Archiv | 21:38

Prof. Dr. Alexander Demandt: Der Untergang des Römischen Reichs…

26 Jan

… und die Parallelen in der heutigen Einwanderungspolitik.

professor-dr-alexander-demandt02Der Historiker Prof. Dr. Alexander Demandt [Bild links] schrieb für die Zeitschrift „Die politische Meinung“ einen bestellten Text über den Untergang des Römischen Reiches. Als der Zeitschrift der Text vorlag, lehnte sie ihn mit der Begründung ab, der Text könne in der aktuellen politischen Situation missinterpretiert werden, denn genau so wie in der heutigen Flüchtlingspolitik waren es im Römischen Reich die zugewanderten Fremden, die für den Untergang Roms sorgten.

So viel Realismus war der Zeitschrift offensichtlich nicht politisch korrekt genug. Es waren schließlich nicht die Fakten, die man beanstandete, denn die waren sauber und wissenschaftlich recherchiert und belegt, sondern die Parallele zur heutigen Politik. Und genau so wie die Politik heute alle negativen Seiten der Migrationspolitik zu vertuschen versucht, war die Zeitschrift nicht bereit die Wahrheit zu veröffentlichen.

In einigen kurzen Abschnitten möchte ich versuchen aufzuzeigen, wie es zum Untergang des Römischen Reiches kam.

Im Frühjahr 376 n.Chr. hatten die Hunnen, ein wildes Reitervolk aus Innerasien die Ostgoten nördlich des Schwarzen Meeres besiegt. Die Hunnen hatten den Westgoten, die vor den Hunnen geflohen waren und nun nördlich der Donau im heutigen Deutschland standen, dasselbe Schicksal angedroht, wie den Ostgoten. In ihrer Not wandten sich die Westgoten, die man als Germanen betrachtete, an den römischen Kaiser und baten ihn, sie als friedliche Flüchtlinge ins Römische Reich aufzunehmen.

Im kaiserlich-römischen Kronrat hatte man zunächst Bedenken die Fremden aufzunehmen. Aber schon im römischen Kaiserreich setzten sich offensichtlich die gutmenschlichen Fürsprecher, die sich der christlichen Nächstenliebe verpflichtet fühlten, durch. Sie sahen die germanischen Zuwanderer als Siedler, Steuerzahler und Söldner.

Und so lief das Refugees-Welcome-Programm an. Die Grenzen wurden geöffnet und die Goten strömten ins römische Kaiserreich. Tag für Tag setzten die Fähren über die Donau und brachten Massen von Westgoten ins Land. Und genau so, wie heute in Deutschland, waren es so viele, dass man mit dem Zählen vollkommen überfordert war.

Schon bald gab es Versorgungsengpässe und die Geschäftsleute nutzten diese weidlich aus, indem sie die Preise drastisch erhöhten. Es kam zu Unruhen und Aufständen und die Westgoten begannen zu plündern. Dabei wurden sie von einer großen Zahl germanischer Gefangener, die in den römischen Bergwerken arbeiteten, unterstützt. Dann kam es zu Kämpfen mit den römischen Grenztruppen, die von den Germanen besiegt wurden. Schließlich wurde der römische Kaiser zur Hilfe gerufen. Flavius Valens, der jüngere Bruder von Kaiser Valentinian I., der als Mitkaiser den östlichen Teil des Kaiserreichs regierte, wurde gerufen und es kam am 9. August 378 bei Adrianopel, dem heute türkischen Edirne, zur Schlacht mit den Germanen.

Prof. Dr. Alexander Demandt schildert den Schlachtverlauf wie folgt:

„Das römische Heer wurde von den Germanen zusammengehauen, der Kaiser fiel. Sein Nachfolger Theodosius musste den Fremden 382 Land anweisen, wo sie nach eigenem Recht lebten. Die Donaugrenze aber war und blieb offen. Immer neue Scharen drangen ins Reich. Im Jahre 406 war auch die Rheingrenze nicht mehr zu halten. Die Völkerwanderung war im Gang. Die Landnahme endete erst mit dem Einbruch der Langobarden in Italien 568.” [Die Langobarden (Langbärte) waren ein elb-germanischer Stamm, der ursprünglich am unteren Teil der Elbe, im heutigen Niederösterreich, siedelte.]

Die Aufnahme der gotischen Flüchtlinge im Jahr 376 n.Chr. war nichts neues im römischen Kaiserreich, denn es war immer schon besonders fremdenfreundlich. Jeder, der bereit war fleißig zu arbeiten, war herzlich willkommen. Das römische Reich litt aber darunter, dass es durch seine große Ausdehnung, von Nordafrika im Süden, über Griechenland und die Türkei im Osten, Spanien im Westen und das germanische Reich im Norden, keine einheitliche Ethnie war.

Zusammengehalten wurde das Reich durch Kaiser, Heer, Verwaltung, durch eine gemeinsame Sprache und eine hochentwickelte Zivilisation. Die Wirtschaft und der Handel blühte und man lebte wohl in einer ähnlichen Sorglosigkeit, wie man sie im heutigen Europa beobachten kann. Dieser Wohlstand weckte Begehrlichkeiten, vor allen bei den armen, ungebildeten und barbarischen Germanen.

Die Germanenpolitik der Römer schwankte stets zwischen Abwehr und Aufnahme. Die Germanen wurden vom gelobten Römischen reich genau so angezogen, wie die heutigen muslimischen Flüchtlinge aus aller Welt von Europa. Und schon bald machten sich die ersten Germanen auf den Weg ins gelobte Land.

Prof. Dr. Alexander Demandt schildert die dann einsetzende germanische Völkerwanderung wie folgt:

„Die Wirtschaft blühte auf, erregte aber nun auch die Begehrlichkeit der Barbaren jenseits der Grenzen, zumal der Germanen. Sie waren arm, kinderreich, kriegerisch und wanderfreudig und strebten ins Imperium, wo Land und Beute lockten. Das begann um 100 v. Chr. mit den Kimbern und Teutonen, die mit Weib und Kind von der Nordsee loszogen und nur mit Mühe abzuwehren waren.”

Ich will nun nicht weiter auf die einzelnen Details der römischen Geschichte eingehen, denn das würde zu lange dauern. Wer sich für die Details interessiert, dem empfehle ich den ganzen Artikel von Prof. Dr. Alexander Demandt zu lesen. In der weiteren Geschichte kam es häufiger zu Kriegen und der Druck der germanischen Zuwanderer nahm weiter zu. Dies führte dazu, dass zunächst immer mehr Germanen führende Stellungen innerhalb des römischen Reiches einnahmen und die Rechte der zugewanderten Germanen immer weiter ausgedehnt wurden.

