Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Polens stolzer Patriotismus

10 Dez

gunnar_heinsohnWie der Piast [Fürst der Polanen (Großpolen)] Henryk Pobożny 1241 den Mongolensturm in Legnickie Pole (Liegnitzer Feld) blockiert, so besiegt 1683 König Jan Sobieski in Wien die muslimischen Belagerer und bewahrt so das Abendland von neuem vor dem Untergang.

Als die polnisch-litauische Adelsrepublik 1795 zwischen Russen, Preußen und Habsburgern verteilt ist, bringen die Unterworfenen, trotz Verbots der Muttersprache für die Schulkinder, ihre bedeutendsten Musiker, Dichter und Maler hervor. Diese Künstler von Frédéric Chopin über Adam Mickiewicz [Nationaldichter] bis hin zu Jacek Malczewski [Maler] binden sich ein in die immer wieder scheiternden Versuche, die Despoten aus Berlin, Wien oder Sankt Petersburg abzuschütteln.

Als die Nation 1918 gerade wieder ersteht, obliegt es weniger als 50.000 Polen, eine bolschewistische Armee von 115.000 Mann in der Schlacht von Warschau (1920) zurückzuwerfen und so Europa vor einem blutrünstigen Regime zu bewahren. Als die Henker Hitlers und Stalins sich 1939 das Land zur Beute machen, geben seine besiegten Armeen nicht auf, sondern kämpfen an der Seite von Franzosen, Briten und Amerikanern von Afrika bis Norwegen gegen die germanische Ausrottungsmaschinerie.

Wo in der besetzten Heimat die polnische Elite nicht deutschen oder sowjetischen Mördern zum Opfer gefallen ist [1], kann sie den eigenen Abschaum zwar nicht überall, aber doch an vielen Stellen vom Judenmorden abhalten. Ungeachtet des verbreiteten Antisemitismus ehrt man deshalb in Jerusalems Yad Vashem [Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust] 6.500 polnische Judenretter als „Gerechte unter den Völkern“, aber nur 650 aus Deutschland und Österreich.

[1] Vera Lengsfeld machte sich den Massenmord durch Stalins Innenministerium NWKD an polnischen Offizieren auch zum Thema. Sie schrieb: „Im Frühjahr 1940 ließ Stalin mehr als 20 000 polnische Offiziere, Unteroffiziere, Beamte, Feuerwehrmänner im nach dem Hitler- Stalin- Pakt sowjetisch besetzten Ostpolen verhaften und in diverse Lager sperren. Einige Monate später wurden diese Menschen auf Beschluss des Politbüros der KPdSU hingerichtet und in Massengräbern verscharrt.”

Vera Lengsfeld: Stalins Mord an polnischen Offizieren

Selbst als die Alliierten das Land 1945 um die Früchte seines Mitsiegens betrügen und in die Moskauer Liga der kommunistischen Diktaturen zwingen, hört der Kampf gegen die Unterdrückung nie auf. Als heutiges Berliner Spitzenpersonal aus der DDR seinen letzten marxistisch-leninistischen Schliff erhält und aus der alten Bundeshauptstadt Bonn Warnungen vor polnischen Unruhestiftern um die Welt gehen, beginnen Arbeiter auf Danzigs Leninwerft 1980 ihre Rebellion gegen ein System, das trotz tödlicher Milizeinsätze und der Generalüberwachung durch Kriegszustand den Eintritt von fast zehn Millionen Polen in die verfolgte Gewerkschaft Solidarność nicht verhindern kann.

Als die Mächtigen in Warschau 1989 abtreten und die totalitären Regime von Moskau und Ost-Berlin bis hin nach Bukarest und Tirana wie Dominosteine fallen, kehrt Polen in ein Europa zurück, für dessen Freiheit es bis 1945 im Weltkrieg und danach gegen den Stalinismus wie kein anderes Land geblutet hat. Es tritt glücklich ein in eine Moderne und hört überrascht vom volkspädagogisch auftrumpfenden westlichen Nachbarn, dass es Patriotismus nicht geben dürfe, weil der doch immer nur als reaktionärer Nationalismus zu haben sei.

Manche ziehen begeistert mit und zeigen in ihren Forschungen die dunklen Flecken und Schuldverstrickungen während der heroischen Vergangenheit. Das schockt und macht die Polen gelegentlich auch trotzig. Aber dann versteht man, dass keine Heldentat allein mit Helligkeit zu vollbringen ist und nimmt seinen Platz unter den seltenen Freiheitsbringern der Menschheitsgeschichte wieder ein.

