Frank A. Meyer: Der Islam – die totalitäre Religion

24 Jul

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Frank A. Meyer geht in einem Artikel der Frage nach, ob der Islamismus zum Islam gehört. Zunächst geht er auf das Zitat des späteren Papstes Benedikt XVI. ein. Noch als Bischof zitierte er 2006 den folgenden Satz des Kaisers Manuel II. Palaiologos der bei einem Gespräch über den islamischen Dschihad, den Heiligen Krieg, sagte:

„Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“ [Hier das ganze Zitat]

Dieser Satz sorgte unter den Muslimen für viel Empörung. Er wurde von einer Reihe von Vertretern des Islam als „Hasspredigt“ kritisiert. Gewaltakte und Drohungen von radikalen islamistischen Gruppen und Führern bis hin zur Drohung mit dem „heiligen Krieg“ waren die Folge. Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt und mit Papst Franziskus ist ein Papst im Amt, der geradezu harmoniesüchtig ist und mit allen lieb Kind sein möchte.

Frank A. Meyer weiter:

Wie steht es heute mit dem acht Jahre alten Zitat, mit dem 600 Jahre alten Satz? Bewahrheitet sich die Aussage nicht tagtäglich? Der Islam wütet durch nahezu sämtliche Regionen, die er religiös bestimmt: Massaker unter Muslimen, Terror gegen Andersgläubige, Entführung von Mädchen, Erniedrigung von Frauen, Vernichtung von Kulturgut, Versklavung von Arbeitern. Die Liste ist endlos. Der Islam beherrscht die Nachrichten, noch immer und weiterhin.

Weil Frank A. Meyer dann in seinen Artikel auf Linke, Grüne und Gutmenschen eingeht, die immer wieder behaupten, der Islamismus habe nichts mit dem Islam zu tun, möchte ich einmal den syrischen Lyriker Adonis zu Wort kommen lassen. Er antwortete auf die Frage: Gehört der Islamismus überhaupt zum Islam?

Die Fundamentalisten lesen den Koran so, dass er zum islamischen Staat führt. Andere lesen ihn anders. Den Islam als solchen gibt es überhaupt nicht, er ist vollkommen ideologisiert. Im Namen des Islams kann man einen islamischen Staat gründen oder bekämpfen.

Auch der Krieg zwischen den Schiiten und den Sunniten beruht lediglich auf einem Interpretationsunterschied. Zwischen den beiden gibt es keine religiösen Unterschiede, beide folgen demselben Propheten, demselben Buch, aber sie lesen es verschieden. Wer entscheidet in so einem Fall? Nicht die Dichter und die Philosophen, sondern die Macht.

Weiter sagte er:

Es wird einen neuen hundertjährigen Krieg geben. Einen Krieg zwischen den Muslimen mit dem einzigen Ziel, die innere Kraft des Islams völlig zu zerstören. Der große Krieg des 21. Jahrhunderts wird ein innerarabischer Krieg sein, in dem sich die arabische Welt selbst zerfleischt und zugrunde geht.

Ich glaube, man kann den Islam überhaupt nicht vom Islamismus trennen, es sind zwei Seiten einer Medaille, wie Michael Mannheimer es so treffend formulierte. Ob die Mehrheit der Muslime friedlich ist und nur eine kleine Minderheit den Islam missbraucht, ist dabei unerheblich. Das Entscheidende ist, daß sich in den 1.400 Jahren seit Bestehen des Islam, stets die kleine radikale Minderheit durchgesetzt hat. Ihr ist dann meist die große Mehrheit der sogenannten friedlichen Muslime gefolgt. Es ist bezeichnend, daß z.B. 92 Prozent der Muslime aus Saudi-Arabien mit der IS sympathisieren.

Nebenbei gesagt, nichts ist leichter als die Sunniten gegen die Schiiten aufzuhetzen. Ein Attentat hier, eine Attentat dort. Hier eine sunnitischen Moschee, dort eine schiitische Moschee zerstören. Einmal die Sunniten mit Waffen zu beliefern, dann wieder die Schiiten, um hier ein paar Sunniten, dort ein paar Schiiten zu töten. Die Reaktion wird nicht lange auf sich warten lassen.

Und sind einmal keine Schiiten oder Sunniten da, dann gibt es ja noch die Juden, Christen, Buddhisten, Hinduisten, die Ahmadiyya, Sufis, Aleviten und andere, gegen die man den islamischen Terror entfachen kann. Die Isis kündigte jüngst an, daß sie bereit ist 150-500 Millionen Menschen zu töten. Ich glaube allerdings nicht, daß dieser Krieg auf den innerarabischen Raum beschränkt bleiben wird. Auch Europa und die übrige Welt wird damit hineingezogen.

Vera Lengsfeld schrieb übrigens in ihrem Artikel: Die schweigende Mehrheit der Muslime ist irrelevant!

