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Hamburg-Harburg: 5.000 Flüchtlinge – Bürger gründen Bürgerinitiativen gegen Flüchtlingsheime

12 Okt

neugraben_fischbekHamburg-Harburg: Neugraben-Fischbek (rot)

Neugraben-Fischbek ist der am weitesten im Südwesten gelegene Stadtteil Hamburgs. Er gehört zum Bezirk Harburg. Fischbek: Seit dem Umzug des Obi-Baumarkts an die „Cuxe“ (Cuxhavener Straße) stehen die alten Hallen und der Parkplatz an der Ecke Geutensweg/Am Aschenland leer. Jetzt hat die Stadt das Grundstück gekauft und will dort eine Erstaufnahme für 3.000 Flüchtlinge einrichten.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen in Neugraben-Fischbek drei Flüchtlingsheime/Flüchtlingslager gebaut werden. Das eine auf dem ehemaligen Gelände des Obi-Baumarktes an der Ecke Geutensweg/Am Aschenland. Dann gibt es noch ein Zeltlager für 3.000 Flüchtlinge (auf dem Obi-Parkplatz?) und ein drittes Flüchtlingsheim wird auf der Hundewiese an der Endhaltestelle der Buslinie 240 – am südlichen Ende des Falkenbergsweg errichtet. Gegen diese Flüchtlingsheime haben sich jetzt Bürgerinitiativen gegründet.

Auf dem ehemaligen Gelände (Parkplatz) des Obi-Baumarktes sollen Zelte für 3.000 Flüchtlinge aufgestellt werden. Auch im ehemaligen Obi-Baumarkt sollen Flüchtlinge untergebracht werden.Und in dem beliebten Naherholungsgebiet am Rand des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide sollen auf einer Hundewiese Holzhäuser für rund 500 Flüchtlinge gebaut werden.

In der Fischbeker Heide hat sich die Bürgerinitiative „Waldfrieden in Neugraben retten“ (Silke Ottow) gegründet. Und gegen das Flüchtlingsheim am Obi-Baumarkt die Bürgerinitiative „Neugraben-Fischbek – Nein zur Politik“ (Uwe Schröder, Jan Greve) (Webseite – bin mir nicht ganz sicher) gegen die Unterbringungen am Aschenland. Neugraben-Fischbek würde damit nach Angaben von Jan Greve damit 5.000 Flüchtlinge aufnehmen.

Von Lars Hansen vom Hamburger Abendblatt schreibt:

silke_ottowSilke Ottow hatte bei der Gründung der Bürgerinitiative Waldfrieden die Diskussionsleitung übernommen.

In Neugraben und Fischbek gründeten sich Bürgerinitiativen gegen geplante Flüchtlingsunterkünfte. Gleichzeitig kritisieren Freiwillige das Chaos in den Flüchtlingsheimen.

Neugraben/Harburg. In Sachen Flüchtlingsunterbringung im Süden bläst der Stadt Hamburg derzeit der Wind ins Gesicht – und zwar egal, wohin sie sich dreht. In Neugraben und Fischbek regt sich Unmut über geplante Unterkünfte, in Harburg beklagen ehrenamtliche Helfer chaotische Zustände an der zentralen Erstaufnahme (in der Poststraße), und selbst die Mitarbeiter der Einrichtungen protestieren. Am Mittwoch und Donnerstag gründeten sich in Neugraben zwei Bürgerinitiativen gegen die derzeit geplanten Unterbringungen am Aschenland (Obi-Baumarkt) und auf der Waldfrieden-Wiese.

Donnerstag, 19.30 Uhr. Der Saal der Gaststätte „Deutsches Haus“ an der Neugrabener Bahnhofstraße ist voll wie ein Uni-Seminar. Nichts geht mehr. Ein Teil der Teilnehmer verfolgt die Diskussion von draußen durchs geöffnete Fenster. Bei Bedarf wird das Mikrofon hinausgereicht. Silke Ottow atmet tief durch „Ich habe so etwas noch nie gemacht“, leitet sie die Moderation des Abends ein. Dafür wird sie es in den kommenden 90 Minuten aber ziemlich gut hinkriegen.

