.

Doch weit gefehlt! Offenkundig hat der hübschen Marina das Intermezzo in der Politik ausgereicht, für sich ein noch hübscheres Versorgungspöstchen beim Staat zu ergattern und mit einem Placebo oder besser gesagt mit einem dreisten Plagiat richtig große Kohle einzufahren. Denn der grün-links versiffte Staat vergisst nie, wer ihm einmal wohlgesonnen war und kümmert sich auch nach dem Rückzug hinter den medialen Vorhang um seine Schäfchen und deren Bankkonto.

Am 8. 9. 2016 erschien auf WELT ONLINE ein Bericht über Marina von heute, dessen zwei Absätze besonders interessant sind:

„Im beschaulichen Münster lebt Marina Weisband heute fernab der großen politischen Bühne. Wenn sie auch keine Politikerin mehr ist, ihre politischen Anliegen hat sie nicht aufgegeben. Sie hat sie vielmehr auf eine andere Ebene verlagert und ein Projekt namens `Aula´ entwickelt. Es soll die Idee der von den Piraten propagierten Liquid Democracy, einer Mischform aus den besten Elementen der repräsentativen und direkten Demokratie, auf ihre Anwendung in Schulen übertragen.“

„Schüler können nach diesem System Forderungen, Verbesserungs- und Neuerungsvorschläge, aber auch außerschulische Aktionen wie die Teilnahme an Demonstrationen diskutieren, präzisieren und darüber abstimmen. Weisband hat dafür eine Software entwickelt. Derzeit testet sie die Methode an vier Schulen in verschiedenen Bundesländern. Finanziert wird das Projekt von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Ex-Piratin ist dafür eine Stelle bei dem Verein politik-digital eingerichtet worden.“

Aha, die Bundeszentrale für politische Bildung hat der schönen Marina also extra eine Stelle eingerichtet, weil sie vom Digitalen die Oberahnung hat. Die Bundeszentrale für politische Bildung ist keine arme Institution. Zur Finanzierung ihrer Aufgaben standen ihr im Haushaltsjahr 2013 37,8 Millionen Euro aus dem Steuersack zur Verfügung. Der linksextreme Laden ist eine Art Parkhaus für verbeamtete Geschwätzwissenschaftler, die trotz ihrer kruden Enteignet-alle-Porsche-Fahrer-und-flutet-Deutschland-mit-Moslems-Botschaften in der Öffentlichkeit kaum Gehör finden, weil solch abgedroschenes Doofgelaber bereits in den Tagesthemen verstrahlt wird.

Okay, manchmal übertreibt man es ein bisschen. 2015 musste ein von ihr publizierter Band mit dem Titel „Ökonomie und Gesellschaft“ auf Bitten des Innenministeriums kurzfristig aus dem Verkehr gezogen werden, weil darin „einseitige Propaganda gegen die Wirtschaft“ gemacht bzw. das Unternehmertum als die Ursache allen Übels bezeichnet wurde. Aber sonst kann man dort mit derlei salonkommunistischem Driss unauffällig seiner stattlichen Pension entgegenschlafen.

Nun aber wird mit Marina alles besser. Denn sie hat ja für die Vernetzung von politisch interessierten Schülern auf Steuerzahlers Kosten die Software „Aula“ entwickelt. Dazu muss man wissen, dass eine neue Software, die Millionen kosten kann, nur entwickelt wird, wenn es dafür keine Entsprechung auf dem restlichen digitalen Markt gibt, insbesondere keine billigere. Demnach muss es sich bei „Aula“ um eine noch nie da gewesene Internet-Plattform für die Kommunikation bestimmter Gruppen handeln. Und was kann das Wunderprogramm so? Das: „Schüler können nach diesem System Forderungen, Verbesserungs- und Neuerungsvorschläge, aber auch außerschulische Aktionen wie die Teilnahme an Demonstrationen diskutieren, präzisieren und darüber abstimmen.“

Donnerwetter! Dass Mark Zuckerberg noch nicht drauf gekommen … Moment mal, das gibt es doch schon! Nennt sich Facebook. Und auch dort kann man Gruppen einrichten, sogar geschlossene, zu denen nur ein bestimmter Kreis von Usern Zugang hat, zum Beispiel Schüler, die an Politik interessiert sind. So was funktioniert sogar bei Twitter, und es existiert noch eine ellenlange Reihe von anderen ähnlichen Plattformen, auf denen man nach dem gleichen Muster interagieren kann. Und alle sind sie gratis zu benutzen. Hat die Bundeszentrale für politische Bildung das nicht gewusst? Ist niemand dort bei Facebook? Oder besitzt dort niemand einen Computer? Warum muss extra eine Software entwickelt werden, die inzwischen so was Primitives wie die digitale Kommunikation einer bestimmten Gruppe bewerkstelligen vermag?

