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Christian Ortner: Flüchtlingswelle – geopolitisches Weihnachtsfest multikultureller Bereicherung?

26 Aug

christian_ortnerDer Uno-Sondergesandte für Migration, Peter Sutherland, warf Großbritannien jüngst vor, es habe „nichts aus der NS-Zeit gelernt“. Anlass der groben Attacke mit der Nazi-Keule: London versucht seit Wochen, Migranten daran zu hindern, illegal vom französischen Calais aus durch den Ärmelkanal-Tunnel in das Vereinigte Königreich einzureisen. “Viele in Calais sind Flüchtlinge, genauso wie die Juden 1939“, sagte Sutherland. “Sie können beweisen, dass sie verfolgt wurden und werden.”

Ganz ähnlich argumentierte unlängst in einem Artikel die ehemalige Moskau-Korrespondentin des ORF, Susanne Scholl: „Jahrhunderte lang hat Europa jedes nur mögliche Verbrechen an der Menschheit begangen. Jetzt begehen wir ein Neues! Wir schotten uns ab gegen das Elend. Die Bilder und Berichte von den Vorgängen in Calais – wo Tausende Verzweifelte versuchen, durch den Eurotunnel nach Großbritannien zu gelangen – sind unerträglich.“

Mit Verlaub: zumindest so unerträglich wie die Situation am französischen Eingang zum Kanal-Tunnel ist mittlerweile die völlig überschießende Rhetorik jenes juste milieu, das in der gerade stattfindenden Völkerwanderung von Afrika und dem mittleren Osten nach Europa offenbar eine Art geopolitisches Weihnachtsfest multikultureller Bereicherung sieht, das nicht genug gefeiert werden kann.

Denn warum jene Iraker, Syrer, Afghanen oder Afrikaner, die mit nahezu allen Mitteln – manchmal einschließlich Gewalt gegen LKW-Fahrer – vom französischen Calais in britische Dover wollen, „Verzweifelte“ sein sollen, erschließt sich nicht so recht. Wer es wegen Verfolgung, Krieg oder anderem Elend nach Frankreich geschafft hat, der befindet sich ja damit wohl ganz zweifellos auf sicherem Boden, genauso wie in jedem anderen Mitgliedsstaat der EU auch und hat damit das einzige legitime (und legale) Ziel seiner Flucht erreicht, nämlich Schutz vor Verfolgung und Gefahr für Leib und Leben. Dass die Franzosen Frösche essen, mag man eigenwillig finden, taugt als Asylgrund im Vereinigten Königreich aber eher nicht.

Deshalb ist es völlig absurd, die illegale Weiterreise dieser Personen nach Großbritannien als „Flucht“ von „Verzweifelten“ zu beschreiben, die zu verhindern „ein neues Verbrechen an der Menschheit“ sei.

Noch unsäglicher wird es freilich, wenn ausgerechnet der UN-Sondergesandte für Migration allen Ernstes meint, diese Versuch von Migranten, vom für sie sicheren Frankreich nach Großbritannien einzureisen, mit der Flucht der Juden im Jahr 1939 vor der Verfolgung durch die Nazis zu vergleichen. Wer das eine – sich auf der anderen Seite des Ärmelkanals einen besseren Job zu organisieren – mit dem anderen – Flucht vor dem herandräuenden Holocaust – in irgendeinen Zusammenhang setzt, der beweist vor allem eines: dass es gelegentlich ganz nützlich sein kann, sein Gehirn in Gang zu setzen, bevor man seinen Mund aufmacht.

Zuerst erschienen auf http://www.ortneronline.at

Quelle: Ein neues Verbrechen an der Menschheit?

Meine Meinung:

Ihr Rat, Herr Ortner, die Gutmenschen sollten, bevor sie den Mund aufmachen, das Gehirn einschalten, ist etwas zu viel verlangt, denn seit mindestens fünf Jahrzehnten sprudelt es aus ihnen heraus, ohne auch nur eine Silbe überlegt zu haben. Dort wo normalerweise das menschliche Gehirn sitzt, ist bei den Rot-Grünen, Linken und Gutmenschen eine Festplatte installiert, die programmiert das abspielt, was man sorgfältig per linker Gehirnwäsche dort gespeichert hat.

Sorry, aber da bleibt keine Zeit für’s Nachdenken, denn bevor dies geschehen könnte, hat die Festplatte schon die fertig aufbereiteten Sätze ausposaunt. Ist ganz praktisch so’ne Festplatte, denn schon bald geht die Gehirnwäsche in Fleisch und Blut über. Und sie wird jeden Tag durch die linksversifften Medien aktualisiert. Die Festplatte ist so programmiert, daß sie beim kleinsten kritischen Nachdenken mit einem Elektroschock antwortet und das Gehirn deaktiviert.

Deswegen laufen die linken Weltverbesserer auch immer mit solch einem verkniffenen Gesichtsausdruck durch die Welt. Einerseits, weil sie irgendwie ahnen, daß irgendetwas mit ihrem Geisteszustand nicht stimmt und andererseits, sei du mal an eine 220-Volt-Steckdose angeschlossen, dann weissu Bescheid – Linkssein ist kein Zuckerschlecken. Da geht dir nämlich der Arsch auf Grundeis.

Da wünscht man den anderen, die noch klar denken können, die Pest an den Hals – oder noch besser – die Flüchtlinge direkt vor die Haustür – oder noch besser – direkt in die eigene Wohnstube. Dann wissen die auch mal, wie man sich als Gutmensch fühlt – nämlich total beschissen.

