Brief eines evangelischen Pfarrers an einen islamverharmlosenden Kollegen

21 Aug

eberhard_helling[1]
Am 5.2.2015 veröffentlichte die „Neue Westfälische“ ein Interview mit Pfarrer Eberhard Helling (Foto), Islambeauftragter des evangelischen Kirchenkreises Lübbecke, zu den Anschlägen in Paris. Helling sieht keine Zusammenhänge zwischen Islam und dem Terror. Er begab sich, unmittelbar nachdem die Charlie Hebdo-Redakteure abgeschlachtet worden waren, eilig in die Moschee seines Vertrauens, um den Koranhörigen zu versichern, dass „die Kirche“ Pegida ablehne und sich „die Muslime auf unsere Unterstützung verlassen können“. Eberhard Kleina, Berufsschulpfarrer i.R. aus Lübbecke, ist offenbar ebenso wie Pfarrer Olaf Latzel einer der letzten seines Berufsstandes mit Rückgrat. Er wollte das so nicht stehen lassen und hat in einem Offenen Brief an seinen Glaubensbruder, den wir hier ungekürzt wiedergeben, mit Deutlichkeit dazu Stellung genommen.

Hallo Bruder Helling,

zunächst wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes neues Jahr 2015, Gottes Geleit und SEINE Führung.

Im Folgenden beziehe ich mich auf Ihr Interview, das in der Neuen Westfälischen am 15.1.2015 unter der Überschrift „Terror hat nichts mit dem Islam zu tun“ veröffentlicht wurde. Es enthält eine Reihe von teilweise sehr oberflächlichen und substanzlosen, teilweise falschen Aussagen Ihrerseits:

•  Daß es den Islam als homogene Gruppe nicht gibt, ist ein Allgemeinplatz, über den man sich nur aufregen kann. Natürlich ist der Islam in zahlreiche Richtungen aufgeteilt. Na und? Aber alle beziehen sich auf die islamischen Glaubensschriften Koran, Hadithe, Biographie Mohammeds (Sunna) und legen sie nach ihrem Willen aus.

•  Ihre Einteilung in den kleinen und großen Dschihad ist eine Konstruktion westlicher Islamverharmloser. Dschihad heißt „Anstrengung auf dem Weg Allahs“ zur Aufrichtung seiner Weltherrschaft (Koran, Sure 2,193; 8,39 u.a.). Wir haben hier den islamischen „Missionsbefehl“. Der wird auf vielfältige Weise praktiziert, eben auch mit der Waffe.

•  Daß die USA in leichtfertiger Weise Kriege im Nahen Osten initiiert haben (wahrscheinlich, um Europa mit Flüchtlingsströmen zu überfluten), ist richtig, rechtfertigt aber nicht den islamischen Terror, hat ihn nur beschleunigt.

•  „Wir als Kirche wollen signalisieren, daß wir die Pegida-Bewegung ablehnen“, sagen Sie. Ich gehe davon aus, daß sie noch keine einzige Pegida-Demonstration besucht haben. Ich weiß, wovon ich rede, wenn ich die absolut friedlichen und mit Angst und Sorge vor dem Islam erfüllten Pegida-Leute bedenke, unter ihnen viele Christen, und die hasserfüllten Gesichter der linken Gegendemonstranten, die Feuerwerkskörper, Steine und Toilettenrollen warfen. Wenn Sie die Pegida ablehnen und nicht einmal anhören, machen Sie sich leider indirekt mit der anderen Seite gemein. Lesen Sie einmal das 19-Punkte-Programm der Pegida, dort finden Sie keine einzige fremdenfeindliche Aussage.

•  Daß die Stellungnahmen von Muslimverbänden gegen den islamischen Terror eine Taqiyya-Maßnahme [List, Täuschung, Lüge] sein könnte, um uns „Ungläubige“ ruhigzustellen, solange man noch nicht genügend Macht hat, dürfte Ihnen noch nicht in den Sinn gekommen sein. Für Allah darf man aber lügen (abgeleitet aus Sure 3,28 u. 16,106; siehe auch entsprechende Fatwas).

