Leben wie der Prophet – Islamunterricht an deutschen Schulen

9 Aug

islamunterricht02Wie zu erwarten war, orientiert sich der Islamunterricht an deutschen Schulen an den Richtlinien der extrem konservativen DITIB, die ihre Anweisungen direkt von der türkischen Religionsbehörde aus Ankara erhält. Mit anderen Worten, was in deutschen Schulen im islamischen Religionsunterricht gelehrt wird, wird vom türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan bestimmt. Wie allgemein bekannt ist, ist Erdogan der ISIS nicht unbedingt abgeneigt. Und wenn solche Politiker darüber bestimmen, wie der islamische Religionsunterricht in Deutschland auszusehen hat, dann kann dabei nichts Gutes herauskommen.

Der gebürtige Algerier Abdel-Hakim Ourghi, der seit 23 Jahren in Deutschland lebt und hier Philosophie und Islamwissenschaft studiert hat, wurde von einem Mitglied des "Arbeitskreises der christlich-demokratischen Lehrer" gebeten, das Curriculum, also den Lehrplan des islamischen Religionsunterrichtes in Hessen, zu überprüfen. Anbei sei bemerkt, Ourghi ist Leiter des Fachbereiches Islamische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und gilt als Kritiker der konservativen muslimischen Verbände, besonders der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib).

Wie Freia Peters in der Welt schreibt, kritisierte Ourghi in seinem neunseitigen Gutachten die vollkommen einseitige Ausrichtung des Islamunterrichts auf die konservativen Vorstellungen, die die DITB vertritt. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam findet nicht statt, statt dessen findet eine islamische Gehirnwäsche statt, die den Kindern in der Schule vermittelt wird. Anstatt das selbstständige Denken zu fördern, werden die Kinder über Ge- und Verbote belehrt, die sie zu befolgen haben, damit sie ein islamkonformes Leben leben.

Freia Peters schreibt:

„Entsprechend hart fällt Ourghis Gutachten aus. Das Curriculum der Ditib, anhand dessen hessischen Grundschülern ihre islamische Religion maßgeblich erklärt werden soll, sei "keineswegs konstruktiv oder kritisch", sagt Ourghi. "Im Lehrplan werden Koranverse, aus denen eine Ungleichheit der beiden Geschlechter abgelesen werden kann, weder angesprochen noch kritisch hinterfragt." Zu denken sei hier an Verse, die die Männer auf eine Stufe über den Frauen sehen, Polygamie legitimieren oder das Schlagen von Frauen erlauben. "Eine Auseinandersetzung mit diesen problematischen Stellen findet nicht statt", sagt Ourghi, "ebenso wenig wird das Thema der Identitätsfindung der Schüler zwischen islamischem Glauben und ihrer westlich geprägten Lebenswirklichkeit angesprochen." Im Kultusministerium denkt man allerdings ganz anders darüber.”

Besonders die kritische Auseinandersetzung mit dem Islam wäre wichtig. Was hat es für einen Sinn Kinder mit den Ge- und Verboten vollzustopfen, die vielleicht vor 1400 Jahre in der Wüste Arabiens Sinn machten, wenn überhaupt, und die nicht in die heutige Zeit passen. Aber genau dieses kritische Denken möchten die konservativen Islamverbände auf alle Fälle verhindern. Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder Muslim sich seine eigenen Gedanken über den Islam macht und sich womöglich sogar vom Islam abwendet.

Die Geschichte hat gezeigt, daß der Islam sich nur mit Gewalt durchsetzen kann. Und diese Gewalt hat der Islam stets gegen die angewendet, die es wagten, Kritik am Islam zu üben. Notfalls galten sie als Apostaten und wurden ins Gefängnis gesteckt oder getötet. Auf Apostasie, die Abkehr vom Islam, steht nämlich die Todesstrafe. Und wenn der Staat sie nicht ausführt, finden sich genügend radikale Muslime, die es als ihre religiöse Pflicht betrachten, sie auszuführen.

Was an deutschen Schulen im Religionsunterricht stattfindet, ist eine Hinwendung zum konservativen und radikalen Islam, die die Kinder, die in zwei Welten leben, einer freiheitlich westlichen und einer strenggläubigen orientalischen, innerlich zerreißt. Da viele muslimische Kinder aber bereits durch das Elternhaus radikalisiert wurden, findet dieser Prozess in der Schule seine Fortsetzung und sie führt dazu, daß die allermeisten Kinder bei Problemen in der Gesellschaft nicht für die freiheitlichen westlichen Werte eintreten, sondern für diejenigen des radikalen Islam. Dies läuft eindeutig auf eine Spaltung der Gesellschaft hinaus, die der islamische Religionsunterricht fördert.

Dies ist ganz im Sinne der konservativen Religionsverbände, denn ihnen geht es nicht darum aus Kindern mündige Bürger zu machen, sondern Handlanger des Islam, die einzig und allein die Interessen des Islam vertreten. Es ist unverständlich und unverantwortlich, wie man den konservativen Islamverbänden so viel Mitspracherecht beim Islamunterricht an deutschen Schulen einräumen konnte. Dies ist der Feigheit, dem Unwissen, der Korruption und der Machtgeilheit deutscher Politiker zu verdanken, die sich dem Islam gegenüber vollkommen unkritisch und unterwürfig verhalten, weil sie Muslime als Wähler betrachten, um ihre eigene Macht zu festigen. Dafür sind sie bereit, alle demokratischen Werte über Bord zu werfen und das deutsche Volk mit Füßen zu treten.

