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Hamburg: Linke Gewalt gegen Hamburger Politiker – 36 Anschläge

13 Jul

Loretana de LiberoDie SPD-Abgeordnete Loretana de Libero (48) vor ihrem Abgeordnetenbüro auf St. Pauli. Die Glasfront ist mit Holzbrettern gesichert.

Von Markus Arndt und Nadja Aswad

Hamburg: Sie kommen nachts, heimlich und sind feige. Links-Chaoten werfen Farbbeutel, Flaschen auf Hauswände, zerstechen Autoreifen, greifen Parteibüros an. Innerhalb der vergangenen 18 Monate haben Polizei und Staatsschutz nach BILD-Recherchen 36 Anschläge auf Politiker gezählt – ein trauriger Rekord. In der Regel trifft es SPD-Leute, aber auch Abgeordnete von CDU und FDP sind jeweils einmal Opfer geworden.

Am schlimmsten geht es aber SPD-Frau Loretana de Libero (48). Acht Mal war ihr Büro an der Clemens-Schultz-Straße auf St. Pauli seit dem 1. Mai 2013 Ziel von Anschlägen, zuletzt wurde es sogar völlig verwüstet. De Libero: „Diesen Chaoten geht es um Randale und Terror.“ Und: „Ich will mich nicht vertreiben lassen.“

scheiben_zerstoert

Auch die Scheiben des Büros (Kosten: 1200 Euro) wurden beim letzten Angriff erneut zerstört.

Genau das ist aber das Ziel der vermummten Angreifer: Der Mob aus dem linken Spektrum und der Unterstützerszene um die sogenannten Lampedusa-Flüchtlinge will keine Politiker in „seinem“ Kiez dulden. Eine unglaubliche Anmaßung, die gestern auch Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (41, SPD) dazu veranlasste, im Parlament Klartext zu reden: „So wird das Gemeinwesen mit Füßen getreten. Das macht wütend. Aber wir Politiker werden uns nicht einschüchtern lassen!“

Hintergrund der Attacken: Linke Gruppen nutzen das Flüchtlings-Thema um die sogenannte Lampedusa-Gruppe seit Monaten zur gezielten Mobilisierung. Ihre wirren Slogans: „F…ck SPD“, „Scholz, Du Rassist“ und ähnlicher Unfug.

Oppositionsführer Dietrich Wersich (50, CDU) dazu: „Ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf uns alle. Es darf keine ‚No-Go-Areas‘ für gewählte Abgeordnete in Hamburger Kneipen, Straßen oder Stadtteilen geben.“

Norbert Hackbusch (59, Linkspartei) sieht das alles anders. Er warf der SPD vor, unsoziale Politik zu betreiben, „und dann wundern Sie sich, dass die Menschen wütend auf Sie sind…“

Hier die Liste der Angriffe durch die Linksextremen:

•   2. 12. 2012 und 21. 5. 2014: Büro Carola Thimm (SPD, Harburg), Steinwürfe und Farbanschlag

•   1. 1. 2013 und 10. 5. 2014: Wohnhaus Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, Altona), Farbanschlag und Brandstiftung

•   12. 1. 2013:   FDP-Geschäftsstelle Harburg, Klebstoff-Attacke

•   4. 4. 2013: Wohnhaus Walter Scheuerl (parteilos, Blankenese), Farbbeutel

•   1. 5. 2013 bis 6. 6. 2014: Büro Loretana de Libero (SPD, Mitte), acht Angriffe mit Farbe und Steinen

•   3. 6. 2013: SPD-Büro Niendorf, Farbattacke

•   6. 10. bis 24. 12. 2013: Büro Sylvia Wowretzko (SPD, Wandsbek), vier Farbattacken

•   17. 10. 2013: SPD-Büro Eimsbüttel-Nord, Vandalismus

•   20. und 27. 10. 2013: Büro Metin Hakverdi (SPD, Harburg), Schmiererei

•   24. 10. 2013: Büro Dorothee Martin (SPD, Nord), Steinwurf

•   25. 10. 2013 und 21. 1. 2014: Ksenija Bekeris (SPD, Nord), Schmiererei und Flaschenwurf

•   25. 10. 2013 und 4. 5. 2014: SPD-Büro Altona, Steinwurf und Farbanschlag

•   10. 11. 2013: SPD-Büro Bramfeld, Schmiererei

•   24. 11. 2013: Wohnhaus Staatsrat Michael Sachs (SPD, Altona), Farb- und Steinanschlag