•  Geradezu verheerend ist Ihre Aussage, daß die islamischen Anschläge mit dem Islam „gar nichts“ zu tun haben, gemeint sind wohl die Pariser Morde, denn den weltweiten islamischen Terror überblickt man schon nicht mehr.

Ich frage mich verzweifelt: Haben Sie eigentlich noch nie in den Koran geschaut und die mehr als zwanzig Kampf- und Tötungsbefehle Allahs gelesen, welche die Friedensverse aus der Frühzeit Mohammeds aufgehoben haben (Prinzip der Abrogation)? Wissen Sie wirklich nicht, daß Mohammed in Medina zwischen 600 und 800 Juden an einem einzigen Tag hat hinrichten lassen? Ist Ihnen nicht bekannt, daß Mohammed diverse Mordaufträge gegen seine Kritiker erteilt hat, die dann durch seine Anhänger auch umgebracht wurden?

Sollten Sie nicht wissen, daß Mohammed ca. 60 Kriege gegen Juden, Christen und Polytheisten geführt hat, gegen Ungläubige, um Allahs Macht auszudehnen? Darüber aufzuklären, ist keine Islamophobie. Als Islambeauftragter müßten Ihnen obige Fakten bekannt sein, mit Ihrer akademischen Ausbildung haben Sie die Fähigkeit erworben, Quellentexte zu lesen, eben auch den Koran und die anderen islamischen Grundtexte zu analysieren und zu gewichten.

•  Um Ihr Denkmodell zu stützen, daß der Terror nichts mit dem Islam zu tun habe, unterscheiden Sie fein säuberlich, wie heute allgemein üblich, zwischen dem (offensichtlich bösen) Islamismus und dem (offensichtlich friedlichen) Islam. Kann man auch Alkohol und Alkoholismus voneinander trennen? Wer nur Wasser trinkt, wird kein Alkoholiker. Ehrlicher ist da schon der türkische Staatspräsident Erdogan, der bereits 2007 erklärte: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam, und damit hat es sich.“

Wenn der islamische Terror Ihrer Meinung nach nichts mit dem Islam zu tun hat, hat dann etwa auch Auschwitz nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun? Oder der Gulag nichts mit dem Stalinismus? Oder der Schießbefehl an der einstigen Berliner Mauer nichts mit dem DDR-Sozialismus? Oder die 60 Millionen umgebrachten Chinesen der Mao-Zeit nichts mit dem Maoismus? Der türkischstämmige Schriftsteller Zafer Senocak, der in Deutschland lebt, klärt uns auf: „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran.“ Die sogenannten Islamisten, die zur Gewalt greifen, machen nichts weiter, als die Kampfbefehle Allahs eins zu eins umzusetzen. Und damit stehen sie völlig auf dem Boden des Koran, der das ewig gültige Wort Allahs ist, und in der Nachfolge Mohammeds, der das Vorbild schlechthin ist (Sure 33,21).

Aus meiner weit mehr als zwanzigjährigen Begegnung mit Muslimen im Unterricht weiß ich, daß diese umso schroffer und ablehnender sind gegenüber Frauen, Juden und „Ungläubigen“ und der westlichen Kultur allgemein, je mehr sie sich mit dem Koran identifizieren, und umso umgänglicher, je weiter sie vom Koran entfernt und je säkularisierter sie sind. Ich kann mich an viele schöne Unterrichtsgespräche erinnern. Eine Gänsehaut bekam ich dagegen, wenn man offen erklärte, man sei bereit, nach Israel zu gehen, um die verhassten Juden umzubringen.

