Helmut Zott: Die katholische Kirche und der Islam

29 Dez

kirche_islam Bischöfe auf ihren Plätzen in der Konzilsaula in der Peterskirche während des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Nur auf Grund einer erstaunlichen Erkenntnisblindheit, die unter anderem darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate” und „Lumen gentium”), wurde die geistige Voraussetzung geschaffen und ist es erst möglich geworden, dass sich der Islam unter dem Deckmantel der Friedlichkeit und Friedfertigkeit in Europa schleichend etablieren und sich inzwischen auch weitgehend politisch festigen konnte.

Dieser fatale Irrtum des Konzils und als Folge davon das Verhalten der Päpste, sichtbar geworden in der Unterwürfigkeit beim Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II. (1920 – 2005) und in der Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI. (geb. 1927, Papst von 2005 bis zum 28. Februar 2013) und den Nachfolger, wird künftig und am Ende zur Dominanz des Islams in Europa und zum Untergang der Kirche selbst führen.

Papst Johannes XXIII. (1881 – 1963), der das II. Vatikanische Konzil anregte und einberief, hatte in Bezug auf Israel kurz vor seinem Tode die wahre, dem großen Kirchenlehrer Augustinus widersprechende Erkenntnis und Einsicht, als er sagte: „Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen gehalten haben, dass wir die Schönheit deines auserwählten Volkes nicht sehen und in seinem Gesicht nicht die Züge unseres erstgeborenen Bruders erkennen konnten … Vergib uns die Verfluchung, die wir in deinem Namen über die Juden aussprachen. Vergib uns, dass wir dich in ihrem Fleische zum zweiten mal kreuzigten. Denn wir wussten nicht, was wir taten”.

Das II. Vatikanische Konzil hätte kirchengeschichtlich die historische Aufgabe und einmalige Chance gehabt, diese Erkenntnis von Papst Johannes XXIII. aufzugreifen und zum Ursprung der Kirche und ihren Wurzeln zurückzukehren, das heißt, die verlorene innere Anknüpfung an das Judentum wieder herzustellen. Stattdessen aber verband sich die Katholische Kirche mit dem Islam und knüpfte am islamischen Allah an, indem sie die Identität von Allah mit dem Gott der Christenheit zur verbindlichen Lehre erklärte, was man nur als Geistesverirrung, Verblendung und Jahrtausendirrtum bezeichnen kann.

Diese Gleichsetzung hat Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussagen des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche und von der Kirche selbst zu gelten habe. Sie hat sich damit dauerhaft mit dem Machtfaktor „Islam” verbunden und wird sich radikal verändern.

Zu Recht spricht Dr. Hans-Peter Raddatz von einem neu entstandenen „Chrislam”. Sie wird durch diesen fundamentalen Irrtum zum Steigbügelhalter für die Machtentfaltung des Islams, und sie wird im Rahmen der Machtergreifung des Islams schließlich an dieser Verbindung selbst und mit ihr das christliche Abendland zu Grunde gehen. Zweifellos steht auch dieses nicht nur am Scheideweg, sondern am Rande des Abgrundes. [1]

[1] Ich glaube, irgendwann wird auch der letzte Katholik erkennen, wie verhängnisvoll das Zusammengehen mit dem Islam war. Sicherlich wird die katholische Kirche nicht ihren eigenen Untergang bis zum bitteren Ende mit ansehen, sondern irgendwann beginnen, dagegen anzusteuern. Andererseits ist es schon verwunderlich, wie tatenlos die katholische Kirche der millionenfachen Christenverfolgung und dem hunderttausendfachen Christenmord in der islamischen Welt zusieht.

Und wenn man dann noch solche Päpste hat, wie den jetzigen argentinischen Papst Franziskus, der sogar den Muslimen die Füße wusch (mich wundert, dass er ihnen nicht den Hintern küsste), dann können die Muslime die Christen selbst auf dem Petersplatz enthaupten und ich glaube nicht, dass es Papst Franziskus mehr interessieren würde als der weltweite Mord, der heute überall an den Christen begangen wird.

Man sollte bei dieser folgeschweren kirchengeschichtlichen Entgleisung nicht außer Acht lassen, dass im Verlauf des Konzils der damalige [polnische] Kardinal Karol Wojtyla großen Einfluss auf die Annahme der entsprechenden Formulierungen genommen hat, und später als Papst [Johannes Paul II] in seiner christlich-islamischen Ökumene, die letztlich auf der Identität von Allah und dem Christengott fußt, diesen Konzilsbeschluss konsequent umgesetzt, verwirklicht und ausgebaut hat. Eine für diesen Prozess wichtige Grundlage findet sich in dem Dokument „Lumen gentium”, wo dieser Glaubensinhalt sehr klar und eindeutig zum Ausdruck kommt:

„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird” (Kap.16). Wie Papst Johannes Paul II. in seinem 26-jährigen Wirken als Papst die Konzilsbeschlüsse umgesetzt, und wie er auch sonst immer in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen bestätigt hat, geht beispielsweise aus dem folgenden Zitat (‚Der Dialog ist heute nötiger denn je!’ von Mattias Kopp) hervor:

„Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: „Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt… Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch”.

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung an alle Menschen, „urbi et orbi” [Segen für die Stadt Rom und dem Erdenkreis zu Ostern und zu Weihnachten], und eines aufklärenden Hinweises an die Christenheit auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L´Orient et le jour” vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht” vor dem [iranischen] Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi  [sudanesischer fundamentalistischer Moslembruder], flehte im „Heiligen Jahr” 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam (nicht die Muslime!) zu behüten”, und mahnte nach dem Terrorakt vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam” an.

„Kein Papst, kein Kardinal, kein Politiker ist so umfassend für die Interessen des Islams, des Wirtschaftsliberalismus, der Mafia und der Freimaurerei eingetreten, wie Papst Johannes Paul II., der esoterisch geschulte Karol Wojtyla” (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?”, S. 243).

Es ist angesichts dieses Verhaltens keineswegs verwunderlich, dass auch Professor Hüsein Hatemi am 29. Dezember 2001 die durchaus richtige Bemerkung machte: „Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!” (Johannes Paul II.).

Die Kehrseite dieser Islamhörigkeit zeigte sich in einer anderen Tendenz:

„Schon 1974 sprach die UNO vom Führer der PLO (Yassir Arafat) als „Oberhaupt der palästinensischen Nation”, und Papst Johannes Paul II. empfing ihn (Yassir Arafat, 1929 – 2004: „Für uns bedeutet Frieden die Zerstörung Israels”) öfter als jedes andere weltliche „Oberhaupt”. Seit der UN-Konferenz in Durban redet man vom „Terrorstaat Israel” und rückt dessen Existenzkampf in die Nähe des Holocaust. Unter dem Eindruck des in Frankreich besonders ausgeprägten Antisemitismus sah der frühere [sozialistische französische] Ministerpräsident Michel Rocard die Gründung des Judenstaats als ‚historischen Fehler’” (Dr. Hans-Peter Raddatz).