Dabei mag hier zu viel Selbstbewusstsein oder dort zu wenig Eleganz an den Tag gelegt werden. Wer Polen jedoch als Bürde hinstellt, weil die neue Regierung seinen Schutz für Europa in Erinnerung hält, verkennt, wie sehr der auch weiterhin vonnöten sein wird.

Quelle: Polens europäisches Ich

Noch ein klein wenig OT:

Donald Trump will Moslems Einreise in USA verwehren – Besser Is! 

donald_trump_einreise_usa 
Fünf Tage nach dem Attentat von San Bernardino, bei dem die beiden Moslems Syed Farook und Tashfeen Malik 14 Menschen erschossen und 21 weitere verletzten, hat Donald Trump als Konsequenz tiefgreifende Maßnahmen gefordert. Der aussichtsreichste republikanische Präsidentschaftskandidat verwies in einer Presserklärung auf Umfragen, die „in breiten Teilen der muslimischen Bevölkerung” einen „großen Hass auf Amerikaner” feststellten.

„Woher dieser Hass kommt und warum, das werden wir herausfinden müssen”, erklärte Trump. Solange diese „gefährliche Bedrohung” bestehe, „darf unser Land nicht das Opfer von schrecklichen Attacken von Leuten sein, die nur an den Dschihad glauben.” US-Präsident Obama hatte gestern in einer Rede an die Nation betont, dass „Muslime unsere Freunde und Nachbarn“ seien.

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Meine Meinung:

Ich weiß nicht, ob Donald Trump eine Chance hat, amerikanischer Präsident zu werden. Ich glaube, er täte Amerika gut, weil er hoffentlich richtig mit dem Islamfaschismus aufräumen würde. Wenn ich daran denke, Hillary Clinton könnte amerikanische Präsidentin werden, dann bekomme ich Pickel. Also liebe Muslime, helft da mal ein wenig nach und bombt das Weiße Haus in die Luft – Obama? – forget it! – oder lasst euch ein paar andere nette Friedensbotschaften einfallen, damit der Donald Trump dort einziehen kann.

Hillary will sowieso nur dort einziehen, damit ihr mal richtig jemand die Muschi leckt – Rache für ihren Mann Bill, der ja im Oral-Office seinerzeit ein kleines Techtelmechtel mit seine Sekretärin hatte. Es soll sogar schon eine Ausschreibung für ein paar flotte Sekretäre geben, die der Lady zu Diensten sind. Reifere Herren, mit entsprechender Lust und Libido und ausdauerndem Stehvermögen werden bevorzugt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Der Flügel ist auch bereits bestellt. Man sagt, Hillary sei sehr musikalisch. Sie beherrscht die ganze Partitur, das kleine Einmaleins und vor allen Dingen das hohe C. Jetzt fehlt nur noch jemand, der ihr die Flötentöne beibringt.

Brandenburger Linksfaschisten von Rot-Rot verteidigen „We love Volkstod“-Parole

we_love_volkstodLinken-Landtagsabgeordnete Isabelle Vandré auf der Demonstration in Frankfurt (Oder) Foto: AfD-Fraktion Brandenburg

Potsdam:. Die linksextreme Parole „We love Volkstod“ erfüllt nach Ansicht der Brandenburgischen Landesregierung nicht den Tatbestand der Volksverhetzung. Das geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Saskia Ludwig und Anja Heinrich hervor.

Hintergrund ist eine Demonstration in Frankfurt (Oder) unter dem Motto „Wir zeigen Flagge für Weltoffenheit“ Anfang November. An dieser hatte sich auch die Linken-Landtagsabgeordnete Isabelle Vandré beteiligt. Auf einem Foto posierte sie neben dem Fraktionsbus der Linken, an dem ein Transparent mit der Parole „We love Volkstod – Bleiberecht für Alle“ angebracht war.

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Meine Meinung:

isabell_vandre02Fällt die junge Dame noch unter Welpenschutz (Ich bin 25 Jahre alt und studiere an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft.) oder ist bei ihr bereits Hopfen und Malz verloren? Wenn Isabell Vandré es so eilig hat mit dem Volkstod hat, soll sie doch mutigen Schrittes voran gehen und ihre linken Freunde gleich mit nehmen. Das erspart uns weiteren Unsinn und den Linksversifften ein längerer Aufenthalt in der Nervenklinik. Ob solch ein Deutschen-/Deutschlandhass noch therapierbar ist? Ich habe da so meine Zweifel.