Muss wohl mit dem schlechten Gewissen zu tun zu haben. Weiß’ ja, puren Egoismus gelebt, Kinder abgetrieben, mit Ellbogenmentalität nach oben geboxt, nach unten getreten, für  die eigene Doofheit und Faulheit stets andere verantwortlich gemacht, nur Ficken, Saufen und Kiffen im Kopf, sich selbst hassend, Deutschland hassend, vor jeder Diskussion davon laufen, keine Ahnung? – keine Meinung? – keine Argumente? – Andersdenkende als Nazis und Rassisten denunziert, Islamfaschisten als Freunde, Gewalt gegen Polizisten und friedliche Demonstranten und selbst die eigenen Freunde angepisst…

Aber was will’se machen – Refugees welcome oder so! Es geht eben nichts über einen geopolitischen Dschihad. Da kann selbst der Weihnachtsmann nicht mithalten. Weisse jetzt, warum die Linken Weihnachten so hassen? Es muß ordentlich rumsen – da ist nichts mit besinnliche Weihnacht und so. Am besten so’ne richtig gute Selbstmord-Action. Dafür gibt’s extra Schnellkurse bei der ISIS. Brauch’s dich nur bei die Salafisten zu melden. Die haben die Zutaten alle in ihrer Moschee gelagert, falls der Imam mal meint, es ist soweit.

Siehe auch:

Michael Stürzenberger: Erdogan plant Invasion in Syrien und will Europa mit Muslimen fluten

Ingrid Carlqvist: Die IKEA-Morde: Schweden in der Krise

Henryk M. Broder: Wer nur Mitleid mit den Flüchtlingen empfindet, der hat keinen Verstand

Akif Pirincci: Wes Brot ich ess, des Film ich mach … (Wim Wenders)

Thomas Schmidt: Ursachen von Migrantenunruhen in Europa

Burkhard Müller-Ullrich: Dschihadisten – Stümper oder Profis?

Michael Stürzenberger: Erdogan plant Invasion in Syrien und will Europa mit Muslimen fluten

26 Aug

sultan_erdogan

Der frühere Focus- und Welt-Chefredakteur Wolfram Weimer hat bei n-tv.de einen hochinteressanten Artikel über den Türken-Präsidenten Erdogan veröffentlicht. So plane jener in den nächsten Tagen eine Invasion in Syrien, wolle das Osmanische Reich wieder auferstehen lassen, fördere intensiv die Masseneinwanderung von Moslems nach Europa und sein Geheimdienst ermutige daher die Schlepperbanden ganz gezielt mit Lockangeboten für den Transport in die EU. Erdogans Motto sei wörtlich „der Islam, der Islam und der Islam“.


Video: Aufstieg des Osmanischen Reiches (09:42)

Video: Niedergang des Osmanischen Reiches (10:33)

Wolfram Weimer berichtet:

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beginnt in wenigen Tagen eine offene Syrien-Invasion. Er verfolgt drei Ziele damit:

Erstens beginnt er einen Krieg kurz vor den angekündigten Neuwahlen. Erdogan hofft, dass er als Kriegsherr in einer patriotischen Wahl die absolute Mehrheit zurück erringt und die Opposition mundtot macht.

Zweitens will er die Kurden zurückdrängen, indem er innenpolitisch die überraschend stark gewordene Partei HDP kriminalisiert. Und außenpolitisch, indem er unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung eine militärische Großattacke gegen die PKK im Grenzgebiet gestartet hat. Seine „Sicherheitszone“ soll letztlich das Entstehen eines kurdischen Großstaates verhindern.

Das dritte Ziel Erdogans ist eine Machtdemonstration der Türkei als bestimmende Ordnungsmacht im Nahen Osten. Mit einer Besetzung halb Syriens kommt er seinem historischen Ziel näher, das Osmanische Reich wieder auferstehen zu lassen. Erdogan sieht sich in der Tradition eines imperialen Sultans, der als Schutzherr des Islam die Welt verändert.

osmanisches_reich02

Der fundamental-radikale Moslem Erdogan will sein Groß-Osmanisches Reich realisieren, den Islam wo es nur geht an die Macht bringen und Europa soll massenweise mit Moslems geflutet werden:

Bei einem Staatsbesuch in Indonesien erklärte er vor wenigen Tagen, worum es ihm wirklich geht: „Wir haben nur eine Sorge: „Das ist der Islam, der Islam und der Islam.“

Bei diesem Neo-Osmanismus nutzt Erdogan die Flüchtlingsfrage als politische Waffe. In Reden stellt er sich als Beschützer der muslimischen Flüchtlinge dar, die Türkei sei Schutzraum für alle Rechtgläubigen, das gebiete der Koran. Zum anderen aber befördert die türkische Regierung seit einiger Zeit die gezielte Massenflucht von Muslimen aus Krisengebieten nach Europa.

Und die idiotische EU mitsamt der unterwürfigen Bundesregierung spielen bei dieser suizidären Entwicklung bereitwillig mit.

Quelle: Erdogan plant Invasion in Syrien und will massenhaft Moslems nach Europa befördern

Jackson [#12] schreibt:

Einen wichtigen Passus aus dem n-tv-Beitrag hat PI vergessen:

Tatsächlich gelangt die Türkei in der Flüchtlingsfrage an ihre Belastungsgrenze. Die Türkei hat – je nach Schätzung – zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen aufgenommen. Bozkir erklärt dazu undiplomatisch klar: „Das ist kein türkisches Problem. Die Zeiten, von Europa aus zu sagen, die Camps für die Flüchtlinge sind aber ordentlich, sind vorbei.“

Bei den in der Türkei untergebrachten Flüchtlingen handelt es sich in erster Linie um Syrer.

Und nun kommt am heutigen Abend folgende Meldung herein:

Deutschland setzt Dublin-Regeln für Syrien-Flüchtlinge aus

Soll heißen: Alle Syrien-Flüchtlinge, die aus der Türkei kommend nach Europa drängen, werden von den anderen EU-Staaten nach Deutschland durchgewunken! Dann können wir uns schon mal auf mindestens 1,5 Millionen Asylbewerber im kommenden Jahr freuen, nachdem es in diesem Jahr wohl 1 Million sein werden!

Jackson [#33] schreibt:

Ich vermute, daß Erdogan mit den Amis einen Deal gemacht hat: Die Türken greifen mit massiver Luftunterstützung der USA in den Syrienkrieg ein und bekämpfen den IS mit ihren starken Bodentruppen. Das US-Militär weiß mittlerweile, daß Luftschläge allein gegen den IS wenig ausrichten können. Obama will aber keine eigenen Soldaten entsenden, denn das würde erneut zahlreiche tote und verwundete GI’s zur Folge haben, was Obama aus innenpolitischen Gründen tunlichst vermeiden will (im nächsten Jahr ist Präsidentschaftswahl in den USA).

