Einfallspinsel = Ausfallspinsel – die linken Leistungs- und Bildungsverweigerer

11 Aug

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Schmidt, Präsident des DAV*)

„Wissen ist Macht. Wir wissen nichts. Macht nichts“, hieß es zu Zeiten der ´68er. Wie sollte auch jemand – der auf endlosen Hearings, Demos und Wohngemeinschaftssitzungen bis zur Erschöpfung am neuen Menschen modellierte – noch Zeit zu einem sinnvollen Studium, einer fundierten Ausbildung, finden? Wer so selbstlos all seine Lebenskraft in die Zerstörung von Staat und Kapital investierte, hatte am Ende Besseres verdient als Maloche und Leistungsdruck.

Da auch für diese Generation die Zeit kam, nach einem geregelten Lebensunterhalt Ausschau zu halten – auch wenn weder Lust auf Arbeit vorlag noch für die Wirtschaft nützliches Wissen, war Phantasie gefragt. Die Lösung: „Der lange Marsch durch die Institutionen“. Die Helden und Heldinnen langjähriger Straßenkämpfe und sexueller Experimente ließen sich ermattet nieder als Lehrer, Verwaltungsangestellte, Beamte, Journalisten, machten was „in Medien“. Oder entzogen sich als „Kulturarbeiter“ gleich völlig dem unzumutbaren Druck regelmäßiger Arbeitszeiten.

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Eine Antwort zu “Einfallspinsel = Ausfallspinsel – die linken Leistungs- und Bildungsverweigerer”

  1. norbert46 12. August 2015 um 13:29 #

    Original heißt es aber „Wissen ist Macht,
    nichts wissen
    macht auch nichts!“

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