Zu welcher weltanschaulich-theologischen Verblendung sich Johannes Paul II., den man demnächst heilig sprechen wird, verstiegen hat, zeigt die irrige Äußerung, die er bereits am 21. September 1986 beim Angelus-Gebet in Rom, machte: „Jede Religion (also auch der Islam) lehrt die Überwindung des Bösen, den Einsatz für die Gerechtigkeit und die Annahme des anderen. Diese gemeinsame radikale Treue zu den jeweiligen religiösen Überlieferungen ist heute mehr denn je ein Erfordernis des Friedens.”

Die Katholische Kirche blieb seit dem II. Vatikanischen Konzil dem Islam geistig verbunden und behielt in der Aufeinanderfolge aller bisherigen Päpste den irrigen Kurs stets bei. Für seine Verbrechen am christlichen Geiste wurde Johannes Paul II. am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen, auch wird ihm darüber hinaus vom derzeitigen Papst Franziskus die Heiligkeit demnächst zugesprochen.

Angesichts der Konzilsaussagen und dem päpstlichen Verhalten ist es folgerichtig und durchaus nicht verwunderlich, dass in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland” vom Jahre 2003, als Ausdruck der geistigen Verfassung der Kirche, zu lesen ist: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar”.

Kurz und treffend meint Dr. Raddatz: „Wer eine knapp 2000-jährige Gottesidee und die daraus mühsam entwickelte Vorstellung der Menschenrechte auf den Müll der (Heils-)Geschichte wirft, ist weit offen für die Vereinnahmung durch manipulative Konzepte welche geeignet sind die „Tradition” europäischer Gewaltsysteme fortzusetzen”. Und weiter: „Solange das neue Glaubensdiktat vom gemeinsamen Gott gilt, kann sich die Konvergenz [Annäherung] der beiden Glaubensformen fortsetzen, wobei es sich allerdings um eine Einbahnstraße handelt.

Die Konvergenz vollzieht sich unter massiven Veränderungen der [katholischen] Kirche bei gleichbleibendem Islam. Es sind Kirchen, in denen Korane ausgelegt werden, und nicht Moscheen, in denen Bibeln liegen. Es sind Christen, die den Bau von Moscheen in Europa fördern, und nicht Muslime, die den Kirchenbau im Orient unterstützen. Es sind „Christen”, die in europäischen Moscheen „beten” und Muslime, die in ihren Ländern Christen töten.” (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?”, S. 241 und 239).

Die Erkenntnisblindheit der beiden großen Kirchen [katholische und evangelische Kirche] gegenüber einer faschistischen Ideologie ist keine Neuerscheinung in unserer Zeit. Zwar nicht gegenüber der faschistoiden Politreligion Islam, aber ebenso verblendet äußerten sich christliche Bischöfe vor genau achtzig Jahren in Bezug auf den Nationalsozialismus. Es ist eine erschreckende Parallele und erstaunliche Wiederholung was sich da in den Kirchen von einst und heute abspielte und abspielt:

„Im Mai 1933 (sic) mahnten die bayerischen Bischöfe, man solle nicht auf das Trennende und die Vergangenheit sehen, sondern ´auf das, was uns eint´” (Gerhard Czermak). „Wie der Großteil der katholischen und evangelischen Kirchen im Dritten Reich bis zum katastrophalen ´Endsieg´ verblendet und verstockt blieb, scheint es auch heute zu sein.

Anhaltend wird von islamischen Brüdern, von Monotheismus, Dialog und von Toleranz in den christlichen Kirchen geschrieben und geredet” („Zeitbomben der Weltgeschichte”, S.124 und 103). Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der beiden großen Kirchen und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.

Auch der Nachfolger von Papst Johannes Paul II. reiht sich in den Chor der Ignoranten ein, die den Islam nicht verstanden haben. Noch bevor er zum Papst ernannt wurde, sagte Kardinal Joseph Aloisius Ratzinger in einem ausführlichen Gespräch mit dem Journalisten Peter Seewald, das 1996 als Buch mit dem Titel „Salz der Erde – Christentum und katholische Kirche an der Jahrtausendwende” veröffentlicht wurde, folgendes:

„Der Bombenterror extremistischer Muslime bringt den Islam heute immer wieder in Verruf, und auch in Europa wächst die Angst vor den mörderischen Fanatikern.” Und weiter: „Es gibt einen  „noblen” Islam, den zum Beispiel der König von Marokko verkörpert, und es gibt eben den extremistischen, terroristischen Islam, den man aber auch wieder nicht mit dem Islam im ganzen identifizieren darf, da würde man ihm auf jeden Fall Unrecht tun.”

Der spätere Papst Benedikt XVI. unterscheidet also den „noblen Islam” vom „Islamismus”, beziehungsweise „Terrorismus”. Er hat den Islam, genauso wie sein Vorgänger Johannes Paul II., der nach dem Terrorakt von New York und Washington vom 11. September 2001 „Respekt vor dem ‚authentischen’ (und das soll heißen friedlichen) Islam” anmahnte, nicht verstanden. Es liegt offenbar kein Mangel an Kenntnis, sondern an Erkenntnis vor. [2]

[2] Ich muss gestehen, auch ich habe das Attentat am 11.09.2001 noch nicht mit dem Islam in Zusammenhang gebracht. Ich habe mich einfach nicht für den Islam interessiert. Erst etwa sieben Jahre später begann ich mich intensiv mit dem Islam zu beschäftigen. Erst seit dem habe ich den faschistischen Charakter des Islams erkannt. Vielleicht erging es den Päpsten genau so und in ihrer ganzen Naivität und Unwissenheit setzten sie Christentum und Islam gleich. Und wenn ich mir den heutigen Papst Franziskus so ansehe, so habe ich nicht das Gefühl, daß er sich jemals die Mühe macht, den Islam gründlich zu studieren.

Die oft gebrauchte Unterscheidung von Islam und Islamismus beziehungsweise Terrorismus, wie sie auch von einigen prominenten Islamkritikern vertreten wird und die möglicherweise gezielt von den Muslimen selbst erfunden wurde, ist Unsinn und eine gefährliche Täuschung. Sie ist eine politisch gewollte Irreführung, um uns die Friedlichkeit und Friedfertigkeit des Islams aufzuschwätzen. Mit Raffinesse versucht man den „authentischen”, und das soll heißen, den eigentlichen und friedlichen Islam vom gewalttätigen, angeblich politisch missbrauchten Islam, zu trennen, den man dann auch anders bezeichnet und Islamismus oder Terrorismus nennt.

Der 1946 in Indien geborene und vom Islam abgefallene Islamkritiker, der unter dem Pseudonym Ibn Warraq an die Öffentlichkeit tritt, hat die wahre Erkenntnis und Einstellung, die den Päpsten fehlt, wenn er schreibt: „Der Islam ist eine totalitäre Ideologie, die darauf abzielt, das religiöse, das soziale und das politische Leben der Menschheit in all seinen Aspekten unter Kontrolle zu bringen … Ich akzeptiere die Unterscheidung zwischen [dem angeblich friedlichem] Islam und [dem gewalttätigen] „islamischem Fundamentalismus” bzw. „islamischem Terrorismus” nicht.

