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Eugen Sorg: Ägyptens Staatspräsident General al-Sisi und die religiöse Revolution

26 Jul

Abdel_Fattah_el-Sisi01[1] Die Neujahrsansprache von Abdel Fattah al-Sisi erwies sich im Nachhinein wie eine theoretische Präambel zum Massaker durch radikale Muslime an der „Charlie- Hebdo”-Redaktion in Paris eine Woche später. Das Staatsoberhaupt Ägyptens hatte vor sechshundert religiösen Führern und Koranstudenten in Kairos Azhar-Universität, der höchsten Instanz sunnitisch-muslimischer Gelehrsamkeit, in einer dramatischen Rede nichts weniger als eine „religiöse Revolution” gefordert.

Es sei „unfassbar”, führte er mit Blick auf den sich global ausbreitenden radikalen Jihadismus aus, dass „das Denken, das uns heilig ist, und damit auch die ganze muslimische Gemeinschaft vom Rest der Welt als Quelle der Angst, der Gefahr, des Tötens und der Zerstörung wahr genommen wird.” Es könne unmöglich sein, dass „1,6 Milliarden Muslime die übrigen sieben Milliarden Erdenbewohner töten wollen, nur um selber leben zu können”.

Das Ungewöhnliche und Erstaunliche an der Rede des gläubigen Muslim Sisi aber ist, dass er die Schuld am schlechten Ruf seiner Religion nicht auf die üblichen äusseren Ursachen zurückführte, etwa auf islamophobe [islamkritische] Propaganda, falsches Verständnis des Islam, angeblich zionistisch kontrollierte Weltpresse. Und im Gegensatz zu den meisten westlichen Terrorverstehern behauptete er auch nicht, der gewalttätige Jihadismus von al-Qaida, Islamischer Staat (IS) und Konsorten habe nichts mit dem Islam zu tun.

Stattdessen nahm er die eigene Glaubenskultur und ihre Vertreter in die Verantwortung. „Die Umma, die islamische Weltgemeinschaft wird zerrissen, zerstört, geht verloren, verloren durch unsere eigenen Hände.” Der moralische Niedergang, diagnostizierte Sisi an die Adresse der Rechtsgelehrten weiter, verdanke sich einer geistigen Erstarrung.

„Dieses Denken, diesen Korpus der islamischen Texte und Ideen haben wir über die Jahrhunderte als heilig verklärt. Abzuweichen davon ist sehr schwierig geworden. Denn dieses Denken macht die ganze Welt zum Feind.” Wer in diesem Denken gefangen sei, merke und fühle dies aber selber nicht. „Du musst aus ihm heraustreten, es untersuchen und es aus einer wirklich aufgeklärten Perspektive beurteilen. Dazu brauchst du eine starke Haltung.”

An dieser Stelle des Vortrags soll das geistliche Publikum applaudiert haben. Ob aus Höflichkeit oder aus spontaner Zustimmung, ist unbekannt. Gewiss ist nur, dass Sisis Aufforderung zu selbstständigem Denken fundamentale gesellschaftliche Umwälzungen herbeiführen würde, nähme man sie ernst und liesse sie auch zu. Die wissenschaftlich-kulturelle Entwicklung der arabo-islamischen Welt war vor bald tausend Jahren zu einem weitgehenden Stillstand gekommen.

Die politischen und religiösen Autoritäten hatten erklärt, alle relevanten Fragen seien gestellt und in den Grundprinzipien beantwortet worden. Das schariatische Rechtssystem, Fiqh, sei vollendet, beschieden sie, und man schloss das „Tor des Ijtihad”, die Praxis der selbstständigen Rechtsfindung

Seit da gelten bis heute (zumindest im sunnitischen Islam) für alle Belange des Lebens, von der Hygiene über die Geschlechterbeziehungen bis zu den Regeln des Krieges, die Richtsprüche der vier grössten Rechtsschulen, wie sie in den nahöstlichen archaischen Kulturen des 11. Jahrhunderts festgelegt worden waren.

Der autoritär-gewalttätige Konformismus [Angepasstheit, Kritiklosigkeit], der trostlose Fatalismus, der jederzeit in Fanatismus umschlagen kann, die Absenz [Abwesenheit] intellektueller Neugier in den meisten arabischen Gesellschaften sind auch eine Folge dieses historischen Entscheides zur Unmündigkeit.