Nachdem Ourghi sein neunseitiges Gutachten vorgelegt hatte, erhielt er vom hessischen Kultusministerium Kritik. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) betrachtet den Islamunterricht als Erfolgsmodell. Wahrscheinlich weiß er gar nicht, was dort gelehrt wird. Es interessiert ihn wahrscheinlich auch gar nicht. Von Politikern heute noch Wissen bzw. Gewissen, politische Verantwortung oder Rückgrat zu erwarten, wäre wohl auch zu viel verlangt. Stattdessen schleimt er sich bei den Muslimen ein, verurteilt den überkonfessionellen und kritischen Religionsunterricht, der Ausdruck eines humanistischen und modernen Islamverständnisses sei (schon ein Widerspruch in sich) und gesteht den Muslimen ein konfessionelles Islamverständnis zu, welches sich an konservativen Werten orientiert.

Ist schon merkwürdig, wenn Rechtsradikale sich an "konservativen" Wertvorstellungen orientieren würden, wenn sie z.B. sagen würden, der Holocaust habe nie existiert, dann würde sie die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Gustav Mahler sitzt für solch eine Äußerung seit sechs Jahren im Gefängnis. Der Islam, der aber im Prinzip ebenfalls eine faschistische Ideologie ist und weder mit unserem Grundgesetz noch mit den Menschenrechten zu vereinbaren ist, genießt alle Toleranz unserer Politiker. Genau so, wie man in den Schulen einen faschistischen rechtsextremen Unterricht verbieten würde, sollte dies mit dem Islamunterricht an deutschen Schulen geschehen. Stattdessen sollte man einen Ethikunterricht einführen, der allen Religionen die gleiche Aufmerksamkeit widmet und in dem auch eine kritische Aufarbeitung stattfindet.

Es findet genau das Gegenteil statt, liberale Islamverbände werden von der Gestaltung des Islamunterrichts ausgeschlossen und die konservativen muslimischen Islamverbände drängen immer stärker dazu, daß man ihnen eine Lehrerlaubnis erteilt, was darauf hinausläuft, dass sie offiziell als Religion anerkannt werden, um selber zu bestimmen, wie der zukünftige Islamunterricht gestaltet werden soll. Es hat weiter den Vorteil, daß sie Steuern einziehen können, die sicherlich in einem nicht unwesentlichen Anteil in den Kassen radikaler islamischer Gruppen landen, um den Westen, das Christentum und die Demokratie noch intensiver zu bekämpfen und um aus Deutschland einen islamischen Gottesstaat zu machen. Darüber machen sich unsere korrupten und gedankenlosen Politiker aber keine Gedanken.

Freia Peters über den Einfluß der konservativen Islambände in Hessen und anderswo:

„Der Einfluss der konservativen Ditib, der der türkisch-islamischen Religionsbehörde in der Türkei untersteht, ist in Hessen besonders groß, wo die Behörde einen eigenen Lehrplan erstellt hat. Doch entscheidende Mitspracherechte hat die Ditib auch in Niedersachsen, NRW oder Rheinland-Pfalz, wo sie in den Beiräten sitzt, die über die Unterrichtsinhalte oder die Lehrer entscheiden. Liberalere Strömungen wie der liberal-islamische Bund oder das Muslimische Forum Deutschland werden derzeit in keinem Bundesland an der Verantwortung des Religionsunterrichts beteiligt – für viele ein Skandal.”

„Ourghi warnt vor allem davor, den muslimischen Dachverbänden eine Lehrerlaubnis für den Religionsunterricht zu erteilen und sie den Kirchen gleichzustellen. Dann könnte der Verband jeden prüfen, der in Deutschland Islamlehrer werden möchte, und ihm seinen religiösen Segen geben – oder eben verwehren.”

Ich fürchte allerdings, daß unsere Politiker die Islamisierung unseres Landes genau so weiter vorantreiben, wie sie zur Zeit alles tun, um möglichst viele Migranten nach Deutschland zu holen. Über die Folgen ihres Handelns machen sie sich keine Gedanken. Aber der deutsche Michel ist leider genau so gestrickt, sonst würde er diese Politiker, die das Grab Deutschlands schaufeln, nicht wählen. Aber gegen linke Gehirnwäsche und Massenidiotie scheint kein Kraut gewachsen. Die Menschen wachen aus ihrem Islam-ist-Frieden-Koma erst auf, wenn sie den Terror des Islam persönlich erleben. Vorher ist es ihnen offensichtlich zu anstrengend, das Gehirn zu benutzen und sich über den Islam zu informieren. Kein Wunder, werden sie doch jeden Tag durch die deutschen Medien über den Islam belogen.

Siehe auch:

Akif Pirincci: Die neuen Juden sind die Deutschen, insbesondere die Islamkritiker

Die Zukunft von Asyl-Deutschland? – kein Platz für Deutsche!

Hamburg: Was kostet ein Flüchtling im Monat? 1026 € ?

Hamburg: Turnhalle für Flüchtlinge in Billbrook – Bundewehrzelte in Wohldorf-Ohlstedt

Hamburg: Das „Tor zur Welt“ versinkt im Flüchtlingschaos

Hamburg: Messegelände in St. Pauli wird Flüchtlingslager

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