Und der türkische Ministerpräsident Erdogan hat bekanntlich kurz und bündig den folgenden Satz geprägt: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich”.

Die Tatsache, dass Mohammed, das Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war, kann [der deutsche] Papst Benedikt, der ja allgemein als gelehrsam gilt, offenbar nicht erkennen, und dass jeder gläubige Moslem ein potentieller Terrorist ist, will er wohl nicht wahr haben. [3] 

[3] Ich würde dies doch ein wenig einschränken, denn auf seiner Regensburger Rede am 12. September 2006 brachte Papst Benedikt seinen ganzen Unmut über den Islam zum Ausdruck, was in der ganzen islamischen Welt für Aufregung und Empörung sorgte, obwohl er lediglich ein Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II zitierte. Der byzantinische Kaiser hatte nämlich gesagt:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat [sich so geäußert hat], dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist.

Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, und nicht vernunftgemäß zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.”

Entschuldigend wird oft argumentiert, dass Papst Benedikt XVI. den Islam sehr wohl kenne und verstehe, aber aus Rücksicht auf die blutigen Reaktionen der muslimischen Welt die Wahrheit nicht aussprechen könne. Diese Argumentation traf aber nicht zu als er Kardinal war, und als Papst darf er keineswegs, und das gilt uneingeschränkt, die Wahrheit, so er denn die wahre Einsicht hat, verleugnen und seine Kirche so schändlich verraten.

Wem die Erkenntnis fehlt ist allenfalls dumm, wer sich ihr verweigert [sie auszusprechen], handelt hochgradig verantwortungslos, wer die Wahrheit aber kennt und sie leugnet, ist ein Verbrecher.

Hätte Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung am 12. September 2006 den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Diesen mutigen Schritt hat er nicht getan, vielmehr in seinen Anmerkungen zu seiner Regensburger Rede unter anderem das Folgende formuliert und veröffentlicht:

„Dieses Zitat ist in der muslimischen Welt leider als Ausdruck meiner eigenen Position aufgefasst worden und hat so begreiflicherweise Empörung hervorgerufen. Ich hoffe, dass der Leser meines Textes sofort erkennen kann, dass dieser Satz nicht meine eigene Haltung dem Koran gegenüber ausdrückt, dem gegenüber ich die Ehrfurcht empfinde, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt. Bei der Zitation des Texts von Kaiser Manuel II. ging es mir einzig darum, auf den wesentlichen Zusammenhang zwischen Glaube und Vernunft hinzuführen. In diesem Punkt stimme ich Manuel zu, ohne mir deshalb seine Polemik zuzueignen.” [feige ist er also auch noch]

Würde er den Koran kennen und den Islam verstanden haben, könnte er dem „Heiligen Buch” entnehmen und erfahren, dass den Muslimen der permanente Kampf gegen die Ungläubigen, zu denen auch die Christen gehören, von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital” ausgedrückt wird [4], als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus Djihad ausdrückt. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist”, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. 

[4] Dr. Gudrun Eussner schreibt: „Die arabische Wurzel „qtl” (töten) erscheint mit allen Ableitungen, 187 Mal im Koran, davon 25 Mal im Imperativ (Befehls- oder Aufforderungsform).”

Zum Vergleich: im hebräischen Alten Testament, wahrlich nicht immer ein friedfertiges Buch, kommt die entsprechende Wurzel „qtl” nur 4 Mal vor. Die semantisch verwandte Wurzel „rsh” (morden) kommt im Alten Testament 46 Mal, aber nie als positiver Imperativ, nur negativ im Verbot „Du sollst nicht töten”. Nicht alle Imperative im Koran sind Aufforderungen an die Gläubigen zur Tötung von Ungläubigen, aber doch die überwiegende Mehrzahl.

Zweifellos sind die Aussagen des Korans, die Papst Benedikt XVI. kennen müsste, letztlich Grund und Ursache der radikalen Erscheinungen des Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage. Auch wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben.

Es ist richtig und in der Tat so, wie es uns ein bekannter Gelehrter des Islams, in tiefer Kenntnis und Erkenntnis seines Glaubens, mitteilt: „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen”. Das jedenfalls meint [der indisch-pakistanische Journalist und fundamentalistische Denker] Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islams, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird”, wie Prof. Mark A. Gabriel in seinem Buch „Islam und Terrorismus” auf Seite 105 schreibt.

In der heutigen Zeit betreiben die Päpste und mit ihnen die Katholische Kirche den gleichen Verrat am Christentum und an ihren Gläubigen, wie sie es seinerzeit im Dritten Reich getan haben. Realitätsresistent und erkenntnisblind verbinden sie sich wie damals mit ihrem Todfeind und führen ihre Gläubigen in die Irre und ins Verderben. Für seine Bemühungen und das Zustandekommen des Konkordats [Staatskirchenvertrag] am 20. Juli 1933 erhielt Adolf Hitler den Christus-Orden, die höchste päpstliche Auszeichnung für Staatsmänner (Marius Baar: „Zeitbomben der Weltgeschichte”, S. 99).

Der Gott, zu dem der Papst betet, und der nach den Angaben des II. Vatikanischen Konzils mit Allah identisch ist, hat in der 3. Sure des „heiligen, Ehrfurcht gebietenden Korans” seinen Gesandten zu verkünden beauftragt: 

„Sprich zu den Ungläubigen (zu denen auch der Papst mitsamt den Katholiken gehört): Ihr sollt besiegt und in die Hölle verstoßen werden und dort eine unselige Lagerstätte haben” (3; 13 nach Ludwig Ullmann).

Sollte angesichts solcher Aussagen im Koran nicht auch ein Papst hellhörig werden und bereit sein, hinzuhören auf das, was führende Islamgelehrte sagen, und beispielsweise der Dekan für Koran-Studien an der Islamischen Universität in Gaza, Dr. Subhi Al-Yaziji im Interview, das am 25. Mai 2012 auf Al-Aqsa TV ausgestrahlt wurde, sagte: 

„Die [Zurück-]Eroberung von Andalusien (Spanien) ist ein alter Traum, etwas worauf alle Moslems voller Inbrunst hoffen und auch weiterhin in Zukunft hoffen werden. Unsere Hoffnungen gehen viel weiter – wir wollen das Banner des Kalifats über dem Vatikan wehen lassen, denn das ist das ‚Rom’ der Verheißung, von dem es in dem Hadith des Propheten Mohammed schon hieß: ‚Ihr werdet Konstantinopel erobern und danach Rom’”.

Wenn man die Islamisierung Europas in einen geschichtlichen Rahmen stellt, so ist zu erkennen, dass nach den kleinen Wellen, die in Form von Kommunismus und Nationalsozialismus in die Welt einbrachen, sich nun eine große, noch mächtigere und gefährlichere Welle des Ungeistes über Europa und die ganze Welt ergießt. Nach den die Menschheit umfassenden [kommunistischen] Heilsideen der „proletarischen Klasse” und der die Menschheit [nationalsozialistisch] veredelnden „arischen Rasse”, tritt heute die Vision der „islamischen Umma” [islamische Gemeinschaft] als Heil und Ziel der Menschheit in den Vordergrund.