•   25. 11. 2013: Wohnhaus Staatsrat Jan Pörksen (SPD, Eimsbüttel), Farb- und Steinanschlag

•   25. 11. 2013: Wohnhaus Andreas Dressel, SPD-Fraktionschef (Wandsbek), Farb- und Steinanschlag

•   5. 12. 2013: Büro Carola Veit (SPD, Mitte) Schmiererei

•   22. 12. 2013: Büro Sven Tode (SPD, Nord), Steinwurf

•   8. 1. 2014: Büro Olaf Steinbiß (SPD, Eimsbüttel), Schmiererei

•   17. 1. 2014: Büro Dennis Thering/Frank Schira (CDU, Wandsbek), Farbanschlag

•   3. 3. 2014: Wohnhaus Dorothee Stapelfeldt (SPD, Nord), Farb- und Steinattacke

•   2. 12. 2012 und 21. 5. 2014: Büro Carola Thimm (SPD, Harburg), Steinwürfe und Farbanschlag

•   1. 1. 2013 und 10. 5. 2014: Wohnhaus Bürgermeister Olaf Scholz (SPD, Altona), Farbanschlag und Brandstiftung

•   12. 1. 2013: FDP-Geschäftsstelle Harburg, Klebstoff-Attacke

•   4. 4. 2013: Wohnhaus Walter Scheuerl (parteilos, Blankenese), Farbbeutel

•   1. 5. 2013 bis 6. 6. 2014: Büro Loretana de Libero (SPD, Mitte), acht Angriffe mit Farbe und Steinen

•   3. 6. 2013: SPD-Büro Niendorf, Farbattacke

•   6. 10. bis 24. 12. 2013: Büro Sylvia Wowretzko (SPD, Wandsbek), vier Farbattacken

•   17. 10. 2013: SPD-Büro Eimsbüttel-Nord, Vandalismus

•   20. und 27. 10. 2013: Büro Metin Hakverdi (SPD, Harburg), Schmiererei

•   24. 10. 2013: Büro Dorothee Martin (SPD, Nord), Steinwurf

•   25. 10. 2013 und 21. 1. 2014: Ksenija Bekeris (SPD, Nord), Schmiererei und Flaschenwurf

•   25. 10. 2013 und 4. 5. 2014: SPD-Büro Altona, Steinwurf und Farbanschlag

•   10. 11. 2013: SPD-Büro Bramfeld, Schmiererei

•   24. 11. 2013: Wohnhaus Staatsrat Michael Sachs (SPD, Altona), Farb- und Steinanschlag

•   25. 11. 2013: Wohnhaus Staatsrat Jan Pörksen (SPD, Eimsbüttel), Farb- und Steinanschlag

•   25. 11. 2013: Wohnhaus Andreas Dressel, SPD-Fraktionschef (Wandsbek), Farb- und Steinanschlag

•   5. 12. 2013: Büro Carola Veit (SPD, Mitte) Schmiererei

•   22. 12. 2013: Büro Sven Tode (SPD, Nord), Steinwurf

•   8. 1. 2014: Büro Olaf Steinbiß (SPD, Eimsbüttel), Schmiererei

•   17. 1. 2014: Büro Dennis Thering/Frank Schira (CDU, Wandsbek), Farbanschlag

•   3. 3. 2014: Wohnhaus Dorothee Stapelfeldt (SPD, Nord), Farb- und Steinattacke

Quelle: Linke Gewalt gegen Hamburger Politiker – 36 Anschläge 

Meine Meinung:

Und die Linke rechtfertigt indirekt die Gewalt. Heißt dies, dass alle, die finden, daß die Linke eine unsoziale Politik macht, der Linken die Scheiben einschmeißen dürfen? Dann hätten wir wirklich allen Grund dies zu tun, denn die Migrationspolitik der Linken ist zutiefst unsozial und deutschenfeindlich.

Und die Lampedusa-Flüchtlinge sollen bitte wieder dorthin gehen, wo sie hergekommen sind. Sie sind hier unerwünscht. Oder hat irgendjemand das deutsche Volk befragt, ob sie die Afrikaner und Muslime hier haben wollen? Das nennt sich Demokratie, liebe Linke. Schon einmal das Wort gehört? Und was meint ihr wohl, wie die Deutschen sich entscheiden würden, wenn man sie zur Einwanderung befragt?