Die neu ankommenden Germanen erhielten Land, lebten als Bauern, leisteten ihren Kriegsdienst, lernten die lateinische Sprache, beteten die selben christlichen Götter an, wie die Ureinwohner, trieben Handel und waren meist schon nach der zweiten Generation integriert und sie vermischten sich mit den Römern. Etwas ähnliches ist von den heutigen muslimischen Zuwanderern, die nach Europa kommen, wohl kaum zu erwarten, denn die bleiben lieber unter sich und ziehen sich in muslimischen Parallelgesellschaften zurück. Mit der Constitutio Antoniniana erhielten die Germanen im Jahre 212 n.Chr. von Kaiser Marcus Aurelius Severus Antoninus, genannt Caracalla, das römische Bürgerrecht.

Obwohl die Einbürgerungen den Druck der Germaneneinfälle etwas abmilderte, lies dieser Druck nie wirklich nach. Im Jahre 9 n.Chr. scheitert im Teuteburger Wald der Versuch Germanien bis zur Elbe zu unterwerfen. In der Varusschlacht oder Hermannsschlacht, erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius („Hermann dem Cherusker“). Im Jahre 80 n. Chr. errichtete Kaiser Domition dann den Limes, einen 550 Kilometer langen Grenzwall gegen das unkontrollierte Eindringen. Er reichte von Großbritannien, über Belgien, Deutschland, über die Balkanstaaten bis ins heutige Mazedonien [Siehe Karte].

Aber all dies war nur ein vorübergehender Schutz, denn ganz zu verhindern waren die Einfälle nicht, denn im dritten Jahrhundert gingen die Plünderungen unter dem römischen Kaiser Marc Aurel wieder los, als die Alamannen, die Franken und Sachsen den Limes durchbrachen. Prof. Dr. Alexander Demandt schildert die germanische Plünderungen wie folgt:

„Seit Marc Aurel gingen die Plünderungszüge wieder los und wurden bedrohlich, als sich im 3. Jahrhundert die Großstämme der Alamannen, Franken und Sachsen bildeten, den Limes durchbrachen, Gallien [1] und Italien heimsuchten, während im Osten die Goten hausten und 251 Kaiser Decius besiegten. Kriegstechnisch waren die Römer immer überlegen, aber durch den Söldnerdienst und den Zugriff auf römische Waffen waren die Germanen nun auf gleichem Niveau. Sie modernisierten ihr Kriegswesen gewissermaßen mit römischer Entwicklungshilfe.”

[1] Gallien entspricht im Wesentlichen dem heutigen Frankreich, Belgien, Teilen Westdeutschlands (Trier lag in Gallien) sowie Norditalien [siehe Bild].

Dadurch dass die Römer immer größere Kontingente von germanischen Soldaten anwarben, rückten immer mehr germanische Krieger in die militärische Führungsebene auf. Es kam sogar zu Verschwägerungen mit dem Kaiserhaus. Es kam zu einer römisch-germanischen Militäraristokratie, die teilweise miteinander versippt war. In den letzten hundert Jahren des römischen Reiches hatten die römischen Kaiser die politische Führung an die Germanen abgetreten. Sie hatten die Verbindung mit dem Heer verloren und damit ihre Macht.

300 Jahre lang war es gelungen, die Germanen einzubürgern und sie zu integrieren. Aber um so mehr Germanen kamen und je höhere Posten zu besetzten, um so schwieriger wurde es. Allmählich machten sich unter den Römern Vorurteile breit, denn die Germanen konnten durch ihre Bärte, durch ihre langen Hosen und Pelze nie den Makel des Barbarentums ablegen. Ihr Aussehen grenzte sie als Fremde aus und ihr Bekenntnis zum Arianismus, welches sich mit der Frage beschäftigte, ob Jesus der Sohn Gottes war oder nicht (Trinität, Dreifaltigkeit), galt den Römern als Ketzerei.

Man beschäftigt sich mit solchen albernen religiösen Fragen, anstatt zu erkennen, welches die wirklich wichtigen Fragen und Aussagen der Bibel sind. Aber da unterscheiden sich die römischen und germanischen Christen wohl kaum voneinander. Dies trug auch damit dazu bei, dass die Fremdenfeindlichkeit der Römer immer mehr zunahm. Prof. Dr. Alexander Demandt schreibt über die immer stärker aufflammende Fremdenfeindlichkeit der Römer:

„Gesetze gegen Mischehen, fremde Tracht und falschen Glauben zeigen die Stimmung. Fremdenfeindliche Literatur, Massaker und Mordaktionen richteten sich gegen die Germanen, die man aber nicht mehr loswurde und auf die man auch nicht verzichten konnte, denn sie stellten die besten [militärischen] Kontingente. Die Regierung verlor die Kontrolle über die Provinzen, das staatliche Waffenmonopol war nicht aufrecht zu erhalten. Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr ausgeführt, die Exekutive [die Regierung und die öffentliche Verwaltung] versagte, die überkomplizierte Bürokratie brach zusammen.”

Schließlich kam der endgültige Zusammenbruch des Römischen Reiches. Und genau dies ist wahrscheinlich der Grund, warum die Feiglinge der Zeitschrift „Die politische Meinung” es ablehnten, den Artikel von Prof. Dr. Alexander Demandt zu veröffentlichen, denn genau die Parallelen, die das römische Reich zu Fall brachte, kann man bei der heutigen Masseneinwanderung von Muslimen nach Europa und dem geradezu dämlichen und feigen Verhalten der deutschen und europäischen Politiker beobachten. Sie stürzen Deutschland und Europa in den denselben Abgrund, indem einst das Römische Reich versank. Wie das Ganze endete, können wir wiederum bei Prof. Dr. Alexander Demandt nachlesen:

„Die Sachsen übernahmen Britannien, die Franken Gallien, die Alamannen Obergermanien. Italien wurde von den Ostgoten, Spanien von den Westgoten, Nordafrika von den Vandalen besetzt. Auf dem Balkan herrschte Turbulenz, der Osten war durch Glaubenskämpfe zerrissen. Die Provinzialen [die Römer], überall in der großen Mehrheit, waren politisch handlungsunfähig, im langen Kaiserfrieden gewöhnt, regiert und geschützt zu werden. Jetzt in der Not gewann die Sorge um das Seelenheil Vorrang. Die Kirche ersetzte den Staat, die Klöster bewahrten die Reste des Bildungsgutes.”