Im Gegenzug hat man Erdogan grünes Licht gegeben, im Rahmen dieser Offensive auch gleich die Kurden plattzumachen, um so die Entstehung eines kurdischen Großstaates in der Region zu verhindern. Ein weiteres Ziel könnte sein, die Assad-Regierung in Damaskus aus dem Amt zu jagen. Im Ergebnis wird die türkische Armee in einen Mehrfrontenkrieg verwickelt werden, gegen die Kurden, den IS, andere islamistische Gruppierungen und die syrische Armee.

Es kann also richtig knallen in Nahost, wobei sich die Frage stellt, ob Rußland tatenlos zusehen wird, wenn die Türken mit Unterstützung der USA das Assad-Regime demontieren. Sollte es zu wegen Syrien zu einer Konfrontation mit den Russen kommen, könnte sich der Konflikt schnell auf Europa ausweiten. Diese Möglichkeit zieht wohl auch das Pentagon ins Kalkül, wozu folgende Meldung von heute paßt:

Ukraine-Krise: Amerika schickt Tarnkappen-Kampfjets nach Europa (faz.net)

In jedem Fall wird ein militärisches Eingreifen der Türkei in Syrien viele neue Flüchtlinge produzieren, von denen sich viele auf den Weg nach Europa machen werden. Nur gut, daß das BAMF [Bundesamt für Migration & Flüchtlinge] die Dublin-Verordnung für diese Personengruppe gerade ausgesetzt hat, so daß alle, die es bis in den deutschen Sozialstaat schaffen, auch dort bleiben dürfen. Im Zweifel ein Leben lang!

notar959 [#42] schreibt:

Erdogan? Völlig normaler totalitärer Größenwahnsinniger, in der verschärften mohammedanischen Form. Der Herr Präsident [Sultan, Kalifen, Großwesir?] erlebt sein Waterloo oder Stalingrad bei der nächsten Wahl im November – nix ist mit absoluter Mehrheit – und direkt danach an seiner Währungsfront – nix geht mehr mit seiner Lira … das war es dann mit dem osmanischen Kalifen. Bedenkt, insbesondere orientalischen Völker mögen keine Politversager, also ruhig Blut …

fuckEU [#45] schreibt:

neckarufer_gebetsteppich02

„Erdogans Motto sei wörtlich „der Islam, der Islam und der Islam“. “

Erdogans Vorhut ist schon eingetroffen! … Heute Abend haben sie auf der Heidelberger Neckarwiese ihre Gebetsteppiche ausgerollt und Einen auf Allahuackbar gemacht: Für den Rest meiner Lebenszeit werden ich den dafür verantwortlichen Funktionseliten de BRDDR unvorstellbar dankbar sein! Am Ende wird bezahlt werden.

Meine Meinung:

Haben sie auch schon gesagt, wann das Abschlachten beginnt? Etwa schon im Winter, wenn sie keine eigene Wohnung haben? So kann man sich ja schon mal langsam darauf vorbereiten und sein Testament schreiben. Und sich bei den Politverbrechern, von CDU/CSU, Grüne, Linke, SPD, FDP, Piraten, usw. bedanken.

Noch ein klein wenig OT:

Video: Dr. Alfons Proebstl (83): Planlos!


Video: Dr. Alfons Proebstl (83) – Planlos – 800.000 Invasoren (07:14)

Wie heisst´s in der Wirtschaft: Entweder bessere Zahlen oder andere Gesichter! Hallo liebe Ladies und Germanies, ja die Zahlen werden sich nur noch verschlimmern und die Gesichter werden auch die gleichen bleiben… Wie man hört, ist innerhalb einer Woche die offizielle Invasorenzahl von 450.000 auf 800.000 angehoben worden. Die Kosten für den Asylwahnsinn sind nicht bei 10 Milliarden stehen geblieben, sondern inzwischen auf 36 Milliarden Euro angestiegen.

Nicolaus Fest: Medial richtig demonstrieren – will gelernt sein – die Linke zeigt, wie es geht!

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Ein paar Kleinstdemonstrationen vor Flüchtlingsheimen, mal mehr gewalttätig, mal weniger. Damit verschreckt man zuverlässig diejenigen, die nichts mit Rechtsradikalismus oder allgemeiner Fremdenfeindlichkeit zu tun haben wollen, aber der Invasion und dem damit einhergehenden Kulturbruch skeptisch gegenüberstehen. Auch medial sind die Proteste unsinnig, liegen die Heime doch meist in abgelegenen Gegenden. So wird der Protest nicht fühlbar, weshalb ihn weder Politik noch Medien wirklich zur Kenntnis nehmen. Wie es richtig geht, zeigen Linke und Gewerkschaften.

Die legen ihre Demonstrationen bevorzugt in Innenstädte oder blockieren – wie Bahn- und Pilotengewerkschaft – die Infrastruktur. Genau diese Form des zivilen Ungehorsams wählen regelmäßig auch die französischen Bauern und Spediteure, wenn sie mit Traktoren oder Lastwagen Straßen, Schienen und Grenzübergänge blockieren. Das wäre auch hier eine Alternative: Schon zehn Lastwagenfahrer, die sich per Schritttempo an verschiedenen Zugangsstraßen zu einer Spontandemo zusammenschließen, könnten jede Landeshauptstadt, das Kamener Kreuz oder den Berliner Ring stilllegen.

Auch der Zugang zu den Regierungsmaschinen in Tegel oder Schönefeld wäre leicht zu blockieren, wie auch der Frankfurter Flughafen. Zudem böten Lastwagen oder die Anhänger von Traktoren genügend Fläche, um den Protest zu plakatieren. Schließlich läge in solchen Aktionen auch ein passendes Gleichnis: Die Zuwanderung als wirtschaftliche und zivilisatorische Rückführung Deutschlands in die Schrittgeschwindigkeit, welche die GRÜNEN seit Jahren propagieren… Die mediale Aufmerksamkeit wäre in jedem Fall um ein Vielfaches höher als bei den trostlosen Kundgebungen vor einem der afrikanischen Brückenköpfe irgendwo in der Provinz.