Ja, ja, ich weiß, ihr findet Demokratie rassistisch. Die einzigen, die hier rassistisch sind, sind die deutschenhassenden Linken. Aber die wissen sowieso nicht was sie tun, denn Demokratie ist nicht ihre Stärke. Sie schmeißen lieber Steine und schlagen Leute zusammen, die eine andere Meinung haben als sie.

Siehe auch:

Prof. Soeren Kern: Großbritannien: Politiker fordern Ächtung des Begriffs "Islamischer Staat"

Hamburg-Blankenese: Wohlstands-Protest wie in Harvestehude!

Ausländerkriminalität in Deutschland – Die Liste des Horrors (Mai 2015)

Gunnar Heinsohn: 950 Millionen Migranten bis 2050?

Hamburg-Poppenbüttel: Großunterkunft für 1.000 Flüchtlinge in Planung?

Hamburgs Notfallplan für Flüchtlinge – 2680 Betten in Fabrikhallen und Schulen aufgebaut

Prof. Soeren Kern: Großbritannien: Politiker fordern Ächtung des Begriffs "Islamischer Staat"

13 Jul

Englischer Originaltext: UK: Politicians Urge Ban on the Term "Islamic State"

Übersetzung: Stefan Frank

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Großbritanniens Premierminister David Cameron (l.) sagt über den Islamischen Staat: "Der Islam ist eine Religion des Friedens." Abu Bakr al-Baghdadi (r.), der Führer des Islamischen Staates, sagt: "Der Islam war nie auch nur einen Tag lang die Religion des Friedens. Der Islam ist die Religion des Krieges. Euer Prophet (Friede sei mit ihm) wurde mit dem Schwert ausgesandt als ein Segen für die Schöpfung."

  • "Wenn wir jegliche Verbindung zwischen Terrorismus und Religion leugnen, dann sagen wir, dass es in keiner Moschee irgendein Problem gibt; dass es in den religiösen Schriften nichts gibt, was man verdrehen oder falsch auslegen könnte; dass es keine religiösen Führer gibt, die den Hass auf den Westen schüren, keine Perversion des religiösen Glaubens zum Erreichen politischer Ziele." – Londons Bürgermeister Boris Johnson.

  • "Hört, ihr Muslime, der Islam war nie auch nur einen Tag lang die Religion des Friedens. Der Islam ist die Religion des Krieges … Mohammed erhielt den Befehl, Krieg zu führen, bis Allah allein angebetet wird … Er zog selbst in den Kampf und nahm an Dutzenden von Schlachten teil. Niemals wurde er auch nur für einen Tag des Krieges müde." – Abu Bakr al-Baghdadi, der Anführer des Islamischen Staates.

  • Während westliche Politiker behaupten, der Islamische Staat sei nicht islamisch, glauben Millionen Muslime überall auf der Welt, dass er es doch ist – und stützen sich dabei auf das, was in den islamischen Schriften gutgeheißen wird.

Die BBC hat Forderungen britischer Politiker zurückgewiesen, den Begriff "Islamischer Staat" nicht mehr zu benutzen, wenn von der dschihadistischen Gruppe die Rede ist, die dabei ist, im Nahen Osten ein von ihr so genanntes Kalifat zu errichten.

Die vorgeschlagene Alternative "Daesh" sei abwertend und unfair gegenüber dem Islamischen Staat, sagt Lord Hall of Birkenhead, der Generaldirektor der BBC; ihr Gebrauch würde daher Zweifel an der Unparteilichkeit der BBC wecken.

Großbritanniens Premierminister David Cameron gesellte sich kürzlich zum wachsenden Chor britischer Politiker, die argumentieren, der Name "Islamischer Staat" sei beleidigend gegenüber Muslimen und solle darum aus dem englischen Wortschatz verbannt werden.

Am 29. Juni – wenige Tage, nachdem ein Dschihadist mit Verbindungen zum Islamischen Staat in einem Urlaubsort in Tunesien 38 Menschen getötet hatte (darunter 30 Briten) – maßregelte Cameron in einem Interview in der Sendung "Today" von BBC Radio 4 den Moderator John Humphrys, weil dieser den Begriff "Islamischer Staat" benutzt hatte.

Als Humphrys Cameron fragte, ob er den Islamischen Staat für eine existenzielle Bedrohung halte, antwortete Cameron:

"Ich wünschte, die BBC würde aufhören, vom ‚Islamischen Staat‘ zu sprechen, denn es ist kein islamischer Staat. Es ist ein schreckliches, barbarisches Regime. Es ist eine Perversion der Religion des Islam, und, wissen Sie, viele Muslime, die diese Sendung hören, zucken jedes Mal zusammen, wenn sie die Worte ‚Islamischer Staat‘ hören."