Einst wollte Hitler die Welt beherrschen und erst das Judentum, danach das Christentum, auslöschen. Er betrachtete das Christentum als Ableger des Judentums und meinte: „Alles das ist doch nur derselbe jüdische Schwindel”. Heute erstarkt der Islam, und im gleichen Ungeist wie bei Hitler soll nun im Rahmen der Weltislamisierung erst Israel, dann das Christentum vernichtet und der Westen beherrscht werden. Das Endziel aber ist und bleibt letztlich, der Menschheit Allahs Gesetz, die Scharia, aufzuzwingen, um „Frieden” für alle Menschen und für alle Zeiten zu schaffen, und das heißt, dass die Menschheit zur islamischen Umma mit einem Kalifen als Stellvertreter Allahs auf Erden umgestaltet wird, wie es keimhaft im so genannten „Medina Modell” veranlagt ist.

Sich zu informieren und die schlichte Wahrheit über den Islam zu erkennen, in dem der Absolutheitsanspruch einer faschistoiden Allmachtsideologie schon im Keime steckt, sollte man von einem Papst erwarten können. Auch wenn das zu erkennen den geistigen Horizont der Päpste übersteigen sollte, ist und bleibt es eine Tatsache, dass sowohl die Gewaltandrohung als auch die Gewaltanwendung im Wesen des Islam begründet sind und von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed stammen. Terror und Gewalt gründen im Koran, von dem der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire (François Marie Arouet, genannt Voltaire 1694 – 1778 n. Chr.) in klarer Erkenntnis sagte:

„Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut.”

Und der vom Islam abgefallene Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, berichtet vom gleichen Buche [Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam]:

„Auch wenn die meisten Muslime (und Nichtmuslime) (von mir eingefügt) es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet”.

Es ist kaum zu glauben, aber es ist hier die Rede vom gleichen Koran, den Papst Johannes Paul II., der von Benedikt XVI. selig gesprochen wurde und den der neue Papst Franziskus demnächst heilig sprechen wird, in Demut so innig abküsste. Auch Papst Benedikt XVI. empfindet ihm gegenüber „die Ehrfurcht, die dem heiligen Buch einer großen Religion gebührt”, und er forcierte [unterstützte] die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen”, zu denen natürlich auch der Koran gehört. [Monotheismus: an einen Gott glauben; Polytheismus: an mehrere (viele) Götter glauben (Hinduismus)]

Dass Päpste das leicht durchschaubare Machwerk eines Kamelhändlers aus der arabischen Wüste für eine wahre Gottesoffenbarung halten, die die ewige und absolute Wahrheit enthalten und für alle Menschen zeitlos gültig sein soll, ist ein geradezu lächerlicher Irrsinn. Seit nunmehr über einem Jahrtausend wird die Menschheit von einem Analphabeten aus der arabischen Wüste zum Narren gehalten, der seine pathologischen [krankhaften] Zustände zu gottgewirkten Offenbarungen aufblähte und den geforderten Glauben daran mit dem Schwert erzwang.

Johann Gottfried Herder jedenfalls ist diesem Schwindel nicht aufgesessen und hat den wahren Sachverhalt, den Koran betreffend, bereits vor über zweihundert Jahren klar erkannt und in seiner Schrift von 1786  „Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit” treffend formuliert, wo zu lesen ist:

„Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt”.

Zu einer ähnlichen Beurteilung gelangte vor über tausend Jahren, Al-Razi (ca. 865-925 n. Chr.), der als einer der größten Denker des Islams gilt. Er formulierte sein Urteil sogar noch radikaler und fasste es in die folgenden Worte: 

„Der Koran ist jedoch nichts anderes als ein befremdendes Gemenge von absurden und unzusammenhängenden Fabeln, welches lächerlicherweise für unnachahmlich gehalten wird, wobei tatsächlich seine Sprache, sein Stil und seine viel gerühmte „Beredsamkeit” ganz und gar nicht einwandfrei sind” (nach Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin”; S. 369).

Das christliche Abendland ist im Begriffe, durch Erkenntnisblindheit und ideologische Verblendung zu Grunde zu gehen. Die Frage ist nicht, angesichts der Beschränktheit und Naivität der Ungläubigen, zu denen neben den Politikern auch die Kirchenoberen zählen, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

Womit man es beim Islam zu tun hat, wurde von Dr. Hans-Peter Raddatz treffend formuliert: 

„In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung [die Inanspruchnahme] von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert [für sich beansprucht] und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte” (Dr. Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?”; S. 71).

Siehe auch: Glauben Christen und Muslime an denselben Gott? Von P. Engelbert Recktenwald

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Die Katholische Kirche und der Islam

Siehe auch:

Helmut Zott: Islam und Islamismus sind nicht voneinander zu trennen 

Siehe auch:

Rainer Grell: Wie man einen Staat zugrunde richtet

Tschechiens Präsident Zeman in Weihnachtsansprache: Flüchtlingsstrom ist „organisierte Invasion”

Korsika: Korsische Patrioten zerstören islamischen Gebetsraum und verbrennen Korane…

Durban/Südafrika: Linkes Gutmenschen-Paar von Migranten aus eigener Farm vertrieben

Erhart Körting (SPD): Flüchtlinge in Deutschland: Angela Merkel führt uns hilflos ins Chaos

Manfred Haferburg: Alte Liebe rostet nicht

18 Antworten to “Helmut Zott: Die katholische Kirche und der Islam”

  1. Helmut Zott 30. April 2016 um 11:21 #

    Hallo nixgut. Ich habe selbstverständlich nichts dagegen!
    Zur Frage: „Wieso Ali?“: Es ist der Schiegersohn Mohammeds gemeint, der im schiitischen Islam sehr verehrt wird. Das Zitat ist richtig.

    %%%%

    Als Ergänzung zu meinem Brief vom 22.04.2016 an den Stadtdekan Hermes, mein Brief an den Landesbischof July.

    %%%%

    Helmut Zott
    23.04.2016

    Herrn
    Landesbischof
    Frank Otfried July
    Gänsheidestraße 4
    70184 STUTTGART

    Sehr geehrter Herr Landesbischof,

    im Interview mit der Überschrift „Der Islam gehört zu Deutschland“ in der Ausgabe vom
    22. April 2016 der STUTTGARTER NACHRICHTEN haben Sie auf die Frage „Wie beurteilen Sie die Aussagen der AfD zum Islam?“, geantwortet: “Ich finde sie töricht und schädlich“.