Im Original erschienen auf nicolaus-fest.de / Foto oben: LKW-Demo belgischer Transporteure in Brüssel gegen die Maut.

Thailand-Attentat: Unter Verdacht – türkische Graue Wölfe

Der Bombenanschlag auf einen hinduistischen Schrein in Bangkok letzte Woche, soll von der rechtsextremen türkischen Graue Wölfe Organisation durchgeführt worden sein. Sie sei erbost gewesen über die thailändische Regierung, die uighurische [muslimische] Flüchtlinge nach China ausgewiesen habe.

>>> weiterlesen

Frankreich: Zigeuner erschießt 4 Menschen, darunter ein Baby

Bei einer Schießerei in einem Lager für "Fahrende" in Frankreich sind vier Menschen getötet und drei weitere schwer verletzt worden. Unter den Todesopfern ist ein Kleinkind und ein Polizist.

Ein Mann hat in Nordfrankreich ein sechs Monate altes Kleinkind und drei Erwachsene erschossen, darunter einen Gendarm. Drei weitere Menschen wurden bei der Schießerei im Ort Roye südöstlich von Amiens schwer verletzt. Ein weiteres Kind erlitt einen Herzstillstand. Laut ersten Berichten ging der Schießerei am Nachmittag ein heftiger Streit voraus. >>> weiterlesen

Flüchtlingspolitik: Tschechiens Vizepremier fordert Nato-Schutz für EU-Grenzen

Tschechiens Vizepremier Andrej Babis hält den Zustrom von Flüchtlingen für "die größte Gefahr für Europa" – und fordert den Einsatz der Nato an den EU-Außengrenzen. >>> weiterlesen

Siehe auch:

Ingrid Carlqvist: Die IKEA-Morde: Schweden in der Krise

Henryk M. Broder: Wer nur Mitleid mit den Flüchtlingen empfindet, der hat keinen Verstand

Akif Pirincci: Wes Brot ich ess, des Film ich mach … (Wim Wenders)

Thomas Schmidt: Ursachen von Migrantenunruhen in Europa

Burkhard Müller-Ullrich: Dschihadisten – Stümper oder Profis?

Dr. Cora Stephan: Wer ist der Gute? Wer ist der böse Rechte?

Ingrid Carlqvist: Die IKEA-Morde: Schweden in der Krise

26 Aug

Ingrid_CarlqvistEnglischer Originaltext: The IKEA Murders: Sweden in Crisis – Übersetzung: Stefan Frank

• Über den Brand in der Moschee wurde viel gesprochen, während die Vergewaltigungswelle in Schweden weithin ignoriert wird. Wenn eine schwedische Frau und ihr Sohn im schwedischsten aller Orte – einem IKEA-Möbelhaus – brutal erstochen werden, hat der sozialdemokratische Ministerpräsident Stefan Löfven nichts dazu zu sagen.

• Die normale demokratische Ordnung, in der Bürger sich an Politiker oder die Medien wenden können, um ihrer Meinung Gehör zu verschaffen, ist in Schweden fast völlig verschwunden. Die Websites von Zeitungen haben die Leserkommentarspalten entfernt, und die Politiker verschanzen sich hinter einer Mauer von Mitarbeitern, die Anrufer, die ihre Sorgen zum Ausdruck bringen, als "Rassisten" brandmarken und dann auflegen. Schweden wird von einer Macht regiert, die den demokratischen Prozess stillgelegt hat.

• Eine Welle von Fragen schwappte in die sozialen Medien: Wer sind diese Leute, die man nach Schweden hineinlässt? Wie viele von ihnen sind keine unschuldigen Kriegsopfer, sondern in Wahrheit Kriegsverbrecher und andere Kriminelle, die sich unter den Flüchtlingen verstecken?

• Die wichtigste Frage ist: Warum hat eine Regierung nach der anderen entschieden, das Geld der schwedischen Steuerzahler dafür auszugeben, Bürger anderer Länder zu unterstützen und zu beherbergen, während einige von diesen versuchen, uns umzubringen?

• In den Mainstreammedien gibt es niemanden, der die Regierung mit den von Asylsuchenden an Schweden verübten Gewaltverbrechen konfrontieren würde. Im Gegenteil haben die Medien alles ihnen Mögliche getan, um die Schweden davon zu überzeugen, dass in Schweden alles gut und sicher sei – besser denn je.

• "Wo werde ich um Asyl ersuchen … wenn der Tag kommt, an dem ich hier nicht mehr länger leben kann?", fragt "Ewa" auf Facebook.

• Seit 1975, als das schwedische Parlament beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent und Vergewaltigungen um 1472 Prozent zugenommen.

Eine Welle der Wut ist über das sonst so gutmütige Schweden hereingebrochen. Nach einem Doppelmord in einem IKEA-Möbelhaus in Västerås, bei dem ein illegaler Einwanderer aus Eritrea zwei zufällig anwesende Schweden erstach, stellen immer mehr Leute die Frage, warum die Regierung die schwedischen Bürger Mördern aus aller Welt aussetzt.

Es war am 10. August 2015, als die Nachricht von den IKEA-Morden Schweden schockierte. Zwei Asylbewerber aus Eritrea (dem zweithäufigsten Herkunftsland von Asylbewerbern, die nach Schweden kommen) werden beschuldigt, sich in der Küchenabteilung von IKEA Messer genommen und damit zwei zufällig anwesende Schweden angegriffen zu haben. Die Opfer sind die 55 Jahre alte Carola Herlin und ihr 28-jähriger Sohn Emil.

carola_herlin Carola Herlin, Leiterin des Gesundheitszentrums der Stadt Morö Backe, wurde am 10. August zusammen mit ihrem Sohn im IKEA-Möbelhaus in Västerås, Schweden, ermordet. Dem älteren der beiden Asylbewerber, einem 36 Jahre alten Mann, war in Schweden zweimal die Aufenthaltsgenehmigung verweigert worden – weil er schon eine für Italien besitzt –, doch war er noch nicht abgeschoben worden. (Eritreer, die in keinem anderen EU-Land eine Aufenthaltsgenehmigung haben, erhalten diese in Schweden automatisch.)