Humphrys entgegnete, die Gruppe nenne sich selbst Islamischer Staat (auf Arabisch: al-Dawlah al-Islamiyah); er fügte aber hinzu, dass die BBC dem Namen vielleicht das Wort "sogenannter" voranstellen könne.

Darauf erwiderte David Cameron: "’Sogenannter‘ oder ISIL [die Abkürzung für Islamischer Staat des Irak und der Levante] ist besser." Weiter sagte er:

"Doch er ist eine existenzielle Bedrohung, denn was hier passiert, ist die Perversion einer großen Religion und die Gründung eines giftigen Todeskults, der zu viele junge Leute in Europa, Amerika, dem Nahen Osten und anderswo verführt."

"Und dies, denke ich, ist der Kampf unserer Generation. Wir müssen ihn bekämpfen mit allem, was wir haben."

Einige Stunden später wiederholte Cameron seine Position im Parlament. Diesmal war es ein Abgeordneter der Schottischen Nationalpartei, Angus Robertson, der sich an Cameron wandte und sagte, die englischsprachige Welt solle den arabischen Namen Daesh als korrekten Terminus übernehmen.

Daesh ist die Abkürzung für Islamischer Staat des Irak und Sham (Syrien), das arabische Äquivalent von ISIL. Daesh klingt so ähnlich wie die arabischen Wörter Daes (was bedeutet: "jemand, der etwas mit dem Fuß zerquetscht") und Dahes (was so viel heißt wie "jemand, der Zwietracht sät"). Infolge dieses Wortspiels ist Daesh zu einer abfälligen Bezeichnung des Islamischen Staats geworden, und dessen Führer haben gedroht, jedem "die Zunge abzuschneiden", der das Wort in der Öffentlichkeit benutzt.

Robertson sagt:

"Es ist richtig, dass Sie die langfristigen Herausforderungen hervorheben, die der Extremismus und die Radikalisierung darstellen. Sie haben darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die richtige Terminologie zu verwenden und nicht den Namen ‚Islamischer Staat‘ zu benutzen. Werden Sie sich etlichen Mitgliedern dieses Parlaments sowie dem amerikanischen und dem französischen Außenminister anschließen, und den angemessenen Begriff verwenden?"

"Stimmen Sie zu, dass es an der Zeit ist, dass die englischsprachige Welt aufhört, vom Islamischen Staat, ISIS oder ISIL zu sprechen, und dass wir und unsere Medien stattdessen Daesh sagen, so wie es überall im Nahen Osten üblich ist?"

Cameron antwortete:

"Ich stimme mit Ihnen überein, was den Gebrauch von ‚Islamischer Staat‘ betrifft. Ich glaube, dass dies insbesondere von vielen Muslimen als beleidigend angesehen wird, die, ebenso wie ich, da keinen Staat sehen, sondern ein barbarisches Regime des Terrorismus und der Unterdrückung, das sich an Mord und der Unterdrückung von Frauen erfreut und Menschen ermordet, weil sie schwul sind. Ich habe diesen Gegenstand heute Morgen gegenüber der BBC angesprochen"

"Ich persönlich finde, dass der Gebrauch des Begriffs ‚ISIL‘ oder ’sogenannter‘ besser wäre als ihr jetziger Sprachgebrauch. Ich glaube nicht, dass wir sie davon überzeugen können, Daesh zu sagen, darum meine ich, dass ISIL wohl besser ist als Islamischer Staat; denn meiner Ansicht nach ist es weder islamisch noch ein Staat."

Unabhängig davon unterzeichneten 100 Abgeordnete am 25. Juni einen Brief an den Generaldirektor der BBC, in dem sie die Rundfunkanstalt aufforderten, den Begriff Daesh zu benutzen, wenn vom Islamischen Staat die Rede ist. In dem von Rehman Chishti, einem in Pakistan geborenen konservativen Abgeordneten, entworfenen Brief, heißt es:

"Der Gebrauch von Titulierungen wie Islamischer Staat, ISIL und ISIS verleiht einer terroristischen Organisation Legitimität, die nicht islamisch und auch nicht als Staat anerkannt ist, und welche von der großen Mehrheit der Muslime in aller Welt als abscheulich empfunden wird und als Beleidigung ihrer friedlichen Religion."