Interessant war, daß ich nie einen muslimischen Schüler angetroffen habe, der einmal seinen Koran gelesen hat, aber man glaubt teilweise beängstigend unkritisch dem Imam. Interessant auch, daß sich Muslime nie von meinem Unterricht abgemeldet haben, obwohl ich deutlich die Unterschiede zum christlichen Glauben herausgestellt und immer wieder auf Jesus hingewiesen habe. Ich habe friedliche Moslems kennengelernt, die von den Gewaltversen des Koran nichts wissen wollten. Es gibt aber keinen friedlichen Islam. Islam heißt auch nicht „Frieden“, wie in Taqiyya-Verdrehung immer wieder gesagt wird („Frieden“ heißt „Salam“), sondern Islam heißt Unterwerfung, Hingabe an Allah, im Sinne von Kapitulation.

Was würde eigentlich ein Pfarrer sagen, der wie Sie den Islam schönredet, wenn Gemeindemitglieder durch islamischen Terror umkommen, erklärt er dann, daß deren Tod nichts mit dem Islam zu tun habe, daß ein paar abgedrehte Moslems leider ihre Religion missbraucht hätten? Ich rechne in Zukunft mit islamischen Anschlägen auch in Deutschland, bürgerkriegsähnliche Zustände sind nicht mehr ausgeschlossen. Mit dem Anwachsen des islamischen Einflusses einher geht ein islamischer Judenhass, fest verankert im Koran.

In neun Koranstellen werden Juden verflucht. Hitler hat unter islamischen Einwanderern ein hohes Ansehen. Wie ich weiß, ist Ihnen das bekannt, habe aber bis jetzt noch nicht gehört, daß Sie das öffentlich thematisiert haben. Oder hat die Neue Westfälische im Sommer 2014 ein Interview von Ihnen abgedruckt, wo Sie sich gegen die muslimischen Demonstranten ausgesprochen hätten, als diese durch unsere Städte zogen und in unerträglicher Weise brüllten: „Hamas, Hamas, Juden ins Gas! Tod, Tod, Israel“ und ähnliche judenhassende Parolen?

Strafanzeigen, die besorgte Bürger stellten, verliefen, soweit mir bekannt, im Sande. Es wäre schön gewesen, wenn von Politik, Gewerkschaften und Kirchen ein „Aufstand der Anständigen“ mit vielen Gegendemonstranten gegen diesen unerträglichen Judenhass in deutschen Städten zu sehen gewesen wäre. Leider Fehlanzeige. Dafür demonstriert man um so eifriger gegen Pegida, das ist ja auch ungefährlich.

Mit der islamischen Einwanderung ist eine nicht zu übersehende Islamisierung Deutschlands und Europas verbunden, von der EU und allen Altparteien bei uns gefördert. Die Politiker wollen offenbar ein islamisiertes Deutschland oder nehmen es zumindest in Kauf. Da verbieten sich eben Demonstrationen gegen islamischen Judenhass. Der Grund sind wohl die vielen arabischen Öl-Milliarden, die schon in unserer Wirtschaft stecken. Ein weiterer Grund ist, daß uns offenbar unsere christlich-abendländische Kultur nichts mehr wert zu sein scheint.

Wenn die Bundeskanzlerin jüngst betonte, wie schon der frühere Bundespräsident Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland, dann widerspreche ich vehement. Wenn wir wirklich in absehbarer Zeit leben wollen wie die Christen in allen mehrheitlich islamischen Ländern heute, dann müssen wir die gegenwärtige Entwicklung nur weiterlaufen lassen, wie sie läuft. Unsere Kinder und Enkel werden aber dann einmal die äußerst unangenehme Frage stellen, ob wir das nicht hätten kommen sehen und ob wir die Islamisierung nicht hätten verhindern können, so wie meine und Ihre Generation ihre Eltern gefragt hat: „Warum habt Ihr Hitler nicht verhindert?“

Kaum einer damals hat sich für sein Buch „Mein Kampf“ interessiert, und wenn doch, dann nicht geglaubt, daß Hitler es so meine, wie er es geschrieben hat. Ähnlich macht sich heute fast keiner die Mühe, den Koran, die Hadithe und die Biographie Mohammeds zu lesen. Islam ist eben Frieden, das glaubt man zu wissen. Die Politiker sagen es, die Kirchen auch, dann wird es schon stimmen.