Auch sich selbst fügte der Täter lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste mehrmals operiert werden, bevor die Polizei ihn befragen konnte. Am 14. August gestand er. Sein 23 Jahre alter Landsmann wurde aus der Untersuchungshaft entlassen, weil die Polizei nicht mehr annimmt, dass er irgendetwas mit den Morden zu tun hatte oder wusste, was sein Freund geplant hatte.

Jetzt hat die Schweden die Angst erfasst. Selbst jene, die Kritiker der Einwanderung und des Multikulturalismus stets als Rassisten gebrandmarkt hatten, sind zutiefst erschüttert. Eine Welle von Fragen schwappt in die sozialen Medien: Wer sind diese Leute, die man nach Schweden hineinlässt? Wie viele von ihnen sind keine unschuldigen Kriegsopfer, sondern in Wahrheit Kriegsverbrecher und andere Kriminelle, die sich unter den Flüchtlingen verstecken? Und sollten wir Milliarden an Steuern zahlen, um Bürger anderer Länder zu unterstützen und zu beherbergen, während einige von ihnen versuchen, uns umzubringen?

Dass die Polizei sich weigert, das hartnäckige Gerücht zu dementieren, wonach eines der IKEA-Opfer enthauptet wurde, schürt die Ängste noch weiter.

So viele Fragen und keine Antworten. Kein Regierungsmitglied hielt es für nötig, eine Erklärung zu dem schrecklichen Doppelmord abzugeben. Kein Organ der Mainstreammedien hat die Regierung mit den von Asylsuchenden an Schweden verübten Gewaltverbrechen konfrontiert. Im Gegenteil, die Medien haben alles ihnen Mögliche getan, um die Schweden davon zu überzeugen, dass in Schweden alles gut und sicher sei – besser denn je. Am Tag nach dem Doppelmord veröffentlichte Schwedens größte Morgenzeitung, Dagens Nyheter, einen Artikel mit der Überschrift "Trotz allem – tödliche Gewalt rückläufig". Der Beitrag fängt so an:

"In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche brutale Morde verübt, und viele Leute fragen sich, in welche Richtung sich diese Gesellschaft bewegt. Die Antwort ist, dass Schweden trotz allem zu einem sichereren Ort geworden ist. Schon seit einiger Zeit geht die tödliche Gewalt zurück."

An keiner Stelle erklärt der Artikel, dass der Grund, weshalb tödliche Gewalt rückläufig ist, der ist, dass die Notfallmedizin heutzutage in der Lage ist, die Leben von viel mehr Opfern zu retten, die mit Stich- und Schusswunden eingeliefert werden. Nehmen wir das Beispiel des sogenannten "Lasermanns" [Sniper], der in den 1990er Jahren in Schweden mit einer Schusswaffe auf Einwanderer feuerte. Der Gerichtspathologe Jovan Rajs sagt: "Der Lasermann schoss auf elf Menschen, von denen einer starb. In den 1930er Jahren wären acht oder neun gestorben, in den 1970er Jahren etwa fünf und heute wahrscheinlich keiner von ihnen."

Es ist also Schwedens verbessertem Gesundheitssystem zu verdanken, dass die tödliche Gewalt konstant bleibt – alle anderen Arten von Gewaltverbrechen (versuchter Mord inbegriffen) sind hingegen explodiert. Seit 1975, als das schwedische Parlament beschloss, das vormals homogene Schweden in ein multikulturelles Land umzuwandeln, haben Gewaltverbrechen um 300 Prozent zugenommen, Vergewaltigungen um 1.472 Prozent.

vergewaltigung_schwedenDie Vergewaltigungen in Schweden haben explosionsartig zugenommen. 

schweden_migranten

Ich habe die Tabelle der oberen Grafik entnommen (draufklicken). Dabei habe ich hauptsächlich die größeren Länder in Europa berücksichtigt.

Einwanderung in Europa 2013: Aufenthaltsgenehmigung %
Portugal: 26.593 Migranten
Spanien 196.242
Frankreich: 212.098
Italien: 253.954
Deutschland: 199.925
Großbritannien: 724.248
Polen: 273.886
Schweden: 99.122
Zypern: 11.455
Malta: 10.187
2,5
4.2
3,2
4,1
2,5
11,2
7,1
10,3
13,3
24,1

2,3 Millionen Personen wurden 2013 in EU-Länder aufgenommen. Die meisten Aufenthaltsgenehmigungen hat Großbritannien mit über 700.000 Flüchtlingen erteilt. Im Verhältnis zu seiner Bevölkerung hat Malta (24,1) und Zypern (13,3) die meisten Aufenthaltsgenehmigungen erteilt. Großbritannien folgt mit 11,2 Prozent auf Platz drei. Die drei größten Gruppen, die nach Schweden einwanderten, waren Syrer (16.291 Personen), Somalis (10.112) und Thailänder (7.618).

Neunzig Prozent der Asylsuchenden in Schweden haben keine gültigen Ausweise, so dass niemand weiß, wie viele Mörder, Vergewaltiger und sonstigen Gewaltverbrecher sich unter den gut hunderttausend Menschen verstecken, denen pro Jahr in Schweden Asyl gewährt wird.