Alex Salmond, ein Abgeordneter der Schottischen Nationalpartei, schrieb am 29. Juni in einem Zeitungsbeitrag:

"Wir sollten begreifen, dass die Sprache in einem Propagandakrieg von höchster Wichtigkeit ist."

"Jede Beschreibung von Terroristen, die die Vorstellung enthält, dass sie entweder eine Religion oder einen Staat repräsentieren, ist mit Sicherheit falsch und ein Eigentor von massiver Tragweite. Schließlich wollen sie genau so angeredet werden."

"Daesh, manchmal Daiish oder Da’esh geschrieben, ist die Kurzform von Dawlat al Islamiyah fi’al Iraq wa al Sham."

"Viele arabischsprachige Medien nennen die Gruppe so; es wird das Argument vorgebracht, dass dies in angemessener Art abfällig ist, wegen verschiedener ähnlich klingender Wörter, die es im Arabischen gibt."

"Der wichtige Punkt ist jedoch, dass der Gebrauch von Daesh die Terroristen von der Religion trennt, die zu vertreten und von den falschen Träumen eines neuen Kalifats, die zu verfolgen sie behaupten."

"Dies sollte die offizielle Politik der Regierung werden, der sich die Rundfunkanstalten anschließen sollten."

Die BBC, die Muslime regelmäßig als "Asiaten" bezeichnet, um im Einklang mit den politisch korrekten Normen des britischen Multikulturalismus zu stehen, beharrt auf ihrem Standpunkt. Sie sagt:

"Niemand, der unsere Berichte verfolgt, kann irgendeinen Zweifel darüber haben, um was für eine Art von Organisation es sich handelt. Wir bezeichnen die Gruppe mit dem Namen, den sie sich selbst gibt, und reflektieren diese Herangehensweise regelmäßig. Dazu benutzen wir weitere Beschreibungen, die helfen, deutlich zu machen, dass sich die Gruppe selbst so nennt, etwa ’sogenannter Islamischer Staat’".

Der Moderator der BBC-Hörfunksendung "The World This Weekend", Mark Mardell, fügte hinzu:

"Wenn wir anfangen, die Exaktheit der Namen zu erörtern, mit denen Leute ihre Organisationen bezeichnen, wird man glauben, dass wir Werturteile abgeben. Ist China wirklich eine ‚Volksrepublik‘? Ist Großbritannien nach dem schottischen Referendum nur noch das ’sogenannte Vereinigte Königreich‘? Und angesichts des griechischen Debakels kann wohl kaum von einer ‚Europäischen Union‘ die Rede sein."

Londons Bürgermeister Boris Johnson hält beide Betrachtungsmaßstäbe für gültig. In einer am 28. Juni erschienenen Kolumne für die Tageszeitung Telegraph schreibt er:

"Rehmans Argument ist, dass man, wenn man vom Islamischen Staat spricht, dessen Spiel spielt; man adelt dessen verbrecherisches und barbarisches Verhalten; man gibt dessen Propaganda einen Schub, den er nicht verdient, insbesondere nicht in den Augen einiger tüchtiger junger Muslime. Er will, dass wir alle diese Begriffe nicht mehr benutzen, sondern stattdessen Namen wie Daesh oder Faesh; sein Argument verdient größere Beachtung."

"Dann aber sind da auch diejenigen, die noch viel weiter gehen und in der Diskussion über diese Art des Terrorismus gänzlich auf die Wörter ‚Muslim‘ oder ‚Islam‘ verzichten wollen – hier muss ich leider widersprechen …"

"Warum scheinen wir einer ganzen Religion einen Makel zu geben, indem wir sie mit einer gewalttätigen Minderheit in Verbindung bringen? …"

"Ich fürchte, es gibt zwei gewichtige Gründe, warum eine solche Verbindung unerlässlich ist. Der erste ist einfach der der Sprache: die Notwendigkeit, Begriffe zu benutzen, die jeder sofort kapieren kann. Es ist sehr schwierig, alle Bezüge zum Islam oder den Muslimen aus der Diskussion auszublenden, weil wir genau sagen müssen, wovon wir eigentlich reden. Es gibt, wie sich zeigt, wohl kaum ein Wort, um einen vom Islam inspirierten Terroristen zu bezeichnen, das nicht in gewisser Weise Vorurteile enthält, zumindest für muslimische Ohren."