Wieder stehen heute beträchtliche Teile der Kirchen wie zur Hitlerzeit und wie zur DDR-Zeit auf der falschen Seite. Die grundlegende evangelische Bekenntnisschrift Confessio Augustana (Augsburgisches Bekenntnis von 1530) lehnt in Artikel eins den Islam als Irrlehre ab. Aber das ignoriert man als zeitbedingt auf das 16. Jahrhundert bezogen, sonst stände ja das unbiblisch konstruierte Dogma von den abrahamitischen Religionen unter Einschluß des Islam zur Disposition, und da die Bibel entmythologisiert ist, fehlen die Kriterien zur Unterscheidung der Geister (1.Joh.4,1).

Der Libanon ist ein warnendes Beispiel für den verharmlosenden Umgang mit dem Islam. Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts war es ein zu 80% christliches Land, galt als die Schweiz des Nahen Ostens. Und heute nach verschiedenen überwiegend islamischen Flüchtlingswellen, wie sieht der Libanon jetzt aus?

Weltweit erleben wir die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten, etwa 100.000 Menschen jährlich verlieren ihr Leben, nur weil sie Christen sind. Die allermeisten sterben in islamischen Ländern. Hat die Neue Westfälische wenigstens hier ein Interview von Ihnen abgedruckt? Haben die Christenverfolger allesamt den Islam mißverstanden? Seit dem Aufkommen dieser Herrschafts-und Unterwerfungsideologie vor 1.400 Jahren wurden ungezählte Dschihads weltweit geführt, Historiker sprechen von rund 270 Millionen Menschen, die ihr Leben verloren, die schlimmste Blutspur in der Menschheitsgeschichte überhaupt.

Am bittersten traf es Afrika, dann Indien, Europa wurde 711 n.Chr. über Spanien angegriffen, danach 1529 und 1683, als Wien belagert wurde. 1.300 Jahre wurden, wie im Koran erlaubt, Abermillionen Sklaven zusammengetrieben. Haben die Heerführer, Sultane, Großmogule usw. alle den Islam falsch verstanden? Heute stehen wir mitten in einem weiteren Dschihad, diesmal auf dem Weg durch Einwanderung und Geburtenüberschuß und zunehmend auch des Terrors, Allahs Anhänger sind durchaus flexibel in der Befolgung seines „Missionsbefehls“.

Durch Ihre Verharmlosung und Förderung des Islam in den letzten zwei Jahrzehnten und jetzt durch das Interview in der Neuen Westfälischen haben Sie Verwirrung unter den Menschen im hiesigen Raum gestiftet, und Sie haben der Gemeinde Schaden zugefügt, indem Sie eine juden- und christenhassende, sowie gewaltlegitimierende Religion als ungefährlich dargestellt haben.

Zum Schluß: Allah ist definitiv nicht identisch mit dem Vater Jesu Christi, auch wenn viele Bischöfe und Kirchenleitungen das behaupten. Als ich Sie bei der öffentlichen Veranstaltung in Espelkamp über das Mikrophon fragte, ob Ihrer Meinung nach Gott in der Bibel und Allah im Koran identisch seien, haben Sie sich gewunden und weder klar mit „Ja“ noch „Nein“ geantwortet, war ja auch schwierig, weil sowohl Muslime als auch Christen anwesend waren. Aus der Sicht der Bibel ist Allah niemand anders als der Satan. Allah ist listig (Sure 3,54), leugnet die Kreuzigung Jesu (Sure 4,157), sowie Jesu Gottessohnschaft (Sure 72,3; siehe dazu 1.Joh. 2,22f). Mohammed ist ein falscher Prophet, Jesus und die Apostel warnten eindringlich vor solchen Leuten.