    Ich bin allerdings der Ansicht, dass Ihre Aussage „töricht und schädlich“ ist, da sie erkennen lässt, dass Sie den Islam nicht ausreichend kennen und ihn nicht verstanden haben.
    Für Ignoranten, westliche Apologeten und maßvolle Muslime, die den Islam zur Friedensmission umdeuten wollen, hatte Ajatollah Khomeini kein Verständnis.
    Er geißelte Leute wie Sie, die er als „beschränkt“ bezeichnet, mit harten Worten:
    „Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten“… „Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. Die den islamischen Heiligen Krieg studiert haben, werden verstehen, warum der Islam die ganze Welt zu erobern sucht. (…) Die nichts über den Islam wissen, behaupten, dass der Islam gegen den Krieg ist. Doch die (die dies behaupten) sind beschränkt. Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis (Nichtmuslime) uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann!
    Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithe (Sprüche vom und über den Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!“ (Ajatollah Ruhollah Khomeini in „Kaschf al-Asrar“ – „Schlüssel zu den Geheimnissen“).

    Im Übrigen verweise ich auf den beiliegenden Brief an den Stadtdekan Hermes, in dem ich meine Auffassung ausführlicher erläutert habe und verbleibe mit freundlichen Grüßen Helmut Zott

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    • nixgut 30. April 2016 um 11:46 #

      Helmut noch einmal zu Ali. Es war doch aber nicht Ali, der die 400 bis 900 Männer des jüdischen Stammes der Banu Quraiza getötet hat. Es war Mohammed bzw. es geschah im Auftrag Mohammeds. Oder hat Ali auch so ein Gemetzel angerichtet? Davon ist mir gar nichts bekannt. Ich habe mich nie so richtig mit Mohammeds Schwiegersohn Ali beschäftigt. Die Schiiten mögen es mir verzeihen. Hast du einen Link, wo man darüber etwas lesen kann?

      War es etwa in der Schlacht von Badr, wo Ali ja auch eine führende Rolle hatte, wie ich gerade gelesen habe?

      Über deinen anderen Brief kümmere ich mich später. Werde gleich deinen ersten Brief veröffentlichen. Muss mich eventuell im Punkt „Ali“ korrigieren, weil ich den Massenmord von 427 an die Quraiza als Anmerkung mit eingetragen habe.

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      • Helmut Zott 30. April 2016 um 13:10 #

        Hallo nixgut.
        Man muss unterscheiden:
        Im Jahre 627 wurden 600 (700) jüdische Männer von dem Stamme der Quraiza unter der Verantwortung vom Mohammed enthauptet.

        Nach den Tode Mohammeds folgten die Kalifen: abu Bakr, Omar, Othman und Ali (der Schwiegersohn Mohameds). Die Partei der Schiiten erkannten und erkennen nur Ali als rechtmäßig an. Es begann damals ein blutiger Bruderkrieg (Schia -Sunna), in dessen Verlauf 70 000 Menschen getötet wurden. Die Aussage ist hier anzusiedeln.

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      • nixgut 30. April 2016 um 13:14 #

        Danke für die Information.

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  2. Helmut Zott 30. April 2016 um 06:54 #

    Offener Brief
    an den Stadtdekan Stuttgart
    Dr. Christian Hermes
    Katholisches Stadtdekanat
    Königstraße 7
    70173 STUTTGART

    Sehr geehrter Herr Stadtdekan,

    wie man der Ausgabe vom 21. April 2016 der STUTTGARTER NACHRICHTEN entnehmen kann, haben Sie „als Reaktion auf die islamfeindlichen Äußerungen von AfD-Politikern“, einen offenen Brief an den Landesvorsitzenden der AfD, Jörg Meuthen, geschrieben.
    In diesem Brief fordern Sie, wie in den STUTTGARTER NACHRICHTEN zu lesen ist, von Herrn Meuthen, dass er die islambezogenen, „jüngsten Entgleisungen“ von Alexander Gauland und Beatrix von Storch „klar und unmissverständlich“ verurteilt.
    Ihr offener Brief veranlasst mich, Ihnen meinerseits diesen offenen Brief zu schreiben.

    Offensichtlich sind Sie der irrigen Ansicht, dass der Islam im Kern eine friedliche Religion ist.
    Bedauerlicherweise reihen auch Sie sich in den großen Chor der Ignoranten ein, die den Koran, die Sunna und die Scharia nicht genügend kennen, und die antichristlichen, antidemokratischen und die Menschenrechte verachtenden Teile der Scharia ignorieren.

    Sich zu informieren und die schlichte Wahrheit über den Islam zu erkennen, in dem der Absolutheitsanspruch einer faschistoiden Allmachtsideologie schon im Keime steckt, sollte man, gerade nach unserer jüngsten Vergangenheit, von einem katholischen Geistlichen erwarten können.

    Aussagen von Islamkritikern, die die Propagandalüge „Islam ist Frieden“ durchschauen, haben für Sie „volksverhetzenden Charakter“, und wer die heraufziehende Gefahr, wie die Politiker der AfD, erkennt und dazu nicht schweigt, wird von Leuten wie Sie als Ausländerfeind diffamiert und als Rechtsextremer bekämpft.

    Auch wenn das zu wissen Ihren geistigen Horizont übersteigen sollte, ist es eine Tatsache, dass sowohl Gewaltandrohung als auch Gewaltanwendung im Wesen des Islam selbst begründet sind, und von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed stammen.

    Der Koran ist das Handbuch des Terrors und der Terroristen bis in unsere Tage, und Mohammed ist der erste Terrorist im Islam. Auch ist jeder Moslem, sofern er wahrhaft gläubig ist, ein potentieller Terrorist.

    „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali tötete an einem einzigen Tag über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen“.
    Das meint jedenfalls Ayatollah Sadeq Khalkhali, der sich, allein durch die Ehrenbezeichnung „Ayatollah“, als ein hoher Geistlicher im schiitischen Islam ausweist.

    Verlässliche Islamexperten haben nicht weniger als 204 gegen Nicht-Muslime gerichtete Verse gezählt, die jedermann im Koran nachlesen kann.
    Als ein Beispiel für viele Stellen, an denen zur Bekämpfung und Ermordung Ungläubiger aufgefordert wird, sei der 89. Vers der 4. Sure angeführt, der in der Koranübersetzung von Max Henning lautet:
    „Sie (die Allah irregeführt hat) wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer…“, natürlich folgt nun „außer denen…“. Aber rechtfertigen diese Ausnahmen, dass man die anderen Ungläubigen tot schlägt? Müssen sich die Muslime hier verteidigen?
    Die ganze Schuld derer, die man ermorden soll, besteht darin, keine Muslime zu sein und auch nicht werden zu wollen. Sie besteht einzig und allein darin, eine andere Weltanschauung und Religionsauffassung zu haben.

    Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 sagte:
    „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam“ (Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 44).

