Thomas Heck: Ein Hoch auf die Berliner Salafisten

15 Jun

berliner_salafisten

Notgedrungen müssen wir uns wieder mit denen beschäftigen, die Ihnen und mir im Namen Allahs gerne den Kopf vom Hals trennen würden, wenn sie es denn könnten. Und unsere Politik tut wenig bis nichts, damit so etwas nicht passiert.

So zeigt sich der Berliner Verfassungsschutz zwar tief besorgt und spricht von 90 salafistischen Kriegern, die bisher in den Irak gereist sind, um dort zu morden. Aber das ist auch schon alles.

Das Hinreisen an sich ist nicht das Problem, im Gegenteil, es ist eher eine Gelegenheit, diese Banditen los zu werden, die vermutlich keine Bank- oder Bäckerlehren abbrechen, um in den Dschihad zu ziehen. Vermutlich kassieren ihre Familien noch staatliche Transferleistungen, während sie in Syrien im Schützengraben liegen, Frauen vergewaltigen und Ungläubigen die Köpfe abschneiden, bevor sie wieder zur Rekonvaleszenz [Erholung, Genesung] ins Berliner Nachtleben eintauchen, um ihre Traumata zu heilen.

Unsere schwachbrüstigen Sicherheitskräfte können nicht mal das Ausreisen verbieten, geschweige denn das Einreisen. So konzentriert sich der deutsche Sozialstaat in seiner Fürsorgepflicht auf die Sorge, wie man diese verirrten Seelen wieder in die deutsche Gesellschaft integrieren könnte und bietet staatlich finanzierte Aussteigerprogramme an, demnächst auch über IS-Wohnheime mit Seelsorgern. Gefängnis würde vollkommen ausreichen, doch auf die Idee, die Killer als Kriegsverbrecher abzuurteilen, kommt keiner. Während man Ihnen und mir künftig unter Androhung von Festungshaft Islamkritik untersagen will.

Der Verfassungsschutz rätselt nun, warum unter den 60 ausgereisten Islamisten nur vier ohne Migrationshintergrund seien. Lassen Sie uns einmal scharf nachdenken, woran das denn liegen könnte. Dass diese vier Bio-Deutschen Konvertiten sind, wundert den Laien eigentlich nicht. Dem Verfassungsschutz liegt noch die NSA-Affäre quer, da fällt das analytische Denken noch etwas schwer. Unabhängig von dieser Frage muss aber auch darüber gesprochen werden, wie es zu der Radikalisierung kommt. Es sind nämlich nicht nur bildungsferne Personen, sondern sogar zwei mit abgeschlossenem Studium. Vermutlich Sozialpädagogik.

Doch dann ergeht eine messerscharfe Analyse, die mich in ihrer Klarheit doch sehr überrascht. Diese Islamisten wurden eben nicht über das Internet radikalisiert, sondern über den Besuch in Moscheen. Was für eine Erkenntnis! Und es stellt sich mir die Frage, was in diesen Moscheen eigentlich verbreitet wird, wenn es dem gemeinen Muslim nach dem Freitagsgebet nach Blut dürstet.

Auch der gläubige Christ kennt dieses Gefühl. Nach der Sonntagskirche hege auch ich immer Mordgedanken, so sehr wiegelt mich der Pfarrer auf…  schlimm, wohin Religion führen kann. Aber was ist das nur für eine Religion, deren Angehörige wir über Flüchtlingsströme in unser Land holen, während die reichen Golfstaaten keine Flüchtlinge aufnehmen, weil sie “soziale Unruhen” befürchten. Da sind unsere Politiker offener, ohne Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten, Sorgen und Ängste.

Es weist vieles daraufhin, dass der Islamismus doch mehr mit dem Islam zu tun hat, als unsere Sicherheitsbehörden es wahrnehmen wollen. Gleiches gilt für die Politik. Der Bürger wundert sich, warum gerade die linken und grünen Parteien, die ja sonst so für Gleichberechtigung stehen, angesichts von Kopftüchern ins Entzücken geraten und so 100 Jahre Frauenbewegung auf den Müll der Geschichte werfen. Verkehrte kranke Welt.

Aber es gibt ja noch positive Signale, die hoffnungsvoll stimmen. So führt der Verfassungsschutz weiter aus, dass etwa ein Dutzend Berliner Salafisten Im Dschihad ums Leben kamen. Ende gut, alles gut.