"Man kann nicht ‚Salafist‘ sagen, weil es viele gesetzestreue und friedliche Salafisten gibt. Man kann nicht Dschihadist sagen, weil der Dschihad – die Idee des Kampfes – ein zentrales Konzept des Islam ist, das nicht unbedingt etwas mit Gewalt zu tun hat; so kann man etwa einen Dschihad gegen seine eigene moralische Schwäche führen. Das einzige Wort, das offenbar die Unterstützung aller muslimischen Führer findet, ist Kharijite – was Ketzer bedeutet –, ein Wort, das, gelinde gesagt, kein Wort ist, das in der britischen Öffentlichkeit allgemein verbreitet ist."

"Wir können es auch nicht einfach ‚Terrorismus‘ nennen, wie manche vorgeschlagen haben, weil wir es von anderen Arten des Terrorismus unterscheiden müssen – ob es sich um Terroristen für Tierrechte handelt oder die Marxisten des Sendero Luminoso. Wir müssen deutlich sprechen und die Dinge beim Namen nennen. Wir können nicht den Gebrauch von ‚Muslim‘ oder ‚islamisch‘ wegzensieren."

"Damit würden wir zu vielen Leuten einen Persilschein ausstellen. Wenn wir jegliche Verbindung zwischen Terrorismus und Religion leugnen, dann sagen wir, dass es in keiner Moschee irgendein Problem gibt; dass es in den religiösen Schriften nichts gibt, was man verdrehen oder falsch auslegen könnte; dass es keine religiösen Führer gibt, die den Hass auf den Westen schüren, keine Perversion des religiösen Glaubens zum Erreichen politischer Ziele."

Was hat der Führer des Islamischen Staats, Abu Bakr al-Baghdadi, dazu zu sagen? In einer Audiobotschaft von Mai 2015, brachte er es so auf den Punkt:

"Hört, ihr Muslime, der Islam war noch nie auch nur einen Tag lang die Religion des Friedens. Der Islam ist die Religion des Krieges. Euer Prophet (Friede sei mit ihm) wurde mit dem Schwert ausgesandt, als Segen für die Schöpfung. Ihm wurde befohlen, Krieg zu führen, bis Allah allein angebetet wird."

"Er (Friede sei mit ihm) sagte zu den Polytheisten [Menschen, die mehrere Götter anbeten] in seinem Volk: ‚Ich kam zu euch mit Blutvergießen.‘ Er hat sowohl Araber als auch Nichtaraber aller Schattierungen bekämpft. Er zog selbst in den Kampf und nahm an Dutzenden von Schlachten teil. Niemals wurde er auch nur für einen Tag des Krieges müde."

"Es gibt also keine Entschuldigung für einen Muslim, der fähig ist, die hijrah [Wanderung] zum Islamischen Staat zu unternehmen, oder dort, wo er ist, eine Waffe zu führen; denn Allah (der Gesegnete und Erhabene) hat ihm hijrah und Dschihad aufgetragen und ihm das Kämpfen zur Pflicht gemacht."

Während westliche Politiker behaupten, der Islamische Staat sei nicht islamisch, glauben Millionen von Muslimen überall auf der Welt, dass er es doch ist – und stützen sich dabei auf das, was in den islamischen Schriften gutgeheißen wird. Während jene politisch korrekte sprachliche Verrenkungen machen, planen diese ihre nächsten von der Religion inspirierten Angriffe auf den Westen. Wie ein altes englisches Sprichwort sagt: Das Schwert ist mächtiger als die Feder.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow for European Politics der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

Quelle: Großbritannien: Politiker fordern Ächtung des Begriffs "Islamischer Staat"

Meine Meinung:

Mir scheint, Abu Bakr al-Baghdadi ist der einzige, der Klartext spricht und all die feigen und machtbesessenen britischen Politiker, Moderatoren und Fernsehschaffenden kriechen den Muslimen feige und unterwürfig in den Hintern. Was für eine charakterlose Bande. Genauso, wie man heute versucht, den Islam schön zu reden, hat man vor siebzig Jahren den Hitlerfaschismus verharmlost.