„Wir brauchen eine religiöse Revolution”, wiederholte Sisi und meint damit, dass das Tor des Ijtihad [Bemühung um ein eigenes Urteil] wieder geöffnet werden soll. „Und ihr, die Imame, ihr seid dafür verantwortlich. Die ganze Welt wartet auf euren nächsten Schritt.”

Solch kluge und mutige Worte eines ehemaligen arabischen Putschgenerals über den islamistischen Terror würde man gerne auch einmal von einem westlichen Politiker hören. Es bleibt zu hoffen, dass Sisi seine Rede lange überlebt.

Zuerst erschienen in der Basler Zeitung

Siehe auch: Egypts al-Sisi makes extraordinary speech on islam

Quelle: General al-Sisi und die religiöse Revolution

the_tide_is_turning [#10] schreibt:

Von Israel lernen, wie man sich gegen Terroristen schützt (sehr guter Artikel)

Ich denke, die linke Verblödung und Indoktrinierung von Kindesbeinen und mittlerweile durch alle Institutionen gehend (Kindergarten, Schule, Medien, ….) ist so massiv, dass die meisten den Willen gar nicht mehr haben, von Israel zu lernen. Der typische Linke hasst Deutschland und seine Kultur (“nie wieder Deutschland”), ist ein klassischer Verlierer, der endlich ein Sprachrohr gegen die Gesellschaft gefunden hat, in der er nicht bestehen kann und die er eigentlich hasst.

Denn selbst die CDU surft weit links der Mitte. Nur eine stolze Nation verteidigt sich mit einer Kraft wie Israel das tut. In Europa sucht man die stolzen Nationen vergebens. Unsre kinderlosen Linksschwadronöre, Haifischschützer, Klimakatastrophenveganer und weltoffenen Betroffenheitspiloten sind eine no-future-Generation, die auch dann noch “dankbar für Multikulti” sein werden, wenn den GenossInnen nebenan der Sessel unterm Arsch weggebombt wurde.

Israel sah nach dem zweiten Weltkrieg Werte, die es als Nation zu verteidigen galt. War und ist stolz auf seine Religion und Kultur. Wir sind hingegen im Sumpf der Beliebigkeit versunken, alles gleich(wertig), alles wurscht… Israel wird höchstens wegen seiner Wehrhaftigkeit vom Mainstream verurteilt, lernen werden wir davon nix, denn wenn wir dazu bereit wären, dann wäre die Gesellschaft längst aufgewacht und würde gegensteuern. Pegida ist vielleicht der letzte Lichtblick…

Jean Marie Le Pen: Ich bin nicht Charlie Hebdo

„Es tut mir Leid, ich bin nicht Charlie“: Mit diesen Worten hat sich der Gründer des rechtsextremistischen Front National, Jean-Marie Le Pen, von dem Satiremagazin „Charlie Hebdo“ distanziert. Ich werde nicht kämpfen, um den Geist von Charlie zu verteidigen, der ein anarchisch-trotzkistischer Geist ist, der die politische Moral zersetzt.“

Exported_Biokartoffel [#33] schreibt:

Die Tussi [in dem Video unten], die da so rumstammelt, weil sie sich auf einmal “ausgegrenzt” fühlt, weil eine andere Demo, wo sie nicht dabei ist, “Wir sind das Volk” skandiert, ist echt lustig. Ebenso lustig ist der Typ mit Glatze und Ohrring, der bemängelt, dass die linke Mischpoke immer dieselben Slogans brüllt: Nazis raus!

Dem Typen ist gerade ein Licht aufgegangen, dass Pegida keine Nazis sind und daher diese Slogans keine Wirkung zeigen und sich nun auch noch über die Linken und deren Slogans lustig gemacht wird auf Seiten von Pegida. Kurzum, die Linken, die seit 30 Jahren die Demos und die Debatten in Deutschland bestimmten, fühlen sich auf einmal überrannt und es dämmert ihnen allmählich, dass sie nicht dazugehören zur neuen Revolution und irgendwie was verschlafen/verpasst haben. Ist das nicht geil? 😉 Denn, die bisherigen Links-Wähler, die etwas verstanden haben, sind alle auf der Pegida-Demo. Siehe den Film.