Woher kommt nur dieser Hass? Liegt es vielleicht daran, dass die Großeltern/Urgroßeltern tief im Nationalsozialismus verstrickt waren? Häufig ist dies bei solchen extremen Meinungen nämlich der Fall, sagt man jedenfalls. Wie kann jemand, der im tollsten Land der Welt aufgewachsen ist, solch einen Hass auf Deutschland haben? Linke Gehirnwäsche? Das wird’s wohl sein? Vater/Urgroßvater bei der Stasi? Überzeugungstäter? Freund Türke oder Araber? Fragen über Fragen. Ich schau mir gleich noch einmal die Kommentare bei der Jungen Freiheit durch. Mal sehen, was ich da noch so finde.

Liebe Isabell, geh‘ doch einfach einmal für ein paar Jahre in ein beliebiges islamisches Land deiner Wahl, aber vergiss nicht deine Burka mitzunehmen. Du hast dir doch bestimmt schon eine zugelegt, oder täusche ich mich? Und dann reden wir weiter, wenn du dann noch lebst, denn in einem islamischen Land solltest du den Mund nicht so aufreißen, wie du das hier machst, sonst könnte nämlich dein letztes Stündchen geschlagen haben. Viele verschwinden still und leise heimlich in irgendwelche Folterkeller, Frauen sind dort besonders beliebt, oder man sieht sie nie mehr wieder. Du weißt ja: Friedensreligion.

Ich muss gestehen, ich habe früher selber einmal die Linken gewählt, aber das war zu der Zeit, als ich noch grün hinter den Ohren war, als ich noch mit stolz geschwellter Brust als Anarchist durch die Welt marschierte und mir die Revolution auf die Fahne geschrieben hatte. Aber mein Nervenarzt hat mich zum Glück von diesem Selbstmordkult bewahrt. Und noch was, Isabell, das Problem ist nicht das deutsche Volk, sondern das Problem bist du. Aber vor diesen Erkenntnissen verschließen die meisten die Augen.

LoeLinse bringt die Retour-Kutsche:

Damit hat sich die rot-rote-Mischpoke geortet: deutsch- und staatsfeindlich und nicht mehr auf dem Boden des GG.

I love Rot-Tod.

A. Lange schreibt:

Nicht nur rot-rot liebt den Volkstod. Auch Frau Merkel, Kanzlerin und Vorsitzende der "Schwarzen" von Frau Ludwig, scheint ihn sehnlichst herbeizuwünschen, sonst würde sie ihn ja nicht mit aller Macht herbeiführen wollen.

Also, werte Frau Ludwig (CDU): einfach erst mal bei der eigenen Partei anfangen, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt. Angefangen bei den Vertretern einer "modernen Großstadt-CDU", die regelmäßig mit Linkspartei, DKP, SDAJ, MLPD, Grünen, autonomer Antifa und Islamisten "breite bürgerliche Bündnisse gegen Rechts" bilden, dabei friedlich, bunt und tolerant "Nie wieder Deutschland" oder "Deutschland verrecke!" brüllen und sich danach gegenseitig die Ehrungen für "Zivilcourage" zuschustern, über die Parteispitzen in Ländern und Bund bis hin zu den Landesregierungen mit CDU-Beteiligung und der Bundesregierung gibt es genug zu kritisieren…

Peer aus Schland schreibt:

Nun ist es offiziell und für jeden nachvollziehbar: ROT ROT will nicht weniger als den Tod des eigenen Volkes. ROT ROT bedeutet Deutschlands Untergang. Vor diesem Hintergrund die euphorische Bejahung der Blutung Deutschlands durch Invasoren aus Arabien und Afrika in einem noch weitaus schlimmeren Licht zu sehen. 

Blanker Hans schreibt:

Gerade hat der Chefideologe der FAZ , Volker Zastrow, nachgewiesen, dass es sich bei AfD und Pegida um eine "Völkische Bewegung" handelt. Doch jetzt kommen endlich auch die Gutmenschen zu Wort und erklären, warum sie Mutter Merkel so lieben: "We love Volkstod!"