„Die Städte, in denen die Grundbesitzer wohnten, verarmten. Das kulturtragende Bürgertum verschwand – die Germanen interessierten sich mehr für Waffen als für Bücher –, das Bildungswesen blieb ihnen als Fremden fremd. Die Verkehrswege zu Land wie zu Wasser waren nicht mehr sicher, der für den Wohlstand wichtige Fernhandel erlahmte. Naturalwirtschaft machte sich breit. Die Wasserleitungen zerfielen, die Bäder konnten nicht mehr beheizt, Straßen und Brücken nicht mehr ausgebessert werden, über den Rhein gab es nur noch Fähren.”

Zum Schluss geht Prof. Dr. Alexander Demandt auf die Frage ein, wie es dazu kam, dass es den ungebildeten, kriegerischen und barbarischen Germanen gelang, die hohe Kultur der Römer zu beseitigen. Die Frage ist leicht zu beantworten. Es war die hohe Zahl der Einwanderer und es war der Umstand, dass es nicht gelang, diese Masse der Einwanderer zu integrieren. Man war zu fremdenfreundlich, zu tolerant, man erkannte nicht die Gefahren, die mit der Masseneinwanderung verbunden sind und man setzte keine Grenzen bei der Einwanderung.

Genau dieselben Fehler macht Angela Merkel heute. Auch sie ist nicht bereit, eine Obergrenze bei der Einwanderung zu setzen. Und bei den ohnehin kaum zu integrierenden Muslimen wäre es sowieso besser, man setzt einen Einwanderungstopp für Muslime durch, will man nicht das gleiche Schicksal wie das Römische Reich erleben, nämlich den Untergang Europas und einen jahrzehntelangen ethnischen und religiösen Bürgerkrieg.

Aber weil die heutigen Politiker offensichtlich genau so dumm, gutmenschlich und naiv wie die römischen Kaiser sind, wird Europa wohl dasselbe Schicksal erleiden. Hier die abschließenden Worte Prof. Dr. Alexander Demandt’s über die Ursachen des Untergangs des Römischen Reiches:

„Es ist eine alte Frage, weshalb die reiche, hochentwickelte römische Zivilisation dem Druck armer, barbarischer Nachbarn nicht standgehalten hat. Man liest von Dekadenz, von einer im Wohlstand bequem gewordenen Gesellschaft, die das süße Leben des Einzelnen erstrebte, aber den vitalen und aktiven Germanenhorden nichts entgegenzusetzen hatte, als diese, von der Not getrieben, über die Grenze strömten. Überschaubare Zahlen von Zuwanderern ließen sich integrieren. Sobald diese eine kritische Menge überschritten und als eigenständige handlungsfähige Gruppen organisiert waren, verschob sich das Machtgefüge, die alte Ordnung löste sich auf.”

Professor Dr. Alexander Demandt lehrte Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Diesen Text lehnte die Zeitschrift „Die politische Meinung“ mit der Begründung ab: „Gerade auch unter dem Eindruck der Ereignisse zu Silvester in Köln ist mir deutlich geworden, dass Ihr sachlicher geschichtswissenschaftlicher Text, den Sie dankenswerterweise für uns vorbereitet haben, von böswilliger Seite im Kontext unserer politischen Zeitschrift missinterpretiert werden könnte.

Aus meiner Perspektive besteht die Gefahr, dass isolierte Textstellen missbräuchlich herangezogen werden könnten, um allzu einfache Parallelitäten zur aktuellen Lage zu konstruieren, die wir uns nicht wünschen können.“ Das schrieb dem Autor der Chefredakteur der von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift, die den Text eigens mit Blick auf die Flüchtlingskrise bestellt hatte. (Mü.)

Hier der ganze Text von Prof. Dr. Alexander Demandt:

Untergang des Römischen Reichs: Das Ende der alten Ordnung

Meine Meinung:

Liebe Leute von der Zeitschrift „Die politische Meinung“, wer sollen denn die Böswilligen sein? Etwa die Leute von der Pegida oder von der AfD? Dann bin ich lieber tausendmal böswillig, als so dumm und feige, wie die Verantwortlichen ihrer Zeitschrift. Ich würde mich schämen, wenn ich so dumm und feige wär. Es sind Leute wie ihr, die Deutschland und Europa zu Grabe tragen. Es sind dieselben faulen, feigen, verantwortungslosen und wohlstandverwahrlosten Menschen, die für den Niedergang des Römischen Reiches verantwortlich waren.

Ich hoffe, niemand kauft mehr ihre Zeitschrift, die offenbar nur politisch korrekten Müll veröffentlicht, aber zu feige ist, kritische Stimmen zu veröffentlichen. Jawohl ich bin sauer und jeden Tag gibt es im Fernsehen dieselbe politisch korrekte Sche****. Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Alle diese politisch korrekten und linksversifften Idioten kotzen mich an, weil sie keinen Arsch in der Hose, kein Hirn und kein Herz haben.

Siehe auch:

Tilman Gerwien: Flüchtlingspolitik: Merkels Zeit läuft ab

Beat Stauffer: Die Mehrheit der nordafrikanischen Migranten vertritt radikale-islamistische Ansichten

Akif Pirincci: Aus Umvolkung: Navid Kermani – der Liebling des Feuilletons

Michael Stürzenberger: Gesetz des Dschungels mitten in München

Vera Lengsfeld: Oberster Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle – ein ergebener Diener Angela Merkel’s?

Manfred Haferburg: Sascha Lobo – Hilferuf eines durchschnittlich Unbegabten

Flüchtlingspolitik: Merkels Zeit läuft ab

26 Jan

Die tot angespülten Kinder sind auch Merkels tote Kinder.

Kanzlerin Angela Merkel hat sich in der Flüchtlingskrise völlig verrannt. Ihre verantwortungslose Politik führt immer tiefer in moralische Abgründe. Sie muss ihren Kurs korrigieren – oder abtreten.

merlels_zeit_laeuft_abKurs-Korrektur oder Abtritt: Kanzlerin Angela Merkel handelt mit ihrer Flüchtlingspolitik verantwortungslos gegenüber Deutschland, findet stern-Autor Tilman Gerwien.

Was für ein Absturz: Vor Wochen noch die "mächtigste Frau der Welt" (laut US-Magazin "Time"), davor lange Zeit unumstrittene Nummer eins der Union, Garant für den Wahlsieg 2017, Beliebtheitswerte, die durch die Decke schossen. Und jetzt? Eine Kanzlerschaft im Abendrot, Endzeitstimmung im Berliner Regierungsviertel.

Zu besichtigen ist die öffentliche Demontage der Angela Merkel, aber auch: ihre Selbstauflösung als Politikerin. Die Frau, von der es hieß, sie würde alles vom Ende her denken, kühl und rational, hat sich beim Flüchtlingsthema völlig verrannt. Vielleicht werden erst Historiker in fernen Zeiten ergründen, wie dieser klugen Frau das passieren konnte.

