Alice Schwarzer zum Islamismus: Hier irrt die Kanzlerin

17 Aug

alice_schwarzer01[1] Für Angela Merkel beginnt der Islamismus dort, wo Gewalt angewendet wird. Alice Schwarzer dagegen kritisiert, dass der Islamismus nicht erst dort beginnt, wo Gewalt angewendet wird, sondern wesentlich früher. Für die meisten Muslime beginnt bereits mit der Geburt eine Indoktrinierung, eine islamische Gehirnwäsche, der sich kein Moslem entziehen kann. Über Moscheen, Koranschulen uns insbesondere durch die öffentlichen Medien werden ihnen Feindbilder vermittelt, die sich bald sehr fest in ihrem Hirn eingebrannt haben.

Diese Feindbilder sind mit Hass und dem Willen zu Töten aufgeladen. Von den hasserfüllten Bildern, die sich bereits im Unterbewußten eingenistet haben, bis zum Dschihad ist es oft nicht mehr weit. Die Grundlagen sind gelegt, jetzt fehlt nur noch jemand, der diesen bisher unter Kontrolle gehaltenen mörderischen Impulsen erlaubt, sich in der Realität auszuleben.

Da sich viele Muslime in unserer Gesellschaft als Verlierer empfinden, ob berechtigt oder unberechtigt sei an dieser Stelle dahingestellt, braucht es nur eines Hasspredigers, sei es in einer Moschee oder im Internet, der die Saat des seit der Kindheit eingepflanzten islamischen Hasses erlaubt, sich in der Realität auszuleben. Die Feindbilder für den eingepflanzten Hass, die auch für das eigene Versagen in Schule und Beruf verantwortlich gemacht werden, brauchen nur noch abgerufen zu werden. Man kann z.B. sehr gut erkennen, welcher Hass sich bei antiisraelischen Demonstrationen offenbart.

Alice Schwarzer über die Saat der islamischen Gewalt:

Die „Trennlinie zwischen Islam und Islamismus“ definiert die Bundeskanzlerin so: „Der Islamismus findet statt, wo unter Berufung auf die Religion Gewalt angewendet wird oder zur Gewaltanwendung aufgerufen wird, um andere zu unterwerfen.“ Gesagt hatte sie dies in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Doch mit Verlaub, Frau Bundeskanzlerin: An diesem Punkt ist es bereits zu spät. Viel zu spät. Denn die Gewalt ist nur die Spitze des Eisberges des politisierten Islam, des Islamismus. Ihr geht eine ideologische Indoktrinierung voraus, der Drill der Gläubigen zur Selbstgerechtigkeit und Verachtung der „Anderen“, als da sind: Frauen, Juden, Homosexuelle, Kreative, „Ungläubige“. Dieses Schüren von Hass auf die Anderen ist die Saat der Gewalt. Mit der Kalaschnikow in der Hand geht die Saat auf.

Dann spricht Alice Schwarzer darüber, daß das islamische Gift des Hasses keineswegs nur von den radikalen Islamisten und Salafisten verbreitet wird, sondern auch in den sogenannten moderaten Moscheen der DITIB, dem verlängerten Arm der türkischen Religionsbehörde, die auch in Deutschland bestimmt, welcher Islam hier gelehrt und verbreitet wird.

In Österreich hat man längst erkannt, welcher Islam von den aus der Türkei entsandten Imamen gelehrt wird, nämlich ein sehr konservativer, der sich der Islamisierung verpflichtet fühlt und die Integration ablehnt. Deshalb hat man in Österreich ein neues Islamgesetz verabschiedet, welches 65 von der türkischen Regierung bezahlte Imame dazu auffordert, das Land bis Ende 2015 zu verlassen. In Deutschland ist solch ein Gesetz längst überfällig.