Ganz einfach: „Aula“ wird von dem Steuergeldsauf-Verein „Liquid Democracy e.V“ hergestellt. Nicht einmal das Impressum auf seiner Webpräsenz verrät, welche Leute und welche Software-Schmiede dahinterstecken. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, keine erfolgreiche, sonst hätte man das eigene wirtschaftliche Schicksal nicht von der Staatszitze abhängig gemacht. Auf seiner Homepage windet man sich, weshalb man diese Schmierenkomödie von der „direkten Demokratie“ nicht gleich bei Facebook aufführt:

„Facebook ist eine Aktiengesellschaft, die ihren Umsatz vor allem mit den Daten erwirtschaftet, welche ihre Nutzer*innen während ihrer Interaktionen erstellen. Alle Äußerungen und Beiträge, die auf Facebook veröffentlicht werden, werden potenziell bzw. effektiv gespeichert, analysiert und für Werbezwecke verwertet – dies gilt auch für politische Inhalte.“

Ja schon, aber es ist gratis und kostet den Steuerzahler ´null. Und was die „politischen Inhalte“ anbetrifft, ist FB voll auf eurer Seite, ihr Schlaumeier. Und apropos Speicherung von Daten: Soll doch mal ein Schüler bei „Aula“ schreiben „Ich finde, wir haben mittlerweile genug Moslems im Land“ – so schnell könnte der dort angestellte Admin die Daten des Übeltäters an die Staatsanwaltschaft gar nicht genug weitergeben. In Wahrheit handelt es sich bei „Liquid Democracy e.V“ um eine Ansammlung von Blödsinn-studiert-Habenden, die sich selber eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf Luxusniveau geschaffen haben, die vom Geld anderer Leute am Kochen gehalten wird.

Das ist aber noch nicht alles. Da Marina studierte Psychologin ist, müsste sie etwas Menschenkenntnis bzw. Schülerkenntnis besitzen. „Derzeit testet sie die Methode an vier Schulen in verschiedenen Bundesländern.“ Wie kommt eine Frau, die sich der Kenntnis der menschlichen Psyche rühmen darf, bloß darauf, dass ausgerechnet hormongeschwängerte Jugendliche sich bei einem aus ihrer Sicht uncoolen, mit Spinnweben verhangenen Beamtenclub wie der Bundeszentrale für politische Bildung politisch austauschen? Die Schüler, die es tatsächlich tun, müssen wohl eine Mondkrater-Akne, das Gebiss von Frankenstein und einen Freundeskreis von 0,0 Grad haben.

Doch die Frage hat sich nie gestellt. Es ging nur darum, mächtig Staatskohle für eine steinzeitliche Software abzuzocken, die vermutlich auch noch aus für ’n Appel und ’n Ei gekauften Bausteinen auf dem digitalen Markt innerhalb eines Tages zusammengefriemelt wurde. Die traurige Wahrheit ist nämlich, dass selbst die Software für die sogenannte Liquid Democracy der PIRATEN schon veralteter Schrott war, als man seinerzeit vorgestrige deutsche Journalisten mit hyperaktiven Internet-Geschisse beeindrucken durfte.

Marina indes bedankt sich ein paar Zeilen weiter über Bande artig bei seinem Arbeitgeber, der ihr die Steuergelder einfach so hinterher schmeißt:

„Ebenso wenig glaubt sie, dass sich die AfD dauerhaft etablieren wird. ‚Sie wird genauso untergehen wie die Piraten. Ihr jetziger Erfolg ist eine Momentaufnahme.’“

Die „Momentaufnahme“ der PIRATEN allerdings sah damals so aus, dass sie von der grün-links versifften Systempresse unter orgiastischen Beifallstürmen in den Himmel gelobt wurde, während die gleiche Presse heute Existenzvernichtungskampagnen und Farb-, Brand- und Mordattentate auf AfD-Mitglieder geflissentlich verschweigt. Medial galten die PIRATEN zu jener Zeit als coole Typen, die mit Laptop auf den Schoß die alten Polit-Säcke in Siebenmeilenstiefeln überholen, wogegen heute die AfD von keinem geringen Teil des Volkes getragen wird und von eben dieser Lügenpresse in die Nähe des Dritten Reiches gerückt wird.

Am Ende ihrer Ausführungen schießt Marina übers Ziel hinaus, und im Bestreben, ihre Synapsen mit der sie fütternden Regierung zu synchronisieren, labert sie paradoxen, wenn nicht sogar ziemlich schizophrenen Mist daher:

„Auch für Weisband ist das ernüchternd. Sie zeigt sich enttäuscht darüber, dass die Netz-Community diese destruktiven Tendenzen nicht aus eigener Kraft bändigen kann (gemeint ist das sogenannte Hate-Speech/A.P.) Deshalb befürwortet sie staatliche Regulierung, will aber den Kampf um das Netz als Freiraum nicht aufgeben, der das Beste aus den Menschen herausholt´. Sie sei `eine große Anhängerin dezentraler Vernetzungen, an staatlichen Stellen und großen Telefongesellschaften vorbei´“.

Ähm, ich übersetze das mal ins Deutsche:

A) Marina befürwortet ganz Heiko-Maas-konform staatliche Zensur, wenn nicht sogar Verbote im Internet mit allen dazu gehörigen Repressionen für die User wie Existenzvernichtung und Gefängnisaufenthalt, selbstredend nur wenn es „gegen Rechts“ geht. Schließlich würde der Staat ihr den Geldhahn ganz fix wieder zudrehen, wenn sie wie in ihren seligen Piraten-Zeiten einem Internet ohne staatliche Kontrolle das Wort reden würde.