Es sind die Fanatiker, die marschieren. Es sind die Fanatiker, die augenblicklich die 50 Kriege auf der ganzen Welt führen. Es sind die Fanatiker, die systematisch Christen abschlachten oder ethnische Gruppen [wie die Jesiden] überall in Afrika und die nach und nach den ganzen Kontinent in einer islamischen Welle übernehmen. Es sind die Fanatiker, die bomben, köpfen, töten und ehrenmorden. Es sind die Fanatiker, die eine Moschee nach der anderen übernehmen. Es sind die Fanatiker, die eifrig das Steinigen und Hängen von Vergewaltigungsopfern und Homosexuellen verbreiten. Es sind die Fanatiker, die ihre Jugend lehren, zu töten und Selbstmordattentäter zu werden.

Die harte, offensichtliche Realität ist, dass die friedliche Mehrheit, die schweigende Mehrheit, eingeschüchtert und irrelevant ist. Das kommunistische Russland bestand mehrheitlich aus Russen, die nichts wollten, als in Frieden leben, aber die russischen Kommunisten waren für die Ermordung von etwa 20 Millionen Menschen verantwortlich. Die friedliche Mehrheit war irrelevant. Chinas riesige Bevölkerung war ebenso friedlich, aber den chinesischen Kommunisten gelang es, unglaubliche 70 Millionen Menschen zu töten.

Wer behauptet, man können den Islam sowohl friedlich als auch im Sinne des gewalttätigen Dschihads interpretieren, verkennt die Tatsache, daß sich stets der radikale Islam durchgesetzt hat. Wie kann außerdem jemand behaupten, der Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun, wenn er nur von Muslimen, die sich auf Allah und den Koran berufen, durchgeführt wird?

Frank A. Meyer über die Sprachreglung von Linken, Grünen und Linksliberalen über den Islam:

Der Islam? Unter Linken, Grünen und Linksliberalen gilt die Sprachregelung, dass derlei Schrecken, wie sie Tag und Nacht aus Allahs Hoheitsgebieten zu vermelden sind, nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun haben, dass es sich vielmehr um Islamismus handle, um Dschihadismus gar, welcher, zugegeben, das Böse sei, ganz im Gegensatz jedoch zum friedfertigen und wohltätigen Islam. Denn diese Religion sei gut.

Zum Schluß des Artikels gibt Frank A. Meyer selbst eine Antwort, welche Reaktion er von den Muslimen erwartet, wenn die Dschihadisten den Islam für kriegerische Zwecke missbrauchen.

Wenn dies aber mit dem richtig verstandenen Islam nichts zu tun hätte, wie es uns das Mantra der deutschen Berufstoleranzler unablässig weiszumachen versucht, dann müsste es doch irgendwo und irgendwann muslimische Auflehnung gegen den Missbrauch ihrer Religion geben: Bewegungen von Tausenden und Zehntausenden, ja Millionen Gläubigen, die Massaker und Terror nicht weiter hinzunehmen gewillt sind, und diesem Unwillen auch Ausdruck verleihen. Wo sind sie?

Wann immer in westlichen Demokratien politisches Unrecht geschieht, strömen Bürgerinnen und Bürger ins Freie und lehren ihre Eliten das Fürchten, sei es in Washington, Berlin oder Tel Aviv. Vergleichbar massenhafte Manifestationen von Muslimen gegen muslimische Macht, sie würden das Ankommen des Islam im 21. Jahrhundert bedeuten. Bundespräsident Christian Wulff hinterließ nach seiner kurzen Amtszeit einen einzigen bemerkenswerten Satz: „Der Islam gehört zu Deutschland.“ Es war die Antwort auf die falsche Frage. Die richtige Frage lautet: „Gehört der Islam in unsere Zeit?“

Aber dieses Aufbegehren wird nicht geschehen. Die meisten Muslime kennen den Islam zwar nur oberflächlich, aber sie wurden seit ihrer Geburt einer islamischen Gehrinwäsche unterzogen, die im Prinzip nicht sehr weit von den Islamisten entfernt ist. Ich würde vermuten, die große Mehrheit der Muslime sympathisiert mit den Islamisten. Und die große Mehrheit von ihnen hätte wohl wenig Bedenken, sich ihnen anzuschließen, wenn der Imam eines Tages in der Moschee das Signal gibt, die Nichtmuslime zu töten.

Hier der ganze lesenswerte Artikel: Frank A. Meyer: Islam – Die totalitäre Religion

Siehe auch: Frank A. Meyer: „Die gläubigen Muslime schließen sich selber aus“

Siehe auch:

Ernst Hillebrandt: Der perverse autoritäre Gutmenschenrassismus

Islam & Gewalt: Beutekriege und strukturelle Gewalt haben im Islam eine lange Tradition

Hamburg plant sieben Großunterkünfte für 20.000 Flüchtlinge

Der alltägliche Asylanten-Terror in Deutschland

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