Auch der muslimische Wiener Religionspädagoge Prof. Dr. Ednan Aslan vertritt bei einem Interview mit Jasmin Fischer vom "Bonner Generalanzeiger" die Überzeugung, daß die islamische Theologie auf Gewalt basiert. Er verweist darauf, dass fast alle 2.000 Imame, die in Deutschland arbeiten, aus dem Ausland, in der Regel aus der Türkei, gesteuert werden. Ausserdem geht er auf den Pornokonsum der Muslime ein, der nicht vor Tier- oder Kinderpornos halt macht und er spricht die Rolle der Frau in der islamischen Gesellschaft an:

Frage: Wo wird der Islam als Theologie der Gewalt denn gelehrt?

Aslan: Überall! Im Jemen, in Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten und zum Teil auch in der Türkei. Da die rund 2000 Imame, die in Deutschland arbeiten, obendrein nahezu alle islamischen Organisationen wie DITIP, Milli Görüs, die Kulturvereine, zum größten Teil aus dem Ausland gesteuert werden, können sie sich dieser Theologie kaum widersetzen. Sie folgen Anweisungen und können ihre Rolle nicht überstrapazieren. Und das macht mir Angst, das macht anderen Muslimen Angst: Dass wir den Islam bislang nicht europäisch prägen konnten.

Frage: Der Londoner Bürgermeister Boris Johnson hat muslimische Attentäter vor Kurzem als "pornosüchtige Verlierer" bezeichnet, weil bei ihnen eindeutiges Material gefunden wurde. Ist es ein Widerspruch, dass Anhänger der reinen Tradition unorthodoxe Hobbys wie Prostitution und Pornografie pflegen?

Aslan: Nein, es ist ganz logisch. Ein bestimmtes Verständnis vom Islam ermutigt diese Schizophrenie. Die meisten Pornos werden in den Golf-Staaten oder Pakistan konsumiert, wo man über Sex nicht offen spricht, wo man sich mit einer Religiosität identifiziert, die man seelisch eigentlich nicht ertragen kann. Das Frauenbild, speziell das westlich angezogener Frauen, ist dabei extrem negativ. Denn die Freiheit, die die Männer vermissen, wird als Unmoral betrachtet. Ständig sprechen sie schlecht über Frauen – ein Ausdruck der Unterdrückung ihrer Sexualität. Das erklärt auch, warum es bei der ägyptischen Revolution am Tahrir-Platz in Kairo zu Massen-Vergewaltigungen kam.

Alice Schwarzer über den Kadavergehorsam, der von den konservativen Moscheen und Islamvertretern erwartet wird:

In allen totalitären (Denk-)Systemen ist die Entmenschlichung der Anderen die Voraussetzung dafür, dass die Einen sich zu Herren über Leben und Tod der Anderen aufschwingen. Der Kadavergehorsam der Indoktrinierten beginnt in der patriarchalen Familie, in Koranschulen und in den orthodoxen oder gar islamistischen Moscheen. Und da reden wir nicht nur von salafistischen Moscheen. Wir reden unter anderem auch von den heute etwa 1000 Ditib-Moscheen in Deutschland, die finanziell wie personell von der Türkei abhängig sind. Vor der Machtergreifung Erdogans waren das Stätten eines echten Dialogs, heute weht da ein anderer Wind.

Alice Schwarzer wirf Angela Merkel und der deutschen Bundesregierung vor, daß sie dem Zentralrat der Muslime, der lediglich etwa 1 Prozent der Muslime in Deutschland vertritt und der eng mit den radikalen ägyptischen Muslimbrüdern verbunden ist, viel zu viel Entgegenkommen zeigt, während die übergroße Mehrheit der moderaten Muslime mehr oder weniger ignoriert wird. Hier gibt die Bundesregierung den Drohungen und Forderungen der radikalen Islamverbänden nach, anstatt sie in ihre Schranken zu weisen oder sie dorthin zu verweisen, wo sie hingehören, entweder verboten oder in die Türkei.