B) Und jetzt kommt das Paradoxon. Marina ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung angestellt, weil sie ihr hübsches Gesichtchen früher als Pseudoanarchisten des Netzes in alle Kameras gehalten hat und dadurch eine gewisse Berühmtheit erlangt hat. Das bedeutet, man hat mit ihr eine total anarchistisch tuende Rebellin bzw. einen ehemaligen rebellischen Internet-Star eingekauft, um zu demonstrieren, wie hipp und modern doch die Regierung ist. Deshalb geriert sie sich neben ihrer Bekenntnis zur staatlichen Zensur im Netz absonderlicherweise und gleichzeitig als Zorro des Internets und faselt was von „dezentralen Vernetzungen, an staatlichen Stellen und großen Telefongesellschaften vorbei“.

Wie soll man das nun verstehen? Heißt das, während die doofen Nazis sich im normalen Internet tummeln und sich von Heiko Maas auf frischer Tat beim Hatespeach erwischen lassen, surfen piratenartige Obercoole mit der richtigen Gesinnung auf einen Sondernetz „an staatlichen Stellen und großen Telefongesellschaften vorbei“? Oder umgekehrt? Passt irgendwie nicht zusammen. Doch wie immer, wenn es um das Auffüllen des eigenen Portemonnaies mit blinkenden Staatstalern geht, lautet die Devise: Was nicht paßt, wird passend gemacht.

Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail:
info@bpb.de
DE-Mail: de-mail-poststelle@bpb-bund.de-mail.de

Quelle: Des Schwachsinns teure Perle

Weitere Texte von Akif Pirincci

Heikohörstemich schreibt:

Es ist schon traurig mit anzusehen wie eine zweifelsohne hochintelligente junge Frau durch lebenslange Indoktrination mit linksgrüner Grütze gehirngewaschen wurde. Wie kann man sich nur so von der Realität verabschieden das sie als gläubige, in NRW lebende Jüdin nicht genau sieht wo die Reise hingehen wird?
Soll sie doch mal mit Davidstern-Halskette durch Marxloh laufen und sehen wie es ihr ergeht, Leute wie sie sind es die Tag und Nacht daran arbeiten das es in wenigen Jahren in ganz Deutschland genau so aussieht.

Tim thaler schreibt:

Super Akif; ist schön rund geschrieben! Die Piraten waren absolute Hohlbirnen, die selber ihren kranken Dreck nicht erklären konnten. Erwin Pelzig [Kabarettist] hatte mal einen von denen vorgeführt! Gut das die Linken Spinner weg sind! Die gute Marina hat was … Wenn die oben Sitz, dann kann die Tartar reiten. Heiße Braut, aber ideologisch so versifft, dass es nur zum fucken reichen würde und danach sofort nachhause und Junge Freiheit lesen!

Buntländer schreibt:

Mal gucken, wohin es den „hochbegabten“ Piraten C. Lauer verschlägt, wenn er in einer Woche aus dem Berliner Senat fliegt.

Siehe auch:

Video: Maybritt Illner mit Matthias Manthei (AfD)

Helmut Zott: Islam und Christentum – vereint im Leid?

Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

Köln: Angst an vielen Ecken – Köln ist nicht mehr meine Stadt!

Muslimische Kinderehen – eine Lizenz zum Kinderficken?

Yussuf Trilogie: Satire von Helmut Zott

Video: Maybritt Illner mit Matthias Manthei (AfD)

11 Sep


Video: Maybrit Illner: Kanzlerin der Flüchtlinge – Wer folgt noch Angela Merkel? (61:34)

Die CDU im Sinkflug und gleichzeitig die AfD im Aufwärtstrend, das bereitet nicht nur der CDU, sondern auch dem System immer mehr Sorgenfalten. Der Motor dieser Spirale wird vor allem von der Deutschland vernichtenden Invasionspolitik Angela Merkels angetrieben. Die Kanzlerin scheint ungerührt, sie ist im Recht, ihr Kurs alternativlos, basta. Wird sie das, auch gegen die Stimmen in den eigenen Reihen, durchhalten oder stolpert sie schon bald über ihre Arroganz und Machtgier?

In der Programmvorschau zur Maybrit Illner-Sendung vom 08.09.2016 (22.15 Uhr, ZDF) heißt es:

Wird die Kanzlerin für ihre Überzeugung kämpfen? Hält das die CDU/CSU aus? Steht der Koalitionspartner SPD zu den gemeinsamen Entscheidungen oder lässt er Merkel im Regen stehen? Muss Merkel weg, wie nicht nur die AfD unentwegt fordert, oder muss sie 2017 wieder antreten?