Doch was soll das heißen? Soll ich etwa als Deutscher mich von den Dschihadisten köpfen lassen, nur weil die Linken und Grünen den Tod unseres Volkes wollen? Haben wir Deutschen etwa kein Bleiberecht mehr in Deutschland? Gehört das Land Merkels zukünftig nur noch den Flüchtlingen und Islamisten? – Ich weiß nur eins: Ich bin Deutscher! Ich liebe mein Land! Ich werde solange für Deutschland kämpfen, bis diejenigen gestürzt sind, die mein Heimatland verraten haben!

autonome Zecke schreibt:

Eine "Regierung", die solchen Unflat duldet, gehört auf die Anklagebank! Weitere Beispiele "antifaschistischer" Hassparolen, in deren "Licht" sich die "Argumente" (in diesem Fall der rot-roten Landesverräter) als plumpe Lüge erweisen:

„… Löcher in die Abschottung reißen, Festung Europa zu Fall bringen“

„Vaterland war als Kind schon Scheiße, Die Linke“

„Das Problem heißt Deutschland“

„Mut zur Wahrheit! AfD heißt Leistungszwang!“

„DEUTSCHLAND DU MIESES STÜCK SCHEISSE“

„Ich mach das für den Volkstod“ bei der von der Stadt DD organisierten Antipegida-Demo (Anzeige bei der Staatsanwaltschaft DD, 04.12.2014 Az. 200 UJs 33163/14)

Bomber Harris do it again!

07.11.2015 in Hohenstein-Ernstthal: Kinder mit Papierfliegern und der Aufschrift: "Bomber Harris hilf uns doch, Hohenstein gibt es immer noch."

Meine Meinung:

Sind einige de obigen Sprüche nicht identisch mit der Forderung nach “Juden vergasen”? Gab es im Sommer 2014 nicht ähnliche Sprüche auf den Anti-Israel-Demos „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“ Ein Imam rief dazu auf, allen „zionistischen Juden“ den Tod und entsetzliche Qualen zu bereiten… Hätte das ein Rechtsradikaler skandiert, man hätte ihm ganz schön das Fell über die Ohren gezogen. Aber Linke dürfen so etwas selbstverständlich äußern.

Und wieso heißt AfD eigentlich Leistungszwang? Nur weil die Menschen ordentlich und rechtschaffend einer Arbeit nachgehen und Eigentum schaffen? Ist das jetzt auch schon wieder negativ, nur weil das neidische, faule und nichtsnutzige linke Pack zu faul ist zum Arbeiten und meint, sie müssten alles geschenkt bekommen, weil Eigentum Diebstahl ist?

Kersti W. schreibt:

Ein, von wem auch immer gemaltes Hakenkreuz ist eine rechte Straftat. Auf die Fahne pinkeln und diese Sprüche, mit Bomber Harry und dieser (“We love Volkstod”) sind Meinungsfreiheit. Politiker, die so was verteidigen, müssen unser Land verlassen, denn sie hassen es.

Siehe auch:

Hamed Abdel Samad: Warum sitzen die Islamisten nicht im Gefängnis?

Wien: Schwere Mängel in Islam-Kindergärten: Keine Integration gewollt

Manfred Haferburg: Paris, ein freundliches Wahlergebnis

Stefan Frank: Schöne Bescherung: US-Universitäten verbieten Weihnachten

Fjordman: Warum die Linken und nicht der Islam unser Hauptfeind sind

Akif Pirincci: Umvolkung – Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen

10 Antworten to “Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn: Polens stolzer Patriotismus”

  1. wana 13. Dezember 2015 um 14:37 #

    Weil die Polen ihren Staat durch die Deutschen zurückerhalten haben
    (Die deutsche Proklamation des Königreiches Polen 1916 durch Hans von Beseler)
    (Während des Ersten Weltkrieges beschlossen daraufhin die Kaiserreiche Deutschland und Österreich-Ungarn die Gründung eines dauerhaften polnischen Staates in festen Grenzen. Am 5. November 1916 wurde in den Grenzen des nach dem Wiener Kongreß festgelegten Kongreßpolens das Königreich Polen durch das Deutsche Reich ausgerufen. )
    Und zum dank sind dan die Polen über die Deutschen mit Mord Landraub und Vergewaltigungen hergefallen,

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    • nixgut 13. Dezember 2015 um 15:41 #

      Ich glaube, dass ist aber eine „normale“ Reaktion. Da hat sich wohl eine Menge an Wut und Hass aufgestaut. So ähnlich waren ja auch die Reaktionen, als die Deutschen aus der Tschecheslowakei vertrieben wurden. Auch dort wurde nicht gerade freundlich mit den Deutschen umgegangen. Ich vermute, es hängt auch mit dem Verhalten der Deutschen zusammen, als sie die Länder besetzt hielten. Die Deutschen sind da ja auch nicht gerade zimperlich mit den Tschechen umgegangen. Aber mir fehlen da auch ein wenig die Geschichtskenntnisse.

