Hamburg-Harburg: 90 Flüchtlinge ziehen ins Asklepius-Krankenhaus

19 Aug

Klinikum-Harburg-Haus_2In Haus 2 der Asklepius-Klinik, das seit einigen Monaten leer steht, ziehen jetzt 90 Flüchtlinge ein.

Im früheren Bettentrakt der Herzstation, das lange leer stand, sollen jetzt 90 Flüchtlinge unterkommen. Das Angebot richtet sich vornehmlich an jene, die medizinisch versorgt werden müssen: an Schwangere, die hier mit ihren Familien unterkommen können, an chronisch Kranke und Behinderte.

Das Hamburger Abendblatt schreibt:

„Das Asklepios Klinikum Harburg stellt als erstes Krankenhaus in Hamburg einen leer stehenden Bettentrakt für die Erstunterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung. Das Angebot richtet sich vornehmlich an jene, die medizinisch versorgt werden müssen: an Schwangere, die hier mit ihren Familien unterkommen können, an chronisch Kranke und Behinderte. Insgesamt finden 90 Personen auf den beiden übereinander liegenden Stationen in Haus 2 Platz, Ende August sollen die ersten einziehen.”

Da das Bettenhaus seit dem Umzug der Kardiologie (der Herzstation) innerhalb des Krankenhausgeländes leersteht, hatte Thomas Wolfram von der Geschäftsführung des Hamburger Klinikkonzerns die Idee, das Haus den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen.

klinikum_harburg_ZimmerDie Zimmer sind komplett eingerichtet.

Die Zimmer in dem Krankenhaus sind abschließbar und ziemlich gut eingerichtet. Alle verfügen über eine Waschgelegenheit, manche sogar über ein Bad mit Toilette und einen Fernseher. Es gibt unterschiedlich große Räume. Die größeren Räume sind für Familien geeignet. Im Erdgeschoß des Hauses ist ein Betriebskindergarten untergebracht, der auch den Kindern des Hauses offensteht.

asklepius_klinikum_harburgDr. Stefan Christl, Marco Walker und Christoph Hennig vom Asklepios Klinikum in Harburg bereiten alles für die Flüchtlinge vor.

Nachdem die Innenbehörde und das städtische Unternehmen Fördern & Wohnen als künftiger Betreiber die Räume geprüft und für geeignet befunden hatten, kümmern sich nun Marco Walker, Geschäftsführender Direktor, und Projektleiter Christoph Hennig um die Umsetzung des Vorhabens.

Die Idee, ein Krankenhaus für Flüchtlinge einzurichten, mag zwar gut gemeint sein, aber sie ist sicherlich mit einer Menge Unkosten verbunden, die vielleicht sogar mehrere Millionen Euro kosten könnte. Woher nimmt Hamburg nur all das Geld, bzw. wo spart Hamburg es ein? Ende August sollen die ersten Flüchtlinge einziehen.

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