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen ihre Flüchtlingspolitik – sie waren es übrigens von kurzen Ausnahmen abgesehen die ganzen letzten Monate schon. Europa ist gegen sie – die EU steht kurz vor dem Zerfall. Ihre eigene Partei gehorcht nicht mehr. Verzweifelt versuchen die Koalitionspartner CSU und SPD, das rettende Ufer zu erreichen. Merkels Zeit läuft ab.

Die tot angespülten Kinder sind auch Merkels tote Kinder

Aus einem richtigen und moralisch gebotenen humanitären Akt, in einer Notsituation die deutschen Grenzen für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge zu öffnen, ist längst ein politisches Trauma geworden. 3000 Flüchtlinge passieren sogar jetzt noch, im harten Winter, Tag für Tag die deutsche Grenze. Das macht hochgerechnet aufs Jahr: erneut eine Million oder sogar mehr. Eine Stadt von der Einwohnerzahl Kölns ins Land lassen, Jahr für Jahr? Kein Staat der Welt lässt das zu.

Aus gutem Grund. Weil es verantwortungslos ist: gegenüber den Flüchtlingen, von denen sich immer mehr auf den lebensgefährlichen Weg ins gelobte Land "Germany" machen. Die toten Kinder, die an die Strände der Ägäis gespült werden, sie sind inzwischen auch Merkels tote Kinder. Denn ohne ihre Willkommens-Gesten wären die meisten von ihnen nicht in die Boote der Schlepperbanden gestiegen. Als Ziel geben sie ja schließlich nicht "Polen" oder "Frankreich" an. Wäre Merkel moralisch konsequent, müsste sie die deutsche Marine in Marsch setzen, um die Flüchtlinge sicher übers Meer zu bringen und wenigstens dieses elende Sterben zu beenden. [1]

[1] Noch konsequenter wäre es, sie würden die Flüchtlinge in ihre Heimat zurückbringen und die Flüchtlingsboote versenken. Aber was macht die deutsche Marine? Sie fischt die Flüchtlinge kurz vor der nordafrikanischen Küste auf und bringt sie nach Deutschland. Dümmer geht’s nimmer, denn so übernimmt die deutsche Marine die Arbeit der Schlepper.

Merkel handelt auch gegenüber Deutschland verantwortungslos

Verantwortungslos handelt Merkel auch gegenüber Deutschland, für das die Kanzlerin ja immerhin auch noch zuständig ist. Man muss schon ein sehr sonniges Gemüt haben, um daran zu glauben, dass die frauenfeindlichen Silvester-Exzesse in Köln und Hamburg nicht nur ein erster Vorgeschmack waren auf das, was droht, wenn man noch weit mehr junge muslimische Männer weitgehend unkontrolliert ins Land lässt als bisher schon.

Seit Monaten schon schmeißt die Kanzlerin Nebelbomben in die Debatte, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Sie sagt: "Wir schaffen das“ – aber wo bleibt der große Integrationsplan des Kanzleramtes, die "Agenda Einwanderung", die konkret benennt, wie sie es zu schaffen gedenkt? Die Integration von einer Million Menschen beschränkt sich nicht darauf, genügend Turnhallen und Dixi-Klos bereitzustellen. Und warum eigentlich fragt sie das Volk nicht, ob es "das" überhaupt schaffen will? Keine Abstimmung im Bundestag darüber. Auch keine Neuwahlen, mit denen sie mutig die Vertrauensfrage stellen könnte, wie einst Gerhard Schröder mit seiner Agenda 2010.

In Europa hat Angela Merkel ausgespielt

Die Aufgabe der deutschen Grenzsicherung soll dafür jetzt die Türkei übernehmen. Das aber ist der Gipfel der moralischen Heuchelei. Ausgerechnet Recep Tayyip Erdogan, der die Menschenrechte in seinem Land mit Füßen tritt, soll jetzt im Hinterhof Europas, wo keiner so genau hinguckt, die Drecksarbeit für Deutschland machen, damit die Kanzlerin ihr schönes Gesicht als "Willkommenskanzlerin" wahren kann.

Als Belohnung winken viele deutsche Milliarden und ein forcierter Beitritt in die angebliche "Wertegemeinschaft" EU, was Erdogan nur ermutigen wird, seinen brutalen Bürgerkrieg gegen die Kurden noch zu intensivieren. Apropos Grenzen: Die sind doch nach Merkels Lesart im Zeitalter der Globalisierung angeblich gar nicht zu schützen? Nun ja, in der Türkei schon ….

In Europa hat Merkel aber ohnehin ausgespielt. Jahrelang bügelte sie die Hilferufe aus den EU-Grenzländern Italien und Griechenland nach einem Quotensystem zur Verteilung von Flüchtlingen ab – nun, wo die Flüchtlinge zu uns kommen, will sie es plötzlich.

Jahrelang mahnte sie andere, beim Euro die Maastricht-Verträge einzuhalten – erklärt nun aber europäisches Recht in Form des Dublin-Abkommens zur Abweisung von Flüchtlingen aus sicheren Drittstaaten handstreichartig für "obsolet" [nicht mehr gültig]. Die, im Übrigen irrige, Ansicht, das Aslyrecht kenne "keine Obergrenze" hat sie europaweit für sich exklusiv. Selbst ein liberales Land wie Schweden stoppt jetzt an seinen Grenzen die Masseneinwanderung. [2]

[2] Wenn in Deutschland die Vergewaltigungszahlen durch Migranten ebenso explodieren wie in Schweden [Steigerung um 1471 Prozent] und die Migrantenkriminalität weiterhin so steigt, wie bisher, denkt vielleicht auch Angela Merkel daran, die Grenzen zu schließen. Bis dahin werden aber noch tausende Frauen und Mädchen sexuell belästigt oder vergewaltigt, noch so mancher Deutscher überfallen, ausgeraubt oder zusammengeschlagen und noch so manche Wohnung ausgeräumt. Dies sind halt die Kollateralschäden von Angela Merkels Flüchtlingspolitik.

Deutschland verliert sich in einem Ego-Trip

Deutschland aber verliert sich in einem nationalchauvinistischen Ego-Trip, auf dem es anderen gerne schnappende Belehrungen in Sachen Migration und Humanität erteilt. Ein Verhalten, zu dem jetzt hierzulande merkwürdigerweise allen, die deutschen EU-Imperialismus in der Griechenland-Krise noch so wortreich geißelten, partout nichts einfallen will. Vielleicht, weil sie mit deutschem Chauvinismus [Nationalstolz, Heimatliebe] an sich gar kein so großes Problem haben – wenn er nur der als "richtig" empfundenen Sache dient?