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  2. wana 12. Dezember 2015 um 14:23 #

    Ja es ist immer schön die legende zu höhren das die Polen uns alle vor den Islam gerettet haben,nur ist es eine legende,Wien wurde von einer Alleierten streitmacht geretet,nicht nur von den Polen.

    Am 24. August schlug Karl von Lothringen, aus dem Marchfeld westwärts ziehend, bei Bisamberg Truppen des Thököly. Die Bayern erreichten am 16. August Krems, die Polen (unter König Jan III. Sobieski) am 31. August Hollabrunn, die Sachsen am 1. September Maissau; Sammelpunkt aller Entsatztruppen (65.000 Mann) war das Tullner Feld. Am 4. September wurde bei einem Kriegsrat in Stetteldorf der Schlachtplan entworfen, am 9. September marschierten die Truppen aus dem Tullner Feld ab und besetzten am 11. September die (ungesicherten) Wienerwaldhöhen (Feuersignale für die Wiener). Das Entsatzheer rückte mit seinem aus kaiserlichen Truppen bestehenden linken Flügel über Klosterneuburg an der Donau auf Nußdorf vor, das aus Bayern, Sachsen und Reichsvölkern bestehende Zentrum erstieg von Klosterneuburg aus das Kahlengebirge, die Polen am rechten Flügel den Tulbinger Kogel. Am 12. September fand (nach der von Marco d’Aviano zelebrierten Messe) die Schlacht am Kahlenberg statt (halbkreisförmige Front von Nußdorf bis Neuwaldegg, konzentrisches Vorrücken auf Wien), die mit dem Rückzug der Osmanen in Richtung Ungarn endete.

    https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Zweite_T%C3%BCrkenbelagerung_%281683%29

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    • nixgut 12. Dezember 2015 um 14:42 #

      Danke, wana, für den Hinweis. Dies war mir bisher nicht bekannt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Polen allein die Osmanen besiegt haben. Von bayrischen und sächsischen Verbündeten wusste ich nichts. Mich würde noch interessieren, wie stark die einzelnen Truppen waren. Ich schaue gleich einmal nach. Ist schon merkwürdig, dass man nie davon erfährt, dass auch Bayern und Sachsen, sich an der Vertreibung der Osmanen beteiligten.

      Ich habe mich ein wenig umgesehen. Dabei habe ich folgendes herausgefunden:

      wikipedia schreibt über die
      Schlacht am Kahlenberg:

      Auf christlicher Seite kämpften die vereinigte Infanterie und Artillerie der Allianz aus Österreich, Sachsen, Bayern, Baden und des Kirchenstaats, sowie das polnische Reiterheer. Ihr gegenüber stand das Wien belagernde osmanische Heer.

      Dort ist auch die genaue Anzahl der Truppenstärke angegeben. Ich unterscheide jetzt nicht nach Kavallerie und Infanterie und der jeweiligen Geschütze, sondern beschränke mich auf die Gesamtstärke der jeweiligen Truppen:

      • Polen-Littauen: 24.000 Mann (polnische Elitetruppen)

      • Kaiserliche: 21.000 Mann (Truppen der habsburger Kaiser (Österreicher))

      • Bayern: 10.500 Mann

      • Südwestdeutsche Fürstentümer 9.500 Mann

      • Sachsen: 9.000 Mann

      • Gesamtstärke der polnisch-deutschen-östereichischen Truppen: 74.000 Mann

      Befehlshaber der polnisch-deutschen-österreichischen-vatikanischen Truppen:

      Johann III. Sobieski
      Stanislaw Jablonowski
      Joh. Georg von Sachsen
      Karl V. von Lothringen
      Max Emanuel von Bayern
      Georg Friedrich von Waldeck
      Julius Franz von Sachsen-Lauenburg

      Truppenstärke: 80.000 Mann (Polen-Deutsche-Östereicher)

      Truppenstärke der Osmanen: ca. 100.000 Mann

      Verluste der polnisch-deutschen-österreichischen-vatikanischen Truppen: 4.000 bis 5.000 Mann

      Verluste der Osmanen (Elitetruppen der Sipahi und Janitscharen): 8.000 bis 15.000 Mann

      Ich danke dir, wana. Ich habe wieder etwas dazu gelernt. Mir ist aber eines noch nicht klar. In dem Text ist von vatikanischen Truppen die Rede. Hat der Vatikan wirklich Truppen geschickt oder hat er sich finanziell beteiligt?