Gäste sind:

• Familienrichter Matthias Manthei (AfD-Landessprecher in Mecklenberg-Vorpommern, bekannt für einen gerechten, aber harten Kurs in der Rechtssprechung

• SPD-Blondchen und Asyllobbyistin Manuela Schwesig (Bundesfamilienministerin), deren Schönheit auch immer mehr verblasst;

• Islamkriecher und Schäubleschwiegersohn Thomas Strobl (CDU), (Innen- und Migrationsminister in BW, stellv. CDU-Bundesvorsitzender);

• Albrecht von Lucke, Publizist und Politologe, linke Labertasche; 

• Gabor Steingart, Journalist und Herausgeber „Handelsblatt“, kam mir ehrlich gesagt ziemlich blass vor, frage mich, wie der wohl zur Zeitung gekommen ist;

Quelle: Video: Illner mit Matthias Manthei (AfD)

Meine Meinung:

Mattthias Manthei (AfD) hat mir gut gefallen, kommt aber viel zu selten zu Wort. Albrecht von Lucke, Manfred Strobel (CDU) und Gabor Steingart (Handelsblatt) dagegen kann man in der Pfeife rauchen. Mit Manuela Schwesig (SPD) und Maybritt Illner also 5:1 gegen Matthias Manthei (AfD).

Noch ein klein wenig OT:

Video: Migranten zerlegen Hotel in Italien – unzufrieden mit dem Zimmerservice?

italien_migranten_hotelVideo: Migranten zerlegen Hotel in Italien (01:30)

Weil die Migranten mit der Unterbringung in ihrem Hotel unzufrieden sind zertrümmern sie es und werfen es vom Balkon.

Meine Meinung:

Manche Gäste bevorzugen eben die Fürstensuite. Hat sich das denn noch nicht herumgesprochen? Muslime first, steht doch schon im Koran, ihr ungläubigen 3-Sterne-Touris. 😉

Video: Italien: Flüchtlinge errichten Straßensperren und verlangen "Durchfahrtsgebühr"

 

Flüchtlinge errichten Strassensperren und verlangen "Durchfahrtgebühr". Die italienische Polizei machtlos.

Tino schreibt:

Wie kann sowas sein? Polizei schaut zu. Militär müsste man da einsetzen.

Rolf schreibt:

Was ich einfach nicht kapiere, keine von diesen Drecksregierungen macht irgendwas, keine. Ich versteh das nicht. Wenigstens einer muss doch mal einschreiten. Und auch kein Volk rottet sich zusammen, um dagegen vorzugehen?! Aber Pokemons suchen. Man müsste die Pokemons mal in den Asylantenheimen verstecken….

Video: Frankreich: Schwere Zusammenstöße im berüchtigten Flüchtlingscamp von Calais (01:55) (facebook.com)

Siehe auch:

Helmut Zott: Islam und Christentum – vereint im Leid?

Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

Köln: Angst an vielen Ecken – Köln ist nicht mehr meine Stadt!

Muslimische Kinderehen – eine Lizenz zum Kinderficken?

Yussuf Trilogie: Satire von Helmut Zott

Video: Berlin-Hellersdorf: Chaos, Anarchie und Gewalt an der Mozart-Schule

Helmut Zott: Islam und Christentum vereint im Leid?

11 Sep

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Islam und Christentum sind sicher gegensätzlich, aber sind sie auch komplementär [sie ergänzen einander] unter dem Aspekt eines übergeordneten Ganzen? Dieser Sachverhalt soll im folgenden in einen umfassenderen Zusammenhang einer allgemeinen Weltsicht gestellt und kurz betrachtet werden.

Bei der chinesischen Weltanschauung des Taoismus geht man, um ein Beispiel zu nennen, von einem zeitlosen unergründbaren Urgrund allen Seins aus, das Tao genannt wird, aus dem heraus sich alles Dasein bipolar als Yin und Yang offenbart. Alles uns gegebene und erkennbare Sein ist unter diesem Aspekt somit bipolar [zweiseitig]: Beispielsweise als schwarzes und weißes Loch im Kosmos, als Implosion und Explosion, als Kern und Schale oder letztlich eben als männlich und weiblich, als Mann und Frau.

In der gegenseitigen Ergänzung und dem rhythmischen Schwingen der Gegensätze um eine Mitte besteht der Ausgleich der Spannungen im gesunden Sein und Werden. In diesem Zusammenhang könnte man auch von einer funktionellen trinitarischen [dreifachen] Gliederung sprechen.

In der Anhäufung, Absolutsetzung und Fixierung eines der Extreme entsteht und besteht das relative Ungleichgewicht und damit die Störung, die man auch „das Böse“ nennt. Es gibt immer zwei Abweichungen und zweierlei Abgleiten aus der Mitte in die Isolierung und damit ins Böse, was beispielsweise in der Anthroposophie [1] als ahrimanisch [das Zerstörerische] und luziferisch, oder personifiziert als Ahriman und Luzifer bezeichnet wird, wobei die ahrimanische Abweichung in der Verhaftung von Kontraktion und Verhärtung besteht, die luziferische Abweichung aber in der Fixierung von Expansion und Auflösung in die Formlosigkeit.

[1] Als Anthroposophie wird eine von Rudolf Steiner (1861–1925) begründete, weltweit vertretene spirituelle und esoterische Weltanschauung bezeichnet.

Auf das menschliche Sein angewendet heißt das, dass das Männliche in der einseitigen Zentrierung und Verhaftung die entartete Form annimmt, in der sich der Sexualtrieb als Hang zum Töten, Kriegführen, Frauenunterdrückung und Sadismus äußert.

„Sind in einer Gesellschaft mehr als 30 Prozent aller Männer zwischen 15 und 29 Jahre alt, so kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Gewalt in Form von Bandenkriminalität, Revolutionen, Bürgerkriegen, Genoziden oder Eroberungskriegen“, meint zu Recht der deutsche Soziologe und Völkermordforscher Gunnar Heinsohn.