Dafür wird Polen, auch auf Betreiben eines deutschen EU-Kommissars, unter Aufsicht gestellt, unter anderem wegen angeblicher Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien bei einem neuen Mediengesetz. Wie viel Geschichtsvergessenheit ist nötig, um nicht zu begreifen, was die Botschaft, von einen "deutschen Kommissar unter Aufsicht" gestellt zu werden auslöst, in einem Land wie Polen, das mit Deutschland nicht gerade gute Erfahrungen gemacht hat? Einem Land, das man doch zur Bewältigung der Flüchtlingskrise dringend braucht! Warum dagegen der traditionell regierungelenkte Staatsrundfunk in Frankreich für die deutsche Kanzlerin kein größeres rechtsstaatliches Problem darstellt, wird wohl für immer ihr Geheimnis belieben.

Nur noch wenig Zeit für einen Kurswechsel

Viel Porzellan hat Merkel in Europa zerschlagen. Es wird Jahre dauern ­ und viele deutsche Steuermilliarden kosten, um es wieder zu kitten. Ob sie diese Aufgabe noch übernehmen kann?

Nur dann, wenn sie ihren Kurs ändert. Sie hat dafür nur noch wenige Monate Zeit. Vielleicht sogar nur ein paar Wochen. Im März sind drei wichtige Landtagwahlen. Die CDU ist, wenn sie ihre Macht gefährdet sieht, eine sehr unsentimentale Partei. Merkel muss ihren Flüchtlings-Wahnsinn beenden. Oder sie wird schon bald nicht mehr Kanzlerin sein.

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Flüchtlingspolitik: Merkels Zeit läuft ab

Noch ein klein wenig OT:

Essen: SPD-Verbände organisieren Protest gegen Asylbewerberheime

Genug ist genug: In Nordrhein-Westfalen wollen nun auch SPD-Politiker wegen Asylbewerberunterkünften auf die Straße gehen: Die Essener Ortsverbände Altenessen, Karnap und Vogelheim rufen zu einem “Solidaritätslauf” am Dienstag auf – unter dem Motto: “Genug ist genug – Integration hat Grenzen – der Norden ist voll”. Die SPD-Ortsverbände beklagen, dass in Essen die meisten Hilfesuchenden im Norden der Stadt untergebracht werden: “Es kann nicht sein das mehr als 70 Prozent der neuen Flüchtlingsunterkünfte im Essener Norden errichtet werden sollen”, heißt es in einem Aufruf auf Facebook. (Rechtschreibfehler im Original) >>> weiterlesen

Flüchtlinge: SPD in Essen will Flüchtlingsheime blockieren

In Nordrhein-Westfalen rufen mehrere SPD-Ortsverbände zu einem Marsch und Straßenblockaden auf. Sie wollen gegen eine angeblich unfaire Verteilung von Flüchtlingen in Essen protestieren. Motto: "Genug ist genug – Integration hat Grenzen!"

Seit Monaten streitet die Republik über die Verteilung von Flüchtlingen auf Länder und Kommunen. Proteste gab es dabei häufig, meistens von Gruppen wie Pegida, AfD oder der NPD.

In Nordrhein-Westfalen wollen nun auch SPD-Politiker wegen Asylbewerberunterkünften auf die Straße gehen: Die Essener Ortsverbände Altenessen, Karnap und Vogelheim rufen zu einem "Solidaritätslauf" am Dienstag auf – unter dem Motto: "Genug ist genug, Integration hat Grenzen,  der Norden ist voll".

Die SPD-Ortsverbände beklagen, dass in Essen die meisten Hilfesuchenden im Norden der Stadt untergebracht werden: "Es kann nicht sein, dass mehr als 70 Prozent der neuen Flüchtlingsunterkünfte im Essener Norden errichtet werden sollen", heißt es in einem Aufruf auf Facebook.

>>> weiterlesen

Meine Meinung:

Ich kann alle besorgten SPD-Mitglieder beruhigen, Hannelore Kraft hat die Demonstration in Essen mittlerweile verboten. So viel Meinungsfreiheit geht natürlich innerhalb der SPD gar nicht. Da werden die Probleme lieber, wie in altbekannter SPD-Manier unter den Teppich gekehrt. Damit hat besonders die SPD in Nordrhein-Westfalen ja schon reichlich Erfahrung: Warum Hannelore Kraft (SPD) in Essen eine Demonstration von SPD-Mitgliedern verbot

Berlin:Flüchtlingsheim Tempelhofer Feld: Messerangriff auf homosexuelle Flüchtlinge

Motiv: Ablehnung: Der Angriff erfolgte mit einem Messer, die Klinge traf eine Hand des Opfers. Tatort: ein Hangar im Flüchtlingsheim auf dem Tempelhofer Feld. Zwei homosexuelle Pakistani wurden Anfang Januar von mindestens zwei Männern erst verbal, dann auch körperlich angegriffen, einer der Täter hatte ein Messer. Das Motiv war offenbar Ablehnung der sexuellen Orientierung der Männer aus Pakistan. Der Vorfall wurde erst mit Verzögerung bekannt. Die Polizei nahm am 6. Januar eine Anzeige wegen „eines Sexualdelikts“ auf, dies teilte ein Sprecher der Polizei mit. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Beat Stauffer: Die Mehrheit der nordafrikanischen Migranten vertritt radikale-islamistische Ansichten

Akif Pirincci: Aus Umvolkung: Navid Kermani – der Liebling des Feuilletons

Michael Stürzenberger: Gesetz des Dschungels mitten in München

Vera Lengsfeld: Oberster Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle – ein ergebener Diener Angela Merkel’s?

Manfred Haferburg: Sascha Lobo – Hilferuf eines durchschnittlich Unbegabten

Heinrich Maetzke: Auch in Schweden: Massenhafte Vergewaltigungen durch Nordafrikaner

Beat Stauffer: Die Mehrheit der nordafrikanischen Migranten vertritt radikale-islamistische Ansichten

26 Jan

no_democracy_islam
Viele der Täter von Köln stammten aus Nordafrika. Seit langem können Maghrebstaaten ihre schwierigsten jungen Männer „exportieren”, während Migranten, die den legalen Weg suchen, kaum Chancen haben.

In einer Villa in einem wohlhabenden Vorort von Tunis. Die Eltern sind Professoren, der eine Sohn besucht das Gymnasium, der andere hat seit kurzem die Matura in der Tasche. Nennen wir ihn Imed. 19 Jahre alt, feingliedrig, etwas eigenbrötlerisch, schüchtern, hochintelligent. Seit mehreren Wochen belegt er am Goethe-Institut Deutschkurse. Sein Ziel: in Deutschland Architektur zu studieren.