Sie haben ja die engsten Kontakte zur Moschee in Gehlenbeck. Haben diese Menschen von Ihnen schon einmal gehört, daß Jesus auch für sie gestorben ist? Beten Sie für Muslime, daß sie Jesus finden mögen? Wissen Sie, daß laut Koran jeder Moslem in die Hölle kommt (Sure 19,70ff) und Allah den einen oder anderen vielleicht wieder herausnimmt? Daß dieser Allah viele Menschen für die Hölle erschaffen hat (Sure 7,179)? Ist Ihnen bekannt, welche Angst vor der Hölle unter Muslimen herrscht?

Und da sollten sie nicht von dem einzigen Heiland erfahren, der vor Hölle, Tod und Teufel rettet? Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh.14,6) Ist es nicht ein Segen, daß weltweit eine immer größer werdende Zahl von Muslimen, trotzdem sie Gefahr laufen, umgebracht zu werden, Allah verlässt und zu Jesus Christus findet? Diese Menschen wollen mit der Religion, die so schreckliche Folgen zeitigt, nichts mehr zu tun haben.

» Email an Pfarrer Helling: luebbecke@kirchenkreis-luebbecke.de

Quelle: Brief eines Pfarrers an einen islamophilen Kollegen

Meine Meinung:

Im Großen und Ganzen kann ich dem Brief zustimmen. Wenn aber ein studierter Mensch mir mit Himmel und Hölle daherkommt, dann frage ich mich, warum er solche kindlichen Vorstellungen vertritt? Schlimm genug, wenn der Islam solch einen Unsinn glaubt und den Muslimen versucht, damit Angst einzuflößen. Himmel und Hölle als Realität zu betrachten zeugt nicht von Logik, sondern vom gedankenlosen Nachplappern religiöser Dogmen.

Erstens weiß niemand, ob Himmel und Hölle überhaupt existieren. Seit Jahrhunderten versucht man die Vorstellung von Himmel und Hölle zu missbrauchen, um die Menschen einzuschüchtern, kleinzuhalten und sie auf ein Leben nach dem Tod zu vertrösten, welches es vielleicht nicht einmal gibt. So haben es immer die Herrschenden gemacht, auch die Kirchen, um ihre Interessen durchzusetzen. Und das leichtgläubige und ungebildete Volk hat sich dem stets untertänigst gefügt.

Mir persönlich ist die Vorstellung von Himmel und Hölle schnuppe. Ich möchte nicht bis nach dem Tod warten, um dann ein womöglich glückliches Leben führen zu dürfen. Sondern ich möchte hier und heute ein glückliches Leben führen. Und deshalb existieren Himmel und Hölle gewissermaßen symbolisch für mich im Hier und Jetzt. Dabei entscheidet jeder Mensch selber, ob sein Leben himmlisch ist oder einer Höllenqual gleicht.

Will man ein glückliches (himmlisches) Leben führen, dann muß man herausfinden, wie dies gelingen kann, wie man sein Leben gestalten muß, um dieses Ziel zu erreichen. Es gibt nämlich durchaus sinnvolle Wege, die man beschreiten sollte und es gibt Wege, die man lieber vermeiden sollte. Dabei können uns die Religionen durchaus behilflich sein, aber nicht in dem Sinne, daß man die Texte der Heiligen Schriften wortwörtlich übernimmt, sondern indem man seinen Verstand, seine Vernunft, seine Logik benutzt, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Wenn man wissen will, wie es einem gelingt, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, dann schaue man sich das Leben der Yogis, der Erleuchteten, der Heiligen und Weisen an. Wer wissen will, wie sie lebten, dem empfehle ich den Artikel: Das göttliche Leben – über die Enthaltsamkeit. Aber gerade über dieses Heiligste aller Gebote hat sich die evangelische Kirche hinweggesetzt und versucht die Gläubigen nun mit leeren Worten über das Leid der Menschen hinwegzutrösten, indem sie genau gegen dieses Heiligste aller Gebote verstößt, welches am stärksten für das Leid der Menschen verantwortlich ist.