Ohnmächtig brüllen frustrierte Schweden nun in alternativen Medien ihren Zorn heraus. Die normale demokratische Ordnung, in der Bürger sich an Politiker oder die Medien wenden können, um ihrer Meinung Gehör zu verschaffen, ist in Schweden fast völlig verschwunden. Die Websites von Zeitungen haben die Leserkommentarspalten entfernt, und die Politiker verschanzen sich hinter einer Mauer von Mitarbeitern, die Anrufer, die ihre Sorgen zum Ausdruck bringen, als "Rassisten" brandmarken und dann auflegen. Tausende beschreiben diese Erfahrung auf Facebook. Eine Person, der es tatsächlich gelungen ist, über ihre Sorgen zu sprechen, ist Ewa, die auf Facebook davon berichtet, wie sie die Einwanderungsbehörde angerufen hat:

"So, nun habe ich das Höllentor aufgemacht. Ich habe die Einwanderungsbehörde angerufen und verlangt, mit dem Leiter zu sprechen. … Ich habe lang und breit von jeder Ungerechtigkeit erzählt, die mir in den Sinn gekommen ist, etwa davon, wie schlecht wir unsere alten Menschen behandeln und wie wir ihnen ihre Häuser wegnehmen, um sie Asylbewerbern zu geben. Ich habe ihm auch erzählt, wie unsicher sich schwedische Frauen angesichts all der von Asylbewerbern und anderen Ausländern verübten Gruppenvergewaltigungen fühlen.

Ich habe ihn auch gefragt, ob wir erst alle enthauptet werden müssen, bevor sie aufhören, diese Art von Leuten aufzunehmen. … Jetzt sitze ich hier und fühle mich völlig leer nach all dem Weinen, Schreien, Diskutieren, Schimpfen und nachdem ich all die Frustration aus mir rausgelassen habe. Ich habe ihm erzählt, dass es viele von uns gibt, die sich depressiv fühlen wegen all dessen, was die Einwanderung anrichtet. Es hat ihm sehr leid getan, dass es mir so geht. Ja, habe ich zu ihm gesagt, eine Menge Leute fühlen sich so, aber haben Angst davor, den Mund aufzumachen, weil sie dann als Rassisten bezeichnet werden.

Man muss kein Schwedendemokrat [die einzige islam- und einwanderungskritische Partei in Schweden] sein, um zu sehen, dass unser Land Tag für Tag mehr auseinanderfällt. Etwas, für das Sie und all die anderen Leute in der Einwanderungsbehörde verantwortlich sind. Wo werde ich Asyl beantragen, fragte ich ihn, wenn der Tag kommt, an dem ich hier nicht mehr länger leben kann? Unser Land ist wirtschaftlich und gesellschaftlich ruiniert, und Sie sind dafür verantwortlich. Er antwortete, dass es die Politiker sind, die darüber entscheiden, dass sie aber alles in ihrer Macht Stehende tun würden, um es besser zu machen."

Eine andere Frau, Amanda, schreibt auf Facebook, dass sie eine E-Mail an Ministerpräsident Stefan Löfven geschrieben hat. Sie merkt an: "Nichts wird sich wohl ändern, aber zumindest habe ich meine Stimme hörbar gemacht." In ihrer E-Mail schreibt sie:

"Hallo, warum meinte der Ministerpräsident, dass es wichtig und dringend wäre, dass er über den Brand in der Moschee in Eskilstuna spricht, wo zum Zeitpunkt seiner Rede noch nicht einmal die Ursache des Brands bekannt war? Aber jetzt schweigt er wie ein Grab. Warum? Es ist seine/Ihre uneingeschränkte und laxe Einwanderungspolitik, die es dem Täter erlaubte, sich frei in der Gesellschaft zu bewegen, obwohl er einen Ausreisebefehl erhalten hatte, nicht nur einmal, sondern zweimal.

Können Sie mir sagen, ob das etwas ist, an das sich die Bürger dieses Landes gewöhnen sollten – dass Einwanderer, nachdem sie Ausreisebefehle erhalten haben, Menschen töten, damit sie einen lebenslangen Vertrag [Gefängnis] mit dem schwedischen Staat bekommen? Jedes Mal, wenn das passiert, sind Sie dafür verantwortlich, ich hoffe, Sie wissen das. Denn hier geht es um nichts anderes als um die Einwanderungspolitik und ihre massiven Folgen für eine ganze Nation."

Der Brand in der Moschee in Eskilstuna, auf den Amanda sich hier bezieht, ereignete sich am 25. Dezember 2014 und ist einer der vielen Fälle, bei denen etwas, das Muslime und andere Immigranten betrifft, große Aufmerksamkeit erfährt, während die Vergewaltigungswelle, die es in Schweden gibt, weithin ignoriert wird. Nach dem Brand beeilte sich der Ministerpräsident, eine Erklärung abzugeben:

"Es ist abscheulich, eine abscheuliche Tat. Wir werden diese Art von Verbrechen niemals tolerieren. Menschen, die ihre Religion ausüben wollen, sollten das Recht haben, dies zu tun. Ich empfinde heute große Sympathie und Mitgefühl für die Betroffenen."

Drei Monate später stellte sich heraus, dass kein Verbrechen hinter dem Brand in der Moschee steckte, die Polizei stellte die Ermittlungen ein. Der Brand ist wahrscheinlich von einem Kurzschluss ausgelöst worden oder von mit Feuer spielenden Kindern.

Wenn aber eine schwedische Frau und ihr Sohn im schwedischsten aller Orte – einem IKEA-Möbelhaus – brutal erstochen werden, hat der Ministerpräsident nichts dazu zu sagen. Die Schweden neigen nicht zur Rebellion. Um einen Bürger zu finden, der zu den Waffen griff und sich gegen die Zitadellen der Macht wandte, muss man bis in die Zeit von Gustav Wasa zurückgehen – dem König, der während seiner von 1523 bis 1560 währenden Regentschaft den Nationalstaat Schweden gründete. [1]

[1] Mit anderen Worten, die Schweden haben weder Herz, noch Hirn, noch Charakter und Selbstbewusstsein und lassen sich lieber von den Muslimen abschlachten, statt sich gegen die von den Sozialdemokraten mit zu verantwortende Einwanderungspolitik und gegen die Islamfaschisten zur Wehr zu setzen. Ich fürchte, die schwedischen Politiker wachen erst auf, wenn Dutzende von Moscheen brennen oder wenn die Migranten wieder einmal die schwedischen Städte in Schutt und Asche legen, wie dies 2013 über sechs Nächte in mehreren schwedischen Städten geschah.

Keine Sorge, die nächsten gewalttätigen Unruhen in Schweden kommen bestimmt, da können die verlogenen Sozial- und Christdemokraten die Einwanderung noch so schön reden. Wer wählt diese Idioten eigentlich? Und beim nächsten Mal werden die Migrantenunruhen bestimmt nicht friedlicher, denn die Muslime geben erst Ruhe, wenn sie ganz Schweden in Schutt und Asche gelegt haben.

Vielleicht muß das erst geschehen, damit die Schweden aufwachen, denn bereits bei den letzten Migrantenunruhen bewaffneten sich viele Schweden mit Baseballschlägern, um die Migranten am Plündern, Abfackeln und Ausrauben von Geschäften, Einkaufszentren, Wohnhäusern, Kindergärten, Schulen und Polizeistationen zu hindern und um etwas gegen die Gewalt des muslimischen Mobs gegen Polizisten und schwedische Bürger zu unternehmen.

Obwohl das heutige Schweden kein besetztes Gebiet ist, wird es von einer Macht beherrscht, die den demokratischen Prozess durch das "Dezemberabkommen" von 2014 außer Kraft gesetzt hat. Bei den Parlamentswahlen, die im letzten Jahr stattfanden, wurde die einzige Partei, die der Masseneinwanderung kritisch gegenübersteht – die Schwedendemokraten (SD) –, drittstärkste Kraft im Parlament. Der sozialistische und der bürgerliche Block verständigten sich daraufhin darauf, die Schwedendemokraten (SD) von der politischen Macht auszuschließen, doch die SD ließ sich nicht mundtot machen.

Als die rote Minderheitsregierung einen Monat nach der Wahl einen Haushalt vorlegte, stimmte die SD für den Haushaltsentwurf der Opposition – im schwedischen Parlament ein beispielloser und schockierender Vorgang. Hier in Schweden zählt es nämlich zu den "guten Manieren", dass eine Oppositionspartei nur in der ersten Abstimmung für ihren eigenen Haushaltsentwurf stimmt, sich danach aber enthält und so die Regierung gewinnen lässt. Doch nach dem "Putsch" der Schwedendemokraten war Ministerpräsident Stefan Löfven (der der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei angehört) gezwungen, im ersten Jahr seiner Amtszeit mit einem Haushalt der Bürgerlichen zu regieren.

Man könnte meinen, dass dies für die bürgerliche Opposition eine freudige Überraschung gewesen sein müsste, doch das war nicht der Fall. Niemand möchte die Unterstützung der "rassistischen" Schwedendemokraten. Statt vorgezogene Neuwahlen abzuhalten, trafen die beiden Blöcke eine Vereinbarung, wonach die bürgerliche Opposition gelobte, sich bei wichtigen Fragen wie dem Haushalt der Stimme zu enthalten.

Das Dezemberabkommen ist also in Wirklichkeit eine Art "Ablösungsdiktatur": Für die nächsten vier Jahre bekommt die rote Regierung, was sie will, in den darauf folgenden vier Jahren (falls es einen Machtwechsel gibt) ist die blaue Regierung an der Reihe. Das bedeutet, dass es den beiden Parteien freisteht, die 58 Prozent der Schweden zu ignorieren, die finden, dass die Einwanderung zu hoch ist, und von denen einige bei der nächsten Wahl für die Schwedendemokraten stimmen könnten.

Als die Schweden von dem Dezemberabkommen erfuhren, taten sie, was sie meistens tun: Sie ballten die Fäuste in den Taschen, bildeten Facebookgruppen und schrieben wütende Kommentare auf Twitter und Facebook. Die Politiker hingegen beglückwünschten sich gegenseitig dazu, die Ordnung wiederhergestellt zu haben; über die Sorge der Menschen darüber, dass die Demokratie nun noch weiter ausgehöhlt wurde, sahen sie hinweg.

Der bekannte Bühnenkomiker Magnus Betnér hielt es für einen guten Einfall, sich in einem YouTube-Clip über die Angst der Schweden lustig zu machen:

"Ja, es ist wirklich tragisch, dass zwei Menschen in einem IKEA ermordet wurden … aber … es ist nicht gefährlich. Schweden war nie sicherer als heute. … Nur sehr wenige von euch Zuschauern werden ermordet werden. Und diejenigen, die ermordet werden, werden in ihren Häusern ermordet."

Wenn das Establishment sich weigert, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen, verbreiten sich rasch Gerüchte in den sozialen Medien. Ein hartnäckiges Gerücht besagt, dass Carola Herlin von ihrem eritreischen Mörder enthauptet wurde. Laut Quellen, die von Gatestone aufgesucht wurden, wurde der Frau die Kehle aufgeschlitzt und in den Bauch gestochen. Ihr Sohn versuchte, sich zu verteidigen, erhielt aber eine tödliche Stichwunde in den Magen.

Als Dispatch International den für den Fall zuständigen Ermittler der Polizei, Per Ågren, anrief, sagte dieser: "Ich werde nichts bestätigen … oder irgendetwas von dem, was passiert ist, beschreiben, außer dass ich sage, dass zwei Menschen ermordet wurden. Sie werden von mir nicht erfahren, auf welche Weise."

Eine der ersten Maßnahmen, die die Polizei nach den IKEA-Morden ergriff, war, alle Gebäude im Land zu bewachen, die Asylbewerber beherbergen. Es gebe eine "dunkle Kräfte" betreffende Furcht, behauptete die Polizei, ohne zu spezifizieren, wer die "dunklen Kräfte" sind. In der Nacht des 15. August musste eine Asylunterkunft in Arboga evakuiert werden, nachdem jemand etwas von einer angeblichen Bombe vor dem Haus gesagt hatte. Daraufhin kam die Medienmaschinerie, für die Carola und Emil Herlin einfach "zur falschen Zeit am falschen Ort" gewesen waren, richtig in Gang.

Die Tageszeitung Aftonbladet interviewte eine anonyme Frau, die sagte: "Mein Cousin lebt hier seit über einem Jahr. Er sagte mir, die Schweden wären die nettesten Menschen Europas. Und dann passiert so etwas. Das hätte ich mir nie vorstellen können."

Wieder einmal wird angenommen, dass es die Schweden sind, die ihren Kopf in Scham versenken sollen. Wir sollen nicht trauern; wir haben nicht das Recht, uns zu Tode zu fürchten angesichts der von unseren Machthabern betriebenen Einwanderungspolitik – es sind die Asylsuchenden, die die Opfer sind, selbst dann, wenn sie töten, vergewaltigen, rauben und prügeln.

Die brennende Frage ist, was ein Volk tun kann, dem niemand zuhört? In Ostdeutschland gingen die Leute 1989 auf die Straße, kletterten auf die Berliner Mauer und zwangen die Regierung zum Rücktritt. Die anderen kommunistischen Diktaturen Osteuropas stürzten auf gleiche Weise. Der zweite Zusatz der amerikanischen Verfassung – das Recht, Waffen zu tragen – ist dazu da, um sicherzustellen, dass die Bürger in der Lage sind, sich die Macht von einem tyrannischen Regime zurückzuholen.

Wenn Ohnmacht Menschen dazu treibt, auf Gewalt mit Gewalt zu antworten, sollte man nicht fragen, warum Schweden "Rassisten" sind, wenn sie nicht die bei weitem größte Einwanderung aller Länder Europas haben wollen.

Die wichtigste Frage ist, warum eine Regierung nach der anderen entschieden hat, das Geld der schwedischen Steuerzahler für Bürger anderer Länder auszugeben – was zu einem Absturz der schwedischen Schüler  im PISA-Test geführt hat; dazu, dass 60 Prozent der Sozialleistungen Einwanderern zugute kommen, die etwa 15 Prozent der Bevölkerung ausmachen [2]; dazu, dass immer mehr Schweden über Verschlechterungen des Gesundheitssystems und des Sozialstaats klagen – und zu der exponentiell wachsenden Gewalt. Wenn immer mehr Schweden das Gefühl haben, dass sie in ihrem eigenen Land schlecht behandelt werden, haben die Politiker ein Pulverfass geschaffen, das jederzeit explodieren kann.

[2] In dieser Beziehung sind die Dänen um einiges klüger als die Schweden. Sie haben die Sozialleistungen dank der "rechtspopulistischen" Dänischen Volkspartei, die heute mit in der Regierung sitzt, die Sozialleistungen für die Migranten um etwa 50 Prozent gekürzt, um die Migranten wieder loszuwerden. Es liegt also an den Schweden selber. Wenn sie weiterhin meinen, die einwanderungsfreundlichen Christ-, und Sozialdemokraten wählen zu müssen, die zudem die einzige einwanderungskritische Partei, die Schwedendemokraten, mit undemokratischen Methoden von der Regierungsbeteiligung abzuhalten, dann wird es in Schweden mehr Einwanderung, mehr muslimische Kriminalität und Vergewaltigung geben.

Und sie werden auch weiterhin von den linksversifften schwedischen Medien vertuscht und verharmlost. Mir scheint, die Schweden wachen erst auf, wenn sich in allen schwedischen Städten Verhältnisse wie in Malmö eingestellt haben, wo eine ausufernde muslimische Gewalt die Stadt beherrscht. Glen Sjögren von der Stadtpolizei schätzt, dass jeden Monat 200 Menschen auf der Straße ausgeraubt werden und ältere Mitbürger aus Angst kaum noch ihr Haus verlassen.

Nur zehn Tage nachdem Schwedens Prinz Daniel zum Nationalfeiertag in der Malmöer Oper die „neuen Schweden“ gefeiert hatte, wurde vor dem Gebäude der 60-jährige Göran Nilsson ermordet, als er gerade eine Polizeiwache verließ – von einem der „neuen Schweden“. Eine Polizeiwache, die solche Mordfälle untersucht, wurde in die Luft gesprengt – Zeichen einer sich ausbreitenden Anarchie, die ganze Straßen von muslimischen Jugendgangs beherrscht sieht.

Die Wahrheit ist, dass selbst die gutmütigen Schweden eine Grenze haben. Wenn diejenigen, die die Macht haben, uns einem Blutbad aussetzen, sei es auf dem Großen Platz von Stockholm 1520 [Stockholmer Blutbad] oder bei IKEA in Västerås 2015, dann wird es immer welche geben, die bereit sind, die Machthaber zu stürzen. Wie zu Zeiten Gustav Wasas besitzen viele Schweden Schusswaffen. Man bekommt sie nicht so leicht wie in den Vereinigten Staaten, doch immer mehr Schweden erwerben Jagdscheine und dürfen von da an legal Gewehre kaufen. Rechnen Sie damit, dass in Schweden schon bald alles passieren kann. [4]

[4] Mir scheint, früher oder später wird dieselbe Entwicklung auch in Deutschland eintreten. Alle Deutschen sollten heute bereits darüber nachdenken, wie sie sich gegen die bereits heute tagtäglich auf deutschen Straßen stattfindende Migrantengewalt zur Wehr setzen können.

Ingrid Carlqvist ist Chefredakteurin von Dispatch International.

Weitere Texte von Ingrid Carlqvist

Die Anmerkungen in eckigen Klammern sind vom Admin.

Quelle: Die IKEA-Morde: Schweden in der Krise

Siehe auch:

Henryk M. Broder: Wer nur Mitleid mit den Flüchtlingen empfindet, der hat keinen Verstand

Akif Pirincci: Wes Brot ich ess, des Film ich mach … (Wim Wenders)

Thomas Schmidt: Ursachen von Migrantenunruhen in Europa

Burkhard Müller-Ullrich: Dschihadisten – Stümper oder Profis?

Dr. Cora Stephan: Wer ist der Gute? Wer ist der böse Rechte?

John J. O’Neill: Das “Goldene Zeitalter des Islam” ist ein archäologisches Nichts

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