Die „Bürgerinitiative zum Erhalt des Waldfriedens“ hatte eingeladen, um mit Anwohnern zu beraten, wie man die geplante 500-Personen-Unterkunft auf der Lichtung beim Fischbeker Friedhof verhindern könne. „Uns geht es darum, jede Art von Bebauung dort zu verhindern“, sagte Ottow. „Uns geht es nicht speziell um Flüchtlinge. Im Gegenteil: Fremdenfeindlichkeit lehnen wir ab und wollen wir hier nicht dulden.“

Was Fremdenfeindlichkeit angeht, musste sie nicht eingreifen. Die wenigen Äußerungen in diese Richtung, wie „kein Zigeunerlager am Friedhof“ und „Deutsche sind generell sauberer“, wurden von den über 120 Teilnehmern gesittet aber bestimmt weggemurmelt – den Anwesenden ging es um die Sache und um den Erhalt ihres Siedlungscharakters.

Dabei war es für sie eine zentrale Frage, ob die Freifläche Naturschutzgebiet sei oder nicht. Im Bebauungsplan von 1966 ist die Wiese als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In aktuellen Karten nur noch zur Hälfte. Ob und wann die Hälfte, auf der die Stadt bauen möchte, entwidmet wurde, will Ralf-Dieter Fischer, Bezirksfraktionsvorsitzender der CDU und selbst betroffener Anwohner, noch herausfinden. „Naturschutzgebiete werden nicht durch Bebauungspläne, sondern durch Verordnungen festgelegt“, sagte er. „Ich vermute, dass dieser Teil einst aus dem Naturschutzgebiet herausgenommen wurde, damit er als Hundeauslauffläche dienen kann.“

Zu Gast war auch Jan Greve von der Tags zuvor gegründeten Bürgerinitiative „Neugraben-Fischbek – Nein zur Politik“, die sich vor allem gegen die geplante Großunterkunft am Aschenland (Obi-Baumarkt), aber auch gegen die Bebauung der Waldfrieden-Wiese wendet. „Nach den offiziellen Planungen würde Neugraben-Fischbek damit 5000 Flüchtlinge aufnehmen“, sagte er. „Das kann man als ein Stadtteil gar nicht integrieren und damit sind dann die Probleme programmiert!“

Greve forderte, die in Hamburg ankommenden Flüchtlinge gleichmäßig auf alle 104 Stadtteile zu verteilen. „Das wären dann 300 pro Stadtteil, und das kann jedes Quartier schaffen“, sagte er. „Auch im Jenisch-Park (im vornehmeren Othmarschen) kann man Wohncontainer aufstellen.“

Auch die Bürgerinitiative (BI) Neugraben-Fischbek betont ausdrücklich, nicht fremdenfeindlich zu sein. Einzelne Teilnehmer nutzen die Facebook-Seite der BI allerdings durchaus für Einträge, die darauf angelegt sind, Fremdenangst zu verbreiten.

Bei denen, die uneingeschränkt für die Aufnahme von Flüchtlingen sind, kommt die Stadt derzeit aber auch nicht allzu gut weg. In der vergangenen Woche war es an der ZEA [Zentrale Erstaufnahme-Einrichtung] Poststraße mehrmals zu Situationen gekommen. in denen angekommene Flüchtlinge vor der Tür bleiben mussten, weil das Personal nicht auf sie eingestellt war. „Dabei wussten die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer schon Stunden vor dem ZEA-Personal davon, dass diese Leute aus Süddeutschland nach Hamburg unterwegs waren, das muss den Behörden doch peinlich sein“, sagt Werner Gottwald, Administrator der Facebook-Gruppe „Harburger helfen geflüchteten Menschen“.

Er kritisiert auch, dass die Freiwilligen mit der Organisation der Soforthilfe im Stich gelassen wurden. „Es gibt so viele Katastrophenschutzorganisationen und die Innenbehörde hat Kontakt zu allen. Die müssten doch einbezogen werden und sind viel strukturierter, als wir es sein können.“

Am Freitag hatte die Innenbehörde dann tatsächlich genug davon, sich von den Freiwilligen beschämen zu lassen: Sie forderte die Bundeswehr zur Hilfe an. Die Soldaten halfen, Matratzen, Decken und Essen zu verteilen.