    Hat etwa Omar Abdel Rahman, der sunnitische Gelehrte der Al-Azhar Universität den Koran nicht gekannt oder verkannt, oder hat er vielleicht den Islam nicht verstanden?
    Es müssten allerdings viele bedeutende Geistliche des Islams, so auch Ali Hassani Khamenei, die Sache mit der Friedfertigkeit, wie sie uns ständig vorgetragen wird, gründlich missverstanden haben. Er ergänzt die Aussage über den Koran von Scheich Omar Abdel Rahman durch ein Bild des Gesandten Allahs mit den folgenden Worten:
    „Den Koran in der einen Hand, einen Säbel in der anderen: So führte unser Prophet seinen göttlichen Auftrag aus. Der Islam ist keine Religion für Duckmäuser, sondern Glaube derjenigen, die den Kampf und die Vergeltung schätzen“.

    Für Ignoranten, westliche Apologeten und maßvolle Muslime, die den Islam zur Friedensmission umdeuten wollen, hatte Ajatollah Khomeini kein Verständnis.

    Er geißelte Leute wie Sie, die er als „beschränkt“ bezeichnet, mit harten Worten: „Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten“… „Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. Die den islamischen Heiligen Krieg studiert haben, werden verstehen, warum der Islam die ganze Welt zu erobern sucht. (…) Die nichts über den Islam wissen, behaupten, dass der Islam gegen den Krieg ist. Doch die (die dies behaupten) sind beschränkt. Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis (Nichtmuslime) uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann! Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithe (Sprüche vom und über den Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!“ (Ajatollah Ruhollah Khomeini in „Kaschf al-Asrar“ – „Schlüssel zu den Geheimnissen“).
    Ajatollah Khomeini denkt korangemäß weiter und möchte alle Ungläubigen, nicht nur die vom Glauben abgefallenen, mit Allahs Segen umbringen. Bei diesem Abschlachten sollen sie vor allen Dingen dankbar sein und die ihnen widerfahrene Gnade des frühen Todes demütig annehmen.
    Khomeini schreibt weiter:
    „Wenn man es zulässt, dass die Ungläubigen damit fortfahren, ihre verderbliche Rolle auf Erden zu spielen, so wird ihre Strafe umso schlimmer sein. Wenn wir also die Ungläubigen töten, um ihrem (verwerflichen) Handeln ein Ende zu bereiten, dann haben wir ihnen im Grunde einen Gefallen getan. Denn ihre Strafe wird dereinst geringer sein. Den Ungläubigen das Leben zu lassen, bedeutet Nachsicht gegenüber ihrem verderblichen
    Tun. (Sie zu töten) ist wie das Herausschneiden eines Geschwürs, wie es Allah der Allmächtige befiehlt. Jene, die dem Koran folgen, wissen, dass wir die Quissas (Strafgesetz) anwenden und töten müssen. Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen (auf der ganzen Welt) Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert“ (Ajatollah Khomeini).

    Taslima Nasrin, die 1994 ihre Heimat Bangladesh fluchtartig verlassen musste, um der Verfolgung moslemischer Mordbrenner zu entgehen, meint dazu allerdings: „Was Ajatollah Khomeini im Iran in die Praxis umgesetzt hat, ist der wahrhaftige Islam und nicht etwa irgendeine Abweichung“.
    Die zitierten Aussagen von Ajatollah Khomeini wollen so gar nicht zu der uns ständig von Muslimen und christlichen Geistlichen vorgetragenen Behauptung „Islam ist Frieden“ passen. Die Aussage „Islam ist Frieden“ stimmt aber, im Sinne der Muslime, insofern als Frieden dann eintritt, wenn die Erde vom „Schmutz aller Ungläubigen“, zu dem auch die Christenheit gehört, gereinigt ist, und es nur noch Muslime auf der Erde gibt.

    Bei Deutschen ist die geistige Beschränktheit und Ignoranz, wie sie auch bei Ihnen vorliegt, umso unverständlicher und erstaunlicher, weil doch gerade wir, auf Grund unserer jüngsten Vergangenheit, sensibilisiert und wachsam sein sollten gegenüber totalitären und faschistoiden Bestrebungen.

    „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“ – das jedenfalls meint Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islams, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, wie Prof. Mark A. Gabriel, der vom Islam zum Christentum konvertierte, in seinem Buch „Islam und Terrorismus“ auf Seite 105 schreibt.

    Und Scheich Said Schaaban belehrt uns Ungläubige mit den folgenden, sehr klaren Worten:
    „Wir müssen die Demokratie zugunsten des Islam, dem einzig vollkommenen, vom Allmächtigen ausgearbeiteten System, ablehnen… Unser Marsch hat gerade erst begonnen und der Islam wird zu guter Letzt Europa und Amerika erobern… Denn der Islam ist der einzige (Weg) zur Erlösung, der dieser verzweifelten Welt noch bleibt…. Unser Auftrag ist, der gesamten Welt Erlösung zu bringen. Und dass ja niemand glaube, wir seien nur utopische Träumer!“

    Es ist, wie gesagt, unverständlich und auch unverantwortlich, dass von den führenden Politikern und Kirchenoberen solche Aussprüche, die ja nicht vereinzelt und verborgen von führenden Muslimen gemacht werden, nicht zum Anlass genommen werden, den Koran, die Sunna und die Scharia zur Kenntnis zu nehmen und daraufhin diese Aussagen auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen und im Sinne Kants zur Erkenntnis zu kommen.
    Warum eigentlich nimmt man die Aussagen der einflussreichsten und hochgelehrten Geistlichen im Islam, die in ihren Äußerungen nichts an Deutlichkeit und Klarheit zu wünschen übrig lassen, nicht ernst, und glaubt als Nichtmoslem in einer maßlosen Überheblichkeit, wie sie auch bei Ihnen zu erkennen ist, den Islam besser zu kennen und zu verstehen als diese Islamgelehrten selbst?
    Umar ibn al-Khattab beispielsweise klärt in dieser unmissverständlichen Deutlichkeit die Ignoranten des Westens auf:
    „Allah brachte die Muslime auf die Welt, damit sie die Welt erobern und beherrschen und bevölkern. Wenn ein Volk sich dem Willen Allahs widersetzt und sich weigert, muslimisch zu sein, dann wird es zu Sklaven der Muslime werden und Steuern an die islamische Obrigkeit bezahlen. Diese Völker werden hart arbeiten, und ihr (Muslime) werdet Nutzen daraus ziehen“ .

    Weltmachtsanspruch und faschistoider Größenwahn blitzt auf, wenn der Prophet Allahs im Hadith erklärt:
    „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Mohammed der Gesandte Allahs ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzlichen Abgaben zahlen“, und in einem anderen Hadith verkündet er: „Alle Propheten vor mir wurden zu ihrem Volk geschickt, ich aber wurde für die gesamte Menschheit ausgesandt“.

    Aus solchen und ähnlichen Aussagen leitet sich sowohl die lebenslange Pflicht eines jeden Moslems, als auch die Verpflichtung der Glaubensgemeinschaft ab, sich ständig „auf dem Weg Allahs zu bemühen“, was der Begriff Djihad zum Ausdruck bringt.

    Im Sinne von Bert Brecht lässt sich sagen: Wem die Erkenntnis fehlt ist allenfalls dumm, wer sich ihr verweigert, handelt hochgradig verantwortungslos, wer die Wahrheit aber kennt und sie leugnet, ist ein Verbrecher.

    Glauben Sie nicht, Herr Stadtdekan, dass Sie angesichts der Aussagen, die uns die Muslime selbst über Mohammed und ihre Glaubensgrundlagen offen legen, in Ihrer Ansicht falsch liegen und nachdenklich werden sollten? Ist es nicht geradezu Ihre Pflicht, den Wahrheitsgehalt ernsthaft zu überprüfen, und das heißt auch zu überprüfen, ob das Scheusal mit dem Namen „Allah“ identisch ist mit dem Gott der Christenheit?

    In der Hoffnung, dass Sie die Nachwelt nicht zu den Dummen, den Verantwortungslosen oder gar zu den Verbrechern zählen muss, und in der Annahme, dass Sie als Geistlicher lernfähig sind,
    verbleibe ich, in Erwartung einer Antwort, mit freundlichen Grüßen

    Helmut Zott

    PS.: Dieser Brief geht nicht nur an die STUTTGARTER NACHRICHTEN, sondern wird auch im Internet veröffentlicht.

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    • nixgut 30. April 2016 um 09:32 #

      Hallo Helmut. Vielen Dank für den Brief von Jörg Meuthen. Hätte gar nicht vermutet, dass der so einen langen Brief schreibt und dass die Zeitung diesen sogar noch veröffentlicht. Ich werde diesen Brief gleich noch einmal vorne auf meiner Seite präsentieren. Alles Liebe.

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      • Helmut Zott 30. April 2016 um 10:17 #

        Hallo nixgut. Der Brief ist von mir, Helmut Zott, den ich an den Stadtdekan von Stuttgart Herrn Hermes geschrieben habe. Ich habe ihn zwar an die STUTTGARTER NACHRICHTEN zur Kenntnisnahme geschickt, er wurde aber dort nicht veröffentlicht.
        Liebe Grüße Helmut Zott

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      • nixgut 30. April 2016 um 10:27 #

        Hallo Helmut. Das habe ich auch soeben beim recherchieren bemerkt. Ich kam nämlich auf die Seite von Conservo und der schrieb, dass der Brief von dir ist. Auch war ich auf der Suche nach dem Brief von Prof. Meuthen in den Stuttgarter Nachrichten, aber ich konnte ihn nicht finden. Offensichtlich wurde er nicht im Internet veröffentlicht. Aber dein Brief gefällt mir ausgesprochen gut und ich würde ihn gerne als eigenen Beitrag veröffentlichen. Hast du etwas dagegen?

        Und dann habe ich noch eine Sache, die ich nicht verstanden habe. Du schreibst: „Unser Imam Ali tötete an einem einzigen Tag über siebenhundert Personen.“ Wieso „Ali“? Müsste es nicht „Mohammed“ heißen?

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  3. Helmut Zott 6. April 2016 um 09:20 #

    Kirchenabfall

    Ein Mensch, der den Koran gut kennt
    und ihn daher nicht göttlich nennt,
    sieht dort den Boden vorbereitet,
    dass Mord und Totschlag sich verbreitet.
    Ein Moslem, wenn er gläubig ist,
    ist potentiell ein Terrorist.
    Die Nazis schätzten den Islam,
    der ihrem Denken nahe kam,
    quittierten es mit Hohngelächter,
    dass Mohammed, der Judenschlächter,
    sechshundert Juden, ganz gewiss,
    enthauptet in die Grube schmiss.
    Der Judenhass steckt im Koran,
    er ist zentral von Anfang an.
    Dass dies die Kirche nicht erkennt
    und sich nicht klar vom Bösen trennt,
    ist eine Schande, ein Skandal:
    Ihr Geist versagt zum zweiten Mal.
    Die Pfarrer schrien einst „Sieg Heil“,
    heut finden sie den Mufti geil.
    Der Kuss des Papstes war das Zeichen,
    dass Bibel und Koran sich gleichen,
    und dass er sich in Ehrfurcht neigt
    vor dem Islam und Demut zeigt.
    Irrlehren lehrt der Vatikan
    und gleicht sich Satans Wesen an:
    Der Christengott sei Allah gleich,
    sein Paradies gleich Himmelreich,
    wo ewiglich die Freude lacht,
    für den, der Christen umgebracht?
    So kann der Antichrist nur lehren
    und Jesu Göttlichkeit verkehren.
    Was man einst Christentum genannt,
    ist heute als „Chrislam“ bekannt.
    Gottloser als zu Nazizeiten
    ist das, was Kirchen heut verbreiten.

    Helmut Zott

    %%%%%%%%

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  4. Hans Schmid 29. Dezember 2015 um 15:43 #

    Das Mysterium Islam
    Was am Islam so sehr verwirrt, es könnte eine Vermischung von zwei sehr verschieden Quasi-Religionen sein: Die Offenbarungen in Mekka und diejenigen in Medina. Die Offenbarungen von Mekka sind ausgesprochen religiös bis mystisch mit starker Beeinflussung vom nicht- Trinitarier Messianischen Judentum. (Google sie Le Messie et son prophète. Aux origines de l’islam von Marie-Thérèse URVOY und Edouard-M. G ALLEZ) Die höchste Offenbarung wird durch die spirituelle Reise von Muhammad ausgehend von Mekka durch Jerusalem bis am Ende vom siebten Himmel vermittelt, wo Muhammad die direkte Gegenwart von Allah erlebte und daraus die Offenbarung der fünf tägliche Gebete bekam. Alle anderen Offenbarungen sind durch den Erzengel vermittelt worden. Diese Erzählung ist typisch für eine mystische Einweihung.
    Die Medina Offenbarungen von Medina sind ausgesprochen politisch und haben die unglaubliche Expansion von Islam bei seiner 1500 hundert jähriger Expansionsgeschichte vermittelt. Was zu ausgesprochene Verwirrung im Quran führt, ist die Vermischung beider Religionen durch die nicht Chronologische Auflistung der Suraten aber nach ihrer Länge, was die Mischung beider Religionen bewirkt. Friedliche Muslime konzentrieren sich auf die Offenbarungen von Mekka, die Islamisten benützen die Offenbarungen von Medina.(Google Bill Warner – A Taste of Islam)
    Um eine fundamentale Reform von Islam zu bewirken, sollten die Suraten von Quran chronologisch aufgelistet werden, um besser zu erfassen, wie diese Religion sich entwickelt hat, auf die Mekka Offenbarungen zu konzentrieren und die Medina Offenbarungen, nach geschichtlichen Situationen zu relativieren. Bisher ist mir nicht bekannt, dass ein Muslim Gelehrter dies unternommen hat, um einen friedlichereren Islam theologisch aufzubauen.

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    • nixgut 29. Dezember 2015 um 16:17 #

      Noch so ein Märchen bitte. Die Muslime lassen sich ja leicht hinters Licht führen. Aber ich reite auch gleich auf meinem Schimmel in den Himmel. Vielleicht treffe ich dort ja Mohammed, vielleicht auch den Weihnachtsmann. Ich grüße beide von dir. Muslime und Verstand scheinen zwei verschiedene Sachen zu sein, die nicht zusammen kommen. Da glaubt man lieber an Kindermärchen. Manche Menschen wollen eben belogen werden, vor allen Dingen wenn sie zu faul sind den eigenen Verstand zu benutzen.