AtticusFinch [#9] schreibt:

Ein Aufrechter gegen 1000 Islam-Appeaser [Beschwichtiger, Verharmloser], die es gar nicht so genau wissen wollen, könnte die schöne heile Multikultiträumerei stören.

arminius arndt [#14] schreibt:

Pfarrer Eberhard Kleina führt oben aus:

Die grundlegende evangelische Bekenntnisschrift Confessio Augustana (CA) (Augsburgisches Bekenntnis von 1530) lehnt in Artikel eins den Islam als Irrlehre ab.

Das ist richtig. Der Islam wird im Urtext der CA ausdrücklich als die Trinität ablehnend und damit als nicht akzeptabel genannt, vgl.:

Confessio Augustana: Das Augsburgische Bekenntnis (1530)

In der online Fassung der EKD [Evangelischen Kirche Deutschlands] der CA wurde daher dieser Absatz einfach weggelassen und eine Fußnote eingefügt, in der man allgemein folgendes salbadert: Das Augsburger Bekenntnis 

Hier werden wie an entsprechenden Stellen in den Artikeln 2, 5, 8, 9, 12, 16, 17 und 18 Beispiele von Irrlehren aus der Alten Kirche oder der Reformationszeit genannt, auf die sich die Verwerfungen beziehen. Diese Verurteilungen wollen das Evangelium vor Entstellungen bewahren, richten sich aber nicht gegen den persönlichen Glauben bestimmter Menschen

Klar, schnipp, schnapp, raus ist der Islam (wird mit keinen Wort oder Ansatzpunkt mehr genannt) und das Appeasement [die Einschleimerei beim Islam] perfekt. Unglaublich, wie die EKD ihre eigene, grundlegende Geschichte verfälscht! Die EKD ist wirklich ein Heuchlerhaufen ….

Maria-Bernhardine [#17] schreibt:

Politiker, Medienfuzzis und Pfarrer lassen sich meistens den Islam von Islam-Lobbyisten erklären. Nun, ein Kaufmann macht seine Ware nicht schlecht und ein Kannibale wird nicht sagen, Menschenfleisch sei unbekömmlich!

Interview mit dem Bundesjustizminister: ”stern: Haben Sie schon mal in den Koran geguckt? Heiko Maas: Flüchtig.”

justizminister_maas
24 Std. nach dem islamischen Anschlag in Paris ging Heiko Maas, SPD, weder in eine Kirche, noch eine Synagoge, aus diesem Anlass bis heute nicht, sondern in die türkische DITIB-Staatsmoschee in Berlin und kroch dort den Türken in den Anus, äh in Socken auf den Gebetsteppichen herum. Hier [Bild] zwischen den türkischen Islam-Missionaren, die ihren Triumph kaum unterdrücken können.

Meine Meinung:

Genau so wie der Bundesjustizminister Heiko Maas keine Ahnung vom Islam hat und den Muslimen untertänigst in den Allerwertesten kriecht, wette ich, daß auch der evangelische Pfarrer Eberhard Helling, der sich immerhin Islambeauftragter nennt, nicht den blassesten Schimmer vom Islam hat. Er wird sich den Islam, wie Maria-Bernhardine zu recht sagt, von einem "Islamgelehrten" erklärt haben lassen, die in der Regel selber kein tieferes Wissen vom Islam besitzen und sich ihren Islam nach dem üblichen Geschwafel "Islam ist Frieden" zusammenphantasieren.

Selbst die Imame, die den Koran auswendig gelernt haben, haben zu 99 Prozent niemals darüber nachgedacht, was sie da eigentlich auswendig gelernt haben. Und diejenigen, die wirklich darüber nachgedacht haben, sind heute keine Muslime mehr. Denn wenn man sich kritisch mit dem Islam beschäftigt, wendet man sich angewidert davon ab.

scheermus [#22] schreibt:

Ein ganz hervorragender Beitrag von Pfarrer Eberhard Kleina. Er ist (zusammen mit wenigen anderen) der Lot unter den heutigen Pfarrern. [Lot wurde durch Gott aus Sodom und Gomorra gerettet, bevor es durch ein göttliches Zornesfeuer zerstört wurde.]