Die gescholtenen Mitarbeiter der Einrichtungen haben sich derweil in einem offenen Brief an ihre Dienstherren gewandt. Sie sehen die Ursache im jetzigen Mangel in der Sparpolitik der CDU-Senate und fordern mehr Weitsicht in der Flüchtlingspolitik sowie eine Abkehr vom reinen Reagieren:

„Notmaßnahmen, die darin gipfeln, dass alle Standards über Bord geworfen werden, stören den sozialen Frieden in den Unterkünften“, heißt es in dem Schreiben. Solche Notmaßnahmen müssten Notmaßnahmen bleiben und klar befristet werden. „Ohne ein schlüssiges Gesamtkonzept wird sich das Hilfepotenzial der amtlichen und ehrenamtlichen Helfer erschöpfen“, heißt es weiter. Dann drohe eine Ghettoisierung der Flüchtlinge und ein Kippen der Stimmung.

Bürgerinitiative möchte „Ghetto“ mit 3.000 Flüchtlingen verhindern

Wo sollen die Flüchtlingskinder zur Schule gehen, in welchen Kitas betreut werden? Hier muss der Senat handeln

Von Rachel Wahba.

Der Flüchtlingsstrom aus den Krisengebieten reißt nicht ab. Und die Bezirkspolitiker in der Harburger Bezirksversammlung befürchten, dass angesichts des großen Flüchtlingsdrucks ihr Mitspracherecht vollends unter den Tisch fallen könnte. Wie berichtet, sollen Am Aschenland neue Plätze für 3.000 Flüchtlinge entstehen.

Jetzt hat sich eine neue Bürgerinitiative „Neugraben Fischbek NEIN zur Politik“ gegründet. Das Ziel der Bürgerinitiative bringt Gründungsmitglied Uwe Schröder auf den Punkt: „Wir wollen uns gegen die Ghettoisierung der Flüchtlingsunterkunft am Aschenland und auf dem Baugebiet der IBA [Internationale Bauausstellung, Vogelskamp? – Röttiger Kaserne?] zur Wehr setzen.“ Geplant sei hier die „Ghettoisierung der Flüchtlingsunterkunft“ – eine „menschenverachtende Massenhaltung“, dagegen werde man sich in Neugraben zur Wehr setzen.

„Behörde agiert völlig planlos“

Gerade noch rechtzeitig vor Beginn der Sitzung der Harburger Bezirksversammlung konnten sich jetzt die beiden Koalitionäre CDU und SPD auf einen gemeinsamen Forderungskatalog an den Senat einigen. In dem 22-Punkte-Katalog äußern die Abgeordneten ihre Befürchtung, dass „Einrichtungen, die an einem Standort zwischen 3.000 und 4.500 Belegungsplätze ermöglichen“, weder „wünschenswert“, noch „sachgemäß“ seien.

Zumal, so die Kritik von CDU-Chef Ralf-Dieter Fischer, die Behörde „mal wieder völlig planlos agiert. Wo sollen die Kinder zur Schule gehen, in welchen Kindergärten betreut werden? Die umliegenden Einrichtungen können das keinesfalls auffangen“.

CDU und SPD fordern, dass die Planungen höchstens für fünf Jahre gelten dürfen, und dass die Unterbringungszahl von 3.000 Menschen nicht überschritten wird. Insbesondere für die Kinder müssten ausreichend Spielangebote geschaffen, das Angebot der offenen Kinder- und Jugendarbeit ausgeweitet werden. Angebote für Deutsch-Unterricht sollten vorgehalten werden. Außerdem fordern Harburgs Politiker, dass die Unterkunft baulich den benachbarten Häusern im Neubaugebiet Elbmosaik angepasst werden, immerhin entstünde hier eine ganz neue Siedlung mit 3.000 Bewohnern.

Angesichts der derzeit herrschenden Lieferschwierigkeiten bei Containern für Flüchtlinge dürfte der Senat allerdings wenig Spielraum haben, was die optische Gestaltung des neuen Camps angeht. [Quelle]

Bürgerinitiative Waldfrieden: „Wir wollen die Hundewiese behalten“

Auf der Hundewiese an der Endhaltestelle der Buslinie 240 soll eine Unterkunft für 500 Flüchtlinge geschaffen werden. Dies möchte die Bürgerinitiative „Waldfrieden in Neugraben“ verhindern. Am Donnerstag, 1. Oktober, findet im „Deutschen Haus“, Berheide 1, um 19.30 Uhr ein erstes Treffen der Initiative statt.

anwohner_Hundewiese400 Bürger protestierten gegen die Flüchtlingsunterkunft, die auf der Wiese an der Buskehre entstehen soll.

Andreas Göhring, Neugraben – Es war eine eindrucksvolle Demonstration! Genau gezählt hat sie keiner, aber es müssen wohl gut 400 Bürger gewesen sein, die sich am Sonntagmorgen auf der Hundewiese neben der Buskehre am südlichen Ende des Falkenbergsweg versammelt hatten. Ihr Protest richtet sich gegen Pläne des Senats, ausgerechnet in dem beliebten Naherholungsgebiet am Rand des Naturschutzgebiets Fischbeker Heide Holzhäuser für rund 500 Flüchtlinge aufzustellen.

„Wir haben einfach mal Nachbarn und Mitbürger zu diesem Treffen eingeladen“, sagt Nadine vom Organisationsteam. Und sie waren beeindruckt, wie viele tatsächlich gekommen waren. „Bei dem Fototermin haben wir darauf geachtet, dass wir schonend mit der Natur umgehen.“ Nun will sich die „Bürgerinitiative für den Inhalt des Waldfriedens“ jeden Sonntag um 11.30 Uhr treffen, um Informationen auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

CDU und SPD unterstützen die Initiative

Einer der Gründer der Initiative stellt schon einmal klar: „Wir sind nicht fremdenfeindlich. Wir wissen, dass Flüchtlinge untergebracht werden müssen und dass alle gefordert sind, an der Lösung dieser Herausforderung mitzuarbeiten.“

Die Initiative sei politisch nicht rechts oder gar rechtsradikal. Sie setzt sich nur für den Erhalt der intakten Waldfrieden-Siedlung ein. „Die Initiative wäre auch gegründet worden, wenn auf der Wiese eine vergleichbare Wohnsiedlung oder ein Supermarkt geplant werden würde.“

Inzwischen unterstützt auch die Politik die Forderung der Initiative. Sogar die SPD Harburg, die sich in der Regel ziemlich schwer tut, offen gegen Pläne des Senats aufzutreten, fordert nun die Behörden auf, die Planungen zurückzustellen.

Ralf-Dieter Fischer, mit seiner CDU Koalitionspartner der Harburger SPD, geht das nicht weit genug: Er fordert den Senat auf, diesen Plan für immer ad acta zu legen. Wenn der Senat dies nicht tut, hat Fischer schon einen Plan B. Er will juristisch gegen die Bebauung der Wiese vorgehen. Seiner Ansicht sei es nicht klar, ob die Wiese wirklich nicht Teil es umliegenden Naturschutzgebiets sei.

Treffen der Initiative: So, 11. Oktober, 11.30 Uhr – Wiese an der Buskehre der Linie 240.

Quelle: „Wir wollen die Hundewiese behalten“

Politiker und Anwohner empört: Neugraben-Fischbek: Streit um Flüchtlings-Camps

Flüchtlingshäuser_BillbrookUngefähr so wie in der Berzeliusstraße in Billbrook werden die geplanten dauerhaften Unterkünfte für die Flüchtlinge auf der Wiese in Neugraben-Fischbek aussehen.

Mehrere hundert Plätze in einem ehemaligen Baumarkt, dann ein Großcamp für 3000 Flüchtlinge – und jetzt eine weitere Unterkunft mit Hunderten Plätzen: In Neugraben-Fischbek ist nach diesen drei Nachrichten in kurzer Zeit der Ärger bei Anwohnern und Politikern groß. Der Tenor: „Es reicht!“

Rund 40 Anwohner trafen sich gestern auf der Wiese am Falkenbergsweg direkt neben dem Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Hier sollen 500 Flüchtlinge dauerhaft in zweigeschossigen Häusern untergebracht werden. Das gab die Innenbehörde am Freitag bekannt. Damit würden im kommenden Jahr rund 4850 Flüchtlinge in Neugraben-Fischbek leben. Bei 27.000 Einwohnern ist dies ein Flüchtlingsanteil von 18 Prozent.

„Würde man dies auf Hamburg umrechnen, müsste die Stadt 300.000 Flüchtlinge aufnehmen. Neugraben ist an der Grenze der Belastbarkeit. Es geht hier nicht um Fremdenfeindlichkeit. Aber irgendwann kann man auch nicht mehr integrieren“.