      Ich habe noch einmal nachgeschaut. Ich glaube, jetzt habe ich verstanden. Die deutsch-österreichisch-lothringischen-sächsischen-bayrischen Armeen waren Entsatzarmee des Heiligen Römischen Reichs. Und ich glaube, der Papst steuerte finanziell noch etwas hinzu (habe ich irgendwo gelesen).

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      • wana 12. Dezember 2015 um 17:40 #

        Was jest mit vatikanischen Truppen gemeind ist weis ich auch nicht genau
        Aber mann solte bedenken das zur damaligenzeit heer und Truppen
        aus Söldnern also bezalten Arbenteurern bestanden.
        Es war also nicht die Schweizer Garde.

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      • nixgut 12. Dezember 2015 um 19:10 #

        Aber eines interessiert mich noch. Warum bist du nicht so gut auf die Polen zu sprechen?

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  3. wana 11. Dezember 2015 um 12:06 #

    (Diese Künstler von Frédéric Chopin über Adam Mickiewicz [Nationaldichter] bis hin zu Jacek Malczewski [Maler] binden sich ein in die immer wieder scheiternden Versuche, die Despoten aus Berlin, Wien oder Sankt Petersburg abzuschütteln. )

    Es ist nur noch ekelhaft immer wieder diese Geschichtsverdreungen und bewusten lügen
    über die Polaken (Ostgermanen) zu lesen und zu hören.
    Die Polen sind in ihrer geschiechte ständig über ihre nachbarn hergefalen mit Mord Raub
    und Vergewaltigungen,zulest 1945.

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    • nixgut 11. Dezember 2015 um 13:35 #

      Soweit ich mich erinnern kann, waren es die Deutschen, die in Polen einmarschierten. Und es waren die Deutschen und Russen, die im Hitler-Stalin-Pakt Polen unter sich aufteilten. Und was den Mord, den Raub und die Vergewaltigungen betrifft, die gibt es im Krieg leider auf allen Seiten.

      Außerdem haben wir Polen einiges zu verdanken. Wenn ich an die Befreiung Wiens von den Osmanen durch den polnischen König Sobieski denke, dann bin ich ganz froh darüber, dass dies geschah, sonst wäre Europa heute vielleicht islamisch.

      Und wenn ich mir die letzte Wahl in Polen ansehe, dann wünschte ich, wir hätten in Deutschland ebenfalls solch eine Regierung wie in Polen, die sich eindeutig gegen die Masseneinwanderung von Muslimen ausspricht. Und wir hätten nicht so eine deutschenfeindliche Kanzlerin wie Angela Merkel.

      Bei den Polen steht das polnische Volk im Mittelpunkt. Bei den Deutschen die Migranten. Die Polen sind ein patriotisches Volk, bei den Deutschen ist Patriotismus verpönt. Was mir bei den Polen aber nicht so gefällt, ist die andauernde Benutzung des Wortes „Kurwa“ (dt. „Sch##sse“). Liebe Polen, daran solltet ihr arbeiten.

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      • wana 12. Dezember 2015 um 11:36 #

        Sicher wen du alles vor 1933 für dich ausblendest hast du recht
        aber die Deutschpolniche Geschichte geht nicht erst seit 1933 loß

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      • nixgut 12. Dezember 2015 um 12:25 #

        Ich habe nicht alles, was vor 1933 war ausgeblendet. Ich habe auf die Verteidigung Wiens hingewiesen und die fand im Jahre 1683 statt. Und die war sehr wichtig für Europa. Wer außer Polen hat denn sonst dafür gesorgt, dass die Osmanen (Türken) aus Europa vertrieben wurden? Keiner! Damit hat Polen Europa vor dem Islam bewahrt und das kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Wir haben den Polen also eine Menge zu verdanken.

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