Video mit Pegida-Anhängern und Gegendemonstranten (18:41)

Siehe auch:

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Dänemark: Dreiviertel der dänischen Türken will die Auswanderung

26 Jul

daenemark_fahne[1] Laut Umfrage erwägt das Gros [die Mehrheit] der Dänischtürken die Auswanderung. Das von ihnen als Grund genannte „schlechte Klima“ sei aber ihre eigene Schuld, glauben viele andere Dänen.

von ANDRÉ ANWAR

Kopenhagen/Stockholm. Das gesellschaftliche Klima für Moslems in der nordischen Nation Dänemark scheint sich verschlechtert zu haben: Drei Viertel der größtenteils alteingesessenen Dänischtürken geben es jedenfalls als Grund an, um „in hohem Grade“ oder „in gewissem Grade“ zu erwägen, Dänemark wieder in Richtung der Türkei zu verlassen. Dies ergab jedenfalls überraschend eine aktuelle Umfrage im Auftrag des dänischen Magazins „Opinionen“.

Zumindest für die Hälfte dieser Ausreise-Interessierten sei demnach nicht etwa der Altersruhestand, sondern hauptsächlich die seit Langem und teils relativ grob geführte Debatte über Einwanderer, den Islam und Menschen mit moslemischem Hintergrund schuld, schreibt die Zeitung.

In Dänemark wurde bereits in den 1990er-Jahren eine sehr hitzige Debatte über Ausländer geführt. 2006 war es in der islamischen Welt zu Verbrennungen dänischer Fahnen, Angriffen auf dänische Einrichtungen und gewalttätigen Anfeindungen gegenüber Dänemark gekommen, weil die Zeitung „Jyllands-Posten“ im Zeichen der Pressefreiheit Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlicht hatte. Das erhitzte die vom Terror des 11. September 2001 in New York und der Teilnahme dänischer Truppen als engen Allianzpartners der USA im Irak-Krieg bereits beeinflusste Debatte zusätzlich.

Limit für Muslim-Migranten?

Von 2001 bis 2011 verschärfte dann eine bürgerliche Minderheitsregierung in enger parlamentarischer Zusammenarbeit mit der offen islamophoben Dänischen Volkspartei (DF) die Ausländergesetze radikal. Die DF hat bis heute großen Einfluss auf die Ausländerpolitik und das allgemeine Klima der Debatte. Die Frage, inwieweit muslimische Frauen und Mädchen bei der Arbeit oder in der Schule Kopftücher tragen dürfen, wird oftmals wichtiger genommen als volkswirtschaftliche oder soziale Kernfragen.

Bürgerliche Parteien und Sozialdemokraten wetteiferten in der Vergangenheit ihrerseits immer wieder mit der rechten DF um eine möglichst restriktive Ausländerpolitik. Sie wollten damit auch Wähler von den erfolgreichen Populisten zurückgewinnen. Die stärkste bürgerliche Partei, die rechtsliberale Venstre, etwa hat 2014 den Vorschlag gemacht, Einwanderung aus muslimischen Ländern gezielt einzuschränken.

Auch will sie offen die sogenannte „Dänischheit“ (Danskhed) definieren, um klare persönliche Forderungen an potenzielle Einwanderer und Ausländer im Land stellen zu können. Ausländern tue man nämlich keinen Gefallen, wenn man ihnen nicht deutlich zeige, dass sie dänische Werte annehmen müssten, wenn sie in dem Land bleiben wollten, so der Tenor des Venstre-Integrationssprechers Martin Geertsen.

Dieser Vorschlag entspricht beinahe komplett den Forderungen der [rechtspopulistischen] DF. Der Rechtsruck auch bei den Bürgerlichen hat der DF allerdings eher genützt: Laut einer aktuellen Umfrage ist sie mit 21,2 Prozent erstmals die stärkste Partei Dänemarks. Das kann bald sogar zu einem Machtwechsel in der parlamentarischen Erbmonarchie mit ihren rund 5,7 Millionen Einwohnern führen: Spätestens im September wird gewählt, die derzeitige sozialliberale Koalition von Premierministerin Helle Thorning-Schmidt (48) würde die Wahl nach heutigem Stand verlieren.

Migrantenkritik nicht grundlos

Laut einer Umfrage im Auftrag der schon erwähnten Zeitung „Jyllands-Posten“ glaubt allerdings eine Mehrheit der Dänen auch, dass es vorrangig die Schuld der Ausländer selbst sei, dass deren Integration schlecht laufe.