Alice Schwarzer über die Radikalisierung junger Muslime:

Die frühe Unterwerfung von Söhnen, Töchtern und Frauen findet ihre konsequente Fortsetzung in den Schmieden der Gottesstaatler, die aus Ich-schwachen jungen Männern waffenstarrende Gotteskrieger formen und aus verlorenen jungen Frauen hörige Bräute. Die Islamisten missionieren seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, seit der Ausrufung des Iran zum Gottesstaat. Erstes Ziel dieser mit Petrodollars aus Saudi-Arabien und Qatar ausgestatteten Gottesstaatler waren die islamischen Länder, doch sind sie auch sehr rasch in den muslimischen Communities der westlichen Welt angekommen.

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Peter H. schreibt:

Unerträglich wird es für mich langsam. Bis vor Kurzem war ich politisch eher bei Herrn Gysi anzusiedeln. Jetzt finde ich mich in Gesellschaft von Alice Schwarzer, Bernd Lucke und Markus Söder wieder. Ja. Markus Söder. Was passiert blos mit diesem Land? Muss man sich neuerdings rechtfertigen, wenn man sein Gehirn benutzt? Natürlich hat Frau Schwarzer Recht! 43.000 Islamisten bei gerade mal 5.6% Muslimen! Vergleichen Sie das einmal mit unserer "Naziquote". Da geht Ihnen aber die Hutkrempe hoch.

Ellis M. schreibt:

Nicht nur die Kanzlerin irrt, all die Beschwichtiger irren. Wirkliche Kenner des Islam finden hier kein Gehör. Siehe z..B. Frau Ayaan Hirsi Ali. Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun! Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht mit dem Islam in Verbindung gebracht werden, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören."… Ich kenne Frauen, die sich aus dem muslimischen Joch befreiten und jetzt in Deutschland wieder Angst haben. Wegen der Schwäche der Regierung, der ideologisch verklärten Einstellung der Gutmenschen.

Helga Z. schreibt:

Kaum zu glauben. Nie hätte ich gedacht, dass ich einmal einer Alice Schwarzer zustimmen würde. Aber nun kann ich tatsächlich nur sagen: Applaus und Dank für diese zutreffende Analyse. Auch was Frau Schwarzer über unsere Kanzlerin-Darstellerin sagt, trifft den Punkt: Alles, was die Frau sagt, ist einzig und allein auf ihren Machterhalt ausgerichtet. In diesem Fall zielt sie auf neue Wählerschichten aus dem Kreis der muslimischen Mitbürger.

Markus B. schreibt:

Die Kanzlerin irrt nicht, sie ignoriert oder noch besser, sie versucht zu vertuschen. Dass der Islamismus bereits weit aus früher besteht, als erst bei der Gewaltausübung, ist wohlbekannt, auch der Kanzlerin. Dies zuzugeben wäre jedoch ein eingestehen des Versagens der eigenen Position und der der CDU, die diese seit Jahren einnehmen. Man versucht verkrampft modern zu sein und übersieht die wirklich relevanten Themen und diskutiert sie nicht. Das müßte man sich nun eingestehen, sich und dem vermeintlichen Wähler. Aber das die Kanzlerin Fehler macht, darf nicht sein. So versucht man nun, nach Paris, nach Pegida, wiederum verkrampft und unehrlich irgendeine wachsweiche Position zu formulieren, die letztlich zum Erstarken der sogenannten Unzufriedenen führen wird. Warum? Weil man verlernt hat, deutlich Position zu beziehen und für diese auch zu kämpfen. So geht eine demokratische Grundtugend verloren, sich streiten und dann in Mehrheitsentscheidung entscheiden. Dann kann auch jeder diese mittragen. Die Unterdrückerei, Vertuscherei und Verhinderei von Meinung ist Gift für eine Demokratie.