Diesen Aspekt, nämlich den Islam als Ausdruck des relativen Überwiegens und der Konzentration von Männlichkeit als Folge der Unterdrückung der Weiblichkeit zu verstehen, mit dem Ausleben der männlichen Triebkräfte als Hang zum Erobern, Herrschen, Töten, Kriegführen, Frauenunterdrückung und Sadismus, sollte man stärker beachten.

„Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“ (Muslimbruder Sayyid Qutb, 1906 – 1966, in seinem Buch „Wegzeichen“).

Beim Islam haben wir es in der Tat mit einer Entartung in Form der Konzentrierung, Instrumentalisierung und Institutionalisierung von männlichen Sexualtrieben zu tun, wobei die Ideologie die Legitimation und die Feindbilder liefert, um ungeniert erobern und herrschen, sowie gottgewollt und ungestraft töten, morden und foltern zu können.

Sexualtrieb

Ein Mensch bedenkt und ihm wird klar,
die Welt erscheint uns bipolar.
Der Grund für Krieg war allezeit
ein Überschuss an Männlichkeit,
weil sexuelle Manneskraft
die Kriege und den Terror schafft.

Andererseits haben wir es auch mit dem Gegensätzlichen zu tun, nämlich mit der Weiblichkeit, der weiblichen Sexualität und der Entartung des weiblichen Sexualtriebes. Das Wesen des Weiblichen, das sich als passives Erleiden, als ein ersehntes Leidenwollen, bis hin zur Selbstaufgabe äußern kann, tritt auch als christliche Leidverherrlichung und als Masochismus in Erscheinung. Beim Christentum haben wir es, wenn auch nicht ausschließlich, mit einer Entartung weiblicher Sexualität zu tun, wobei Jesus das Vorbild und die Legitimation liefert, um sich passiv und widerstandslos quälen und mit Wonne töten zu lassen.

Sehr klar kommt die im Christentum veranlagte Entartung in einem Büchlein zum Ausdruck, das die Nonne M. Basilea Schlink geschrieben hat, und das den Titel trägt: „Wo liegt die Wahrheit? – Ist Mohammeds Allah der Gott der Bibel?“ Sie schreibt auf Seite 65:

„Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments ist Leiden allein der Weg, dass wir einst in Sein Reich kommen (Apg. 14, 22), weil es uns verklärt in Jesu Bild und ohne diese Heiligung niemand den Herrn schauen kann (Hebr. 12, 14)“.

Leiden wird hier als Mittel zum Zweck der Erhöhung und ewigen Seligkeit verherrlicht und gepriesen. Die Befriedigung beim Gequältwerden, was als Masochismus bezeichnet wird, gibt es nicht nur auf der Ebene des Sexuellen, sondern auch auf der Ebene des Religiösen als Verzückung und Entrückung im Leid und durch die Qualen, was dann heiliges Martyrium heißt und den Impuls liefert, um zu Jesus, dem Gott mit den Wundmalen, zu gelangen.

Auf Seite 34/35 schreibt die Nonne weiter: „Er erzieht uns ja nur deshalb durch manche Schläge, d.h. durch schwere Führungen und Leidenswege, dass wir einst bei Ihm wohnen könnten im Reich Seiner Herrlichkeit in ewiger Freude, da wir Ihn schauen können von Angesicht zu Angesicht als seligstes Glück“.

Der Christ ersehnt für sich die Qualen und leidet im Namen Jesu freiwillig und schuldlos bis zum Tode, um von Jesus in den Himmel aufgenommen zu werden, der Moslem quält im Namen Allahs bis zum Tode, um ebenfalls zur ewigen Glückseligkeit ins Paradies zu gelangen. Die sich ergänzenden Extreme dieser polaren Haltungen bewegen sich in Richtung Masochismus und Sadismus. Beide sind komplementär und pervers, wie sich das an der folgenden Aussage ebenfalls zeigt: „Dem sterbensbereiten Hass von Selbstmordattentätern sollte die sterbensbereite Liebe Jesu Christi entgegengesetzt …werden“.

Man sollte sich nicht der Illusion hingeben und glauben, dass durch ein primär passives Verhalten und die Verherrlichung des Leidens und Sterbens, durch das man sich an Jesus angleicht und sich den Himmel verdient, der Islam auf Erden entkräftet, entmachtet oder gar besiegt werden könne. Man glaubt auch in der Tat nur an einen Sieg mit ausschließlich göttlicher Hilfe, indem man die Hoffnung hat und die Ansicht vertritt, die bei vielen, gerade besonders frommen christlichen Glaubensrichtungen zu finden ist, dass Jesus im endzeitlichen Geschehen bald wiederkommt. Dieser erscheint aber dann angeblich mit großer Macht und Herrlichkeit, rettet die Seinen und besiegt den Islam und alle Widersachermächte, die ihm schließlich zu Füßen liegen.

Auch M. Basilea Schlink schreibt in diesem Sinne auf Seite 84: „Denn Christus wird wiederkommen und Sein Reich aufrichten, das ewiglich dauert, und alle Seine Feinde werden sich Ihm zu Füßen legen“.