Die neue Befragung der Dänischtürken hinterlässt daher in Dänemark nur wenig Eindruck: „Probleme mit Parallelgesellschaften, Extremismus, und Frauenunterdrückung sind Gründe dafür, dass wir den Islam und Einwanderer diskutieren. Ich hoffe, dass die Probleme verschwinden. Wenn sie verschwinden, wird auch die Debatte verschwinden“, kommentierte etwa Inger Stöjberg von Venstre in der Zeitung „Berlingske“ die Umfrage unter Dänischtürken.

Hintergrund

In Dänemark ist die Skepsis gegenüber Einwanderern und Muslimen seit Langem stärker ausgeprägt als etwa in Schweden und Norwegen. Ungefähr 10,5 Prozent der Bevölkerung sind Einwanderer oder unmittelbare Abkömmlinge von solchen, vor allem Türken, Bosnier und Iraker. Mit drei Prozent sind Moslems weit vor den Katholiken die zweitgrößte Religionsgruppe in dem lutherischen Land.

Quelle: Muslime wollen raus aus Dänemark

Dänemark verschärft die Einwanderungsregeln

KOPENHAGEN: Die liberal-konservative Regierung einigte sich in der Nacht auf Montag mit der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei (DF) auf neue, noch strammere Regeln für Familienzusammenführung, die die Zuwanderung aus vor allem muslimischen Ländern weitgehend unmöglich machen sollen.

Eine verschleierte Frau ohne Ausbildung aus Pakistan oder Somalia hat jetzt keine Möglichkeit mehr, nach Dänemark zu kommen, auch wenn sie die bisher geltenden Regeln erfüllt hätte", freute sich die DF-Vorsitzende Pia Kjærsgaard. "Wir kommen dem Ziel eines Stopps für nicht-westliche Einwanderung näher. Ein 30-jähriger Somalier, der nichts kann, das taugt einfach nicht." Ähnlich sieht das der liberale Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen: "Manche sollen ganz einfach nicht rein in unser Land, das ist keine Frage des Alters, sondern der Vernunft."

Die Verschärfung der Zuwanderungsregeln war, wie jedes Jahr, Teil der Haushaltsverhandlungen zwischen der Regierung und der DF [Dänischen Volkspartei]. Die Rechtspopulisten sichern dem Budgetvorschlag der Minderheitskoalition die parlamentarische Mehrheit und lassen sich dafür mit Zugeständnissen in der Ausländerpolitik entschädigen.

Noch offen ist, was mit der Forderung Pia Kjærsgaards passiert, in den hauptsächlich von Zuwanderern bewohnten Wohnsiedlungen Parabolantennen zu verbieten oder zumindest den Empfang der arabischen Sender "Al-Jazeera" und "Al-Arabia" zu untersagen. Letzteres ist weder technisch möglich noch würden sich derlei Einschränkungen mit der Meinungsfreiheit vertragen. >>> weiterlesen

Siehe auch: Dänemark reduziert die Sozialleistungen, um Flüchtlinge wieder loszuwerden

Antifchen schreibt:

Diese Überschrift würde ich mir für Österreich auch wünschen: "Muslime wollen raus aus Österreich"

indicateur schreibt:

Laut einem Bericht des ZDF vom 16.1.2015 wurde in den Niederlanden die Dauer der Asylverfahren auf 8 Tage verkürzt. Dies ist sowohl gegenüber dem Asylanten als auch dem Steuerzahler fair. Wie lange dauern diese bei uns? [Monate? Jahre?]

Ferrum schreibt:

Ich schlage vor, das gesamte [verlotterte deutsche] Parlament und die gesamte Regierung auf eine "Fact Finding Mission" [realitätsfindende Mission] nach Dänemark zu schicken und sich ausbilden zu lassen in der Art und Weise, wie die Dänen das Problem angehen.

karkadeh schreibt:

Liebe Dänen, wie habt ihr das hingekommen? Bitte teilt euer Wissen mit uns. Vielen lieben Dank!

Meine Meinung:

karkadeh, die Lösung besteht in der islamkritischen Dänischen Volkspartei, die stets Klartext gesprochen und kein Blatt vor den Mund genommen hat. Das müssen die Deutschen erst noch lernen. Sie lassen sich noch zu sehr von den linken und rot-grünen Gutmenschenrassisten und ihrer politischen Korrektkeit einschüchtern.

Nelly N. schreibt:

Das sollte ein Modell für Europa sein. Und vor allem muss ich dieser Passage zustimmen:

"Ausländern tue man nämlich keinen Gefallen, wenn man ihnen nicht deutlich zeige, dass sie dänische Werte annehmen müssten, wenn sie in dem Land bleiben wollten, …"

Das sollte für ganz Europa gelten – also europäische Werte in den [Gesetzes-]Text einsetzen! – der strikt gehandhabt werden muß!