Im Oktober ist Imed dann nach Deutschland gereist. Nach Köln. Sicher hat er sich nach den Übergriffen in der Silvesternacht für das Verhalten der Täter geschämt. Und mit ihm Tausende gebildeter und kultivierter junger Frauen und Männer aus dem Maghreb, die in Europa ihr Studium absolvieren wollen und auch meist davon träumen, länger bleiben zu können. Für sie ist Europa immer noch der Kontinent der Freiheit, der Chancen auf berufliche und persönliche Entfaltung.

Marodes Bildungswesen

Nach den Vorfällen von Köln ist es nötig, ein paar Dinge klarzustellen. Der wichtigste Punkt: Die rund zehn Millionen junge Männer im Maghreb im Alter zwischen 18 und 30 Jahren lassen sich in drei grundverschiedene Gruppen einteilen. Die erste, weltoffene Gruppe stammt aus der Oberschicht, hat Privatschulen besucht und studiert anschließend entweder in Europa oder an den besten Universitäten oder Managementschulen in ihren Herkunftsländern. Diese Gruppe umfasst nur wenige Prozent der gesamten Altersgruppe.

Die Menschen der zweiten Gruppe haben öffentliche Schulen und anschließend eine Universität oder Fachhochschule besucht. Sie sind ambitioniert, aber nach Abschluss des Studiums finden die meisten zurzeit keine Anstellung. Sie bleiben arbeitslos und schlagen sich mit unqualifizierten Arbeiten, etwa als Taxifahrer, durch. In allen Maghrebstaaten – Libyen als Sonderfall ausgenommen – gibt es mittlerweile hunderttausend „diplômés chômeurs”. [1]

[1] Dazu fällt mir allerdings ein, was Heiner Rindermann im Focus über diese Studenten schrieb:

Selbst Elitestudenten fallen weit zurück

Laut internationalen Studien, die die Bildung der Länder vergleichen, weisen die Länder, aus denen momentan die meisten Flüchtlinge kommen, einen Kompetenzunterschied von rund drei Schuljahren zu deutschen Absolventen auf. Nicht einmal die Ingenieurstudenten aus den Golfstaaten können solchen Studien zufolge mithalten:

Auch hier gibt es zwei bis vier Jahre Differenz zu vergleichbaren einheimischen Studenten. Eine andere Studie aus Chemnitz hat mittels mathematischer und figuraler Aufgaben den IQ jener Asylwerber gemessen, die ein Studium abgeschlossen haben – und kamen auf den Durchschnittswert von 93, was dem Niveau deutscher Realschüler entspricht. >>> weiterlesen

Zur dritten, weitaus größten Gruppe gehören all diejenigen, welche bestenfalls über eine Grundschulausbildung verfügen. Die meisten Männer in dieser Kategorie haben bloß eine Art Anlehre gemacht und arbeiten zu miserablen Bedingungen in Fabriken, in Minen oder der Landwirtschaft. Sie leben in der Regel in einem engen, konservativen Milieu, das nach Jahrzehnten der Beeinflussung durch TV-Sender aus den Golfstaaten zunehmend rigide-islamisch geprägt ist.

Aufgrund des katastrophalen Zustands des öffentlichen Bildungswesens haben sie weder je gelernt, selbständig zu denken, noch sind sie auf die Bedürfnisse der Wirtschaft in ihren Ländern vorbereitet worden. Das schlimmste Beispiel dafür liefert Algerien: Trotz Massenarbeitslosigkeit müssen chinesische Baufachleute und Ingenieure importiert werden, um Autobahnen, Staudämme oder U-Bahnen zu bauen.

Nun könnte man versucht sein, dies als innenpolitisches Problem der Maghrebstaaten zu sehen. Weit gefehlt. Denn es sind in der überwiegenden Zahl diese perspektivlosen, ungebildeten jungen Männer, die in den letzten zehn, zwanzig Jahren nach Europa migriert sind. Nach den arabischen Aufständen tauchte zusätzlich eine neue Kategorie von schwierigen Migranten auf: entwichene Häftlinge, ehemalige informelle Mitarbeiter von Polizeikommissariaten und andere harte Jungs.

Ermittlungen im Rahmen von Strafprozessen gegen tunesische Asylbewerber haben ergeben, dass diese teilweise schon im Herkunftsland straffällig geworden waren. Aber es war nicht opportun, das Thema aufzugreifen. Schließlich hätten solche Erkenntnisse den Ruf der Flüchtlinge beschädigen können.

Leicht zugespitzt lässt sich festhalten: Die Maghrebstaaten „exportieren” zurzeit ihre schwierigsten jungen Männer. Es dürfte sich nicht selten um Fälle handeln, die hierzulande in speziellen Institutionen untergebracht, therapiert und von Sozialpädagogen begleitet würden; im Maghreb existieren für sie praktisch keine Betreuungsangebote.

Die Übergriffe in Köln und anderen deutschen Städten werfen die Frage auf, ob ein derartiges Verhalten in den Heimatländern dieser Migranten toleriert worden wäre. Die Antwort ist klar: selbstverständlich nicht. Sowohl in bürgerlich-mittelständischen Milieus wie auch in der Unterschicht oder in Dörfern auf dem Land werden sexuelle Übergriffe auf Frauen, aber auch Alkohol- oder Drogenexzesse im Allgemeinen scharf sanktioniert. Zum einen von der Polizei, vor allem aber von den Brüdern, Vätern oder Onkeln der betroffenen Delinquenten. In religiös konservativen Milieus ist ein korrekter Umgang mit Frauen ohnehin Pflicht; dort liegt das Problem eher in einem aus europäischer Sicht rückständigen Frauenbild.

Allerdings ist in den letzten Jahren eine Verwilderung der traditionellen Sitten festzustellen. Sie dürfte mit der Verarmung der Mittelschichten, mit der Allgegenwart von gewalttätigen Videogames sowie dem erstaunlich hohen Konsum von europäischen Pornofilmen zusammenhängen. Auch das Verhalten europäischer Sextouristen muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Ein „korrekter” Umgang [mit Frauen] steht nämlich in den Augen der einfach gestrickten Maghrebiner nur „ehrbaren” Frauen zu, nicht aber denjenigen, die sich nachts auf den Straßen „herumtreiben”.

Für den langjährigen Beobachter ist denn auch klar, dass die Übergriffe von Köln Ausdruck eines Zusammenpralls von unterschiedlichen „Kulturen” und Prägungen sind sowie der Unfähigkeit dieser Migranten, die „Codes” der westlichen Gesellschaft zu lesen. Treffen nun solche jungen Männer auf die stark sexualisierte, aufgedrehte und hedonistische [freizügige, lustbetonte] Partyszene deutscher Jugendlicher, ist das Desaster [vor-]programmiert.

