Studie zu Migranten: Sind 44 Prozent der Muslime in Europa radikal?

4 Feb

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Ein großer Anteil muslimischer Migranten stimmt gemäß einer Studie fundamentalistischen Aussagen zu. Ein Schweizer Bericht kommt zu anderen Ergebnissen.

Das Ergebnis einer Studie zur Einstellung muslimischer Migranten in Europa sorgt für Aufsehen: Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) wollen herausgefunden haben, dass diese weit häufiger zu fundamentalistischen Ansichten tendieren als ansässige Christen.

Im Rahmen der „Six Country Immigrant Integration Comparative Survey” befragten die Wissenschaftler knapp 6000 Muslime mit marokkanischem oder türkischem Migrationshintergrund, die in Frankreich, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Schweden oder Österreich leben. Das Resultat: 44 Prozent der Befragten zeigten eine fundamentalistische Haltung. Bei einer Vergleichsgruppe von 2500 in den Ländern beheimateten Christen waren es dagegen nur vier Prozent.

Damit sei widerlegt, dass nur wenige Muslime im Westen fundamentalistisch seien, betont der Studienleiter Prof. Dr. Ruud Koopmans gemäß der „NZZ am Sonntag”.

Kritik: Muslime gegen Christen ausgespielt

Laut der Studie stimmten 60 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten. 75 Prozent bejahten den Standpunkt, dass es nur eine Interpretation des Korans gebe und dass alle Muslime sich an diese zu halten hätten. Drittens hielten 65 Prozent der Studienteilnehmer die Regeln des Korans für wichtiger als staatliche Gesetze. Wer allen drei Aussagen zustimmte, legte gemäß der Untersuchungsdefinition eine fundamentalistische Haltung an den Tag. Das traf auf 44 Prozent der Befragten zu.

Von den befragten Christen stimmten diesen Aussagen, die auf das Christentum und die Bibel bezogen waren, zwischen 13 und 21 Prozent zu. Alle drei Statements bejahten nur vier Prozent der christlichen Teilnehmer.

Kritik erntet die Studie von der Schweizer Islamwissenschaftlerin Rifa’at Lenzin. Sie wirft den Forschern Fahrlässigkeit vor. Die Präsidentin der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft „Iras Cotis” stört sich daran, dass muslimische Migranten gegen ansässige Christen ausgespielt würden. Zudem hält sie die der Studie zugrunde gelegte Definition von Fundamentalismus für unsachgemäß. „Hätte man präzis gefragt, ob Muslime die Scharia einführen wollten, wäre die Zustimmung wohl weit tiefer ausgefallen”, vermutet Lenzin gegenüber der „NZZ am Sonntag”. [1]

[1] Ausgerechnet eine Islamwissenschaftlerin, die mit wirklicher Wissenschaft nichts am Hut hat, will uns darüber aufklären, wie radikal die Muslime sind. Und wenn sie sagt, hätte man die Muslime gefragt, ob sie die Scharia einführen wollen, wäre die Zustimmung weit tiefer [geringer] ausgefallen. Ich glaube das nicht. Und wieso behauptet sie, hier werden die Christen gegen die Muslime ausgespielt? Schließlich hat man ihnen dieselben Fragen gestellt. Die "Islamwissenschaftlerin" kann offensichtlich die Wahrheit nicht ab, dass Christen weit weniger radikale Ansichten vertreten, als die Muslime.

Meine Erfahrung mit Muslimen ist, dass besonders die gläubigen Muslime oft sehr radikale Ansichten vertreten. Aber es ist gar nicht so entscheidend, ob die große Masse der Muslime radikale Ansichten vertritt, denn in der Geschichte war es immer eine kleine Minderheit, die entsprechende Gewalt ausgeübt hat, um die große Masse der Menschen in die Richtung zu leiten, die dieser kleinen Minderheit vorschwebt. Wer sich dagegen zur Wehr setzte, wurde getötet.

Vera Lengsfeld schrieb übrigens in ihrem Artikel: Die schweigende Mehrheit der Muslime ist irrelevant!

Es sind die Fanatiker, die marschieren. Es sind die Fanatiker, die augenblicklich die 50 Kriege auf der ganzen Welt führen. Es sind die Fanatiker, die systematisch Christen abschlachten oder ethnische Gruppen [wie die Jesiden] überall in Afrika und die nach und nach den ganzen Kontinent in einer islamischen Welle übernehmen. Es sind die Fanatiker, die bomben, köpfen, töten und ehrenmorden. Es sind die Fanatiker, die eine Moschee nach der anderen übernehmen. Es sind die Fanatiker, die eifrig das Steinigen und Hängen von Vergewaltigungsopfern und Homosexuellen verbreiten. Es sind die Fanatiker, die ihre Jugend lehren, zu töten und Selbstmordattentäter zu werden.

Die harte, offensichtliche Realität ist, dass die friedliche Mehrheit, die schweigende Mehrheit, eingeschüchtert und irrelevant ist. Das kommunistische Russland bestand mehrheitlich aus Russen, die nichts wollten, als in Frieden leben, aber die russischen Kommunisten waren für die Ermordung von etwa 20 Millionen Menschen verantwortlich. Die friedliche Mehrheit war irrelevant. Chinas riesige Bevölkerung war ebenso friedlich, aber den chinesischen Kommunisten gelang es, unglaubliche 70 Millionen Menschen zu töten.