Hedge schreibt:

wollen die Chinesen, Italiener, Inder, Deutsche, Spanier, Vietnamesen nicht raus aus Dänemark? Bingo.

Meine Meinung:

Die Antwort ist ganz einfach, Hedge, weil die keine Probleme mit der Integration haben. Schließlich kommen sie aus kultivierten Ländern. 😉

Siehe auch:

Antje Sievers: Debatte um Charlie Hebdo trieft von irrer Feigheit & Rückgratlosigkeit

Alice Schwarzer: “Wer empört sich eigentlich über Islamisten?”

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Claudio Casula: Bleib cool am Pool oder: Mit Beschweigen kommen wir nicht weiter

Antje Sievers: Scheinehen – „Suchen Sie sich eine Frau und heiraten Sie”

Martin Lichtmesz: Autorenporträt Karlheinz Weißmann

Alice Schwarzer: “Wer empört sich eigentlich über Islamisten?”

26 Jul
alice_schwarzer_islamisten[1]

Alice Schwarzer sorgt für Entrüstungs-Welle im Web

"Alle empören sich über Pegida. Aber wer empört sich eigentlich über Islamisten", twittert das Magazin Emma und verlinkt auf einen Artikel von Alice Schwarzer [1], in dem sie sich fragt, wer gegen "diese neuen Faschisten" demonstriert. Die Empörung ist wahrhaftig groß – über Schwarzer.

[1] Hier ein kurzer Ausschnitt aus dem Artikel von Alice Schwarzer:

98 % aller Flüchtlinge, die heute nach Europa kommen, wenn sie nicht schon auf dem Weg hierher ertrinken, dürften Opfer der Islamisten (mit ihrer Zwangsverschleierung aller Frauen) sein; egal ob sie aus Syrien, dem Irak, Afghanistan oder Libyen kommen (übrigens alles Länder der ex-sowjetkommunistischen Hemisphäre). Im Mittelmeerraum und in Nahost sind die Menschen vor allem auf der Flucht vor den Gottesstaatlern an der Macht bzw. deren Söldnern in den Bürgerkriegen. Ohne den Terror des islamischen Fundamentalismus hätten wir heute kein Flüchtlingsproblem in Europa.

Ohne den islamistischen Terror kein Flüchtlingsproblem in Europa.

Selbstverständlich müssen wir diese Flüchtlinge aufnehmen und ihnen beistehen! Aber: Wir müssten gleichzeitig die Ursachen des Horrors bekämpfen. Und das nicht nur mit Drohnen gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“ (die zu 70 % die Zivilbevölkerung treffen, wie alle Drohnen), sondern auch und vor allem, indem wir die verantwortlichen Staaten, die den Terror ermutigen und finanzieren, zur Verantwortung ziehen.

Und das sind nicht nur zutiefst anti-demokratische, islamistische Länder wie Saudi-Arabien oder Katar, mit denen wir beste diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen pflegen. Das ist auch das neuerdings IS-kritische Amerika, das die islamistischen Terroristen in den 1980er und 1990er Jahren aufgerüstet hat für den – so erfolgreichen wie folgenschweren – Kampf gegen die Sowjetunion (z.B. in Afghanistan). Es sind diese Gotteskrieger und ihre Söhne, die seither mordend durch das Morgenland marodieren.

Und was ist mit den Hunderten, ja Tausenden Konvertiten, die aus Europa in den Dschihad ziehen? Sind sie isolierte Phänomene, individuelle Ausrutscher? Oder sind sie die logische Ausgeburt einer falschen Toleranz, die über Jahrzehnte auch mitten in Deutschland der islamistischen Hetze in den Koranschulen und (so manchen) Moscheen nichts Positives entgegengesetzt hat – und das immer noch nicht tut? >>> weiterlesen

Auch Alice Schwarzer lässt es sich nicht nehmen, ein Statement zur Pegida-Bewegung abzufeuern und verkündet auf ihrer Webseite: “Wer den Flüchtlingen wirklich helfen will, muss auch die Gottesstaatler bekämpfen, in Syrien wie in Deutschland. Denn vor ihnen fliehen sie. Die Flüchtlinge in Deutschland sind den Islamisten in ihren Heimatländern entkommen.”