Dahinter steht aber auch eine verfehlte Migrations- und Asylpolitik, zumindest gegenüber den Ländern des Maghreb [Syrien, Libyen, Algerien, Tunesien, Mauretanien]. Denn seit mindestens zwanzig Jahren werden all diejenigen „belohnt”, die mit falschen Papieren und Arbeitsbewilligungen, mittels Scheinehen oder schlicht illegal einreisen.

Es ist absurd, wenn diejenigen [die Gebildeten], die von Europa träumen, weil sie hier Zukunftsperspektiven und zeitgemäße Lebensformen finden, keine Chance auf einen legalen Aufenthalt haben, während andere, die in archaischen Denk- und Verhaltensmustern verharren, zuerst einmal von den Vorzügen des europäischen Rechtsstaats überzeugt werden müssen.

Es ist abwegig, dass der algerische Germanist, die tunesische Psychologin oder der ägyptische Informatiker vergeblich vor den Botschaften und Konsulaten europäischer Länder anstehen, während bildungsferne „Flüchtlinge” mit gewaltigem Aufwand alphabetisiert werden müssen.

Und es ist schwer erträglich, wenn junge Homosexuelle oder Künstler, die unter den bleiernen Traditionen ihrer Länder leiden und mancherorts gar ihr Leben riskieren, in ihren Ländern bleiben müssen, während Beachboys, Schlitzohren und grobschlächtige Naturen aller Art illegal einreisen. Diese Migranten sind es dann auch, die europäische Behörden mit falschen Pässen und mehreren Identitäten auf Trab halten.

Neue Konzepte sind nötig

Es ist dringend, diese Asyl- und Migrationspolitik grundlegend zu überdenken und rasch zu ändern. Konkret dürfen illegal Einreisende aus den Maghrebstaaten gar nicht mehr ins Asylverfahren gelangen. Dafür gilt es Türen zu öffnen für eine politisch festzulegende Anzahl von Ausreisewilligen – sowohl für Studien und Weiterbildungen wie auch für reguläre Arbeitsstellen. [2]

[2] Das halte ich für falsch. Es kann nicht sein, dass wir die gebildetsten Menschen aus den Maghrebstaaten nach Europa locken. Sie werden dringend in den Maghrebstaaten gebraucht. Was wir tun können, wir können versuchen, das Bewusstsein in den Maghrabstaaten zu verändern, was allerdings schwer sein dürfte, denn das Haupthinderniss für den fehlenden Fortschritt ist der Islam und die Bevölkerungsexplosion. Diese Probleme können die Maghrebstaaten aber nur selber lösen.

Und wenn sie sich entscheiden weiterhin in Armut, Elend, Bildungsnot und Bürgerkriegen zu leben, dann ist das ihre eigene Entscheidung. Manchen Menschen ist eben nicht zu helfen. Und was nützt es, wenn wir einige Millionen aufnehmen, aber gleichzeitig hunderte von Millionen nachwachsen? Dieses Problem kann Europa nicht lösen. Im Gegenteil, Europa sollte seine Grenzen schließen, denn sonst bringen die Migranten alle ihre Probleme mit nach Europa und reißen Europa mit in den Abgrund.

Dabei sollten auch Konzepte der zirkulären Migration entwickelt werden, das heißt, die Betreffenden müssten nach einer gewissen Zeit wieder in ihr Land zurückkehren und die erworbenen Fähigkeiten dort einsetzen. Geschieht dies nicht rasch, so ist zu befürchten, dass die schöne Idee eines friedlichen Zusammenlebens und gegenseitiger Befruchtung unterschiedlicher Kulturen noch mehr Schaden erleiden wird.

Quelle: Übergriffe in Köln: Migrationspolitik auf dem Holzweg

Horst J. schreibt:

In Deutschland scheitert eine andere Flüchtlingspolitik schon daran, dass sowohl die meisten Politiker, als auch die meisten Medien sich weigern, die harten Realitäten so zu benennen, wie es dieser Beitrag tut. Da wird alles über "einen Kamm geschoren" nach dem Motto alle Flüchtlinge sind gut und bis auf die berüchtigten "Gutmenschen" sind alle Deutschen Ausländerfeinde, Rassisten, Faschisten und so furchtbar "rechts".

Dabei hätte man bei uns aus den neunziger Jahren lernen können, als vieles schon einmal genau so ablief, aber leider hat man daraus überhaupt keine Lehren gezogen, weil die einen nicht wollten und die anderen angeblich nicht konnten. Nun ist wieder ein Kind wie bereits im Falle Griechenlands in den Brunnen gefallen und unserer Regierung fällt weiter nichts ein, als mit Geldscheinen zu winken, was eine weitere verhängnisvolle Sogwirkung auslösen wird. Scheitert Deutschland, dann scheitert Europa, so muss es wohl richtig heißen.

Andreas I. schreibt:

Außer per Flugzeug erreicht kein Migrant oder Flüchtling die Schweizer Grenze, ohne bereits durch ein sicheres Land gereist zu sein. Trotzdem lassen wir zu, dass Menschen relativ ungehindert bei uns einreisen können. Kann mir jemand stichhaltig erklären, wieso wir diese Menschen nicht zurück nach Frankreich, Italien, Österreich oder Deutschland schicken, wie dies im Schengen-Vertrag vorgesehen ist?

Gregor S. schreibt:

Im gestrigen TV-Report aus einer Flüchtlingsunterkunft in Deutschland brachte es ein jüngerer Mann auf den Punkt, der bereit war, ohne Gesichtsabdeckung in die Kamera sinngemäß folgendes zu sagen: Ich habe meine Papier weggeworfen, und es kann mich niemand nach Marokko ausschaffen. Auch wenn man dies tun würde, wäre ich in 3 Tagen wieder hier. Meinen richtigen Namen habe ich vergessen, den will ich nicht mehr. Syrer haben es hier besser als Nordafrikaner, daher habe ich auch als Syrer einen Asylantrag gestellt, sicherheitshalber mit 3 verschiedenen Namen an 3 verschiedenen Orten.

Momentan bin ich hier, aber morgen vielleicht nicht mehr, niemand kann mir verbieten, anderswohin zu gehen, ich war auch schon in 2 anderen Ländern in Westeuropa. Damit ich mir ein besseres Leben leisten kann, bin ich auf kleinere Diebstähle angewiesen, aber ich bin kein Schwerverbrecher und eine ganz liebe Person, ich bringe niemanden um und suche eine Frau zum Heiraten. Ich bin auch keine Bedrohung des Staates, bin zwar Moslem, aber kein Extremist und mache keine Anschläge. Als Moslem bete ich nicht mehr, ich bin also eher ein Christ, so wie die Deutschen. Ich schlage mich im Leben durch so gut es geht.