Quelle: Thomas Heck: Ein Hoch auf die Berliner Salafisten

Meine Meinung:

Der Tagesspiegel schreibt:

Viele Salafisten in Berlin haben russische Wurzeln

Auffallend ist auch die relativ hohe Zahl von Salafisten mit russischen Wurzeln, die sich aus der Stadt nach Syrien aufgemacht haben. Der Nachrichtendienst spricht von 16 Personen aus dem Kaukasus, mit „tschetschenischem sowie dagestanischem Hintergrund“. Die Behörden beobachten schon länger, dass sich eine kleine Minderheit der russischen Community in Berlin radikalisiert… Das Bildungsniveau ist bei vielen der 60 Personen [Salafisten, die nach Syrien ausgereist sind] niedrig, fast ein Drittel (19 Salafisten) hat keinen Schulabschluss.

Bemerkenswert ist zudem ein weiteres Ergebnis der Analyse: Die in Sicherheitskreisen manchmal zu hörende Theorie, militante Salafisten würden mehr und mehr über das Internet und weniger in Moscheen radikalisiert, trifft zumindest auf die Berliner Szene nicht zu. Die deutliche Mehrheit der 60 Personen habe „Kontakte zu dem Verfassungsschutz einschlägig bekannten Moscheen und anderen von Islamisten genutzten Trefforten“ unterhalten, heißt es in der Analyse. Allerdings seien Dschihadisten, wenn sie sich als solche zu erkennen gaben, „in der überwiegenden Mehrheit der Moscheen“ der Räume verwiesen worden.

curtiusrufus schreibt:

Was heißt hier Russen? Tschetschenen, Daghestaner, die hier als asylbedürftige Migranten aufgenommen werden. Wie die beiden Attentäter in Boston. Der Pass definiert wohl die Identität. Russen werden drei Kreuze machen über diese „Landsleute“.

Coremno schreibt:

Fast ein Drittel der 60 Kriegstouristen hat keinen Schulabschluss dafür aber einen deutschen Pass. Deutschland = Deppenland.

BONBOX schreibt:

Frankreich praktiziert es so… wer aus reist zu den IS, denen werden die Pässe abgenommen. Sie haben dadurch kaum eine Möglichkeit wieder legal nach Frankreich zurück zu kehren. Es sei denn, sie stellen sich den Behörden, bei der versuchten Rück-Einreise. die Franzosen sind da knallhart. Und checken das sehr genau. Eine mögliche Alternative, die ich gar nicht so abwegig finde, eher gut.

Thomas S. schreibt:

Herr Heck,

die Wut, die Sie zwischen Ihren Zeilen anklingen lassen, teile ich voll und ganz. Allerdings vermisse ich in Ihrer Philippika die einzig logische Schlußfolgerung: Keine Stimme mehr für CDUSPDGrüneLinke, keine Stimme mehr für die Parteien, die die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder auf dem Altar eines selbstmörderischen Gutmenschentums opfern und last but not least keine Stimme mehr für die Politiker, die sich eidbrüchig, wie sie nun mal sind, weigern, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. So lange der deutsche Michel, in seiner ausgeprägten Schlafmützigkeit, immer wieder die gleichen Personen und Parteien in Ämter und Würden (?) wählt, so lange wird dieses Land weiter dem Abgrund entgegen rasen. Ich hoffe zuversichtlich, dass Sie das ganz ähnlich sehen.

Noch ein klein wenig OT:

Berlin: Schlägerei zwischen afghanischem und libanesischem (Abou C.) Familienclan im Gericht

Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ war in dem Prozess ein Mitglied einer afghanischen Familie angeklagt, in einem Sportstudio jemandem aus dem berüchtigten libanesischen Clan der Abou-C.s angegriffen zu haben. Die Familien seien seit längerem verfeindet. Während der Vernehmung eines Kriminalbeamten sei die Situation laut Zeugen eskaliert; eine Holztür sei zu Bruch gegangen, eine Bank und ein Mülleimer geworfen worden. Rund 30 Sicherheitskräfte hätten die Randalierer voneinander getrennt, der Richter habe sich in einem Nebenraum in Sicherheit gebracht. Die Polizei traf nach
eigener Auskunft ein, nachdem die Justizbediensteten die Lage unter Kontrolle gebracht hatten. >>> weiterlesen

Siehe auch:
EU bereitet Militär-Aktion gegen Libyen vor, um Flüchtlinge zu stoppen
Frankreich: Grenzen dicht: Gendarmen lassen Flüchtlinge nicht rein
Dr. Udo Ulfkotte: „Kultureller Zusammenbruch durch Masseneinwanderung bildungsferner Migranten”
Gewalttätige sexuelle Übergriffe unter Kindern in Mainzer Kindertagesstätte
Österreich: Innenministerin Mikl-Leitner stoppt Asylverfahren – sofort
Vera Lengsfeld: Warum Heimkinder der DDR im Rechtsstaat kaum eine Chance auf Rehabilitierung haben

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