Wer behauptet, man können den Islam sowohl friedlich als auch im Sinne des gewalttätigen Dschihads interpretieren, verkennt die Tatsache, dass sich stets der radikale Islam durchgesetzt hat. Wie kann außerdem jemand behaupten, der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun, wenn er nur von Muslimen, die sich auf Allah und den Koran berufen, durchgeführt wird?

Studienleiter Koopmans gibt zu, dass bei veränderten Aussagen auch andere Zahlen zustande gekommen wären. Es ändere sich aber nichts am Hauptbefund, dass fundamentalistische Haltungen unter muslimischen Migranten weit verbreitet seien. Zudem ist Koopmans nicht der Ansicht, dass Muslime in Europa wenig über ihre Religion wissen. Die Befragung habe gezeigt, dass es einen starken Zusammenhang zwischen Fundamentalismus und Grad der Religiosität gebe; so bei Muslimen, die regelmäßig in die Moschee gehen, die Speiseregeln befolgen oder ein Kopftuch tragen würden. [2]

[2] Selbst wenn die Muslime häufiger in die Moschee gehen, wenn sie muslimische Speiseregeln befolgen und Kopftuch tragen, so bedeutet dies noch lange nicht, dass sie sich gut mit dem Islam auskennen. Es bedeutet allenfalls, dass sie leichter zu manipulieren sind, dass sie bereitwilliger sind, die Aussagen der Imame anzunehmen, ohne sie allerdings zu hinterfragen. Meine Erfahrung ist, dass die Muslime kaum wirkliche Kenntnisse vom Koran haben. Und wenn sie doch Kenntnisse von Koran haben, so fehlt ihnen in der Regel die Bildung, um die Aussagen des Koran zu hinterfragen.

Bundesrats-Bericht sieht keine Gefahr

Die Studie der Berliner Forscher wurde 2013 veröffentlicht. Im selben Jahr hat auch der Bundesrat einen ausführlichen Bericht zur „Situation der Muslime in der Schweiz” publiziert. Die über 100-seitige Untersuchung kommt zu diametral anderen Ergebnissen: Die Religionszugehörigkeit bilde für viele Muslime nicht das wichtigste Merkmal ihrer Identität, heißt es darin. „Von den zwölf bis fünfzehn Prozent der Muslime in der Schweiz, die den Islam überhaupt praktizieren, tun dies über vier Fünftel pragmatisch und ohne Widerspruch zu den hiesigen gesellschaftlichen Verhältnissen.” Islamisierungstendenzen seien lediglich in „sektiererischen Randgruppen” wie den Salafisten festzustellen. [3]

[3] Ich kann nicht beurteilen, ob dieses Gutachten ein Gefälligkeitsgutachten ist, werde aber das Gefühl nicht los, dass es genau dies ist. Und wenn man mir erzählen will, dass es in der Schweiz keine Probleme mit dem Islam gibt, dann glaube ich dies nicht, weil es in der ganzen Welt Probleme mit dem Islam gibt und ich verweise auf das Video von Paul Joseph Watson, der nachweist, dass es keinen friedlichen Islam gibt: Video: Gibt es den toleranten Islam?

Erst gestern las ich, dass sich die Zahl radikaler Muslime in Frankreich verdoppelt hat. Und ich fürchte, diese Entwicklung wird sich in ganz Europa durchsetzen, natürlich auch in der Schweiz. In Frankreich hat sich die Zahl radikalisierter Islamisten verdoppelt

Es mag zwar sein, dass die Muslime in der Schweiz nicht so radikal sind. Aber das ist nicht entscheidend, denn wie oben bereits gesagt, ist es immer eine kleine Minderheit, die Gewalt anwendet, um ihre politischen Ziele durchzusetzen. Und die große angebliche friedliche Mehrheit der Muslime macht in der Regel begeistert mit.

Außerdem ist zu befürchten, dass bei der gegenwärtigen Masseneinwanderung der Muslime nach Europa ganz gezielt radikale Muslime nach Europa eingeschleust werden, so dass auf diesem Weg eine Radikalisierung stattfindet. siehe auch: Vera Lengsfeld: Bosnien: Islamische Terroristen errichten Brückenkopf an der bosnisch-kroatischen Grenze, um militante Islamisten nach Europa einzuschleusen

Laut der Studie stellt die muslimische Gemeinschaft der Schweiz im Vergleich mit den meisten westeuropäischen Staaten einen Sonderfall dar, weil sie mehrheitlich aus dem Westbalkan und der Türkei stammt, und nur zu einem geringen Teil aus dem arabischen Raum. Insbesondere Muslime aus dem Westbalkan lebten den Islam häufig eher im Sinne eines Brauchtums, so die Studienautoren. Die Mehrheit von ihnen sei „säkular eingestellt”, lebe als mehr oder weniger nicht-religiös oder erachte die Glaubenspraxis als Privatsache, heisst es im Bericht.

Quelle: Studie zu Migranten: Sind 44 Prozent der Muslime in Europa radikal?

Siehe auch:

Cora Stephan: Köln: Wo war der deutsche Mann in der Silvesternacht?

Kiel-Gaarden: Siebenjährige von Turkmene verschleppt und brutal vergewaltigt

Christian Jung: 103 Mal wurden bis 1996 an der deutschen Grenze Schusswaffen eingesetzt

Femen-Gründerin Zana Ramadani über linke Sprechverbote

Hart aber Fair: Bürger in Angst, Polizei unter Druck – ist unser Staat zu schwach?

Ulli Kulke: Wenn Grüne Schusswaffen an den Grenzen fordern, bleibt die Empörung ziemlich klein

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