Vielleicht gehe ich auch noch in ein paar andere Länder, denn hier ist es nicht immer angenehm, es gibt auch andere Asylbewerber hier, die aggressiv sind und mich auch schon prügelten, dann gehe ich eben weiter. Da ich kein Geld habe, reise ich ohne Fahrbillet (Fahrschein), aber das geht schon, ist nicht schlimm, wenn man dabei erwischt wird. Die Deutschen sind meistens freundlich. In Marokko ist die Polizei schlimm, und die stecken dich in fürchterliche Gefängnisse ohne Grund. Es ist nicht meine Schuld, dass ich in Marokko keine Zukunft habe. Dieses Beispiel zeigt die ganze Hilflosigkeit dieser Flüchtlingspolitik.

advocatus schreibt:

"Ein „korrekter” Umgang steht nämlich in den Augen der einfach gestrickten Maghrebiner nur „ehrbaren” Frauen zu, nicht aber denjenigen, die sich nachts auf den Straßen „herumtreiben”." Und ich würde noch ergänzen, dass in deren Augen ein korrekter Umgang nur "ehrbaren muslimischen" Frauen geschuldet ist. Da lob ich mir die osteuropäischen Länder. Zwar sind deren Statements in den westlichen Augen politisch unkorrekt, aber eindeutig vernünftiger. Das westliche Europa verübt, wie Orban jüngst erwähnt hat, "ritualisierten" Selbstmord. Das Ritual besteht darin, Dinge zu verschweigen, schön zu reden, zu verdrängen, um ja tolerant dazustehen.

Siehe auch:

Akif Pirincci: Aus Umvolkung: Navid Kermani – der Liebling des Feuilletons

Michael Stürzenberger: Gesetz des Dschungels mitten in München

Vera Lengsfeld: Oberster Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle – ein ergebener Diener Angela Merkel’s?

Manfred Haferburg: Sascha Lobo – Hilferuf eines durchschnittlich Unbegabten

Heinrich Maetzke: Auch in Schweden: Massenhafte Vergewaltigungen durch Nordafrikaner

Henryk M. Broder: Die edlen Wilden und die entnervten Gutmenschen

Karlsruhe: Vermummter schießt mit Pistole durch das geschlossene Beifahrerfenster auf AfD-Plakataufsteller

26 Jan

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas Böhm *)

Thomas Böhm Thomas Böhm

Wenn die Linken in unserem Land plötzlich mit der Realität konfrontiert und dadurch logischerweise in die Ecke getrieben werden, schlagen sie wie die Furien um sich, ja man kann schon fast sagen: Sie gehen über Leichen, um ihre Pfründe zu sichern und ungehindert ihre ideologisch krankhaften Utopien durchzusetzen.

JouWatch hatte schon mehrmals vorausgesagt, dass der Wahlkampf der AfD für einige ihrer Protagonisten lebensgefährlich werden könnte.

Nun hat die Realität auch diese Prognose eingeholt:

Ein 36 Jahre alter Mann ist beim Aufstellen von Wahlplakaten für die Alternative für Deutschland (AfD) in Karlsruhe von einem Unbekannten beschossen worden. Der mit einem Schal vermummte Angreifer hatte den Plakatierer zuvor angesprochen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Laut Darstellung des Kreisverbands der rechtskonservativen AfD forderte der Mann den AfD-Wahlkampfhelfer auf zu verschwinden. Nach Erkenntnis der Polizei setzte sich der Plakatierer daraufhin in seinen Lieferwagen, um…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.036 weitere Wörter

Essen: 2029 Euro pro Flüchtling im Monat: Warum das Zelt-Leben so teuer ist

26 Jan

Zeltunterkunft_in_Essen_Erbslöhstraße_in_Altenessen.jpg
Der Standort bleibt womöglich, die Unterkunft wechselt: Hier an der Erbslöhstraße in Essen-Altenessen sowie an drei weiteren Standorten sollen die Zelte demnächst „festen einfachen Unterkünften“ weichen. Die sind halb so teuer.

Essen: Zeltkosten für den Standort Stinnes-Stadion: Unterbringungs-Kosten für das Rundum-Sorglos-Paket für Migranten: 2029 Euro pro Flüchtling und Monat – Die Asylindustrie verdient sich eine goldene Nase!

Und die obige Behauptung, feste einfache Unterkünfte seien halb so teuer, halte ich für eine Milchmädchenrechnung. Kostet der Bau dieser festen Unterkünfte etwa kein Geld? Wenn man all die Asylbewerber ausweisen würd, deren Asylantrag abgelehnt wurde, braucht man wahrscheinlich gar keine festen Unterkünfte. Aber die Bundesregierung will erst einmal Tatsachen schaffen und Deutschland mit Migranten vollstopfen. Koste es was es wolle.

Angela Merkel muss weg und die Zuwanderung weiterer muslimischer Migranten muss sofort gestoppt werden, denn sie stürzen Deutschland nur ins Elend und der deutsche Michel soll die Zuwanderung von nicht integrationswilligen, kriminellen, ungebildeten und Frauen vergewaltigenden Migranten auch noch bezahlen. Stoppt endlich die muslimische Massenmigration. Sie ist der Tod Deutschlands.

Indexexpurgatorius's Blog

Das sollte man mal Politiker fragen und sie an der Finanzierung der heilen deutschen Zelt-Welt beteiligen.
Miete kann ja nicht so teuer sein, als dass die Politiker nicht mal ein paar Euro Fuffzig dazu legen könnten, das bezahlen die doch aus der Steuer… äääh… Portokasse.

Unterbringungs-Kosten von 2029 Euro pro Flüchtling und Monat, das ist doch ein Schnäppchen, zumindest für die Steuerzahler. Wie bitte, 2029 Euro?

So summieren sich die Zeltkosten für den Standort Stinnes-Stadion auf 430.000 Euro monatlich. Die Anmietung der Zeltdörfer ist darin also genauso enthalten wie die Miete für Sanitärcontainer, Heizung, Mobiliar und die Mensa-Ausstattung. Auch Reinigung und Sicherheitsdienst, die technische Aufsicht wie die Betreuung der Flüchtlinge sowie Vollverpflegung mit drei Mahlzeiten am Tag zuzüglich Getränken und Obst sind damit abgegolten.
Hinzuzurechnen sind nur noch die umgelegten Kosten für die Beratung im Asylverfahren, zur Wohnungsvermittlung und Dolmetscher. Und schließlich kommen – ebenfalls pro Kopf und Monat…

Ursprünglichen Post anzeigen 84 weitere Wörter

%d Bloggern gefällt das: