Die Flüchtlingslügen der Süddeutsche Zeitung

26 Sep

fluechtlinge_tuerkische_grenze_richtung_griechenlandFlüchtlinge aus der Türkei auf dem Weg nach Nordeuropa

Man fragt sich, ist es Unwissenheit oder Absicht, mit der die Süddeutsche Zeitung sich in der Frage der Asylproblematik abermals als Lügenpresse präsentiert? Geht die Süddeutsche Zeitung wirklich davon aus, daß ihre Leser so kritiklos sind und jeden Bissen schlucken, den man ihnen vorkaut? Ich fürchte, die Süddeutschen schätzen ihre Leser richtig ein, denn wer der Süddeutschen vertraut, der hat auf Sand gebaut und der ist süchtig nach Informationen, die ihm seine heile Multikultiwelt, die immer wieder an der Realität zu scheitern droht, wieder zurecht biegt.

In einem Video versucht die Süddeutsche Zeitung, die Fragen zu beantworten, ob es überhaupt einen Flüchtlingsstrom in Deutschland gibt, was angesichts der Bilder, die durch die Medien gehen, wohl niemand mehr zu bezweifeln vermag. Immerhin kommen 2015 mindestens 1 Millionen Migranten nach Deutschland. Die Süddeutsche hat da aber eine ganz andere Rechnung. Der zweiminütige Trickfilm mit dem Titel „Darum muss Deutschland keine Angst vor Flüchtlingen haben“ ist am Mittwoch auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung erschienen.

Sie stellt auch die Behauptung auf, dass die Migranten mehr in die Sozialkassen einzahlen, als sie daraus entnehmen. Außerdem sieht die Süddeutsche die Massenimmigration als Lösung für unser Demographieproblem. Anstatt die Geburtenrate der deutschen Kinder zu verbessern, sollen hauptsächlich zugewanderte muslimische Kinder diese Stelle einnehmen. Was das für die deutsche Gesellschaft, Kultur und Tradition für Konsequenzen hat, darüber hat sich bei der Süddeutschen offenbar noch niemand Gedanken gemacht.

Offenbar schaut man bei der Süddeutschen Zeitung gerne nicht so genau hin und mit den Fakten nimmt man es auch nicht so genau, statt dessen ist so manche Lüge herzlich willkommen. Für Leserkommentare bleibt da ohnehin kein Platz. Wie wenig Gedanken sich die Zuschauer des Videos gemacht haben, zeigt auch die Tatsache, dass mehr als 3.000 Leser das Video über die Facebook-Seite der Süddeutschen geteilt haben.

Moritz Breckner hat sich das "Erlärvideo" der Süddeutschen Zeitung angesehen und er ist zu ganz anderen Ergebnissen gekommen. In dem Video der Süddeutschen wird in alter linker Manier versucht wird, die Flüchtlingsproblematik als Bereicherung darzustellen, die Deutschland nur Vorteile bringen kann, angefangen bei dem vielen Geld, welches die Flüchtlinge in die Steuerkasse einzahlen, bis hin zu der Frage, ob die Masseneinwanderung nach Deutschland überhaupt stattfindet, weil die Zahl der Migranten im Verhältnis zur Zahl der deutschen Bevölkerung vernachlässigbar klein ist. Da wird aber gerne mit falschen Zahlen argumentiert. Und selbstverständlich löst die Masseneinwanderung auch unser Demographieproblem, meint jedenfalls die Süddeutsche.

Dass in den meisten deutschen Städten heute schon mehr Kinder mit Migrationshintergrund leben, als deutsche Kinder, wird dabei großzügig übersehen. In Frankfurt am Main haben etwa 70 Prozent der unter sechsjährigen Kinder einen Migrationshintergrund. Nur noch etwa 30 Prozent der unter Sechsjährigen haben deutsche Eltern. Selbstverständlich bietet die Süddeutsche die Einwanderung als Lösung für das Demographieproblem an, welches einerseits die katastrophal niedrige Geburtenrate der Deutschen beheben und andererseits angeblich fehlende Arbeitskräfte ersetzen soll.

Natürlich erweist sich die Forderung der Süddeutschen Zeitung, die Masseneinwanderung löse gewissermaßen alle unsere Probleme, als Ammenmärchen, weil es z.B. viel sinnvollere Lösungen für die Anhebung der deutschen Geburtenrate gibt, als die Masseneinwanderung ungebildeter und nicht integrierbarer meist muslimischer Migranten.

Die Milchmädchenrechnung, die die Süddeutsche uns präsentiert, besteht darin, dass sie sagt, es kommen zur Zeit nur etwa 3 Asylbewerber auf 1000 deutsche Einwohner. Also alles gar nicht so schlimm. Nur eine kleine Minderheit. Wenn sie sich aber zusammenrotten, dann sind es Tausende. Und wenn sie dann anfangen Gewalt auszuüben, dann gnade uns Gott. Außerdem reichen kleine Gruppen, wie die Terroristen der ISIS, der Taliban oder andere radikale Islamisten, um die ganze Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, wie dies heute wieder in Syrien, Libyen, Irak und Afghanistan geschieht.

Gerade kam übrigens die Meldung im Fernsehen, dass genau dies zur Zeit in Kundus/Afghanistan geschieht und dass aus diesem Grund Zehntausende, wenn nicht sogar Hunderttausende Afghanen auf dem Weg nach Europa sind. [1] Und wo die hinwollen, kann man sich denken. Sie wandern nämlich genau dorthin, wo bereits eine afghanische Diaspora, eine afghanische Parallelgesellschaft, existiert. Da kommen besonders Deutschland und Großbritannien in Frage. Da Großbritannien aber kaum noch Migranten aufnehmen will, werden sie wohl nach Deutschland kommen.

[1] Neue Flüchtlingswelle aus Afghanistan befürchtet: Bis zu 100.000 Afghanen verlassen monatlich ihr Land (welt.de)

Afghanistan: Hunderte Taliban stürmen Kunduz – Krankenhaus erobert (spiegel.de)

Die Frage nach der Lösung unseres Demographieproblems wird merkwürdigerweise niemals in der Öffentlichkeit diskutiert, weil man sich, vollkommen einseitig und verantwortungslos auf die Massenzuwanderung als Lösung  unserer geringen Geburtenrate eingeschossen hat. Über andere Lösungsmöglichkeiten wird gar nicht mehr nachgedacht. Leider sieht auch Moritz Breckner die Zuwanderung als Lösung unseres Demographieproblems, wenn er auch anmahnt, wir sollten auf gezielte Einwanderung setzen.

Da ist zum einen die Frage, brauchen wir die Einwanderung wirklich? Eine zweite Frage lautet, sind wir eigentlich verpflichtet Einwanderer ein Leben lang zu versorgen, falls sie einmal arbeitslos werden? Ich meine nein, das ist nicht unsere Aufgabe. Die Frage auf die Moritz Breckner auch nicht eingeht, ist die Frage, was sind eigentlich die gesellschaftlichen Folgen einer muslimischen Masseneinwanderung, denn selbst wenn wir ein Einwanderungsgesetz hätten, welches die Spreu vom Weizen trennt, so sind es vermutlich immer noch Millionen Migranten, die nach Deutschland einwandern würden. Was das für Konsequenzen hat, dürfte mittlerweile den meisten Menschen klar sein, falls sie keine Multikultifanatiker sind.

Die Antwort lautet, es würde unsere Kultur, unsere Tradition, unsere Demokratie, unsere Sozialsysteme und unsere innere Sicherheit massiv gefährden. Darum kann die Lösung für unser Demographieproblem nur darin bestehen, der immer stärker anwachsenden Alterspyramide eine sinnvolle Familienpolitik entgegen zu setzen, um die Geburtenrate der deutschen Kinder zu erhöhen. Dies geht nicht von heute auf morgen, schließlich hat man die Familienpolitik Jahrzehnte vernachlässigt. Dafür hat man die Abtreibung um so stärker gefördert. Wie das Konzept einer vernünftigen zukünftigen Familienpolitik aussehen könnte, möchte ich an dieser Stelle nicht wiederholen, denn darauf habe ich schon häufiger hingewiesen. Wen es interessiert, den verweise ich auf folgende Seite: Klaus Stein: Wie man die Geburtenrate in Deutschland verbessern könnte (unten auf der Seite)

Hier noch einmal die Graphik über die Zunahme der Asylanträge von 1953 bis 2015. Da stellt man sich die Frage, wie viele Flüchtlinge wohl in den kommenden Jahren nach Deutschland kommen, zumal in den afrikanischen Staaten geradezu eine riesige Bevölkerungsexplosion stattfindet.

asylantraege_seit_1953

Nun aber zurück zum Artikel von Moritz Breckner, der sich im Pro-Medienmagazin das Erklärvideo der Süddeutschen Zeitung angesehen hat und es Stück für Stück widerlegt. Hier sein Kommentar:

„Die Süddeutsche Zeitung behauptet in einem „Erklärvideo“, Deutschland profitiere finanziell und demografisch vom Zuzug der Flüchtlinge. Mit der manipulativen Darstellung schadet das Blatt dem Journalismus in Deutschland. Ein Kommentar von Moritz Breckner

Der zweiminütige Trickfilm mit dem Titel „Darum muss Deutschland keine Angst vor Flüchtlingen haben“ ist am Mittwoch auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung erschienen. Um die Schlagzeile zu rechtfertigen, nennen die Journalisten drei Argumente. Es lohnt sich, diese Punkt für Punkt durchzugehen, denn hier werden Fakten mit einer wahrlich verblüffenden Dreistigkeit zurechtgebogen, um die derzeitige Flüchtlingspolitik als wirtschaftlichen und finanziellen Erfolg für Deutschland zu verkaufen.

1. Es gibt keinen Flüchtlingsstrom

Die Begriffe „Flüchtlingsstrom“ oder „Flüchtlingswelle“ sei nicht richtig, wie Zahlen zeigen sollen. „Europaweit ist Deutschland, was die Asylanträge angeht, zwar Spitzenreiter“, heißt es aus dem Off. „Wenn man aber die tatsächlichen Flüchtlingszahlen im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße betrachtet, sieht es ganz anders aus.“ Das unterstützen die SZ-Autoren mit einem Balkendiagramm: „Auf 1.000 Einwohner kommen im Moment in Deutschland drei Asylbewerber. In Ungarn sind es mehr als doppelt so viele, in Schweden fast dreimal so viele. Von Ländern wie der Türkei oder dem Libanon mal ganz zu schweigen.“ Mit Begriffen wie „Flüchtlingswelle“ müsse man daher vorsichtig sein, erläutert der Sprecher.

Warum der Film drei Asylbewerber pro 1.000 Einwohner vorrechnet, ist nicht ersichtlich. Geht man von 81 Millionen Einwohnern Deutschlands und der von Sigmar Gabriel errechneten Asylbewerberzahl von einer Million im Jahr 2015 aus, hätte Deutschland Ende des Jahres 12,3 Asylbewerber pro 1.000 Einwohner. Dass viele dieser Asylbewerber ihre Familien nachholen wollen, ist dabei noch nicht berücksichtigt. Und wie gesagt: Wir sprechen allein über das Jahr 2015.

Die Suggestion, alles sei ganz easy, geht sowieso völlig an der täglich in Deutschland erlebten Realität vorbei. Seit Tagen kursiert im Internet das Video einer SPD-Kommunalkonferenz, bei der die Münchner Sozialreferentin Brigitte Meier mit tränenerstickter Stimme bekennt, wie überfordert ihre Stadt mit dem ist, was die SZ-Journalisten nicht „Flüchtlingsstrom“ nennen mögen. Stell dich nicht so an, könnte man der Dame sagen, im Libanon ist es ja noch schlimmer. München hilft das nicht.

Das Westfalen-Blatt berichtet am Freitag von einer Realschule, deren Leiterin am Dienstagabend erfahren hat, dass die Schule ab Donnerstag als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird. Die Schüler hatten am Mittwoch 15 Minuten Zeit, um ihre Habseligkeiten aus den Räumen einzupacken und sich für den Umzug in eine andere Schule vorzubereiten. Es sei eine regelrechte Flucht gewesen, die Kinder traurig und geschockt. In den neuen Räumen war der Unterricht bisher nur eingeschränkt möglich. Es sind Begebenheiten wie diese, die sich täglich in Deutschland abspielen, und die überhaupt nicht dadurch zu relativieren sind, dass im kleinen Libanon mehr Flüchtlinge pro Einwohner leben als in Deutschland.”

So weit die Antwort von Moritz Breckner zu der Behauptung der Süddeutschen, dass es angeblich keinen Flüchtlingsstrom in Deutschland gibt. Dann geht er der zweiten Behauptung der Süddeutschen nach, die behauptet, die Flüchtlinge bezahlen mehr in die Sozialkassen ein, als sie daraus entnehmen. Die dritte Frage, auf die Moritz Breckner eingeht, ist die Frage, ob die Masseneinwanderung unser Demographieproblem löst. Seine Antworten sind sehr interessant und es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen. Hier ist er:

Süddeutsche Zeitung stellt Realität auf den Kopf

Siehe auch:

Hamburg Neugraben-Fischbek: Größtes Camp mit 4200 Flüchtlingen entsteht derzeit im ehemaligen Harburger Obi-Baumarkt

Roger Köppel: Unbegrenzte Migration funktioniert nicht

Akif Pirincci: Aus "Umvolk", dem übernächsten Buch nach "Die grosse Verschwulung"

Dr. Udo Ulfkotte: Deutsche Mutti-Republik: Kinder haften jetzt für ihreEltern

Schweden: Muslime fordern kostenlose Häuser und blondeMädchen

Manfred Haferburg: Das Grauen vor der morgendlichenPresseschau

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