Da Jesus, der ja der Messias der Juden sein soll, sich in Auschwitz nicht sehen ließ, um dem auserwählten Volk Gottes beizustehen oder es zu retten, ist es auch nicht glaubhaft, dass er zum muslimischen Schlachtfest an den Christen in Europa erscheinen wird.

Nachdem das jüdische Gebot „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, das im 3. Buch Mose, Kapitel 19, Vers 18 steht, von Jesus, nach Matthäus, Kapitel 5, Vers 44 erweitert und pervertiert wurde in „Liebet eure Feinde“, wurde hier bereits der Keim für den Untergang des Christentums gelegt. Im Islam gilt bekanntlich die Anordnung Allahs „Hasset und tötet die Ungläubigen“, so dass Christentum und Islam korrespondieren und sich ergänzen. Durch das Zusammenwirken beider ist der Untergang des Christentums, aber auch des christlichen Abendlandes vorprogrammiert.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Meine Meinung:

Der männliche Sexualtrieb ist nicht grundsätzlich negativ. Er ist natürlich für die Fortpflanzung notwendig. Man kann seinen sexuellen Trieben nachgeben oder man kann die sexuelle Energie sublimieren, sie also bewahren und in positive Energie umwandeln. Lebt man seine sexuellen Energie vollkommen ungehemmt aus, wie das die meisten Männer machen, dann ist das immer mit negativen Folgen verbunden. Der buddhistische Mönch Bhante Henepola Gunaratana sagte einst:

„Weil der Geist in Unordnung, getrübt und verwirrt ist, solange man sich damit [mit der sexuellen Lust] beschäftigt, und weil man sich in Eifersucht, Furcht, Hass, Spannung usw. verstrickt – in all diesen Problemen, die aus der [sexuellen] Lust entstehen.”

„Denn aus Lust erwächst Furcht; aus Lust erwächst Habgier; aus Lust erwachsen Eifersucht, Zorn, Hass, Verwirrung und Kampf; all diese negativen Dinge erwachsen aus der Lust. Und deshalb sind all diese negativen Dinge in der Lust beinhaltet. Und, wissen Sie, wenn wir das sehen möchten, dann brauchen wir gar nicht weiter zu schauen als in unsere eigene Gesellschaft.”

„Machen Sie nur die Augen auf und sehen Sie sich um. Wie viele Millionen Menschen kämpfen? Und das ist nur in ihrer Lust und Gier begründet – Ehemänner mit Ehefrauen; Freunde mit Freundinnen; Freunde mit Freunden; Freundinnen mit Freundinnen – usw., nicht wahr? Es macht keinen Unterschied, ob die Menschen heterosexuell, homosexuell oder bisexuell sind, das ist ganz egal. Solange du darin verstrickt bist, ist es unvermeidlich, dass du diese Probleme hast – Kampf, Enttäuschung, Zorn, Hass, Töten – all das ist damit verbunden.”

„Weil also der Buddha das Problem sah, das der Sexualität innewohnt, sagte er, dass es besser ist, die Sinne zu disziplinieren und zu kontrollieren, um ein ruhiges und friedvolles Leben zu haben. Aber das muss schrittweise erfolgen, langsam, begründet auf Verstehen, nicht unvermittelt. Es kann nicht erzwungen werden. Es muss allmählich geschehen und mit tiefem Verständnis. Wenn Menschen es nicht verstehen und versuchen, ganz unvermittelt damit Schluss zu machen, werden sie nur noch mehr Frustration, Furcht usw. haben.”

Ich will dies Thema hier nicht weiter vertiefen, denn es ist viel zu umfangreich. Wer sich dafür interessiert kann sich auf der Seite Sexualität und Spiritualität darüber informieren. Es geht im Prinzip darum, die sexuelle Energie zu bewahren, um sie in spirituelle, künstlerische, wissenschaftliche, intellektuelle Energie umzuwandeln, aber auch darum sich vom menschlichen Leid zu befreien, um an Ende in einen Zustand der Glückseligkeit zu gelangen, den die Buddhisten Erleuchtung nennen. Die Umwandlung der sexuellen Energie nennt man Sublimation. Es gibt ein kostenloses Onlinebuch im Internet das sich sehr ausführlich mit der Sublimation beschäftigt: Sexuelle Kraft und Yoga. Ich kann es jedem nur empfehlen.

Ich sehe auch nicht, warum wir es beim Christentum mit einer weiblichen Entartung der Sexualität zu tun haben sollten, wie Helmut Zott behauptet. Ich würde das Leiden der Nonne auch ganz anderes interpretieren. Heilung ist immer mit Leiden verbunden. Wenn man sich von seinen Ängsten befreien will, dann muss man die Fehler abstellen, die man vielleicht schon viele Jahre lang gemacht hat. Dies führt zwangsläufig zu physiologischen Veränderungen, die in der Regel schmerzhaft sind. Das hat aber nichts mit Masochismus zu tun.

Die Worte, die die Nonne wählt, entsprechen ihrem religiösen Verständnis. Sie versteht nichts von physiologischen Vorgängen, um die es in Wirklichkeit bei einer Heilung (Genesung) geht. Aber trotzdem sollte man diesen Weg nicht abwerten. Wenn man z.B. Nonnen in einem Kloster sieht, dann sind das meist ziemlich glückliche und zufriedene Menschen, so ist jedenfalls mein Eindruck.