Heinz-O. R. schreibt:

Der Islam(ismus) gehört zu Deutschland? Herzlichen Dank an Frau Schwarzer für ihre sachlichen Ausführungen. Wenn der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu beim Besuch bei der deutschen Kanzlerin die in Dresden demonstrierende „Pegida“-Bewegung mit den in Syrien mordenden Söldnern des „Islamischen Staates“ vergleicht und die Kanzlerin aller(?) Deutschen ihn nicht nachdrücklich wegen dieser schlimmen Entgleisung zurechtweist, sondern stattdessen öffentlich erklärt, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte jedem Bürger endgültig klar sein, dass diese Frau nicht nur "Brutto" und Netto" nicht richtig einordnen kann, sie kann auch "richtig" nicht von "falsch" unterscheiden. Auch das Foto , das sie Arm in Arm mit dem unsäglichen Syrer Aiman Mazyek (Zentralrat der Muslime) zeigt, dokumentiert letzteres recht eindeutig.

Franz F. schreibt:

Schwarzer spricht aus, was jeder weiß, der es wissen will. Der Islam und die freiheitlich, demokratische Grundordnung mit ihrer Gleichberechtigung der Geschlechter passen nicht zusammen. Der Islam ist – im deutschen Abendland – nichts weiter als eine weitere, verfassungsfeindliche Ideologie. Daran ändert auch das ganze "Verständnis-und-miteinander-Gefasel" nicht das Geringste. Aber auch Wulff und Merkel gehören zu Deutschland. Leider!

Torlin M. schreibt:

Sehr, sehr spät kommt diese Erkenntnis. Wenn andere gewarnt und gemahnt haben, wurden sie immer in die rechtsextreme Ecke gestellt – auch von Feministinnen, was mich immer gewundert hat. Nun scheint aber die Erkenntnis doch durchzusickern, dass nicht alles Fremde auch automatisch immer das Gute ist. Unterdrückung der Selbstbestimmung und freien Entwicklung ist nun einmal mit unserem Wertekanon unvereinbar – die Zugehörigkeit zu irgendwelchen selbstdefinierten Gruppen (Religion, Kultur etc.) gibt niemandem das Recht, sich über die hier geltenden Gesetze und die geschützten Menschenrechte hinwegzusetzen!

Andreas L. schreibt:

Der Islamismus beginnt schon viel früher. Die Rektorin einer Grundschule in Wilmersdorf wollte einer muslimischen Schülerin das Tragen des Kopftuches verbieten – aber das darf sie nicht, wie muslimische Verbände betonen. — So schreibt heute der Berliner Tagesspiegel. Wenn eine neun- bzw. zehnjährige bereits penetrant darauf besteht im Schulunterricht ein Kopftuch zu tragen und dabei vom "Türkischen Bund Berlin-Brandenburg" und vom "Netzwerk gegen Islamfeindlichkeit und Diskriminierung" unterstützt wird, dann darf man sich doch nicht wundern. So werden die geistigen Grundlagen des Islamismus in unsere Schulen getragen. Dabei gibt unser Grundgesetz im Artikel 3 ganz eindeutig vor, dass der Staat die GLEICHBERECHTIGUNG von Männern und Frauen zu fördern hat. Das gehört für mich auch ganz klar zum Erziehungsauftrag deutscher Schulen. Deshalb wehret den Anfängen und verbietet das Kopftuch in der Schule. Danke an Fr. Schwarzer für diesen augenöffnenden Artikel.

Bertram v. S. schreibt:

Der Islamismus findet statt, wo unter Berufung auf die Religion Gewalt angewendet wird oder zur Gewaltanwendung aufgerufen wird, um andere zu unterwerfen. Dann fängt der Islamismus im Koran an! Ende und aus…

Noch ein klein wenig OT:


Video: Dr. Alfons Proebstl – Pegida – Wida (05:53)

Siehe auch:

Vaclav Klaus: “Europa muss Nein zu den Flüchtlingen sagen”

Eric Allen Bell: Der hohe Preis dafür, die Wahrheit über den Islam zu sagen

Prof. Soeren Kern: Sexsklavinnen, Enthauptungen und Twitter-Terrorismus

Gerd Held: Zuwanderung – die Distanz zwischen Volk und Elite

Fjordman: Bald ein neuer amerikanischer Bürgerkrieg?

Henryk M. Broder: Claus Kleber macht den Vorheuler

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