Roland Baader: Verordnete Zwangs-Debilität für den deutschen Michel

14 Apr

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Merkt ihr denn nicht, wie hier in Euren Brieftaschen und Konten, in Eurem Arbeits- und Privatleben, in Euren Familien und Partnerbeziehungen, in Eurem ganzen Leben beliebig herumgestochert wird? Fällt Euch denn gar nicht mehr auf, wie die Parameter Eurer gesamten beruflichen und privaten Existenz auf den Funktionärsschachbrettern hin- und hergeschoben werden, und daß ihr nur noch Spielmaterial für die Machtlaunen und Profilierungssüchte von Kindergartenimperatoren seid?

Wie abgestumpft, infantil, entmündigt und verdeppt seid ihr denn inzwischen in Eurem Wurmdasein, um das alles als „normale Politik” zu fressen? Habt ihr vergessen, was Freiheit bedeutet, was jener „Stolz des freien Mannes” besagt, für den tausend Generationen gekämpft und gelitten haben? Es geht doch bei der „Freiheit” nicht nur um das „Reisen-Können” und um „Mehr Bananen und Damenstrümpfe” – wie Euch das die linken Mediensabberer angesichts der Massenflucht unserer Landsleute monatelang weisgemacht haben, sondern es geht um Lebenszeit.

Jeder Mensch hat nur ein Leben auf Erden, und diese Zeit, diese seine einzige Lebenszeit ist unendlich kostbar. Jeder Tag, den er in Zwang und Vormundschaft, in Lüge und Manipulation verbringen muss, jede Stunde, die er nach falschen Zielen und Illusionen leben muss, ist verlorenes Leben. Zeit ist unser einziges unwiederbringliches Eigentum, ist – wie Seneca sagt – das einzige, was selbst der Dankbare nicht zurückgeben kann. Und Lebenszeit, in Unfreiheit und unter unwürdiger Funktionärsverwaltung verbracht, ist geraubte Zeit, ist vorgezogener Tod. Freiheit heißt doch nicht nur Abwesenheit von Stasispitzeln, sondern auch Abwesenheit von Zwangsammen und von Zwangs-Debilität (sei sie auch demokratisch verordnet) in einem sozialistischen Volksheim. Ich sage Euch nicht „Gute Nacht”, sondern – Eurem Geistes- und Gemütszustand angemessen: „Ada, ada, haia, haia!”

Mag da ein einsamer Autor nach monate- oder jahrelanger Mühe noch ein paar tausend Leser mit seinem Appell erreichen; jene Publikums-Fürsten, denen täglich Millionen von Zuschauern oder Hörern lauschen, werden nicht daran denken, sich das einträgliche Geschäft mit der Unmündigkeit der Massen selbst zu verderben. Und – machen wir uns nichts vor – : Das Freiheitsverständnis dieser Massen wird – zu ihrem eigenen Schaden freilich – stets ein anderes bleiben. Würde man den Menschen die Freiheit als Ganzes, als Gesamtgebäude nehmen, die meisten würden nur einen geringen Teil der Bausteine vermissen.

Nur wenige würde es zum Beispiel schmerzen, nicht Unternehmer werden, nicht Mietwohnungen bauen oder nicht an einer Hochschule frei lehren zu können. Die große Mehrheit der Bevölkerung würde diese Aspekte des Freiheitsverlustes nicht für wichtig halten und nicht schmerzlich empfinden. Deshalb ist es auch so leicht, eine ganze Gesellschaft mit einem Netz von Kontrollen, Vorschriften und bürokratischen Hindernissen zu überziehen, ohne dass dies der Mehrheit auffällt oder bedeutsam erscheint. Und doch entscheidet die ganze Freiheit jener wenigen weit mehr über den Wohlstand und die zivilisatorische Entwicklung einer Nation als die eingeschränkte, den meisten Menschen aber durchaus genügende Freiheit.

Der Text ist aus Seite 302 von Roland Baaders Buch "Kreide für den Wolf". >>> weiterlesen

Im Original erschienen beim DAV

Quelle: Roland Baader: Verordnete Zwangs-Debilität

Heta [#7] schreibt:

Man sollte dazusagen, dass es sich um einen Text von 1991 handelt, kurz nach der Wende geschrieben, denn um „Bananen und Damenstrümpfe“ geht es schon lange nicht mehr. Aus Roland Baaders Buch „Kreide für den Wolf. Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus“ – hier: lohnt sich unbedingt! Ein zorniger Mann und glänzender Formulierer: Hier könnt ihr also das ganze Buch Kreide für den Wolf von Thomas Baader als PDF-Dokoment lesen. [Danke Heta für den Tip]

Noch ein klein wenig OT:

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Siehe auch:

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Schweiz: „Der Handschlag-Dispenz ist nur der Anfang”

Satire-Streit: Akif Pirinçci: Jan Böhmermann ist kein Held

Frauen im Islam: Menschen zweiter Klasse

Bernhard Lassahn: der feministische Männerhass wird in die Amtssprache implantiert

Wolfram Weimer: Merkel verhält sich reaktionär und Erdogan-hörig

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