Er hat vor zwei Tagen eine Facebook-Gruppe gegründet mit dem Namen „Waldfrieden in Neugraben retten“, die inzwischen an die 300 Mitglieder hat. „Man spürt einfach: Es wird zu viel. Es reicht“.

Derzeit lässt die Sozialbehörde auf einer zehn Hektar großen Wiese in Neugraben-Fischbek Holzhütten für rund 3000 Flüchtlinge bauen. Damit ist Harburg der erste Bezirk, in dem mit dem Bau eines Flüchtlingsdorfes begonnen wurde. Hinzu kommen die weiteren Großunterkünfte und kleinere Standorte.

wiese_falkenbergswegAuf diese Wiese am Falkenbergsweg neben dem Naturschutzgebiet Fischbeker Heide sollen rund 500 Flüchtlinge hin. Foto: Bettina Blumenthal

Erst in der vergangenen Woche kamen deshalb rund 1500 Anwohner zu einer Infoveranstaltung – und diskutieren zum Teil in hitziger Atmosphäre mit den Behördenvertretern. Kurz darauf folgte die nächste Ankündigung einer Unterkunft. Die Anwohner fühlen sich überrumpelt. Und auch in der Politik regt sich Widerstand. „Ich empfinde es als Frechheit, dass eine Woche nach Bekanntgabe der Riesenunterkunft nun eine weitere Fläche für 500 Flüchtlinge bekannt gegeben wurde“, sagt der Harburger CDU-Fraktionschef Ralf-Dieter Fischer.

Es handele sich hier um ein wertvolles Schutzgebiet, das stark für die Naherholung in Anspruch genommen werde. „Wir als CDU in Harburg werden jede weitere Diskussion über Flüchtlingsunterkünfte ablehnen, solange der Senat sein Vorhaben nicht realisiert, in jedem Stadtteil eine große Unterkunft zu bauen“, so Fischer. [Quelle]

Meine Meinung:

Das Schicksal, welches Hamburg jetzt erleidet, haben die Hamburger selbst verschuldet. Wer zu 45,6 % die SPD wählt, sollte doch wohl wissen, dass dies die totale Einwanderung und Islamisierung Hamburgs bedeutet. Wer dann noch Grüne und Linke wählt, der wählt den Untergang Hamburgs. Und wer die CDU wählt, glaubt offensichtlich den Lügen Angela Merkels: „Wir schaffen das.“

Und die FDP mit Christian Lindner ist ebenso auf dem Islamisierungstripp. Warum ist euch das nicht klar? Ich habe dies schon lange vor der Wahl gewusst. Euch aber war das egal. Jetzt bekommt Hamburg die Quittung. Jetzt bekommt Hamburg das, was es gewählt hat.

Bürgerschaftswahl Hamburg 2015:

SPD 45,6 % – CDU 15,9 % – Grüne 12,3 % – Linke 8,5 % – FDP 7,4 % – Afd 6,1 %

Die meiste Schuld aber tragen die Nichtwähler. Sie überlassen ihre Stimme nämlich den Einwanderungsbefürworters. Und wenn ihr jetzt von Flüchtlingsheimen und deren Auswirkungen betroffen seid, dann beklagt euch nicht, denn ihr seid selber schuld.

Siehe auch:

Hamburg Neugraben-Fischbek: Größtes Camp mit 4200 Flüchtlingen entsteht derzeit im ehemaligen Harburger Obi-Baumarkt

Siehe auch:

So viel Geld bekommen Flüchtlinge vom Staat

Akif Pirincci: Der „europäische Frühling“ steht vor der Tür

Dr. Nicolaus Fest: Wie ich das Problem des Flüchtlingsstroms lösen würde!

Henryk M. Broder: Wir sind schuld an Allem!

Harald Martenstein zur Flüchtlingskrise: Alle einfach aufnehmen? Klug ist das nicht!

Chemnitz-Markersdorf: Flüchtlinge wollen nicht in Turnhalle einziehen! – nicht komfortabel genug!

So viel Geld bekommen Flüchtlinge vom Staat

12 Okt

fluechtlinge_geldHier gibt‘s Geld: Sozialamtschefin Michaela V. (51) an der Auszahlungskasse mit den Syrern Ahmed (27, l.) und Abdel (28).