Nur ein Schönheitsfehler: “die Friedensverse aus der Frühzeit Mohammeds”, von denen er spricht, gibt es nicht. Richtig ist zwar, dass der frühe, der mekkanische Teil des Korans keine direkten Mordaufrufe enthält. Da aber auch fast in jeder frühen Sure die Ungläubigen verächtlich gemacht und ihnen fast auf jeder Seite furchtbare Höllenstrafen angedroht werden, kann von “Friedensversen” nicht die Rede sein. Oder habe ich welche übersehen oder nicht als solche erkannt? Bitte um Aufklärung.

Babieca [#23] schreibt:

Der unerschrockene Eberhard Kleina ist auf PI kein Unbekannter: Seit Jahren bietet er hier dem Islam Paroli. Z.B. hier in diesem Essay: Die Macht Allahs wächst – das Abendland auf dem Weg zum Islam? und hier: Offener Brief an den Moschee-Neubau in Bünde

Deutsche Wertarbeit [#29] schreibt:

In dieser von Krisen geschüttelten Welt sucht man vergeblich nach charakterstarken, klugen Führungspersönlichkeiten. Die Gesellschaft sitzt im Dreck. Die Politik im Sumpf. Die Wirtschaft stochert im Nebel. Wer hat das Zeug, den Karren wieder flott zu machen? Doch Korruption, Machtgier, Ausbeutung, lähmende Lethargie und Angst vor dem “was da noch alles auf uns zukommt”, lassen die Knie weich werden.

Wo sind denn die Vorbilder, an denen sich unsere heranwachsende Generation noch halbwegs orientieren kann? In unserer Hilflosigkeit lassen wir uns immer wieder durch falsche Versprechungen ködern.

Die Wahrheit ist: Die Menschen haben Gott aus ihrem Denken gestrichen und darum seinen Segen verloren. Und dort, wo Gott zur Seite gestoßen worden ist, ist alles, wirklich restlos alles, möglich.

Die Menschheit hat Gottes Gebote missachtet [besonders bei der Abtreibung]. Und jetzt erntet sie, was sie gesät hat. Wir gleichen einem Schiff ohne Kompass. Wir schlingern auf offenem Meer den unvorhersehbaren Katastrophen, dem sicheren Untergang entgegen.

Was ich mit diesem Text sagen möchte?

Viele unserer Zeitgenossen, haben ihren Glauben abgelegt, weggeworfen etc. Vielleicht aus Enttäuschung oder Frust, das muss jeder für sich selbst beantworten. Um zu glauben, braucht es keine Zugehörigkeit zu einer der großen Kirchen in diesem Land. Es ist ratsam, sich ein wenig mit der Bibel oder den 10 Geboten zu befassen. Sie sind wie ein Spiegel, denn sie enthalten im Grunde alles das, was wir in diesen Zeiten so sehr vermissen. Sie zeigen, wie wichtig echte Werte für die Gesellschaft sind, und dass ohne sie ein friedliches Miteinander kaum möglich ist.

Vielen Dank Herr Pfarrer Kleina, Ihre Worte haben mich sehr berührt. Gott segne und beschütze Sie.

Siehe auch:

Boris T. Kaiser: Wenn die Falschen zum Messer greifen

Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn spricht von einer neuen Völkerwanderung

Nicolai Sennels Therapiegespräche: Warum sind Muslime gewalttätiger und krimineller?

Peter Helmes: Verfügung der StA Stuttgart: „Koranaussagen sind keine Volksverhetzung“ (§ 130 StGB)

Eugen Sorg: Ihr Kinderlein kommet – ins Wohlfahrtsparadies

Hamburg-Harburg: 90 Flüchtlinge ziehen ins Asklepius-Krankenhaus

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