Weitere Texte von Prof. Soeren Kern

Siehe auch:

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13 Jul

Anwälte sollen Flüchtlings-Heim in Blankenese stoppen

Bjoernsonweg_BlankeneseAm Björnsonweg soll ab 2016 eine Unterkunft für 192 Menschen entstehen. Pro Pavillon sind vier Dreizimmerwohnungen für je sechs Menschen geplant

Von Nadja Aswad, Antonia Sell und Mark Bittner

Blankenese: Nach Harvestehude jetzt Blankenese: Anwohner des Björnsonwegs drohen mit einer Klage! Dort ist eine Flüchtlingsunterkunft für 192 Menschen geplant…

Vor rund drei Wochen wurden die Anwohner über die Pläne des Bezirks informiert – und waren von vornherein nicht mit der angedachten Größe des Heims einverstanden. Damals erklärten Vertreter der Initiative „Pro Björnsonweg“, den Flüchtlingen helfen zu wollen, bestanden aber darauf, dass maximal 90 Menschen in dem Heim untergebracht werden.

Jetzt das Anwalts-Schreiben aus der Kanzlei „Kruhl & von Strenge“ am Jungfernstieg. In dem Brief an den Bezirk (liegt BILD vor) heißt es: „Unsere Mandanten sind nicht bereit, das Vorgehen des Bauherren zu akzeptieren.“ Und weiter: „Wir fordern Sie daher auf, das Vorhaben in dieser Form zu stoppen.“ Zuletzt kündigen die Anwälte an: „Im Falle eines Verstoßes kündigen unsere Mandanten bereits jetzt Rechtsbehelfe gegen das Vorhaben (…) an.“

Altonas Bezirkschefin Liane Melzer (62, SPD) zu BILD: „Das Schreiben der Anwälte hat mich nicht überrascht. Es wird momentan im Rechtsamt geprüft.“ Sie setzt auf eine friedliche Einigung. Melzer weiter: „Ich hoffe, dass die Anwohner die Notsituation der Stadt bei der Unterbringung der Flüchtlinge akzeptieren können und ihre Bereitschaft, die Flüchtlinge als Nachbarn zu unterstützen, auch bei einer größeren Anzahl von Unterbringungen möglich machen.“

Auch in der Bürgerschaft wurde über die Flüchtlings-Frage gestritten. CDU-Fraktionsvize Karin Prien (50) sprach sich für symbolische „Massenabschiebungen“ aus – und erntete damit heftige Kritik.

Hamburger Bürgerschaft: Flüchtlingspolitik – CDU fordert Massenabschiebungen von Kosovaren und Albanern

Hamburg. Die CDU hat in der Bürgerschaft für „Massenabschiebungen“ plädiert, um Menschen vom Balkan von einer Einreise nach Hamburg abzuhalten. „Dazu gehört auch, dass man als Regierung in Hamburg mal symbolisch bereit ist zu sagen, wir machen dann eben mal eine Massenabschiebung von Menschen, die aus dem Kosovo oder Albanien kommen“ [vermutlich Zigeuner], sagte die CDU-Abgeordnete Karin Prien wörtlich bei der Debatte über einen CDU-Antrag zur Flüchtlingspolitik mit dem Titel „Missbrauch des Asylrechts und falsche Migrationsanreize verhindern – Hilfe in Not und wirksame Integration vorantreiben“.

Die empörten Reaktionen konterte die CDU-Politikerin mit dem Hinweis, dass es auch im schwarz-rot regierten Sachsen-Anhalt gerade solche Massenabschiebungen gegeben habe. Der rot-grüne Senat müsse sich „handlungsfähig zeigen“ und dafür sorgen, dass Ausreisepflichtige auch wirklich ausreisten. Allerdings fehle dafür auch das nötige Personal. >>> weiterlesen

Jenfelder blockierten Zeltstadt-Aufbau

Täglich erreichen momentan mehrere Hundert Flüchtlinge die Stadt – darum werden im Hau-Ruck-Verfahren Notunterkünfte geschaffen. Am Jenfelder Moorpark ist gestern [Freitag] ein Versuch gescheitert: Ohne vorheriges Info-Gespräch mit Anwohnern sollte hier über Nacht eine Zeltstadt aus dem Boden gestampft werden. 50 Zelte und sechs Sanitätscontainer sollten ab kommender Woche belegt werden.

polizisten_anwohnerPolizisten beruhigten die aufgebrachten Anwohner

Aber: Rund 60 aufgebrachte Nachbarn behinderten den Aufbau der DRK-Zelte, es kam zu tumultartigen Szenen. Die Polizei musste anrücken, das DRK brach den Aufbau ab. Stephan Mielke (46), stellvertretender Landesbereitschaftsleiter beim DRK: „Wir wollen hier nichts erzwingen.“

wiese_zeltstadtAuf dieser Wiese sollte die Zeltstadt mit 800 Plätzen errichtet werden.