Von Peter Lauschmann

Jedem Flüchtling, der nach Deutschland kommt, stellt der Staat eine Unterkunft – darüber hinaus gibt es auch Geld.

Im Sozialamt Fürth (Bayern) kümmern sich bis zu 10 der 50 Mitarbeiter um 1600 Flüchtlinge. Behördenchefin Michaela V. (51) erklärt, wie viel Geld es gibt: „Nach der Registrierung in der Erstaufnahme steht den Flüchtlingen ein Taschengeld zu.“

► Ein Alleinstehender erhält monatlich 143 Euro

► Verheiratete jeweils 129 Euro

► Kind (0-6 Jahre) 84 Euro

► Kind (7-14 Jahre) 92 Euro

► Kind (15-18 Jahre) 85 Euro.

Sobald den Flüchtlingen ein fester Wohnort (Flüchtlingsheim) zugewiesen wird, steigen die Sätze:

► Alleinstehender 325 Euro/Monat

► Verheiratete jeweils 297 Euro

► Kind (0-6 Jahre) 211 Euro

► Kind (7-14 Jahre) 238 Euro

► Kind (15-18 Jahre) 269 Euro

Vogelreuther: „Die Auszahlung erfolgt in bar, da die Menschen meist noch kein Konto haben.“ Im Tresor ihres Amtes lagern am Zahltag (mittwochs) 50 000 bis 100 000 Euro in bar. Die Flüchtlinge müssen sich mit dem Registrierungsdokument aus der Erstaufnahmestelle ausweisen. Die Daten werden mit anderen Sozialämtern abgeglichen.

„Wie das Geld ausgegeben wird, ist Privatsache der Flüchtlinge“, sagt Vogelreuther. „Vom ersten Geld kaufen die Flüchtlinge meist Handykarten, um Verbindung zu Verwandten und Freunden daheim zu halten.“

Die Zahlungen vom Sozialamt gibt es monatlich bis zum Ende des Asylverfahrens (dauert im Schnitt 6 bis 9 Monate). Anerkannte Asylbewerber, die dann keinen Job finden, haben Anrecht auf Hartz IV:

► Aktuell gibt es für Alleinstehende 399 Euro/Monat. Ehepaare: je Partner 360 Euro. Für Kinder gibt es 229 Euro (0-6 Jahre) bzw. 261 Euro (7-14 Jahre) bzw. 296 Euro (15-18 Jahre).

Abgelehnte Asylbewerber erhalten bis zur Ausreise die Sätze wie in der Erstaufnahme.

Quelle: Sozialamts-Chefin erklärt: So viel Geld bekommen Flüchtlinge vom Staat

Meine Meinung:

• Eine Familie mit 2 Kindern bis 6 Jahre erhält, solange sie noch nicht als Asylanten anerkannt sind: 129 € -129 € + 84 € + 84 € = 426 €

• Wird dieser Familie ein fester Wohnort (Flüchtlingsheim) zugewiesen, erhält sie: 297 € + 297 € + 211 € + 211 € = 1016 €

• Ist diese Familie als Asylbewerber anerkannt erhalten sie: 360 € + 360 € + 229 € + 229 € = 1178 € (Hartz-IV)

Sobald sie eine eigene Wohnung haben wird diese natürlich extra bezahlt. Die Nettokaltmiete in Hamburg beträgt für einen 4 Personenhaushalt 560 €. Rechnet man noch 80 € Heizkosten pro Monat hinzu, dann erhält diese Familie 1178 € + 560 € + 80 € = 1818 €

Bei einem 8-Personen-Haushalt (2 Erwachsene + 6 Kinder) wären das übrigens 360 € + 360 € + 229 €  + 229 €  + 229 €  + 229 €  + 229 €  + 229 € + 740 € Miete + 100 € Heizung (geschätzt) = 2934 €

Wenn man das liest, dann weiß man, warum so viele Migranten nach Deutschland wollen. In ihren Heimatländern haben diese Migranten meist keinerlei Sozialleistungen erhalten. Sie müssen sich in Deutschland vorkommen, wie im Paradies. Ihnen fliegen gewissermaßen die gebratenen Tauben in den Mund.