Sie schreibt weiter, ohne den Terror des islamischen Fundamentalismus hätten wir heute kein Flüchtlingsproblem in Europa und “selbstverständlich müssen wir diese Flüchtlinge aufnehmen und ihnen beistehen! Aber: Wir müssten gleichzeitig die Ursachen des Horrors bekämpfen”. Die Mehrheit der Muslime, die sich in Deutschland wohl fühlen, hätten es verdient, dass “wir zu ihnen halten. Und auf die restlichen müssten wir offensiv zugehen”.

Der dazu gehörige Tweet von Alice Schwarzer ist (kalkuliert?) provokant:

Alle empören sich über #pegida. Aber wer empört sich eigentlich über die Islamisten? Fragt #AliceSchwarzer  ++  http://t.co/q24ktskY8x

— EMMA (@EMMA_Magazin) 6. Januar 2015

Auf Twitter häufen sich entrüstete Kommentare.

Quelle: Alice Schwarzer: “Wer empört sich eigentlich über Islamisten?”

Meine Meinung:

Was ist denn am Tweet von Alice Schwarzer provokant? Aber die linken Multikultiträumer wollen die Wahrheit über den Islam immer noch nicht sehen. Was Islam bedeutet hat man heute wieder in Frankreich sehen können. Dort haben zwei Islamisten das Gebäude der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo gestürmt, wild um sich geschossen und zwölf Menschen getötet. Solche Terroranschläge wird es in Zukunft verstärkt in Europa geben. Darum sollte das Gebot der Stunde nicht sein, noch mehr Muslime nach Europa zu holen, wie Alice Schwarzer meint. Vielmehr sollte man in Nordafrika Flüchtlingscenter errichten, die darüber entscheiden, wer nach Europa einwandern darf und wer nicht. Sonst ergeht es den Staaten von Europa genau so wie dem Libanon, der die Grenzen geschlossen hat und nur noch syrische Flüchtlinge einreisen läßt, die über ein Visa verfügen.

n-tv.de schreibt:

Zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Staaten müssen Syrer nun ein Visum vorweisen, wenn sie in den Libanon einreisen wollen. Einfach so als Flüchtling können sie damit nicht mehr kommen… Es sei "das erste Mal in der Geschichte der beiden Länder, dass der Libanon von den Syrern verlangt, ihre Einreisegründe zu präzisieren", sagte der libanesische Sozialminister Rachid Derbas am Samstag. Damit sollten syrische Flüchtlinge an der Einreise gehindert werden. Die neuen Visa gibt es für diverse Aufenthaltsgründe wie Arbeit, Studium oder ärztliche Behandlung. Zudem muss der Antragsteller eine Hotelreservierung, den Besitz von mindestens 1000 US-Dollar oder Wohneigentum im Libanon sowie Reisepass und Personalausweis vorweisen. Schon an letzterem dürfte es bei vielen Flüchtlingen scheitern.

Wenn man ehrlich ist, sollte man sich eingestehen, daß die christliche Kultur und die muslimische Kultur nicht miteinander harmonieren. In keinem islamischen Staat genießen Christen Religionsfreiheit. In keinem islamischen Staat werden Christen als gleichwertige Menschen akzeptiert. Der Koran besagt, daß Christen minderwertige Menschen sind und sich den Muslimen unterzuordnen haben. Das Allgemeine Menschenrecht erkennen die 57 islamischen Staaten nicht an. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ebenfalls nicht. Früher oder später werden die Muslime in Europa fordern, daß die Christen sich ihnen unterordnen. Sie werden sie zwingen, zum Islam überzutreten oder sie werden sie vertreiben oder töten. Darum sollten wir in Deutschland keine Muslime mehr aufnehmen. Es sollte genau das Gegenteil passieren. Es sind schon viel zu viele Muslime in Deutschland. Wir sollten sie zügig wieder ausweisen.

Siehe auch:

"Flüchtlingskinder" fallen massenweise in Schweden ein und holen die Familien nach

Claudio Casula: Bleib cool am Pool oder: Mit Beschweigen kommen wir nicht weiter

Antje Sievers: Scheinehen – „Suchen Sie sich eine Frau und heiraten Sie”

Martin Lichtmesz: Autorenporträt Karlheinz Weißmann

Frank A. Meyer: Der Islam – die totalitäre Religion

Ernst Hillebrandt: Der perverse autoritäre Gutmenschenrassismus

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