Ich kann ihm auch nicht zustimmen, wenn er behauptet, der Christ sehnt sich nach Qualen, um von Jesus in den Himmel aufgenommen zu werden. Niemand sehnt sich nach Qualen, jeder ist froh, wenn er frei von Angst und Schmerzen ist. Es geht in der Religion in Wirklichkeit darum, sich von Qualen zu befreien, dass ist der wichtigste Punkt sowohl im Buddhismus (Erleuchtung), als auch im Christentum. Und der Weg der Kontemplation, des Gebets, der Meditation und des Zölibats führt in beiden Religion in den Glückszustand der Erleuchtung, auch wenn Christen das etwas anders formulieren.

Und die Gleichsetzung des christlichen Leides, nach dem die Christen sich, nach dem Verständnis des Autors angeblich sehnen, mit dem Leid, welches der Moslem anderen Menschen zufügt, um dafür ins Paradies zu kommen, halte ich für falsch. Ich finde, der Autor macht den Fehler, die Worte der Nonne für bare Münze zu nehmen. Die Nonne weiß es nicht besser, sie kann sich nicht besser ausdrücken, weil sie nur einen begrenzten Horizont hat. Dieses aber als Maßstab zu nehmen halte ich für falsch.

Den gleichen Fehler machen viele Menschen, die die Bibel interpretieren. Sie nehmen sie wortwörtlich, anstatt zwischen den Zeilen zu lesen, um den wahren Kern herauszuarbeiten. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen die Bibel gar nicht richtig kennen und somit eigentlich gar nicht darüber urteilen können, weil ihnen eben viele Dinge unbekannt sind, die ein ganz anderes Bild entstehen lassen würden, wenn sie sie kennen würden.

Wer von den Christen weiß denn schon, dass es z.B. im Neuen Testament 30 Bibelverse gibt, die die Menschen, und zwar alle Menschen und nicht nur die Mönche, zum Zölibat ermuntern. Ihr könnt ja einmal darüber nachdenken, warum sie dort stehen und warum Buddha darauf ebenso viel Wert gelegt hat.

Weitere Texte von Helmut Zott:

Helmut Zott: Yussuf Trilogie: Satire von Helmut Zott

Helmut Zott: Der Unterschied zwischen der islamischen und der westlichen Kultur

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Helmut Zott: Das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam

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Helmut Zott: Offener Brief an den Stuttgarter Stadtdekan Dr. Christian Hermes

Helmut Zott: Islam und Islamismus sind nicht voneinander zu trennen

HHelmut Zott: Die katholische Kirche und der Islam

Siehe auch:

Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

Köln: Angst an vielen Ecken – Köln ist nicht mehr meine Stadt!

Muslimische Kinderehen – eine Lizenz zum Kinderficken?

Yussuf Trilogie: Satire von Helmut Zott

Video: Berlin-Hellersdorf: Chaos, Anarchie und Gewalt an der Mozart-Schule

Erwartet Deutschland 2016 mehr Flüchtlinge als 2015?

Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

11 Sep

Ich wollte diesen Artikel bereits vor ein paar Tagen veröffentlichen, habe ihn dann aber übersehen. Durch den Artikel von indexexporgatoris zum gleichen Thema Halbmond statt Gipfelkreuz bin ich wieder daran erinnert worden. Darum veröffentliche ich ihn nun nachträglich.

christian_meier_halbmond
Ohne Genehmigung stellte der Schweizer „Künstler“ Christian Meier (Foto) auf einem Gipfel in den Appenzeller Alpen einen drei Meter hohen Halbmond auf, der bei Dunkelheit sogar leuchten soll. Es war ihm ein Bedürfnis einen Gegenpol zu den traditionellen christlichen Gipfelkreuzen zu setzen, begründet er seine Aktion. Mittels Helikopter hatte er das islamische Unterdrückungssymbol auf den 2.140 Meter hohen Gipfel transportieren lassen. Im Dorf unterhalb des Gipfels und bei den Wanderern regt sich Zorn, sie nennen dieses „Kunstwerk“ u.a. eine „Frechheit“ und „bodenlose Sauerei“ nennen.

Von L.S.Gabriel

Die Behörden sind ebenfalls wenig erfreut über den leuchtenden Fremdkörper am Berg und fürchten, das Licht könnte nicht nur Fehlalarme auslösen, sondern sehen gleichzeitig eine Gefahr für die Arbeit der Bergretter und informierten die Rettungsflugwacht über das nicht genehmigte Licht am Berg. Auch könnte der Halbmond Schaulustige an die nur für erfahrene Kletterer zugängliche Stelle locken und so Menschenleben gefährden.

halbmond_beleuchtet

Solche Gedanken machen sich linke Idioten aber gar nicht. „Der Motor für dieses Projekt war meine Freude am Provozieren. Ein Kunstwerk muss eine interpretative Offenheit haben, damit man die Menschen dazu bringt, vielleicht ihre Sichtweise zu hinterfragen. Wenn das eintrifft, macht mich das happy“, so Meier gegenüber der BAZ.