Wären sie in Kanada, in die USA, in Neuseeland oder Australien eingewandert, dann hätten sie keinerlei Sozialleistungen erhalten. Sie hätten ohnehin nur einreisen dürfen, wenn sie einen qualifizierten Beruf haben, der in dem Land gefragt ist, wenn sie eine Wohnung, eine Arbeitsstelle und entsprechende Sprachkenntnisse (englisch) nachweisen könnten. Außerdem wären sie auf Herz und Nieren geprüft worden, ob von ihnen eine terroristische Gefahr ausgeht.

Trotz gründlicher Prüfung der Einwanderer hat die USA immer noch massive Probleme mit Muslimen. Dies kommt hauptsächlich durch die politisch verfolgten Muslime und durch die Familienzusammenführung. Sie bilden dann islamische Gemeinschaften, die meinen, ihre "Friedensreligion" auch in den USA verbreiten zu müssen.

Auch die USA ist so naiv und meint, den Muslimen Religionsfreiheit zugestehen zu müssen, anstatt den Islam zu verbieten, weil er weder mit dem Grundgesetz noch mit den Menschenrechten vereinbar ist. Kein Wunder, wenn die Muslime in den USA dieselben Probleme bereiten wie überall auf der Welt. Man sollte eben keine Muslime einwandern lassen und den Islam als Religion verbieten, wenn man den Frieden im Land aufrecht erhalten möchte.

So ist es kein Wunder, wenn die Amerikaner jetzt bewaffnet vor den Moscheen demonstrieren möchten, weil sie gewalttätige Proteste der Muslime befürchten. Die Amerikaner haben zum Glück ein liberales Waffengesetz, während man in Deutschland schutzlos der muslimischen Gewalt ausgesetzt ist, die man leider früher oder später befürchten muss, denn die Geschichte zeigt, dass die Muslime zu allen Zeiten versucht haben, ihre Interessen mit Gewalt durchzusetzen.

Die Türkei war über tausend Jahre ein christlicher Staat. Was heute davon übriggeblieben ist, ist bekannt. Ein Land, in dem Christen um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich offen zum Christentum bekennen. Europa ist seit etwa 2000 Jahren ein christlicher Kontinent. Mal sehen, was davon übrig bleibt, wenn die Europäer weiterhin so naiv sind und die Muslime massenhaft nach Europa einwandern lassen. Ich fürchte, dann wird in einigen Jahrzehnten nicht mehr viel vom christlich-abendländischen Europa übrigbleiben. Aber die europäischen Gutmenschen wollen dies einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Sie träumen immer noch ihren Traum von Multikulti.

Ich finde übrigens die Sozialleistungen, die in Deutschland gezahlt werden, durchaus in Ordnung. Ich finde es aber nicht in Ordnung, wenn Asylanten diese Leistungen lebenslang erhalten, denn dann gibt es keinerlei Anreiz mehr, sich eine Arbeit zu suchen und selber für den Lebensunterhalt zu sorgen. Die Lasten werden dann einfach auf die Allgemeinheit, auf den Steuerzahler, abgewälzt, der sich den Buckel krumm machen muss, weil andere nicht bereit sind, zu arbeiten. Bei der Masse von Migranten, die zur Zeit nach Deutschland strömt, ist dies auch gar nicht mehr zu bewältigen.

siehe: Akif Pirincci: Der "europäische Frühling" steht vor der Tür

Prof. Hans-Werner Sinn stellt deshalb sogar die Forderung, die Deutschen sollten länger arbeiten, die Löhne und Gehälter sollten gesenkt und die Lebensarbeitszeit verlängert werden, so dass die Menschen später in Rente gehen, nur damit es den Migranten an nichts fehlt. Das kann ja wohl keine Lösung sein. Sollen sich die Deutschen zum Affen machen, nur weil die Migranten zu dumm oder zu faul sind, zu arbeiten? Da wäre es viel sinnvoller, alle Migranten auszuweisen, die nicht in der Lage sind, selber für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. In den USA wird jeder Migrant ausgewiesen, der sechs Wochen arbeitslos ist, in Saudi-Arabien sogar bereits nach vier Wochen.

Darum sollte man die Sozialleistungen komplett nach sechs Monaten einstellen. Wer dann nicht in der Lage ist, selber für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, sollte wieder ausgewiesen werden. Die Sozialhilfe sollte Hilfe zur Selbsthilfe sein. Außerdem sollte sich auch Deutschland ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zulegen, welches die Spreu vom Weizen trennt. Auf keinen Fall sollte sich Deutschland, so wie es jetzt geschieht, als Sozialamt der Welt begreifen, denn das bringt unweigerlich Probleme mit sich, die Deutschland überfordern.