Auch die ehemalige Stadtteilschule Langenhorn ist als Notunterkunft in der engeren Wahl. Das Gebäude soll zur Monatsmitte freiwerden.

Quelle: Wohlstands-Protest wie in Harvestehude! | Anwälte sollen Flüchtlings-Heim in Blankenese stoppen

Hamburg-Jenfeld: Flüchtlings-Zeltstadt im Jenfelder Moorpark – Anwohner organisieren sich bei Facebook

Noch ein klein wenig OT:

Berlin-Kreuzberg: Obdachlosen-Praxis in Friedrichshain-Kreuzberg droht das Aus

Berlin: Das grüne Rathaus hat seine Ärmsten vergessen. Ausgerechnet der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der unter Bürgermeisterin Monika Herrmann (50, Grüne) für viel Wirbel um Coffeeshops und Transgender-WC’s sorgt, vergisst die Ärmsten der Armen! Der Zahnarztpraxis für Obdachlose droht das Aus!

Vor zwölf Jahren gründete Zahnarzt Dr. Christian Bolstorff (71) die vorbildliche Einrichtung, weil niedergelassene Ärzte oft keine Obdachlosen in ihren Wartezimmern wollen. Zudem kommt fast jeder Zweite ohne Krankenkassen-Karte an. >>> weiterlesen

Flüchtlinge in Hamburg:

Hamburg-Lurup (Bahrenfeld): 3000 neue Flüchtlinge auf HSV-Parkplatz?

Hamburger Villenviertel Blankenese wird bunt

Hamburg: Turnhalle für Flüchtlinge in Billbrook – Bundewehrzelte in Wohldorf-Ohlstedt

Hamburg: Messegelände wird Flüchtlingslager

Hamburg: Das „Tor zur Welt“ versinkt im Flüchtlingschaos

Hamburg plant sieben Großunterkünfte für 20.000 Flüchtlinge

Hamburg erwartet bis zum Jahresende 31.000 Flüchtlinge

Hamburg-Poppenbüttel: Großunterkunft für Flüchtlinge in Planung

Hamburgs Notfallplan für Flüchtlinge (Jenfeld, Marienthal, Harburg, Billbrook, …)

Hamburg plant 38 neue Standorte für Flüchtlinge

Siehe auch:

Ausländerkriminalität in Deutschland – Die Liste des Horrors (Mai 2015)

Gunnar Heinsohn: 950 Millionen Migranten bis 2050?

Hamburg-Poppenbüttel: Großunterkunft für 1.000 Flüchtlinge in Planung?

Hamburgs Notfallplan für Flüchtlinge – 2680 Betten in Fabrikhallen und Schulen aufgebaut

Thomas Böhm: Wie man radikalisiert wird

Martin Lichtmesz: Hasser gegen Hilfsbereite – Würden sie Flüchtlinge aufnehmen?

Kinder in die Krippe – Familie zum Teufel!

13 Jul

Conservo

(www.conservo.wordpress.com)

Das Ende der alten FamilieKinderkrippe

Von Peter Helmes

Eine unbegreifliche Gesellschafts- und Familienpolitik führt geraden Wegs zur Auflösung der Institution Familie: Die Familie als Keimzelle und Rückgrat der Gesellschaft wird zerstört. Ehe und Familie werden zu Freiwild, Tötung Ungeborener („Abtreibung“) und „Sterbehilfe“ zur Norm. Die Erziehung wird weitestgehend an den Staat delegiert, damit möglichst beide Elternteile mit ihrem Broterwerb Steuer- und Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften können. Die „DDR“ läßt hier besonders grüßen. (Daß damit das Recht auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder den Familien weggenommen wird, sei nur am Rande hinzugefügt.)

Kinder werden bald nach ihrer Geburt in der staatlichen Krippe abgeliefert und verbleiben, so sie später studieren, rund 24-26 Jahre in der „öffentlichen Hand“: Kinderkrippen, Kindertagesstätten (Kitas), allerlei Schulformen (Grundschule, Gesamtschule, Ganztagsschule) und dementsprechend Grundstudium und Hauptstudium. Haben sie das alles durchlaufen, sind sie im Sinne der Frankfurter Schule sozialisiert, also indoktriniert.

Dieses Schicksal droht heute schon zu weiten Teilen…

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