Provozieren und die Werte der Heimat nach Möglichkeit, durch eine imperialistische, menschenverachtende Gewaltideologie zu ersetzen, das macht Linke „happy“.  Die eigene Kultur zu vernichten und alles Fremde zu etablieren ist ein sich bei uns wie ein Krebsgeschwür ausbreitendens Ideal linker Bunt- und Bessermenschen.

Roland Inauenn, der zuständige Kantonsvorsitzende will zwar keinen Bußgeldbescheid gegen Meier erwirken aber fordert, er müsse die Installation innerhalb einer Woche wieder entfernen.

Die SZ, die sich am Montag darüber echauffierte, dass „Rechtsextreme“ (gemeint war die Identitäre Bewegung) ein abgesägtes Gipfelkreuz, auf eigene Kosten und Gefahr, durch ein neues ersetzten, findet das widerrechtlich installierte Islamsymbol nicht einmal annähernd so empörend, wie das Kreuz der Identitären Bewegung.

Quelle: Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

Meine Meinung:

Ich weiß nicht, was den Künstler bewogen hat, diesen beleuchteten Halbmond zu errichten. Wahrscheinlich wollte er damit ausdrücken, dass der Islam mit dem Christentum gleichzusetzen ist und demzufolge das gleiche Recht haben sollte seine Symbole auf den Gipfeln der Berge zu errichten. Mir scheint, der Künstler hat Null Ahnung vom Islam und das ist das eigentliche Dilemma.

Ich liebe Künstler und ich liebe ihre Phantasie, ihre Intuition und Kreativität. Leider sind aber viele Künstler links indoktriniert, und wie die meisten Linken ziemlich naiv und nicht besonders gebildet. Und meist sind sie zu faul, sich mit dem Islam auseinander zu setzen. Sonst hätten sie längst erkannt, dass der Islam eine faschistische Ideologie ist, intolerant, frauenfeindlich, gewalttätig, der die Menschenrechte mit Füßen tritt. Das sollte eigentlich jedem halbwegs gebildeten Menschen bewusst sein.

Wenn dem Künstler dies bewusst wäre, hätte er bestimmt nicht den Halbmond auf dem Berggipfel errichtet. Man kann über so viel Unwissenheit wirklich nur den Kopf schütteln. Oder ging es dem Künstler lediglich darum mittels Provokation bekannt zu werden? Das wäre ein ziemliches Armutszeugnis.

Wenn er mittels Provokation bekannt werden möchte, oder wenn er für die Gleichsetzung der Religionen eintreten möchte, dann kann es ja einmal ein beleuchtetes Kreuz auf einem Gipfel eines Berges in einem islamischen Staat errichten. Und wenn er so angetan ist vom Islam, dann dürfte ihm dies doch eigentlich kein Kopfzerbrechen machen. Wie ist’s Herr Meier, wann dürfen wir ein beleuchtetes Kreuz in den pakistanischen, arabischen oder nordafrikanischen Ländern erwarten oder fehlt dafür der Mut? Was halten sie von solch einer kleinen Provokation in den islamischen Ländern?

Siehe auch:

Köln: Angst an vielen Ecken – Köln ist nicht mehr meine Stadt!

Muslimische Kinderehen – eine Lizenz zum Kinderficken?

Yussuf Trilogie: Satire von Helmut Zott

Video: Berlin-Hellersdorf: Chaos, Anarchie und Gewalt an der Mozart-Schule

Erwartet Deutschland 2016 mehr Flüchtlinge als 2015?

Video: Paris im September 2016 ein Migrantencamp

Halbmond statt Gipfelkreuze

11 Sep

Vor ein paar Tagen wollte ich ebenfalls einen Artikel zum selben Thema veröffentlichen, habe ihn dann aber übersehen. Nun hat mich indexexpurgatorius mit diesem Artikel wieder daran erinnert. Darum habe ich den Artikel nun nachträglich veröffentlich: Schweizer Alpen: Halbmond statt Gipfelkreuz

Indexexpurgatorius's Blog

Auf dem 2140 Meter hohen Gipfel der Freiheit im Alpstein hat der Appenzeller Künstler Christian Meier einen leuchtenden Halbmond installiert, der nicht nur die Nacht erleuchtet.

Eigenen Angaben zufolge hatte Meier die Idee zur Aktion selbst auf einer Wanderung: „Da fielen mit die vielen Gipfelkreuze auf, als Atheist empfinde er diese als absurd, da kam mir die Idee mit dem beleuchteten Halbmond„.

Die „muslimische Variante zum Gipfelkreuz“ stößt unten im Dorf allerdings auf wenig Begeisterung. „Das ist doch der Gipfel der Frechheit. Eine bodenlose Sauerei“, empörte sich ein Wanderer laut dem Schweizer Sender. „Ich begreife nicht, welchen Zweck dieser drei Meter hohe beleuchtbare Halbmond erfüllen soll, und ich verstehe auch nicht, wie man einen Berg derart entstellen kann“, regte sich ein anderer Wanderer auf der Wanderplattform „hikr.org“ auf.

Eine Bewilligung für die Installation hat Meier nicht. Gemäss dem Innerrhoder Landammann Roland Inauen toleriere die Regierung solche Aktionen nicht…

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