Wenn 2015 etwa 1,5 Millionen Migranten nach Deutschland einwandern und jeder Einwanderer 4 Personen per Familiennachzug nachholt, dann kämen 2016 noch einmal 6 Millionen Migranten nach Deutschland. Holt jeder Migrant 6 Personen nach Deutschland, dann wären das 9 Millionen Migranten. Und zwar zusätzlich zu den vielleicht 1,5 bis 3 Millionen Migranten, die 2016 ohnehin nach Deutschland kommen, die dann wiederum 2017 wiederum 6 – 18 Millionen Familienangehörige nach Deutschland holen würden.

Wie länge wird das gutgehen? Was wird dann von Deutschland übrigbleiben? Ich fürchte, Deutschland/Europa wird, wie im Dreißigjährigen Krieg, der auch ein Religionskrieg war, in blutigen Bürgerkriegen untergehen. In Spanien dauerte das Tänzchen sogar etwa 800 Jahre, bis man die Muslime wieder aus Spanien vertrieben hatte. Aber darüber macht sich in Deutschland/Europa kaum jemand ernsthaft Gedanken. Die Politiker in Europa denken nur kurzfristig und an den eigenen Machterhalt. Über die Folgen ihrer Politik machen sie sich keine Gedanken.

Saudi-Arabien und die Golfstaaten wissen schon, warum sie keine Migranten aufnehmen, weil sie nämlich genau diese Unruhen und religiösen Bürgerkriege befürchten, die ihre Länder in den Abgrund reißen würden. Sind die Muslime doch intelligenter als die gebildeten Europäer? Sie sind vielleicht nicht intelligenter, aber sie haben ihren Realitätssinn, ihren Überlebensinstinkt und ihren Selbsterhaltungstrieb nicht verloren, bzw, ihn nicht gegen eine naive, weltfremde, realitätsferne und selbstmörderische Gutmenschlichkeit eingetauscht.

Siehe auch:

Akif Pirincci: Der "europäische Frühling" steht vor der Tür

Dr. Nicolaus Fest: Wie ich das Problem des Flüchtlingsstroms lösen würde!

Henryk M. Broder: Wir sind schuld an Allem!

Harald Martenstein zur Flüchtlingskrise: Alle einfach aufnehmen? Klug ist das nicht!

Chemnitz-Markersdorf: Flüchtlinge wollen nicht in Turnhalle einziehen! – nicht komfortabel genug!

Video: Richard Sulik (Slowakei) im Europaparlament: „Zeit aufzuwachen und die Flüchtlingsinvasion zu stoppen”

USA: Islamgegner wollen bewaffnet vor Moscheen demonstrieren, da sie gewalttätige Gegenproteste der Muslime befürchten

12 Okt

Indexexpurgatorius's Blog

Eine Facebook-Gruppe namens Globale Rally for Humanity hat dazu aufgefordert, eine Anti-Islam-Demo zu starten und zwar vor jeder Moschee, in jedem Bundesstaat.
Die Organisatoren der Demo forderten die Teilnehmer dazu auf bewaffnet zu erscheinen, da man mit gewalttätigen Gegenprotesten, seitens der Muslime rechne.

Auch riefen die Veranstalter dazu auf, sich vor den Moscheen und Regierungsgebäuden zu versammeln und alle Teilnehmer sollen ihre Nachbarn, Verwandten und Freunde auffordern mitzukommen.

Der Sprecher der Muslime, Ibrahim Hooper, sagte, dass die Imame zu gewaltsamen Gegendemonstrationen aufriefen und Tod den Ungläubigen brüllten, weil sie die hässliche Rhetorik gegen muslimische Gemeinschaften als Beleidigung des Propheten ansehen.
Sie wollen dagegen alles unternehmen, weil sie die Gefahr sehen, dass der antiislamische Hass, zusammen mit anderen Formen des eklatanten Rassismus in die Mainstream-Politik und ins öffentliche Denken getragen werden soll.

http://bcove.me/p3kiamqt

Die Veranstalter der Anti-Islam-Demos riefen Menschen jedweder Religion dazu auf teilzunehmen um die Bevormundung durch islamische Gemeinden zu…

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