      Und was genau an den Mekka-Suren soll so mystisch gewesen sein? Ich glaube, Mohammed hatte von Mystik keine Ahnung. Ich kann mir allenfalls vorstellen, dass er den Mekkanern den Islam schön geredet hat, den es ja vom Erzengel empfangen haben will, noch so ein Märchen. Wäre es danicht besser gewesen, Mohammed hätte sich einmal auf seinen Gesundheitszustand untersuchen lassen?

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  5. wana 29. Dezember 2015 um 13:57 #

    Ich gehöre nicht dem judenchriestentum an,aber da muss ich den Vatikan rechtgäben
    (Nur auf Grund einer erstaunlichen Erkenntnisblindheit, die unter anderem darin besteht, dass im II. Vatikanischen Konzil (1962-1965) der islamische Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde („Nostra aetate” und „Lumen gentium”),)
    Der Gott der Juden ist jahwe ,der der Christen ist Jahwe der der Moslems ist Jahwe
    Also der Gott Abrahams und Moses,er ist der Gefallene Engel Luzifer
    Jahu, Jahwe, Schaddai, Balael, Belial, Satan, Teufel, Luzifer, Antichrist, Widersacher
    Das das stimmt sagt Jesus den Juden,er sagt
    Ihr (DIE JUDEN)habt den Teufel zum Vater.

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    • nixgut 29. Dezember 2015 um 14:07 #

      Du sagst:

      Also der Gott Abrahams und Moses,er ist der Gefallene Engel Luzifer Jahu, Jahwe, Schaddai, Balael, Belial, Satan, Teufel, Luzifer, Antichrist, Widersacher. Das das stimmt sagt Jesus den Juden, er sagt Ihr (DIE JUDEN)habt den Teufel zum Vater.

      Ich würde diese Aussage unter Antisemitismus einordnen. Außerdem ist mir die ganze Vorstellung zu kindisch. Und dann hätte ich gern die Quelle, und zwar die Stelle in der Bibel, wo dieses Zitat angeblich steht, welches Jesus geäußert haben soll.

      Erstens war das Judentum die erste Religion, noch vor dem Christentum und dem Islam, die sich beide auf das Judentum beziehen. Und wenn der Gott der Juden Satan sein soll, dann kann der Gott der Christen und Muslime auch nur Satan sein.

      Und ich sage, ich halte diese Vorstellung für kindisch, weil niemand weiß, ob es einen Gott gibt und wie er beschaffen sein soll. Diese Frage ist auch gar nicht wichtig. Wichtig ist allenfalls, welche Schlüsse aus der Religion man für sein eigenes Leben zieht.

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      • wana 29. Dezember 2015 um 18:39 #

        Joh 8,44

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      • nixgut 29. Dezember 2015 um 19:50 #

        Jesus spricht speziell zu den Pharisäern und Schriftgelehrten als Berufsgruppe.

        wikipedia schreibt dazu:

        Im Neuen Testament werden Vertreter der Pharisäer als Heuchler kritisiert und herabgewürdigt. Dieses Prädikat ist in vielen Ländern mit christlicher Tradition umgangssprachlich für den Selbstgerechten oder Heuchler tradiert worden, oder allgemein für Positionen, die in kleinlicher Weise Kritik üben und dabei den Zusammenhang vernachlässigen.

        Mir scheint, seine Kritik richtete sich in erster Linie an die Pharisäer und Schriftgelehrten, die eine sehr orthodoxe Einstellung hatten. Aber sie richtete sich auch gleichzeitig gegen das Judentum, weil Jesus die Juden für das Christentum, also für seine Vorstellungen, gewinnen wollte. Und da galt es wohl als vorteilshaft das Judentum in ein schlechtes Licht zu stellen.

        Ich finde diese Aussage Jesus nicht gut. Aber mir scheint, es ging Jesus in erster Linie um die strenge Ausrichtung der Pharisäer und Schriftgelehrten, die ihm nicht gefiel. So jedenfalls würde ich es verstehen.

        Johannes 8

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      • wana 29. Dezember 2015 um 18:45 #

        „Jesus sprach zu ihnen [den Juden]: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.“

        Joh 8, 42-47

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      • nixgut 29. Dezember 2015 um 19:59 #

        Ich stimme mir dir überein, würde aber [die Juden] durch Pharisäer und Schriftgelehrte], also die orthodoxe Auslegung der jüdischen Schriften, ersetzen.

        Ich glaube, wenn man den geschichtlichen Hintergrund ein wenig kennt, dann erkennt man, dass es sich bei Johannes 8,44 um einen innerjüdischen Konflikt handelt und zwar zwischen den jüdischen Anhängern, die sich zu Jesus bekannt haben und den jüdischen Anhängern, die Jesus nicht als Messias anerkannten. Und dabei hat man sich wohl gegenseitig einiges um die Ohren gehauen.

        Maria Neubrand schreibt auf Seite 210:

        Antijudaismus im Johannisevangelium?

        Die jüngere Exegese ist sich darin einig, dass der Verfasser des Evangeliums und seine Gemeinde selbst Juden und Jüdinnen waren. Juden und Jüdinnen, die allerdings nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels und der damit verbundenen Institutionen und bei der Neuformierung des rabbinischen Judentums aufgrund ihres Bekenntnisses zu Jesus als dem Messias/Christos im einen heftigen Konflikt mit der örtlichen Synagoge kamen und aus dem Synagogenverband ausgeschlossen wurde, und zwar zwangsweise, gegen ihren Willen.

        Im Text des Johannes-Evangeliums spielt sich dieses Geschehen an vier Stellen wider, wenn die Rede davon ist, rückprojeziert in die Zeit Jesu, dass einzelne Christusanhänger aus der Synagoge ausgestoßen werden. Sie werden ausgeschlossen von der Mehrheit derjenigen Juden, die in Jesus von Nazareth nicht ihren Messias erkennen konnten.

        Der Konflikt, der den Erfahrungshintergrund der johanneischen Gemeinde bildet, besteht also darin, dass es innerhalb EINER Religion, der jüdischen, bei der es zu heftigen Auseinandersetzungen kam. Es handelt sich dabei also NICHT um den „Konflikt zwischen zwei Religionen“ (Judentum und Christentum).

        Bei den Auseinandersetzungen, die sich im Johannesevangelium spiegeln, geht es also um einen INNERJÜDISCHEN Konflikt, darin ist sich die Exegese heute weitgehend einig. Es handelt sich un eine Auseinenadersetzung zwischen Juden: zwischen Juden, die Jesus als Christos bekennen, und Juden, die diese Bekenntnis ablehnen. Johannis ist mithin kein Antijudaist, schon gar kein Antisemit.

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  6. Runenkrieger11 29. Dezember 2015 um 13:27 #

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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